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Das Haus in dem Gudelia stirbt Kriminalroman | Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/2,5 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002499754

Beschreibung

Rezension

»So ein großartiges Debüt gab es schon lange nicht mehr. Thomas Knüwer erweitert die Grenzen des Genres!« Christian Koch, Hammett Krimibuchhandlung Berlin
»Ein Debüt, das mir den Atem verschlagen hat.« Tobias Gohlis, DLF
»Große Erzählkunst - einer der besten Krimis der Saison.« Jürgen Deppe, NDR Kultur
»Erinnert in seiner Kammerspielartigkeit an den großen Stephen King.« Kolja Mensing, DLF
»Erschreckend nah an der Realität. Ein packender Kriminalroman.« Sonja Hartl, SWR Kultur

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/2,5 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002499754

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

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Überraschend

misspider am 25.11.2025

Bewertungsnummer: 2662735

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch fängt langsam an, und erst nach und nach erschließt sich die gesamte Tragweite des Geschehens, . Im Wechsel aus Rückblenden auf zwei Zeitebenen mit der Gegenwart, in der eine Flutkatastrophe den Ort heimsucht, in dem Gudelia wohnt, erfahren wir häppchenweise, welche tragische Vergangenheit Gudelia bis in die Gegenwart verfolgt und wieso sie selbst angesichts der nassen Gefahr so stur an ihrem Haus festhält. Dabei wird man auch immer wieder geschickt in die Irre geführt: Anfangs glaubt man noch, die Flut selbst sei die große Gefahr, dann macht Gudelia eine grausige Beobachtung, die das Augenmerk auf eine ganze andere Geschichte lenkt. Aber das ist noch längst nicht alles, denn die Handlung schlägt Haken wie ein Hase auf der Flucht, bis schließlich alle Puzzleteile die schreckliche Wahrheit ans Licht bringen, die in einem furiosen Finale endet. Gudelias pragmatische Haltung und ihr sachlicher Ton wirken dabei oft fehl am Platz, gleichzeitig aber wie ein Schutzschild der ihr hilft die Ereignisse durchzustehen und mit den Folgen zu leben. Ich liebe Krimis, die nicht nach bekanntem Schema ablaufen und die es tatsächlich noch schaffen mich bis zum Ende immer wieder zu überraschen, und dieses Buch gehört eindeutig an die Spitze dieser Kategorie. Fazit: unbedingt lesen!

Überraschend

misspider am 25.11.2025
Bewertungsnummer: 2662735
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch fängt langsam an, und erst nach und nach erschließt sich die gesamte Tragweite des Geschehens, . Im Wechsel aus Rückblenden auf zwei Zeitebenen mit der Gegenwart, in der eine Flutkatastrophe den Ort heimsucht, in dem Gudelia wohnt, erfahren wir häppchenweise, welche tragische Vergangenheit Gudelia bis in die Gegenwart verfolgt und wieso sie selbst angesichts der nassen Gefahr so stur an ihrem Haus festhält. Dabei wird man auch immer wieder geschickt in die Irre geführt: Anfangs glaubt man noch, die Flut selbst sei die große Gefahr, dann macht Gudelia eine grausige Beobachtung, die das Augenmerk auf eine ganze andere Geschichte lenkt. Aber das ist noch längst nicht alles, denn die Handlung schlägt Haken wie ein Hase auf der Flucht, bis schließlich alle Puzzleteile die schreckliche Wahrheit ans Licht bringen, die in einem furiosen Finale endet. Gudelias pragmatische Haltung und ihr sachlicher Ton wirken dabei oft fehl am Platz, gleichzeitig aber wie ein Schutzschild der ihr hilft die Ereignisse durchzustehen und mit den Folgen zu leben. Ich liebe Krimis, die nicht nach bekanntem Schema ablaufen und die es tatsächlich noch schaffen mich bis zum Ende immer wieder zu überraschen, und dieses Buch gehört eindeutig an die Spitze dieser Kategorie. Fazit: unbedingt lesen!

Ein Haus und seine Bewohner

Frankenfrosch am 14.12.2024

Bewertungsnummer: 2363916

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gudelia sitzt in ihrem Haus und beobachtet, wie die Flut, die sich aus dem kleinen Fluss gebildet hat, an ihrem Haus vorbeizieht. Tote Schweine schwimmen an ihrem Fenster im 1. Stock vorbei, Autos bleiben an Häuser hängen. Ein totes Paar mit fixierten Händen ... Gudelia will den Notruf wählen, aber weder Strom noch Telefon funktionieren. Aber warum hat sich die 81jährige nicht evakuieren lassen? Wieso hängt sie mit aller Gewalt und gegen jeder Vernunft an diesem Haus? Thomas Knüwers Debütroman 'Das Haus in dem Gudelia' starb, hat es in sich. In Zeitrückblenden erfährt man, welche Schicksalsschläge Gudelia getroffen, verändert und stark gemacht haben. Man meint zu ahnen, warum sie im Haus bleiben möchte und ist am Ende überrascht. Ich habe schon einige Bücher über Sturmfluten und Hochwasserkatastrophen gelesen, doch keines hat mich so mitgenommen, wie dieses. Thomas Knüwer beschreibt mit wenigen und dennoch eindinglichen Worten, wie es aussieht, wenn Wassermassen alles zerstören und nur noch Schlamm, Matsch und Trümmer bleiben. Man meint es riechen zu können. Er erzählt von Plünderungen, Hilflosigkeit und Hilfsbereitschaft, intensiv, spannend und klar. Auch Gudelia Geschichte fesselt, ohne, dass er zu irgendwelchen affekthaschenden Mitteln greifen muss. Ich habe diese Frau, mit all ihren Ecken und Kanten sofort ins Herz geschlossen und konnte ihr Handeln nachvollziehen, ohne es unbedingt gutheißen zu müssen. Was für ein beeindruckendes Buch, das ich einfach nicht zur Seite legen konnte und mich auch nach der Lektüre lange nicht losgelassen hat.

