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Hauskonzert

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13/2,9 cm

Gewicht

400 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002531447

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Akzeptabel

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13/2,9 cm

Gewicht

400 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002531447

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Mit Danger Dan und dessen Song vom gleichnamigen Album „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ ging ein kleiner Ruck durch die gefühlt ins Koma versetzte Musikszene.Ein Auftritt war zudem bemerkenswert - jener mit Igor Levit bei Jan Böhmermann.Wer Igor Levit ist?Sollten sie ihn nicht kennen: Einer der wohl begabtesten Pianisten seiner Generation, ein politisches Sprachrohr und einer, der sich nicht scheut anzuecken.In dem mit Florian Zinnecker gemeinsam verfassten Buch „Hauskonzert“ wird Levit über das letzte Jahr hinweg begleitet, bietet Einblicke und Ansichten bezüglich Antisemitismus und Unrecht.Ein unterhaltsames und zeitgleich wichtiges Buch. Und vor allen Dingen: Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!

  • Kefois

    5/5

    16.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wirklich bemerkenswertes Buch und ein noch bemerkenswerter Mensch

    Zugegeben, ich tue mir immer etwas schwer mit Biographien. Sie sind größtenteils gleich aufgebaut, wirken oft selbstverherrlichend, dann aber oft auch zu kurz, um das Leben einer Person angemessen zu verschriften. Dahingegen ist „Hauskonzert“ wirklich erfrischend anders. Der Journalist Florian Zinnecker begleitet Igor Levit durch die Konzertsaison 2019 – 2020. Dieser Zeitabschnitt bildet auch den Hauptteil des Werkes. Natürlich schreibt Florian Zinnecker auch einiges über Igors Vergangenheit und Kindheit, über seine Klavierausbildung und dem Verhältnis zu seiner Mutter, damit der Leser auch versteht, mit wem er es eigentlich zu tun hat. Auch die Herausforderungen der unvorhergesehenen Corona-Pandemie für Igor werden lebhaft dargestellt. Alles in allem lässt sich sagen, dass Igor Levit ein wirklich bemerkenswerter Mensch ist und ich sehr viel Spaß beim Lesen des Buches hatte. Pianist und politischer Aktivist – Wie kommt beides zusammen? Die Antwort lohnt sich wirklich und ist mit einer klaren Kaufempfehlung meinerseits verbunden!

  • oneveganbooknerd

    5/5

    12.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Potrait eine Ausnahmekünstlers

    Seit längerer Zeit folge ich dem Werdegang des Pianisten Igor Levit. Natürlich musste ich somit das Buch, welches er zusammen mit Florian Zinnecker verfasste, lesen. Das Cover ist sehr ansprechend und zurückhaltend gestaltet. Durch die Fotografie Levits ist jeder/jedem Betrachter*in in der Buchhandlung klar, worum es in dem Buch geht. Als Bewunderin von Levit erfährt man in diesem Buch nicht unbedingt etwas Neues, aber durch die Gespräche mit Florian Zinnecker erhält man nochmal eine ganz neue Sichtweise auf den Künstler. Igor Levit hat nie etwas anderes gemacht, als Klavier zu spielen. Es ist alles was er kennt und alles was er kann. Und das seit seiner frühesten Kindheit. Seine Mutter, beruflich Musiklehrerin, hat ihn dabei immer unterstützt. In dem Buch erfährt der/die Lesende, dass er zwar schon immer ein gewisses Maß an Talent besaß, dieses aber nicht gleich von den großen Lehrenden etwaiger Musikschulen gesehen wurde. Igor Levit musste so einige Rückschlage in seinem jungen Musikerleben einstecken, hat sich jedoch nie davon stoppen lassen. Zum Glück! Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil ich den Wechsel zwischen rückblickender Erzählung, bespielsweise aus Igor Levits Kindheit, und den gegenwärtigen Gesprächen Levits und Zinneckers sehr erfrischend empfand. Der Charakter einer klassischen Biografie wurde dadurch aufgebrochen und der Bezug zum aktuellen Weltgeschehen (Pandemie, Rassismus) lieferte viel Material und Anregungen zum Reflektieren. Das Buch würde ich definitiv weiterempfehlen, nicht nur für Bewunderer klassischer Pianomusik!

