Lerne Noah kennen – einen Musterschüler, preisgekrönten Schwimmer und Star einer Kleinstadt, der zu Großem bestimmt ist. Es gab keine Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmte, bis zu dem Tag, an dem er gesteht, während des Schwimmtrainings kleine Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Er wird zu achtzehn Monaten in einer Jugendstrafanstalt für Sexualstraftäter verurteilt. Seine Mutter Adrianne weigert sich ihm den Rücken zu kehren, aber ihr Mann will Noah nicht zurück in ihr Haus lassen. In einer Reihe schockierender und erschütternder Enthüllungen ist Adrianne gezwungen, die schwerste Entscheidung ihres Lebens zu treffen. Wie weit wird sie gehen, um ihren Sohn zu schützen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Sabrina
aus Mittenwald
5/5
01.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch, das unter die Haut geht und noch lange nachhallt
- - - - ❤️- - - -
Rezension:
Noah: Mein Sohn, mein Verbrechen
!Triggerwarnung beachten!
Ein Buch, das unter die Haut geht und noch lange nachhallt
Es gibt Geschichten, die man liest – und es gibt Geschichten, die einen emotional vollkommen zerstören. Dieses Buch gehört definitiv zur zweiten Kategorie.
Dieses Buch hat mich tief erschüttert. Wieder einmal hat Lucinda Berry bewiesen, warum sie für mich zu den besten Autorinnen in diesem Genre gehört. Sie schreibt unglaublich intensiv, emotional und authentisch und scheut sich nicht davor, schwierige und unbequeme Themen anzusprechen.
Mich hat es mehr als einmal an meine Grenzen gebracht. Ich habe bitterlich geweint und musste die Geschichte zwischendurch immer wieder sacken lassen. Die behandelten Themen sind extrem belastend und teilweise nur schwer zu ertragen. Deshalb kann ich wirklich nur jedem empfehlen, vor dem Lesen unbedingt die Triggerwarnungen zu beachten.
Trotz der Schwere der Handlung konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Jede Seite hat mich noch tiefer in die Geschichte gezogen und ich wollte unbedingt wissen, wie alles ausgeht. Die emotionalen Konflikte, besonders aus der Sicht einer Mutter, haben mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
Lucinda Berry schafft es wie kaum eine andere, Geschichten zu erzählen, die unter die Haut gehen und einen auch nach der letzten Seite nicht mehr loslassen. Bisher hat mich keines ihrer Bücher enttäuscht , jedes einzelne war auf seine ganz eigene Weise eindringlich und unvergesslich.
Für mich ist es eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich auf emotionale, schonungslose und bewegende Geschichten einlassen möchten.
5 von 5 Sternen
- - - - ❤️- - - -
Bewertung
5/5
17.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Eher (gelungenes) Psychodrama als Thriller
Schwieriges Thema. Pädophilie von seiten des "Täters" und seiner Familie erzählt. Eindringliche Schilderung wie eine Familie zerbricht. Und über die aufopfernde, selbstzerstörende sowie bedingungslosen Liebe einer Mutter.
Alles in allem, ein gelungenes Buch, in gewohnt flüssigem Schreibstil.
Absolut empfehlenswert!
Jenny
5/5
17.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Wichtiges Thema
Mir war zuerst nicht ganz klar, was genau mich bei diesem Buch erwartet. Umso besser fand ich es jedoch. Einiges, was im späteren Verlauf erst klar wird, war mir bereits zu Anfang schon klar, jedoch trotzdem sehr interessant wie damit umgegangen wird und wie das Buch letztendlich endet.
Ich fand die Sichtweisen jeweils sehr gut geschrieben und würde es jederzeit weiterempfehlen.
gülperi | bookishbubble
aus Nürnberg
4/5
02.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Diese Geschichte wird euch unter die Haut gehen
Noah ist ein Musterschüler, hat viele Freunde, ist in seiner Gemeinde sehr beliebt. So sehr, dass sie sogar untereinander Geld sammeln um ihn zu großen Schwimmturnieren zu schicken und seine Karriere als Schwimmer zu unterstützen.
Doch eines Tages gesteht er seiner Mutter das er etwas schreckliches getan hat. Er hat zwei kleine Mädchen während seines Schwimmtrainings intim berührt und ab da dreht sich seine Welt kopfüber.
Seine Mutter Adrianne kämpft um ihren Sohn doch sein Vater will nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Wie weit kann eine Mutter für ihr eigenes Kind gehen?
In Noah geht es zwar auch darum die Täterseite kennen zu lernen aber auch den Kampf einer Mutter die mit allen Mitteln versucht ihren Sohn zu heilen.
Und das zu lesen hat mir wirklich das Herz gebrochen. Das was Adrianne für ihren Sohn opfert beschreibt eine Mutter die die Taten ihres Sohnes nicht schönredet dennoch aber um ihren Sohn kämpft. Und das ist in diesem Buch so gut beschrieben. Dieser Aspekt hat mich auch an das Buch so gefesselt. Das was Noah alles erlebt ist hart, dennoch gerecht und verdient.
Checkt die Trigger
Sehr interessant zu Lesen
Melli
aus Chemnitz
4/5
07.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Thriller der lange im Kopf bleibt
Wenn du Kinder hättest, könntest du ihnen alles verzeihen – auch eine Straftat? Diese Frage blieb mir noch lange im Kopf, nachdem ich den neuen Thriller „Noah“ von Lucinda Berry gelesen habe.
Noah ist ein scheinbar perfekter Musterschüler und erfolgreicher Schwimmer, dessen Leben eine drastische Wendung nimmt, als er gesteht, während des Trainings ein schweres Sexualdelikt begangen zu haben. Er wird in eine Jugendstrafanstalt eingewiesen, während seine Familie dadurch auseinanderzubrechen droht und seine Mutter zwischen Loyalität und moralischen Grenzen steht. Wie weit darf elterlicher Schutz gehen, wenn das eigene Kind eine Tat begangen hat, die alles verändert?
Seit ich Mutter bin, sehe ich viele Dinge inzwischen anders und kann manche Handlungen und Entscheidungen besser nachvollziehen. Besonders deswegen hat mich der Thriller auch so mitgenommen. Der Schreibstil war gewohnt flüssig. Die Story wird aus der Sicht von Noah und seiner Mutter erzählt. Ich will mir gar nicht ausmalen, was wäre, wenn mein Sohn mir so etwas erzählen würde. Genau diese Unentschlossenheit, aber gleichzeitig auch die bedingungslose Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn hat die Autorin super rübergebracht. Selbst beim Lesen hatte ich lange selbst Zweifel. Umso geschockter war ich über den Fortlauf der Geschichte. „Noah“ ist kein actionreicher oder brutaler Thriller, sondern einer, der noch lange im Kopf bleibt, weil er auch ein Thema behandelt, über das viele schweigen. Ich hatte mit dem Thema Pädophilie nie Berührungspunkte, habe mich aber jetzt nach dem Thriller auch einmal darüber belesen.
„Unter Pädophilie versteht man eine sexuelle Neigung, bei der das sexuelle Interesse vorrangig oder ausschließlich auf Kinder vor der Pubertät gerichtet ist. Es handelt sich dabei um eine anerkannte Störung der Sexualpräferenz, die sich meist ab dem Jugendalter herausbildet.“
Wer gerne mal einen Thriller mit einem schwierigen Thema lesen will, sollte sich „Noah“ unbedingt einmal anschauen. Aber achtet auf die Trigger. 4/5 Sterne
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