Ein Haus und seine Bewohner

Frankenfrosch am 14.12.2024
Bewertungsnummer: 2363916
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gudelia sitzt in ihrem Haus und beobachtet, wie die Flut, die sich aus dem kleinen Fluss gebildet hat, an ihrem Haus vorbeizieht. Tote Schweine schwimmen an ihrem Fenster im 1. Stock vorbei, Autos bleiben an Häuser hängen. Ein totes Paar mit fixierten Händen ... Gudelia will den Notruf wählen, aber weder Strom noch Telefon funktionieren. Aber warum hat sich die 81jährige nicht evakuieren lassen? Wieso hängt sie mit aller Gewalt und gegen jeder Vernunft an diesem Haus? Thomas Knüwers Debütroman 'Das Haus in dem Gudelia' starb, hat es in sich. In Zeitrückblenden erfährt man, welche Schicksalsschläge Gudelia getroffen, verändert und stark gemacht haben. Man meint zu ahnen, warum sie im Haus bleiben möchte und ist am Ende überrascht. Ich habe schon einige Bücher über Sturmfluten und Hochwasserkatastrophen gelesen, doch keines hat mich so mitgenommen, wie dieses. Thomas Knüwer beschreibt mit wenigen und dennoch eindinglichen Worten, wie es aussieht, wenn Wassermassen alles zerstören und nur noch Schlamm, Matsch und Trümmer bleiben. Man meint es riechen zu können. Er erzählt von Plünderungen, Hilflosigkeit und Hilfsbereitschaft, intensiv, spannend und klar. Auch Gudelia Geschichte fesselt, ohne, dass er zu irgendwelchen affekthaschenden Mitteln greifen muss. Ich habe diese Frau, mit all ihren Ecken und Kanten sofort ins Herz geschlossen und konnte ihr Handeln nachvollziehen, ohne es unbedingt gutheißen zu müssen. Was für ein beeindruckendes Buch, das ich einfach nicht zur Seite legen konnte und mich auch nach der Lektüre lange nicht losgelassen hat.

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Das Haus in dem Gudelia stirbt

von Thomas Knüwer

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Jakob Rimmler

OSIANDER Aalen

Zum Portrait

5/5

Verstörend gutes Schuld-und-Sühne-Drama

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der überschaubare Ort Unterlingen wird von einer Sturmflut bedroht. Alle Bewohner schließen sich der Evakuierung an, bis auf die 81 Jahre alte, gottesfürchtige, zurückgezogen lebende Gudelia. Denn Gudelia liegt nicht nur viel an ihrem Haus, sondern auch an dem Geheimnis, das dieses seit Jahrzehnten hütet. Schon bald tun sich nicht nur Risse im Gemäuer, sondern auch verborgene Abgründe auf ... Wie hart Gudelia für ihr Eigenheim gekämpft, welche Schuld sie auf sich geladen und wie ihr das Schicksal niederschmetternd mitgespielt hat, erfährt man auf drei verschiedenen Zeitebenen, deren Enthüllungen nach und nach eine komplizierte und deshalb faszinierende Hauptfigur zeichnen. So schnell und hart wie ein verheerender Impuls geschrieben, gönnt die Handlung dabei keine Pause und verteilt mehrere deprimierende Kinnhaken. Auch wenn man sich aufgrund des Buchtitels zumindest auf Gudelias Tod einstellen könnte, so kann ich sagen: diese Geschichte bleibt unvorhersehbar und gipfelt in einer Schlusspointe, die das ganze Geschehen mit einer tragischen Note abrundet und alles in ein neues Licht stellt. Ein großartiges Debüt!
  • Jakob Rimmler
  • Buchhändler/-in

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5/5

Verstörend gutes Schuld-und-Sühne-Drama

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der überschaubare Ort Unterlingen wird von einer Sturmflut bedroht. Alle Bewohner schließen sich der Evakuierung an, bis auf die 81 Jahre alte, gottesfürchtige, zurückgezogen lebende Gudelia. Denn Gudelia liegt nicht nur viel an ihrem Haus, sondern auch an dem Geheimnis, das dieses seit Jahrzehnten hütet. Schon bald tun sich nicht nur Risse im Gemäuer, sondern auch verborgene Abgründe auf ... Wie hart Gudelia für ihr Eigenheim gekämpft, welche Schuld sie auf sich geladen und wie ihr das Schicksal niederschmetternd mitgespielt hat, erfährt man auf drei verschiedenen Zeitebenen, deren Enthüllungen nach und nach eine komplizierte und deshalb faszinierende Hauptfigur zeichnen. So schnell und hart wie ein verheerender Impuls geschrieben, gönnt die Handlung dabei keine Pause und verteilt mehrere deprimierende Kinnhaken. Auch wenn man sich aufgrund des Buchtitels zumindest auf Gudelias Tod einstellen könnte, so kann ich sagen: diese Geschichte bleibt unvorhersehbar und gipfelt in einer Schlusspointe, die das ganze Geschehen mit einer tragischen Note abrundet und alles in ein neues Licht stellt. Ein großartiges Debüt!

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Das Haus in dem Gudelia stirbt

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