  • herrzett

    aus lübeck

    5/5

    18.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ich an diesem Buch so…

    Was ich an diesem Buch so liebe und zeitgleich so faszinierend finde, ist der ungeschönte Einblick in das Leben dieses Supertalents. Auf der einen Seite begleitet man den Pianisten Igor Levit auf Konzerte oder seinen 33. Geburtstag, auf der anderen beschreibt er seine Empfindungen über die ersten Anzeichen der Pandemie, den Stillstand, seine Zweifel und Überforderung mit dieser für ihn sehr schwierigen Zeit, es folgen politische Anmerkungen, kleinere und größere Aufreger, tiefgründige Gedanken, Ausschnitte aus seiner Vergangenheit, die Bedeutung der Musik... Durch diese Mischung aus Interview, Erzählung und Bericht zwischen Zinnecker und Levit hatte ich mit jeder Seite das Gefühl ihm als Person näher zu kommen, ihn zu verstehen und eben das auch zu fühlen. Den Menschen hinter der Musik kennenzulernen. Ich fand es großartig, wie reflektiert Levit mit sich selbst ins Gericht geht, sich selbst aber auch häufig einfach so impulsiv neu herausfordert und vieles einfach nur geschieht, weil er gerade Bock darauf hat. Worte wie "Ich habe in dieser Zeit - vielleicht zum ersten Mail überhaupt - gespürt, dass ich kein Fake bin. Dass ich nicht nur so tue, als ob. Ich habe mir zum ersten Mal selbst geglaubt, dass ich Pianist bin." oder "Es gibt aber kein Koste es, was es wolle. Es gibt Kosten, die sich mit Geld nicht decken lassen. Ich will auch keinen Trost - es gibt nichts zu trösten. Wir alle, die wir von der Musik leben, wurden unserer Existenz beraubt. Und nochmal: Daran ist kein Politiker schuld, daran ist niemand schuld, nur die Zeit selbst." haben mich z.B. sehr beeindruckt. Levit ist so herrlich bodenständig und bricht doch hier und da häufig einfach mal aus, mal mehr trotzig und kindlich, mal mehr aus Lust sich herauszufordern oder eben seine Meinung kundzutun. Und so ganz nebenbei lernt man die Musik einfach mehr zu schätzen. Durch ihn habe ich nun begonnen klassische Stücke zu hören und auf mich wirken zu lassen. Und wenn man dann immer an seine Worte denkt, ergibt es so ein herrlich bewegendes Gesamtbild, das mich emotional zwar hin und wieder auch überfordert, aber auch neugierig macht. Ich kann dieses Buch so auch in keine Schublade packen, es ist mehr ein verbindendes Element zwischen der Musik, der Emotion, unterschiedlichsten Gedanken und den Herausforderungen der heutigen Zeit. Und dann ist da eben noch Levit, der einem fast freundschaftlich aus seinem Leben erzählt, von Höhen und Tiefen berichtet, teilweise gar eine Vorbild- und Mut-mach-Funktion einnimmt.

  • Bewertung

    5/5

    18.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine Krise, eine weitere Herausforderung und der Blick in das Leben des Igor Levit

    Was ich an diesem Buch so liebe und zeitgleich so faszinierend finde, ist der ungeschönte Einblick in das Leben dieses Supertalents. Auf der einen Seite begleitet man den Pianisten Igor Levit auf Konzerte oder seinen 33. Geburtstag, auf der anderen beschreibt er seine Empfindungen über die ersten Anzeichen der Pandemie, den Stillstand, seine Zweifel und Überforderung mit dieser für ihn sehr schwierigen Zeit, es folgen politische Anmerkungen, kleinere und größere Aufreger, tiefgründige Gedanken, Ausschnitte aus seiner Vergangenheit, die Bedeutung der Musik... Durch diese Mischung aus Interview, Erzählung und Bericht zwischen Zinnecker und Levit hatte ich mit jeder Seite das Gefühl ihm als Person näher zu kommen, ihn zu verstehen und eben das auch zu fühlen. Den Menschen hinter der Musik kennenzulernen. Ich fand es großartig, wie reflektiert Levit mit sich selbst ins Gericht geht, sich selbst aber auch häufig einfach so impulsiv neu herausfordert und vieles einfach nur geschieht, weil er gerade Bock darauf hat. Worte wie "Ich habe in dieser Zeit - vielleicht zum ersten Mail überhaupt - gespürt, dass ich kein Fake bin. Dass ich nicht nur so tue, als ob. Ich habe mir zum ersten Mal selbst geglaubt, dass ich Pianist bin." oder "Es gibt aber kein Koste es, was es wolle. Es gibt Kosten, die sich mit Geld nicht decken lassen. Ich will auch keinen Trost - es gibt nichts zu trösten. Wir alle, die wir von der Musik leben, wurden unserer Existenz beraubt. Und nochmal: Daran ist kein Politiker schuld, daran ist niemand schuld, nur die Zeit selbst." haben mich z.B. sehr beeindruckt. Levit ist so herrlich bodenständig und bricht doch hier und da häufig einfach mal aus, mal mehr trotzig und kindlich, mal mehr aus Lust sich herauszufordern oder eben seine Meinung kundzutun. Und so ganz nebenbei lernt man die Musik einfach mehr zu schätzen. Durch ihn habe ich nun begonnen klassische Stücke zu hören und auf mich wirken zu lassen. Und wenn man dann immer an seine Worte denkt, ergibt es so ein herrlich bewegendes Gesamtbild, das mich emotional zwar hin und wieder auch überfordert, aber auch neugierig macht. Ich kann dieses Buch so auch in keine Schublade packen, es ist mehr ein verbindendes Element zwischen der Musik, der Emotion, unterschiedlichsten Gedanken und den Herausforderungen der heutigen Zeit. Und dann ist da eben noch Levit, der einem fast freundschaftlich aus seinem Leben erzählt, von Höhen und Tiefen berichtet, teilweise gar eine Vorbild- und Mut-mach-Funktion einnimmt.

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