Der Club der Unbeugsamen
Roman - Der neue Roman nach dem Welterfolg "Gute Geister" – »Mitreißend, spannend und schlichtweg fabelhaft: Man möchte, dass es ewig weitergeht.« Oprah Daily
Eine mitreißende Geschichte über die Kraft des Female Empowerment und über den Mut jener, die entschlossen sind, sich zurückzuholen, was ihnen zusteht
Mississippi, im Jahr 1933. Die Wirtschaftskrise hält die Welt in Atem. Doch als der brütend heiße Sommer allmählich in den Herbst übergeht, verbündet sich im kleinen Städtchen Oxford eine Gruppe von Frauen – einige aus der besseren Gesellschaft, ein paar auf kriminellen Abwegen. Während sich die einen an die Fantasie vergangener Tage klammern, fühlen sich die anderen durch ihre Verzweiflung bestärkt. Sie streben nach Macht, klettern in der Gesellschaft der Südstaaten nach oben oder gehen erstaunliche Risiken ein, koste es, was es wolle. Denn sie alle haben eines gemeinsam: Sie haben wenig zu verlieren.
Ungekürzte Lesung mit Heike Warmuth, Chantal Busse, Claudia Gräf
27h 42min
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Starke Frauengeschichte
Bewertung aus Dußlingen am 24.06.2026
Bewertungsnummer: 3177060
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Der Club der Unbeugsamen“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Kathryn Stockett schafft es, Figuren zu erschaffen, die einem ans Herz wachsen und die man auch nach dem Lesen nicht so schnell vergisst.
Das Buch erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, sondern behandelt auch wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und den Umgang mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten. Besonders gefallen hat mir, dass die Charaktere sehr lebendig und authentisch wirken. Ihre Gedanken, Gefühle und Entscheidungen sind authentisch beschrieben und nachvollziehbar und haben mich immer wieder mitfiebern lassen.
An manchen Stellen hat mich das Buch traurig oder auch wütend gemacht, weil es zeigt, wie Menschen ausgegrenzt oder benachteiligt werden. Gleichzeitig gibt es viele berührende, warme und auch humorvolle Momente, die Hoffnung machen und die Geschichte auflockern.
Was mir besonders in Erinnerung bleibt, ist die Botschaft, dass Veränderungen möglich sind, wenn Menschen den Mut haben, für sich und andere einzustehen. Das Buch hat mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt und zum Nachdenken angeregt.
Für mich ist „Der Club der Unbeugsamen“ ein emotionaler, bewegender und zugleich hoffnungsvoller Roman über Zusammenhalt, Stärke und Menschlichkeit. Die 800 Seiten sind schon eine Ansage, haben mich aber letztendlich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil: Ich hätte die Figuren gerne noch ein Stück länger begleitet. Eine klare Leseempfehlung und ein Must Read für diesen Sommer!
Feministisches Highlight!
Sophie D. aus Berlin am 22.06.2026
Bewertungsnummer: 3175034
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir "Der Club der Unbeugsamen" als Print gekauft und ich kann kaum in Worte fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Schon das Halten in den Händen hat sich irgendwie bedeutungsvoll angefühlt, als würde ich wissen, dass mich hier etwas erwartet, das nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, sondern etwas in mir verschiebt.
Während des Lesens hatte ich immer wieder dieses Gefühl, dass ich nicht nur beobachte, sondern mittendrin bin in einer Welt, die einerseits weit weg wirkt und gleichzeitig erschreckend nah. Besonders als Frau hat mich vieles getroffen, nicht unbedingt laut oder spektakulär, sondern in diesen leisen Momenten, in denen klar wird, wie sehr Frauenleben von Regeln, Erwartungen und stillen Grenzen geprägt ist.
Was mich wirklich beschäftigt hat, ist diese Mischung aus Wut und Nähe. Ich habe mich beim Lesen manchmal richtig innerlich angespannt gefühlt, weil ich gemerkt habe, wie schnell Ungerechtigkeit als normal verkauft wird. Und gleichzeitig habe ich mich in den Frauen wiedergefunden, in ihrer Müdigkeit, in ihrem Trotz, in ihrem Versuch, sich nicht vollständig klein machen zu lassen.
Feministisch gelesen ist dieses Buch für mich vor allem ein Buch über Überleben und über das langsame Entstehen von Widerstand. Nicht als großes heroisches Ereignis, sondern als viele kleine Entscheidungen im Alltag. Als ein Nein, das man sich überhaupt erst erlaubt. Als ein Blick, der nicht mehr sofort nach unten geht. Als ein Moment, in dem Solidarität wichtiger wird als Anpassung.
Ich fand besonders stark, dass hier keine perfekte weibliche Stärke gezeigt wird. Die Figuren sind nicht makellos, sie sind widersprüchlich, manchmal auch erschöpft oder unsicher. Genau dadurch wirkt alles so echt. Für mich ist das sehr feministisch, weil es Frauen nicht zu Symbolen macht, sondern zu Menschen, die ringen, zweifeln und trotzdem handeln.
Nach dem Zuklappen des Buches war da nicht sofort Ruhe. Eher so eine Art Nachhall, der mich noch eine Weile begleitet hat. Ich habe über eigene Situationen nachgedacht, über Dinge, die ich akzeptiert habe, obwohl sie sich nicht richtig angefühlt haben, und über Momente, in denen ich vielleicht mutiger hätte sein können.
Meinung aus der Buchhandlung
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Wer glaubt, Anpassung sei der einfachere Weg, hat die Frauen in Club der Unbeugsamen noch nicht kennengelernt. Kathryn Stockett verbindet Witz, Wärme und gesellschaftliche Relevanz zu einer Geschichte, die ebenso unterhaltsam wie inspirierend ist. Ein Roman über Mut, Zusammenhalt und die Kunst, sich nicht unterkriegen zu lassen.
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