Produktbild: Soziale Grenzziehungen im Kontext von Flucht und Weiblichkeit

Soziale Grenzziehungen im Kontext von Flucht und Weiblichkeit Eine ethnographische Studie zu Selbst- und Fremdzuschreibungen

64,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2026

Verlag

Barbara Budrich Academic Press

Seitenzahl

242

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,6 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96665-115-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2026

Verlag

Barbara Budrich Academic Press

Seitenzahl

242

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,6 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96665-115-8

Herstelleradresse

Budrich Academic Press
Stauffenbergstraße 7
51379 Leverkusen
DE

Email: buch@budrich-unipress.de

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  • 1 Einleitung: Wir begrüßen die „Frau von der Universität und die erklärt Euch jetzt, wie man etwas anderes werden kann als Hausfrau und Mutter“
    2 Flucht-/Migration, Gender und Subjektivierung: Theoretische Bezugspunkte
    2.1 Ethnologische und interdisziplinäre Forschung zu Flucht, Migration und Gender
    2.2 Forschungsstand zur Lebenssituation und gesellschaftlichen Positionierung von als geflüchtet adressierten jungen Frauen*
    2.3 Bezüge zur Subjektivierungsforschung
    2.4 Zur Erforschung alltäglicher Grenzziehungen
    2.5 Fragestellung
    3 Ethische Herausforderungen und methodisches Vorgehen
    3.1 Ethische Herausforderungen und Prinzipien ethnographischen Forschens zu Flucht
    3.1.1 Do Not Harm
    3.1.2 Informed Consent
    3.1.3 Ethik-Begutachtungen
    3.2 Methodisches Vorgehen und Forschungsverlauf
    3.2.1 „Ethnographie und Grounded Theory“: ein produktives „Ergänzungsverhältnis“
    3.2.2 Bemerkungen zur Interviewführung
    3.2.3 Irritationsmomente als aufmerksamkeitsgenerierende Ereignisse
    3.3 Zwischenfazit: Gedanken zur ethischen Gestaltung und zum methodischen Vorgehen
    4 Grenzen des Alltags: Asylrechtliche Einschränkungen und Zwangsunterbringung in Sammelunterkünften
    4.1. Rechtliche Rahmenbedingungen
    4.1.1 Asylverfahren
    4.1.2 Sanktionen
    4.1.3 Leistungsbezug
    4.1.4 Fiktionsbescheinigungen
    4.1.5 Recht und Geschlecht
    4.1.6 Staatsbürgerschaft
    4.2 Unterkünfte ‚für Geflüchtete‘
    4.2.1 Strukturen der Unterbringung in München
    4.2.2 ‚Zuteilung‘
    4.2.3 Zustand der Unterkünfte
    4.2.4 Unterkunftsorganisation intern
    4.2.5 Er-/Leben in der Unterkunft
    4.3 Zwischenfazit: Als geflüchtet adressierte junge Frauen* zwischen Rechtsunsicherheit und erzwungener Unterbringung in Sammelunterkünften
    5 Fremd- und Selbstpositionierungen als geflüchtet adressierter junger Frauen* in alltäglichen Begegnungen
    5.1 ‚Geflüchtet-Sein‘ als (Fremd-)Zuschreibung
    5.1.1 ‚Geflüchtet-Sein‘ als Kategorie der Anderen
    5.1.2 ‚Wo kommst Du her?’: Doing Border While Asking Questions
    5.1.3 ‚Geflüchtet-Sein‘: Ein potenziell endloser Zustand
    5.2 ‚Die geflüchtete Frau ist unterdrückt‘: Zur Relevanz der Verknüpfung von ‚Kultur‘ und Geschlecht
    5.1.1. Von Integration und Haareschneiden
    5.2.1 ‚Integration durch Arbeit‘
    5.2.2 Überschneidungen von Vorstellungen von Geschlecht, ‚Kultur‘ und Religion
    5.3 Formen des Umgangs mit ver-andernden Zuschreibungen
    5.3.1 „Ich muss mich verständlich machen“: Von der ‚gezwungenen‘ Übernahme von Fremdzuschreibungen als Selbstbezeichnung
    5.3.2 Selbstverständlichkeit(en) in Frage stellen, Solidarisierung und gemeinsames Engagement
    5.3.3 „Ich sehe mich als Mensch“
    5.3.4 Identität als Baukasten: „Die Sachen, die mir guttun […], nehm ich an, und die Sachen, die mir nicht guttun, die lass ich halt einfach weg“
    5.3.5 Einordnung aus Perspektive der Subjektivierungsforschung
    5.4 Zwischenfazit: Zur Signifikanz der Fremd- und Selbstpositionierungen als geflüchtet adressierter junger Frauen* in persönlichen Interaktionen
    6 ‚Geflüchtete Frauen‘ auf der Agenda: Soziale Arbeit und das zu empowernde Subjekt
    6.1 Warum Soziale Arbeit ethnologisch untersuchen?
    6.2 Das ‚Feld‘ der Fluchtsozialarbeit: Eine Standortbestimmung
    6.3 Soziale Arbeit zwischen unterschiedlichen Mandaten
    6.4 Professionelle Abgrenzungen
    6.5 Historische Kontinuitäten im Verhältnis von Sozialarbeiter*innen und Klient*innen am Beispiel der Fluchtsozialarbeit
    6.6 Formen der Differenzzuschreibung gegenüber als geflüchtet adressierten jungen Frauen* in der Praxis Sozialer Arbeit
    6.6.1 ‚Geflüchtete Frauen sind gefährdet‘
    6.6.2 ‚Geflüchtete Frauen sind Klient*innen Sozialer Arbeit‘
    6.6.3 ‚Geflüchtete Frauen benötigen eine besondere Förderung‘
    6.7 Zwischenfazit: Soziale Arbeit als Akteurin der Ver-Anderung von als geflüchtet adressierten Frauen*
    7 Schlussbetrachtung: Die Ver-Anderung ‚geflüchteter Frauen‘ ist spezifisch
    8 Ausblick: Was kann die Ethnologie aus der Beschäftigung mit der Sozialen Arbeit ‚lernen‘?
    Literaturverzeichnis
    Personenglossar