Produktbild: Die Brasilien-Saga / Santa Delfina: Die Nachkommen
Band 2

Die Brasilien-Saga / Santa Delfina: Die Nachkommen Fortsetzung der Saga – Auf einer Fazenda in Brasilien, 19./frühes 20. Jh., ringt eine Familie um ihr Erbe zwischen Schuld, Vergebung und Neubeginn

Aus der Reihe Die Brasilien-Saga
1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

2,2/12,5/19 cm

Gewicht

435 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-09745-6

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

2,2/12,5/19 cm

Gewicht

435 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-09745-6

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Mehr als ein Familienroman

Bewertung aus Quickborn am 23.06.2026

Bewertungsnummer: 3176463

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich zuerst „Petropolis“, den dritten und letzten Band der Brasilien-Saga von Noa Moreira gelesen hatte, habe ich nun nach Band eins auch Band zwei beendet. Die Saga in der falschen Reihenfolge zu erleben und erlesen, hat mich nicht gestört. Da in allen drei Büchern gern auch Rückblenden verwendet werden, um die Geschehnisse zu beleuchten, findet man sich gut zurecht. Hinzu kommt der kleine Stammbaum am Beginn jedes Bandes, der sich von Jahrhundert zu Jahrhundert vergrößert und verzweigt. Ohne dieses Hilfsmittel wäre es mir aber wahrscheinlich schwergefallen, die vielen Namen der Brüder, Schwestern, Nichten, Neffen, Cousins und Verfahren beim Lesen richtig einzuordnen. Die kleine Schrift des Stammbaums machte das Auffinden der Protagonisten leider nicht leichter. Aber ich empfinde jetzt tatsächlich das Bedürfnis, den dritten Band noch einmal zu lesen! Der zweite Band umfasst die Jahre 1829 bis 1937, die Kinder von Bibiana Belmira da Silva und João Fernandes de Nogueira sind schon beinahe erwachsen, als sie noch einen Bruder bekommen, Elias wird adoptiert. Seine Mutter Maria Ana starb bei der Geburt, er war der Sohn von Vidal de Madeiros, dem zweiten „Herrscher“ von Santa Delfina. Dieser Elias wächst auf Santa Delfina auf, aber seine Abstammung vergessen die gehässigen Nachbarn und auch die Arbeiter nicht. Er rebelliert dagegen und tritt in die Armee ein, sucht dort einen Platz ohne Vorurteile. Er findet einen Freund, Theo, mit dem er Jahre später zurück nach Santa Delfina kommt. Er will Erbe und Macht einfordern, die ihm nicht zustehen, es dauert lange und es geschehen viele schmerzliche Ereignisse, ehe er seinen richtigen Platz einnimmt, sein Ende wird versöhnlich sein. Die Zeit bringt Tote mit sich, aber auch Enkelkinder und später Urenkel, die ihre Vorfahren nicht mehr kennenlernen. Jeder Tod ist auch ein Stück Sterben von Santa Delfina, es ist ergreifend, zu lesen, wie sich die Facienda trotzdem nicht in die Knie zwingen lässt. Die Autorin legt ihr ganzes Herzblut in die Beschreibung von Gefühlen, Gedanken, Erlebnissen, Gerüchen, Geräuschen und Traurigkeit, ihre Vorfahren erscheinen als echte Menschen ihrer Zeit. Die politischen Entwicklungen ebenso wie die technischen Fortschritte und das „aufrührerische“ neue Gedankengut, was langsam Fuß fasst, beeinflussen die Bewohner von Santa Delfina stark. Fazit: Eine bewegende Familienchronik, gegossen in Fantasie und lyrische Wortgewalt. Für mich nicht nur eine lehrreiche Geschichtsstunde über Brasilien, sondern auch prächtiges Kopfkino. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

Mehr als ein Familienroman

Bewertung aus Quickborn am 23.06.2026
Bewertungsnummer: 3176463
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich zuerst „Petropolis“, den dritten und letzten Band der Brasilien-Saga von Noa Moreira gelesen hatte, habe ich nun nach Band eins auch Band zwei beendet. Die Saga in der falschen Reihenfolge zu erleben und erlesen, hat mich nicht gestört. Da in allen drei Büchern gern auch Rückblenden verwendet werden, um die Geschehnisse zu beleuchten, findet man sich gut zurecht. Hinzu kommt der kleine Stammbaum am Beginn jedes Bandes, der sich von Jahrhundert zu Jahrhundert vergrößert und verzweigt. Ohne dieses Hilfsmittel wäre es mir aber wahrscheinlich schwergefallen, die vielen Namen der Brüder, Schwestern, Nichten, Neffen, Cousins und Verfahren beim Lesen richtig einzuordnen. Die kleine Schrift des Stammbaums machte das Auffinden der Protagonisten leider nicht leichter. Aber ich empfinde jetzt tatsächlich das Bedürfnis, den dritten Band noch einmal zu lesen! Der zweite Band umfasst die Jahre 1829 bis 1937, die Kinder von Bibiana Belmira da Silva und João Fernandes de Nogueira sind schon beinahe erwachsen, als sie noch einen Bruder bekommen, Elias wird adoptiert. Seine Mutter Maria Ana starb bei der Geburt, er war der Sohn von Vidal de Madeiros, dem zweiten „Herrscher“ von Santa Delfina. Dieser Elias wächst auf Santa Delfina auf, aber seine Abstammung vergessen die gehässigen Nachbarn und auch die Arbeiter nicht. Er rebelliert dagegen und tritt in die Armee ein, sucht dort einen Platz ohne Vorurteile. Er findet einen Freund, Theo, mit dem er Jahre später zurück nach Santa Delfina kommt. Er will Erbe und Macht einfordern, die ihm nicht zustehen, es dauert lange und es geschehen viele schmerzliche Ereignisse, ehe er seinen richtigen Platz einnimmt, sein Ende wird versöhnlich sein. Die Zeit bringt Tote mit sich, aber auch Enkelkinder und später Urenkel, die ihre Vorfahren nicht mehr kennenlernen. Jeder Tod ist auch ein Stück Sterben von Santa Delfina, es ist ergreifend, zu lesen, wie sich die Facienda trotzdem nicht in die Knie zwingen lässt. Die Autorin legt ihr ganzes Herzblut in die Beschreibung von Gefühlen, Gedanken, Erlebnissen, Gerüchen, Geräuschen und Traurigkeit, ihre Vorfahren erscheinen als echte Menschen ihrer Zeit. Die politischen Entwicklungen ebenso wie die technischen Fortschritte und das „aufrührerische“ neue Gedankengut, was langsam Fuß fasst, beeinflussen die Bewohner von Santa Delfina stark. Fazit: Eine bewegende Familienchronik, gegossen in Fantasie und lyrische Wortgewalt. Für mich nicht nur eine lehrreiche Geschichtsstunde über Brasilien, sondern auch prächtiges Kopfkino. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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