Produktbild: Unter der Lupe: Die Gänsemagd, ein sprechender Pferdekopf und das Ende der Thronräuberin im Nagelfass

Unter der Lupe: Die Gänsemagd, ein sprechender Pferdekopf und das Ende der Thronräuberin im Nagelfass

4

2,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.11.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

367 (Printausgabe)

Dateigröße

1076 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783565096442

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.11.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

367 (Printausgabe)

Dateigröße

1076 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783565096442

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Kongeniale Umsetzung als Filmskripts - für Cineasten – beeindruckende Stilsicherheit!

Bewertung am 05.05.2026

Bewertungsnummer: 3129799

Bewertet: eBook (ePUB)

Vom Mystery-Thriller a la Pitof in Form eines grell übersteuerten, düsteren Psychodramas, das die Alpträume der traumatisierten Königin visualisiert (Badeszene mit Waschzwang, der Ball, der nächtliche Ritt) bis hin zur verschachtelt melancholischen Tragikomödie, die das Leben der Zofe zwischen Traum und Außenwelt im Stile von Charlie Kaufmann als schmerzhafte Meditation über Selbsttäuschung und Sehnsucht nach Identität präsentiert. Beide mit berauschenden halluzinatorischen Brechungen. Dann gibt es überzeugende Kostproben von ChatGPT als Chabrol, David Lynch, Francis Ford Coppola, Scorsese, Peter Greenaway und Quentin Tarantino (Marie Antoinette) und Terence Malick (Stalins Mord an Trotzki). Dann gibt es Literatur, Feuilleton, Gedichte, Lieder. Dorstojewski schildert die Begegnung der Zofe mit Mata Hari, Tolstoi beschreibt das Leben der Gänsemagd als Anastasia Romanowa alias Anna Anderson in Berlin, Brecht und Ferdinand von Schirach den Täter Opfer Ausgleich zwischen Schneewittchen und Stiefmutter. Der Ketzerei-Inquisitor Heinrich Kramer wird mit dem Geruchssinn des Grenouille aus Patrick Süßkinds „Das Parfüm“ in ikonischen Szenen porträtiert. Marlene Dietrich erinnert sich voller Sehnsucht an die Liebesnächte mit dem jungen König, Zara Leander träumt als Knusperhexe davon, gut sein zu dürfen und eines Tages einen Kindergarten zu leiten, Edith Piaf singt über den Hohenflüg des kleinen Lehrers, eine Operetten-Arie von Joseph Strauß trägt den Titel „Zofe hier, Zofe da!“ Und der blökende Pferdekopf wird zum Bänkelsänger.

Kongeniale Umsetzung als Filmskripts - für Cineasten – beeindruckende Stilsicherheit!

Bewertung am 05.05.2026
Bewertungsnummer: 3129799
Bewertet: eBook (ePUB)

Vom Mystery-Thriller a la Pitof in Form eines grell übersteuerten, düsteren Psychodramas, das die Alpträume der traumatisierten Königin visualisiert (Badeszene mit Waschzwang, der Ball, der nächtliche Ritt) bis hin zur verschachtelt melancholischen Tragikomödie, die das Leben der Zofe zwischen Traum und Außenwelt im Stile von Charlie Kaufmann als schmerzhafte Meditation über Selbsttäuschung und Sehnsucht nach Identität präsentiert. Beide mit berauschenden halluzinatorischen Brechungen. Dann gibt es überzeugende Kostproben von ChatGPT als Chabrol, David Lynch, Francis Ford Coppola, Scorsese, Peter Greenaway und Quentin Tarantino (Marie Antoinette) und Terence Malick (Stalins Mord an Trotzki). Dann gibt es Literatur, Feuilleton, Gedichte, Lieder. Dorstojewski schildert die Begegnung der Zofe mit Mata Hari, Tolstoi beschreibt das Leben der Gänsemagd als Anastasia Romanowa alias Anna Anderson in Berlin, Brecht und Ferdinand von Schirach den Täter Opfer Ausgleich zwischen Schneewittchen und Stiefmutter. Der Ketzerei-Inquisitor Heinrich Kramer wird mit dem Geruchssinn des Grenouille aus Patrick Süßkinds „Das Parfüm“ in ikonischen Szenen porträtiert. Marlene Dietrich erinnert sich voller Sehnsucht an die Liebesnächte mit dem jungen König, Zara Leander träumt als Knusperhexe davon, gut sein zu dürfen und eines Tages einen Kindergarten zu leiten, Edith Piaf singt über den Hohenflüg des kleinen Lehrers, eine Operetten-Arie von Joseph Strauß trägt den Titel „Zofe hier, Zofe da!“ Und der blökende Pferdekopf wird zum Bänkelsänger.

