Produktbild: Das Kaleidoskop des Lebens
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Das Kaleidoskop des Lebens Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2002

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,1 cm

Gewicht

326 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Tales from Firozsha Baag

Übersetzt von

Matthias Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710002522711

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2002

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Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,1 cm

Gewicht

326 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Tales from Firozsha Baag

Übersetzt von

Matthias Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710002522711

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Parsen, Paan und Papadam

sabatayn76 aus Deutschland am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 620385

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Rohinton Mistry erzählt von Menschen und Schicksalen in einem Mietshaus in Bombay. Da gibt es beispielsweise den Anwalt Rustomji, der in einer Wohnung lebt, die dringend saniert werden müsste, der sich jedoch weigert, etwas dafür zu bezahlen, und stattdessen Briefe an die Hausverwaltung schreibt. Da gibt es die aus Goa stammende Jacqueline, die von jedem Jaakeylee genannt wird, seit 49 Jahren als Ayah in Bombay arbeitet und an Geister glaubt. Da gibt es Francis, der sich als Bote durchs Leben schlägt, seit er seine Arbeit im Möbelgeschäft verloren hat. Da gibt es den Briefmarkensammler Dr. Burjor Mody, der von seinem nichtsnutzigen Sohn enttäuscht ist und deshalb den stillen und in sich gekehrten Jehangir in die Kunst der Philatelie einweiht. Mein Eindruck: Der Autor bietet dem Leser ein Kaleidoskop des Lebens in Indien - ohne kunterbunte und heile Bollywood-Welt. Er erzählt von Elend und Schmutz, von Gestank und Enttäuschung. Die Schilderungen sind bisweilen unappetitlich, doch wirken sie stets authentisch. Der Leser begibt sich auf eine Reise in ein Indien der Bettler, der Ratten und Kakerlaken, der Paan-Kauer, der überfließenden Gullys, des Kastensystems. Und doch gibt es Lichtblicke - das Zusammengehörigkeitsgefühl in Familien, die unvergleichliche Nachbarschaftshilfe, die Unterstützung und Liebe, die die Protagonisten trotz der häufig nicht einfachen Lebensumstände erfahren. Mein Resümee: Ein spannendes Buch über ein Indien fernab touristischer Pfade und ein lebendiges Zeugnis eines Landes der großen Gegensätze. Weiterlesen: Großartig und nicht zu übertreffen: Das Gleichgewicht der Welt von Mistry.

Parsen, Paan und Papadam

sabatayn76 aus Deutschland am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 620385
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Rohinton Mistry erzählt von Menschen und Schicksalen in einem Mietshaus in Bombay. Da gibt es beispielsweise den Anwalt Rustomji, der in einer Wohnung lebt, die dringend saniert werden müsste, der sich jedoch weigert, etwas dafür zu bezahlen, und stattdessen Briefe an die Hausverwaltung schreibt. Da gibt es die aus Goa stammende Jacqueline, die von jedem Jaakeylee genannt wird, seit 49 Jahren als Ayah in Bombay arbeitet und an Geister glaubt. Da gibt es Francis, der sich als Bote durchs Leben schlägt, seit er seine Arbeit im Möbelgeschäft verloren hat. Da gibt es den Briefmarkensammler Dr. Burjor Mody, der von seinem nichtsnutzigen Sohn enttäuscht ist und deshalb den stillen und in sich gekehrten Jehangir in die Kunst der Philatelie einweiht. Mein Eindruck: Der Autor bietet dem Leser ein Kaleidoskop des Lebens in Indien - ohne kunterbunte und heile Bollywood-Welt. Er erzählt von Elend und Schmutz, von Gestank und Enttäuschung. Die Schilderungen sind bisweilen unappetitlich, doch wirken sie stets authentisch. Der Leser begibt sich auf eine Reise in ein Indien der Bettler, der Ratten und Kakerlaken, der Paan-Kauer, der überfließenden Gullys, des Kastensystems. Und doch gibt es Lichtblicke - das Zusammengehörigkeitsgefühl in Familien, die unvergleichliche Nachbarschaftshilfe, die Unterstützung und Liebe, die die Protagonisten trotz der häufig nicht einfachen Lebensumstände erfahren. Mein Resümee: Ein spannendes Buch über ein Indien fernab touristischer Pfade und ein lebendiges Zeugnis eines Landes der großen Gegensätze. Weiterlesen: Großartig und nicht zu übertreffen: Das Gleichgewicht der Welt von Mistry.

