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Schillerwiese - Longlist des Crime Cologne Awards Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/1,7 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002544355

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/1,7 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002544355

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    27.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unerwartet gut und spannend

    Es ist mein erster Roman von Lotte Kinskofer, er ist angesiedelt in der Zeit vor rund 100 Jahren, in Bayern. Zuerst geschieht ein Mord, an der Vroni, einer alleinstehenden Mutter, die zuletzt in einer Gastwirtschaft gearbeitet hat. Sie hatte sich verliebt in einen Gast, den Gustl, der sich nun die Schuld gibt am Tod der geliebten Frau, weil er unpünktlich war zum verabredeten Rendezvous an der Schillerwiese. Genau dort sieht er sie hängen an einem Baum, und er bekommt es mit der Angst zu tun, läuft weg und macht jede Menge Fehler. Der zweite Erzählstrang, das ist die Familie von Anni, die befreundet war mit der verschwundenen Nachbarin Vroni und sich nun um den alleingebliebenen Sohn sorgt. Zufällig ist ihr Vater ein Kriminalkommissar auf Urlaub, der wird sich schon erkundigen, hofft sie. Daraus entwickelt sich ein ganz neuer Kriminalfall, die Protagonisten geraten reihenweise in Gefahr. Es geschieht eine Menge, bis der Mörder und das Motiv gefunden sind, Kinskofer hat eine angenehme Art, die Dinge voranzutreiben. Zuerst dachte ich, mir gefällt der Stil, der leicht bayerische Dialekt und das Langsame im Vorankommen nicht, aber ich habe mich gut eingelesen. Eingebettet in die Kriminalgeschichte ist die politische Situation der Nachkriegsjahre des ersten Weltkrieges, insbesondere auch die Auswirkungen auf das Leben derjenigen, die ihn überlebt habe. Seien es die Ängste von Annis Mann Walter oder die Trauer ihrer Eltern um die beiden gefallenen Söhne. Das Aufkommen des Nationalsozialismus wird gut beschrieben, auch die Hilflosigkeit der Gegner. Die Protagonisten des Romans werden von den Hauptpersonen bis hin zu den Nebenrollen hervorragend charakterisiert, Man kann sich beim Lesen jeden einzelnen vorstellen, das ist echtes Kopfkino. Fazit: ich empfehle dieses Kriminalroman gern weiter, er hat mich bis zum Ende immer mehr in seinen Bann gezogen.

  • Juma

    5/5

    27.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Unerwartet gut und spannend…

    Unerwartet gut und spannend Es ist mein erster Roman von Lotte Kinskofer, er ist angesiedelt in der Zeit vor rund 100 Jahren, in Bayern. Zuerst geschieht ein Mord, an der Vroni, einer alleinstehenden Mutter, die zuletzt in einer Gastwirtschaft gearbeitet hat. Sie hatte sich verliebt in einen Gast, den Gustl, der sich nun die Schuld gibt am Tod der geliebten Frau, weil er unpünktlich war zum verabredeten Rendezvous an der Schillerwiese. Genau dort sieht er sie hängen an einem Baum, und er bekommt es mit der Angst zu tun, läuft weg und macht jede Menge Fehler. Der zweite Erzählstrang, das ist die Familie von Anni, die befreundet war mit der verschwundenen Nachbarin Vroni und sich nun um den alleingebliebenen Sohn sorgt. Zufällig ist ihr Vater ein Kriminalkommissar auf Urlaub, der wird sich schon erkundigen, hofft sie. Daraus entwickelt sich ein ganz neuer Kriminalfall, die Protagonisten geraten reihenweise in Gefahr. Es geschieht eine Menge, bis der Mörder und das Motiv gefunden sind, Kinskofer hat eine angenehme Art, die Dinge voranzutreiben. Zuerst dachte ich, mir gefällt der Stil, der leicht bayerische Dialekt und das Langsame im Vorankommen nicht, aber ich habe mich gut eingelesen. Eingebettet in die Kriminalgeschichte ist die politische Situation der Nachkriegsjahre des ersten Weltkrieges, insbesondere auch die Auswirkungen auf das Leben derjenigen, die ihn überlebt habe. Seien es die Ängste von Annis Mann Walter oder die Trauer ihrer Eltern um die beiden gefallenen Söhne. Das Aufkommen des Nationalsozialismus wird gut beschrieben, auch die Hilflosigkeit der Gegner. Die Protagonisten des Romans werden von den Hauptpersonen bis hin zu den Nebenrollen hervorragend charakterisiert, Man kann sich beim Lesen jeden einzelnen vorstellen, das ist echtes Kopfkino. Fazit: ich empfehle dieses Kriminalroman gern weiter, er hat mich bis zum Ende immer mehr in seinen Bann gezogen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    20.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein gelungener hist. Krimi