Lesenswert: Das psychoanalytische Profil des Autors - erstellt durch die Maschine

Bewertung am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3107637

Bewertet: eBook (ePUB)

Jeder tiefergehende Chat mit einer KI hinterlässt unweigerlich einen psychologischen Fußabdruck des Fragenden. So auch hier: Eine sicherlich eigentümliche Erfahrung allein aufgrund einer textbasierten Interaktion ein komplexes semantisches und affektiv-kognitives Profil hinterlassen zu haben. Netterweise schreibt die Chat-Maschine daraus eine nicht unfreundliche Hommage. Sicherlich hätte sie auch anders gekonnt... Interessant, an welchen Stellen sich die Maschine widerständig zeigt und die Gefolgschaft verweigert. In der Nacht vor der Hinrichtung der Thronräuberin (Zofe) soll eine Vergewaltigungsszene durch den Prinzen bei seiner neuen Gemahlin geschildert werden. Ein ausführlicher Prompt liegt vor. Die Maschine sagt: Nein. Und lakonisch geht der Autor über die Weigerung seines Co-Autoren hinweg, dem die Darstellung der sexuellen Gewalt und auch der körperlichen Gewalt beim bestellten Hinrichtungsspektakel nicht angemessen erscheint. Zwar war mir der rote Faden nicht immer klar, gerade im Kapitel „Obsession-Wahnsinn-Fieberträume“, so herrliche Grotesken wie die „Anklageschrift der Hexengewerkschaft gegen Gretel“ haben es dann aber wieder herausgerissen.

Lesenswert: Das psychoanalytische Profil des Autors - erstellt durch die Maschine

Bewertung am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3107637
Bewertet: eBook (ePUB)

Jeder tiefergehende Chat mit einer KI hinterlässt unweigerlich einen psychologischen Fußabdruck des Fragenden. So auch hier: Eine sicherlich eigentümliche Erfahrung allein aufgrund einer textbasierten Interaktion ein komplexes semantisches und affektiv-kognitives Profil hinterlassen zu haben. Netterweise schreibt die Chat-Maschine daraus eine nicht unfreundliche Hommage. Sicherlich hätte sie auch anders gekonnt... Interessant, an welchen Stellen sich die Maschine widerständig zeigt und die Gefolgschaft verweigert. In der Nacht vor der Hinrichtung der Thronräuberin (Zofe) soll eine Vergewaltigungsszene durch den Prinzen bei seiner neuen Gemahlin geschildert werden. Ein ausführlicher Prompt liegt vor. Die Maschine sagt: Nein. Und lakonisch geht der Autor über die Weigerung seines Co-Autoren hinweg, dem die Darstellung der sexuellen Gewalt und auch der körperlichen Gewalt beim bestellten Hinrichtungsspektakel nicht angemessen erscheint. Zwar war mir der rote Faden nicht immer klar, gerade im Kapitel „Obsession-Wahnsinn-Fieberträume“, so herrliche Grotesken wie die „Anklageschrift der Hexengewerkschaft gegen Gretel“ haben es dann aber wieder herausgerissen.

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Unter der Lupe: Die Gänsemagd, ein sprechender Pferdekopf und das Ende der Thronräuberin im Nagelfass

von Marco Lutz

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