Produktbild: Die 50 bekanntesten archäologischen Stätten auf Sizilien

Die 50 bekanntesten archäologischen Stätten auf Sizilien

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25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Abbildungen

103

Verlag

Nünnerich-Asmus Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,7/16,3/2,2 cm

Gewicht

496 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96176-329-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Abbildungen

103

Verlag

Nünnerich-Asmus Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,7/16,3/2,2 cm

Gewicht

496 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96176-329-0

Herstelleradresse

Nünnerich-Asmus Verlag
Krämerstraße 25
55276 Oppenheim
DE

Email: verlag@na-verlag.de

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  • VolkerM

    4/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Inhaltlich sehr informativ, aber spärlich illustriert

    Aus der Reihe kenne ich schon die Bände zur Peloponnes und Mittel- und Nordgriechenland, die mir viele wertvolle Tipps gegeben haben. Sizilien bewerte ich im Gegensatz dazu in der Rückschau, denn ich war vor einigen Jahren dort und gleiche jetzt ab, was ich damals gesehen bzw. nicht gesehen habe. Zweifellos lohnt sich eine weitere Reise, denn ich habe wohl einiges verpasst, was wieder einmal zeigt, dass man nur sieht, was man weiß. Selbst an echten archäologischen Hotspots wie Agrigent gibt es ein paar interessante Sachen, die ich leider ignoriert habe. Das Buch ist wie die anderen Bände strukturiert, indem es zunächst die schriftlich überlieferte Geschichte des jeweiligen Ortes zusammenfasst. Sizilien ist dabei als frühere Kornkammer Griechenlands vergleichsweise gut belegt, wobei die Geschichte mindestens ebenso komplex ist, wie die Griechenlands mit seinen ständig wechselnden Allianzen und permanenten Kriegen. Es war eine äußerst gewalttätige Zeit. Patrick Schollmeyer gleicht die Überlieferungsgeschichte, die oft durch mehrere antike Autoren unterschiedlich berichtet wird, auch noch mit den archäologischen Befunden ab, was dann oft eine weitere Interpretationsebene öffnet. Er thematisiert auch regelmäßig, dass die heute üblichen Bezeichnungen für Tempel meist nur anekdotisch sind, da es nur wenige eindeutige Weiheinschriften gibt. Im zweiten Teil wird dann die örtliche Topografie im Detail beschrieben, mit zahlreichen Verweisen auf die Archäologiegeschichte. Etwas gestört hat mich die nur sparsame Ausstattung des Buches mit Plänen und Übersichtskarten. Der Autor verweist auf das Material, das man vor Ort ausgehändigt bekommt, aber das Fehlen im Buch macht die Orientierung beim Lesen einfach schwieriger. Zwar beschreibt Schollmeyer die Örtlichkeiten detailliert und auch nachvollziehbar, aber ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte. Und dass Pläne aus Fachpublikationen urheberrechtlich geschützt sind (Schollmeyers Argument, sie nicht aufzunehmen), ist vorgeschoben, denn man könnte sie leicht abgewandelt einfach selber zeichnen. Einige Orte, wie Agrigent oder Selinunt, sind extrem weitläufig und auch unübersichtlich. Dass der Autor zur vertieften Information schlicht auf Wikipedia verweist, geht ein bisschen in die gleiche Richtung. Nachvollziehen kann ich dagegen, dass man auf Angaben zu Öffnungszeiten und Eintrittspreise verzichtet hat, denn die ändern sich in Italien wie das Wetter. Da muss man sowieso immer im Internet kontrollieren, ob nicht gerade wieder mal irgendeine Sehenswürdigkeit wegen Renovierung für ein, zwei Jahrzehnte geschlossen ist. Sehr gut gefallen hat mir, dass Schollmeyer auch zahlreiche Orte in seine Auswahl aufgenommen hat, die nicht auf den ausgetretenen Touristenpfaden liegen und manchmal sogar ein Entdeckergefühl auslösen. Oft liefern sie entscheidende Puzzlestücke im großen historischen Gemälde der vielfältigen Mittelmeerinsel. Hervorzuheben ist auch, dass viele Fundstücke von den Ausgrabungen nicht in den jeweils lokalen Museen ausgestellt werden, sondern z. B. im Museum in Palermo, wo sie durch die nicht besonders gelungene Präsentation oft „untergehen“. Da sind Schollmeyers Querverweise oft die einzige Möglichkeit, solche Dinge bewusst wahrzunehmen. Bis auf die diesmal noch spärlichere Ausstattung mit Kartenmaterial und Abbildungen wieder ein sehr gelungener Archäologieführer mit einer durchdachten Auswahl.

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