Wie ein stiller Wanderweg durch vertraute Berglandschaften führt dieses Buch in die eigene Lebensgeschichte – begleitet vom guten Hirten. Daniel Zindel führt gedanklich durch seine schöne Heimat Graubünden und lädt dazu ein, Erinnerungen zu ordnen, zu würdigen, neu zu staunen – und auch loszulassen, was ich nicht mehr tragen muss. Seine naturverbundene Spiritualität und seelsorgerliche Tiefe verbinden sich zu heilsamer Biografiearbeit. Ideal für alle, die im Licht von Gottes Fürsorge zur Ruhe kommen und neue Dankbarkeit finden wollen.
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Eine wohltuende Inspiration zum Innehalten, Zurückblicken und Weitergehen
Bewertung am 18.03.2026
Bewertungsnummer: 3081254
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Liebe Leserin, lieber Leser, ich möchte sie morgen auf eine Bergtour mitnehmen.“ So beginnt die „Hirtenzeit“ von Daniel Zindler. Zu Beginn bereitet er die Leserschaft vor, in dem er eine kurze Skizze der Route gibt, die er in diesem Buch ablaufen möchte. Dabei handelt es sich um eine reale Wandertour, die er in seinem Leben oftmals schon bewandert hat. Während der Tour bleibt er immer wieder mal stehen, hält inne. Durch Ereignisse und verschiedene Situationen, werden Erinnerungen ausgelöst, die der Autor sehr ansprechend erzählt, sodass der Leser zusätzlich mit auf eine Gedankenreise genommen wird. Durch Verknüpfungen dieser mit Geschichten von Bibelfiguren oder christlichen Bekanntheiten, löste er bei mir Gefühle und Gedanken aus. Er blickt zurück, reflektiert, hinterfragt, schaut genau hin. Die Fragen, die er sich dabei stellt, stellt er zeitgleich auch dem Leser. Seine Hauptaussage: Wir sind Hirten unserer Erinnerungen und Gedanken. Manchmal ist es notwendig, sich auf eine Erinnerung, einen Gedanken, zu konzentrieren und besondere Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken. Dabei ist es jedoch wichtig, auch die große „Herde“, das große Bild, im Blick zu behalten. Da er immer wieder zwischen Erzählzeit und Erzählte Zeit springt und dadurch seine Wandertour unterbricht, wird zudem auch Spannung erzeugt: Wie reagiert er auf die drohende Gewitterlage? Wird ihm in der Alm die Tür geöffnet oder bleibt er im Regen stehen? So fiel es mir persönlich schwer, das Lesen zu unterbrechen und mir wirklich Zeit zur Reflektion zu nehmen. Die Fragen, die Zindler stellt, sind sehr gut gewählt und gut auf dem „Wanderweg“ eingebettet. Mir persönlich hätte sicher eine andere Art der Formatierung des Textes geholfen, nach jeder Frage (und manchmal waren es recht viele auf einmal), wirklich innehalten zu können oder sie in ein Notizbuch aufzuschreiben, um später noch einmal darauf eingehen zu können.
Zindels Schreibstil ist sehr ansprechend und nachvollziehbar. Die Zitate und Anekdoten sind sehr gewählt und lehrreich.
Obwohl ich (erst) Anfang 40 bin, hat mich das Buch sehr inspiriert und ermutigt, mir immer wieder Auszeiten zum Reflektieren und „Zurückblicken“ zu nehmen, gleichzeitig aber auch Vorrauszuschauen.
Eine Bergwanderung mit der Einladung zum Erinnern an die eigene Lebensgeschichte
Bewertung aus Lugau am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3102976
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Tageswanderung in den Graubündener Alpen…. Weg- und Naturbeschreibungen, Gespräche und Tierbeobachtung, Gedanken und Erinnerungen… Pfarrer und Autor Daniel Zindel nimmt seine Leser mit in die Berge, lässt sie teilhaben an seinem Erleben, seinen Erinnerungen, seinen Gedanken…. Die zwölf Kapitel des Buches sind mit einer Station des Weges, mit dem Namen eines Ortes überschrieben und beinhalten jeweils einen Aspekt des Erinnerns, lädt ein das Erlebte zu betrachten, zu würdigen und auch loszulassen. Dabei lenkt der Autor den Blick immer wieder zu unserem guten Hirten. Jedes Kapitel beginnt mit einem passenden Foto und endet mit einem selbst formulierten Gebet des Autors. Das Buch ist hochwertig, gebunden und mit Lesebändchen. Der Schutzumschlag zeigt eine karge Berglandschaft.
Nachdem ich das Buch „Hüttenzeit“ mit Gewinn gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Daniel Zindel. Gern habe ich den Autor auf seiner Wanderung begleitet. Neben den direkten Beschreibungen der unmittelbaren Natur, teilt D. Zindel auch viele persönliche Erinnerungen. Dabei lädt er den Lesenden zu einer Reise in die eigene Vergangenheit ein… Schönes und Schweres, Freude und Enttäuschungen…. Und bei all dem was war, darf man auch immer Gottes Fürsorge und Leitung erkennen. Gut gefällt mir, dass neben den Erinnerungen in den letzten beiden Kapitel auch Gegenwart und Zukunft ihren Platz finden.
„Hirtenzeit“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir viel Zeit genommen für dieses Buch, es Kapitel für Kapitel gelesen, mir manche Notiz in ein Heft geschrieben...
Sehr gern empfehle ich das wertvolle Buch weiter.
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