Grau kriecht die Regenwand über den Berg auf mich zu. Nicht lang, dann wird sie mich erreicht haben. Mich, der sich hinter einem Fichtenstamm verbirgt. Lauert. Auf mein nächstes Opfer. Mein ... letztes Opfer. Sie. Vera, Redakteurin einer Grazer Tageszeitung und dort für die "Literarischen Seiten" zuständig, wird auf einen Dichter aufmerksam, dessen Gedichte von einer großen Schuld sprechen und davon, wie schmerzhaft er die Ausgrenzung durch seine Mitmenschen erlebt. Vera will mehr über ihn wissen und macht sich auf die Reise zu ihm. Doch was sie in dem kleinen Dorf erfährt, in dem der Einsiedler lebt, lässt das Grauen in ihr wachsen. Jedes Jahr stirbt eine Frau in diesem Dorf. Jedes Jahr am selben Tag. Und jede dieser Frauen hatte engeren Kontakt zu Veras Dichter, der als Einsiedler hoch über dem Dorf auf dem Berg lebt …
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Nicht immer ist es so wie es scheint…
Jeanette Lube aus Magdeburg am 09.05.2026
Bewertungsnummer: 3133683
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch erschien 2025 und beinhaltet 323 Seiten.
„Grau kriecht die Regenwand über den Berg auf mich zu. Nicht lang, dann wird sie mich erreicht haben. Mich, der sich hinter einem Fichtenstamm verbirgt. Lauert. Auf mein nächstes Opfer. Mein… letztes Opfer. Sie.“
Vera ist Redakteurin einer Grazer Tageszeitung und dort für die „Literarischen Seiten“ zuständig. Da wird sie auf einen Dichter aufmerksam, dessen Gedichte von einer großen Schuld sprechen und davon, wie schmerzhaft er die Ausgrenzung durch seine Mitmenschen erlebt. Weil Vera mehr über ihn wissen will, macht sie sich auf die Reise zu ihm. Doch dann erfährt sie in dem kleinen Dorf, in dem der Einsiedler lebt, etwas, was das Grauen in ihr wachsen lässt. In diesem Dorf stirbt jedes Jahr eine Frau. Und jede dieser Frauen hatte zu Veras Dichter, der als Einsiedler hoch über dem Dorf auf dem Berg lebt, engeren Kontakt.
Das Cover ist sehr düster und macht sehr neugierig auf den Inhalt des Buches. Der Titel passt perfekt. Ich muss gestehen, dass ich die Bücher der Autorin Heidi Troi über alles liebe, ja, sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite sofort gepackt und so konnte ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. Was ist das für ein geheimnisvoller Dichter, von dem Vera regelmäßig Post bekommt? Er macht sie durch seine Gedichte total neugierig. Und so macht sie sich auf, ihn zu treffen. Doch alle in dem Dorf, in dem ihr Schreiber sich aufhält, erzählen ihr seltsame Dinge über den Einsiedler. Trotz allem macht sich Vera unerschrocken auf den Weg zu ihm, wie mutig. Sollte er wirklich hinter den unglaublichen Taten stecken? Na, das verrate ich euch nicht. Ich verrate euch nur, dass ich unwahrscheinlich tolle Lesemomente hatte, die spannend, aufregend, fesselnd und packend waren. Ich hatte Gänsehautmomente voller Nervenkitzel und fieberte die ganze Zeit mit, denn Vera schwebt irgendwie in Gefahr. Immer wieder gab es Wendungen, mit denen ich keinesfalls gerechnet habe. Und mit dem Ende habe ich schon gar nicht gerechnet. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, mich auf falsche Fährten zu locken und ich habe gezittert und gebibbert. Ehrlich, so mutig wie Vera wäre ich niemals gewesen. Mich konnte die Autorin Heidi Troi wieder vollends begeistern, faszinieren und überzeugen. Sie beherrscht das Handwerk des Schreibens einfach bestens und das auch noch in verschiedenen Genres. Ich bin ihr absoluter Fan und empfehle dieses Buch gern weiter. Was für ein Lesehighlight!
RufMORD!
Bewertung am 03.12.2025
Bewertungsnummer: 2669059
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In Rabenstein, einem kleinen Dorf in einem engen Tal Südtirols, ist Ende September nicht nur das Wetter bedrückend. Seit Wochen regnet es und es nähert sich der 29.09., der Michaelitag, an dem in den letzten drei Jahren jeweils eine Frau zu Tode gestürzt war. Die Untersuchungen der Polizei ergaben zwar immer einen Unfall als Todesursache, doch für die Dorfbewohner war klar, dass Schneider, der seit drei Jahren allein auf einem Einsiedlerhof in den Bergen lebt, der Mörder ist. Ausgerechnet er schreibt jetzt Gedichte, die Vera, Redakteurin einer Grazer Tageszeitung, so faszinieren, dass sie für ein Interview zu ihm fahren möchte. Geplanter Termin: der 29. September…
Die Autorin Heidi Troi hat in diesem Thriller es besonders gut verstanden, eine unheimlich und bedrohliche Stimmung zu schaffen. Das Wetter und die wortkargen Dorfbewohner bilden die stimmige Kulisse für die Geschichte, deren Thema Rufmord wie bedrohliche Nebelschwaden durch den ganzen Plot geistert. Beim Lesen wird einem vor Augen geführt, wie Gerüchte und falsche Anschuldigungen Leben und Existenzen vernichten können. Denn wie oft hört man auch ich richtigen Leben den Satz: Ich will ja nichts sagen, aber…
Ein Buch, das mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat und dessen Ende ich nicht so erwartet habe. Tja und wieder hat die Autorin ein brisantes Thema hervorragend in eine Story eingebaut. Respekt Heidi Troi!
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