Produktbild: Die Tochter, die niemand wollte

Die Tochter, die niemand wollte

11

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47168

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/1,4 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89741-508-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47168

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/1,4 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89741-508-9

Herstelleradresse

Ulrike Helmer Verlag UG
Klosterhofstraße 3
65843 Sulzbach
DE

Email: info@ulrike-helmer-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Selbstermächtigung

    Eine junge Frau bricht aus. Aus Konventionen, aus religiöser Einpferchung, aus pressenden familiären Erwartungshaltungen, aus einem System, das nicht nur mit Scham unterdrückt. Sie tut dies mal laut, mal leise, mit Herz und Seele, mit gesamter Körperlichkeit, sie boxt sich voran und steckt immer wieder ein. Es ist ein „Protokoll“ von Schmerz und Wut, über Resignation und Lethargie bis hin zu Kampfbereitschaft, Hoffnung und Lebensmut. „Ich war nicht nur Tochter von Geflüchteten. Ich war nicht nur Jesidin, nicht nur eine Frau, die ausgegrenzt wurde. Ich war eine Frau, die sich weigerte, den idealisierten, völlig utopischen Frauenbild der Gesellschaft entsprechen zu wollen.“ (S. 82) Einen solchen Weg lesend zu begleiten ist aufrüttelnd, ernüchternd, Zuversicht bringend. Auf jeder Seite macht es was mit einem: Man hält inne, überlegt, überdenkt eigene Privilegien, eigene schwierige Lebensphasen, fürchtet und hofft. Der Autorin wünsche ich von Herzen, dass sie ihren Weg weitergeht und dass andere Frauen sich Mut von ihr machen lassen, eigene Fesseln zu erkennen und zu sprengen.

  • Tan

    aus Frankfurt

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Heftige Biografie das einen fesselt bis zur letzten Seite

    Ich hab das Buch wortwörtlich verschlungen und habe noch am selben Tag alles durchgelesen. Ich konnte einfach nicht aufhören, das hatte ich echt lange nicht mehr gehabt. Eine heftig ehrliche Biografie sehr authentisch geschrieben und fast jeder der das Buch liest wird es nicht zu Seite legen können, da bin ich mir sicher. Ich vermute die negativen Bewertungen stammen von den Menschen aus Yasemins Vergangenheit, weil ich mir das sonst absolut nicht erklären kann.

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Das Buch ist die Autobiografie einer jesidischen Frau und gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihre Kultur und ihr Leben. Man bekommt nicht nur die schönen Seiten mit, sondern auch die schwierigen und teilweise sehr belastenden Erfahrungen innerhalb der Religion und Gemeinschaft. Die Autorin schreibt sehr offen, auch über intime und schmerzhafte Themen, und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Genau das macht das Ganze so ehrlich und authentisch. Auch wenn man selbst nicht aus dieser Kultur kommt, kann man sich in viele Situationen gut reinfühlen. Vieles wirkt leider ziemlich universell und zeigt, dass ähnliche Schicksalsschläge viele Frauen betreffen können. Insgesamt ein sehr bewegendes Buch, das sich leicht lesen lässt, aber trotzdem lange im Kopf bleibt. Danke für deine Offenheit

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schmerzhaft ehrliches Zeugnis über das Patriarchat – mehr als nur eine Biografie

    Die Tochter, die niemand wollte" von Yasemin Toprak ist keine leichte Kost, aber eine absolut notwendige Lektüre. Obwohl es sich um eine sehr persönliche Biografie handelt, die Yasemins eigenen Weg durch familiäre Brüche, kulturelle Tabus und den Kampf um Selbstbestimmung in einer streng patriarchalen jesidischen Gemeinschaft beschreibt, ist das Buch weit mehr als nur ein individuelles Schicksal.Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist die radikale Offenheit, mit der Toprak ihre Geschichte erzählt. Man spürt die Wut, aber auch den unbändigen Willen, aus dem Schatten der Ausgestoßenen herauszutreten.Warum dieses Buch jeden etwas angeht:Obwohl die spezifischen kulturellen Hintergründe und die Ausgrenzung als "Tochter, die niemand wollte" sehr individuell wirken, spiegelt sich im Kern des Buches das Leben vieler Frauen wider. Toprak thematisiert Scham, Schweigen, die Unterdrückung von Sexualität und den Druck, "Ordnung" über die eigene Freiheit zu stellen. Es ist ein Protokoll des Kampfes gegen patriarchale Strukturen, die – wenn auch in unterschiedlichen Formen – viele Frauen weltweit erleben.Ihre Erfahrungen in der Schule ("Ausländerin") und in ihrer Community ("zu deutsch") zeigen die Zerrissenheit zwischen den Kulturen, während sie gleichzeitig gegen das konservative Rollenbild in ihrer eigenen Familie ankämpft.Fazit:Dies ist ein Buch über Selbstbefreiung. Es ist intensiv, schmerzhaft, aber unglaublich ermutigend. Yasemin Toprak gibt nicht nur sich selbst eine Stimme, sondern allen Frauen, die aus dem Schweigen ausbrechen wollen. Ein mutiges Werk, das nachhallt. Lg Sone☀️

  • Bewertung

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Ich habe das Buch sehr früh bekommen und habe es sehr gerne gelesen. Gut und flüssig geschrieben und zeigt das Männer scheinbar alles machen können und Frauen für jede Kleinichkeit gegängelt und kritisiert werden. Sogar in diesen Fall die eigende Tochter aus der Familie geworfen und auf der Straße gesetzt wird.

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Bewertungen (11)

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  • Zum Bewerterprofil von Desiree Lumbreras-Roth

    Desiree Lumbreras-Roth

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schonungslos

    Yasemin Toprak erzählt von ihrem Leben und ihrer jesidischen Herkunftsfamilie, die stark von Traditionen, Patriarchat und Glauben geprägt ist. Das macht Toprak mitunter so schonungslos und ehrlich, dass ich beim Lesen teilweise an meine Schmerzgrenze gekommen bin.

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