    Ich kenne Lotte Kinskofer bereits durch ihre Krimi-Reihe rund um Sportjournalisten Thomas Reitinger, die in den Jahren 2007 - 2016 erschienen ist. Deshalb war ich auf diesen historischen Krimi, der auf einer wahren Begebenheit beruht, sehr neugierig. Um es kurz zu machen: Ich bin nicht enttäuscht worden! Worum geht’s? Im Mai 1925 wird die Leiche einer vorerst unbekannten jungen Frau an einem Baum hängend aufgefunden. Ausgerechnet auf der Schillerwiese, die früher als Hinrichtungsstätte von Regensburg genutzt worden ist. Als die Tote als Vroni Haberl, eine ledige Mutter eines Zwölfjährigen, die in ärmlichen Verhältnissen leben muss, identifiziert wird, ist für die Polizei, die ohnehin keine größeren Ambitionen zeigt zu ermitteln, klar: Hier liegt ein Selbstmord vor. Vronis Nachbarin Anna, selbst Mutter zweier Kinder, glaubt nicht an Selbstmord. Denn Vroni würde ihren Sohn niemals im Stich lassen. Obwohl sie im Moment selbst einige Probleme mit ihrem Ehemann hat, nimmt sie sich Karls an. Gemeinsam mit Karl beginnt sie an Vronis früherer Arbeitsstätte, einem großen Gut, nach Vroni zu fragen. Dabei kommen sie dem Mörder gefährlich nahe. Als Anna verschwindet, bittet ihr Ehemann seinen Schwiegervater, den Münchener Oberkommissar Benedikt Wurzer um Hilfe. Die Gleichgültigkeit seiner Regensburger Kollegen Nachforschungen anzustellen, bringt ihn ziemlich auf die Palme. Wurzer nimmt die Nachforschungen nun selbst in die Hand und stößt auf ein Komplott höchsten Ausmaßes, in dem auch einige der Regensburger Kollegen verstrickt zu sein scheinen. Meine Meinung: Mit diesem fesselnden historischen Roman entführt Lotte Kinskofer in die Zeit der Goldener Zwanziger Jahre, die für den überwiegenden Teil der Deutschen gar nicht so golden war. Diese Jahre sind von Armut, Arbeitslosigkeit sowie politische Unruhen geprägt. Der Schreibstil ist flott und flüssig. Nebenbei erhält man Einblick in die Ereignisse, die zum Erstarken der Nationalsozialisten führen, wie Waffen gehortet, Männer für allerlei Attentate rekrutiert werden und für das Erreichen von Zielen auch über Leichen gehen. Dafür hat die Autorin penibel recherchiert. Mir gefällt das gut, wenn subtil ohne große Worte historische Zusammenhänge, die mitunter Ähnlichkeiten mir der Gegenwart erkennen lassen, in die Geschichte eingewoben sind. Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen Krimi 5 Sterne.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    19.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Positiv überrascht

    Dieser Krimi hat mich positiv überrascht. Tolle Charaktere treffen in dieser spannenden Geschichte aufeinander. Oben der Roman mit dem tragischenm Tod einer jungen Frau beginnt, startet er doch relativ ruhig. Zunächst einmal muss geklärt werden, ob Selbstmord oder Mord. Doch die Regensburger Polizei ermittelt nicht wirklich. Erst als Anna, die Tochter eines Münchner Komissares , verschwindet beginnt ihr Vater zu ermitteln und bringt damit Schwung in die Geschichte... Ich hätte nie damit gerechnet was sich aus diesem Tod entwickelt, was alles dahinter steckt. So spannend, so interessant und mit so lebensechten Charakteren bestückt. So authentisch, so realistisch, so einfühlsam geschrieben das es fast unmöglich ist dieses Buch zur Seite zur legen. Ein großartiger Krimi.

  • Bewertung

    3/5

    29.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mehr historischer Roman als Krimi

    Als ihre Nachbarin Vroni nicht nach Hause kommt, bittet Anna ihren Vate, den Münchner Oberkomissär Benedikt Wurzer, um Hilfe. Doch der nimmt ihre Bedenken nicht wirklich ernst. Gleichzeitig wird auf der Schillerweise eine junge Frau tot aufgefunden. War es Selbstmord oder steckt doch mehr dahinter? Dann verschwindet plötzlich Anna selbst und ihr Vater setzt alles daran sie wiederzufinden. 
 Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Wer allerdings einen spannenden Kriminalfall erwartet, wird hier eher enttäuscht. Schon früh in der Geschichte ist klar, wie der Fall ausgehen wird und es gibt eigentlich auch keine unerwarteten Wendungen. Der Fokus der Geschichte liegt eher auf den politischen Verschwörungen rund um die Weimarer Republik. Das ist zwar auch ganz interessant, aber nicht wirklich was ich erwartet habe. Trotzdem lässt sich die Geschichte flüssig lesen und ist für zwischendurch ganz nett. 
Dieses Buch ist in meinen Augen eher ein historischer Roman und weniger ein Krimi. Wer eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch sucht, wird hier fündig, aber echten Krimifans würde ich sie eher nicht empfehlen.

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