In zwölf Erzählungen entführt…

Lisega am 02.09.2009

Bewertungsnummer: 2698154

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In zwölf Erzählungen entführt Rohinton Mistry die Leser nach Bombay, genauer gesagt in einen Mietkomplex am Firozsha Baag. Leider beginnt das Buch mit einer Geschichte über den unsympathischsten Bewohner, Rustomji den „Zorngickel“. Dies und die vielen indischen Begriffe, die nur teilweise im Anhang erläutert sind, haben mir den Einstieg in das Buch ein bisschen erschwert. Ohne Vorkenntnisse über die parsische Religion und Kultur blieb mir vieles unklar. Doch nach und nach haben mich die Geschichten aus Bombay gepackt – man muss halt nicht alles verstehen, sondern sollte einfach unbefangen in das Leben der Bewohner vom Firozsha Baag eintauchen. Mistry versteht es, ein farbenprächtiges Bild der Hausgemeinschaft zu schaffen, und seine Charakterzeichnungen sind trotz der relativen Kürze der einzelnen Erzählungen sehr tiefgründig. Da gibt es neben dem grantigen Anwalt Rustomji die Witwe Najamai, die über alles und jeden Bescheid weiß und durch ihre Neugier leicht aufdringlich werden kann, den Arzt Dr. Mody, der die Verzweiflung ob seines missratenen Sohnes hinter seinem jovialen Auftreten versteckt, das Kindermädchen Jaakaylee, das aus Goa stammt und als Christin unter Parsen lebt, den schüchternen Jehangir, der sich wegen seiner Freundin mit den Eltern anlegt, und nicht zuletzt Kersi, das Alter Ego des Autors, der es zwar schafft, nach Kanada auszuwandern, aber den Draht zu seinem sozial engagierten Bruder Percy verliert. Insgesamt ein schönes Buch, das einen Einblick in das indische Großstadtleben gewährt und neugierig auf die hochgelobten Romane des Autors macht („Das Gleichgewicht der Welt“ werde ich demnächst auch lesen).

In zwölf Erzählungen entführt…

Lisega am 02.09.2009
Bewertungsnummer: 2698154
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In zwölf Erzählungen entführt Rohinton Mistry die Leser nach Bombay, genauer gesagt in einen Mietkomplex am Firozsha Baag. Leider beginnt das Buch mit einer Geschichte über den unsympathischsten Bewohner, Rustomji den „Zorngickel“. Dies und die vielen indischen Begriffe, die nur teilweise im Anhang erläutert sind, haben mir den Einstieg in das Buch ein bisschen erschwert. Ohne Vorkenntnisse über die parsische Religion und Kultur blieb mir vieles unklar. Doch nach und nach haben mich die Geschichten aus Bombay gepackt – man muss halt nicht alles verstehen, sondern sollte einfach unbefangen in das Leben der Bewohner vom Firozsha Baag eintauchen. Mistry versteht es, ein farbenprächtiges Bild der Hausgemeinschaft zu schaffen, und seine Charakterzeichnungen sind trotz der relativen Kürze der einzelnen Erzählungen sehr tiefgründig. Da gibt es neben dem grantigen Anwalt Rustomji die Witwe Najamai, die über alles und jeden Bescheid weiß und durch ihre Neugier leicht aufdringlich werden kann, den Arzt Dr. Mody, der die Verzweiflung ob seines missratenen Sohnes hinter seinem jovialen Auftreten versteckt, das Kindermädchen Jaakaylee, das aus Goa stammt und als Christin unter Parsen lebt, den schüchternen Jehangir, der sich wegen seiner Freundin mit den Eltern anlegt, und nicht zuletzt Kersi, das Alter Ego des Autors, der es zwar schafft, nach Kanada auszuwandern, aber den Draht zu seinem sozial engagierten Bruder Percy verliert. Insgesamt ein schönes Buch, das einen Einblick in das indische Großstadtleben gewährt und neugierig auf die hochgelobten Romane des Autors macht („Das Gleichgewicht der Welt“ werde ich demnächst auch lesen).

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Das Kaleidoskop des Lebens

von Rohinton Mistry

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