Sex ist ein Geschenk Gottes - doch gerade als Christinnen erleben wir oft Verwirrung, Schuldgefühle oder Unsicherheiten. Andrea Hansen spricht offen und ehrlich darüber, was Frauen brauchen, um ihre Sexualität als befreiend, lebendig und wohltuend zu erleben.
Einfühlsam geschrieben, mit praktischen Tipps und aus sensibler theologischer Perspektive zeigt sie, wie du zurück zu dir selbst findest - zu einem gesunden, entspannten Umgang mit deinem Körper, deinen Bedürfnissen und biblischen Wahrheiten.
Dieses Buch begleitet dich auf dem Weg zu mehr Leben, Freude und erfüllter Intimität - ganz im Einklang mit deinem Glauben.
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Ein wichtiges Buch für mehr Freiheit, Verbindung und Selbstannahme
Bewertung am 28.05.2026
Bewertungsnummer: 3151184
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Frei und verbunden“ von Andrea Hansen ist ein sensibles, fachlich fundiertes und zugleich sehr menschliches Buch über weibliche Sexualität, innere Freiheit und Beziehung.
Als christlich-psychologische Beraterin, Traumabegleiterin und -pädagogin begegne ich immer wieder Frauen, die sich nach echter Verbindung sehnen, zu sich selbst, zum eigenen Körper, zu ihrem Partner und auch zu Gott. Gleichzeitig tragen viele Scham, Leistungsdruck, Unsicherheiten oder verletzende Prägungen in diesem Bereich in sich. Genau hier setzt dieses Buch in bemerkenswert achtsamer Weise an.
Besonders positiv empfinde ich, dass Andrea Hansen Sexualität nicht vereinfacht oder moralisiert, sondern ganzheitlich betrachtet. Die Verbindung von körperlichen, emotionalen, gedanklichen und beziehungsorientierten Aspekten zieht sich erkennbar durch das gesamte Buch. Dadurch entsteht kein oberflächlicher Ratgeber, sondern ein durchdachter Entwicklungs- und Reflexionsraum.
Fachlich gelungen finde ich insbesondere die bindungs- und körperorientierte Perspektive. Themen wie innere Schutzmechanismen, Unsicherheit, emotionale Blockaden oder die Schwierigkeit, den eigenen Körper wirklich wahrzunehmen, werden verständlich, respektvoll und lebensnah beschrieben. Dabei schafft die Autorin etwas sehr Wertvolles: Sie spricht offen über weibliche Sexualität, ohne Druck aufzubauen oder intime Themen sensationsorientiert darzustellen.
Auch die praktischen Übungen wirken sinnvoll eingebettet und unterstützend. Sie laden dazu ein, sich selbst achtsamer wahrzunehmen und einen gesünderen Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und Grenzen zu entwickeln.
Im christlichen Kontext halte ich dieses Buch für besonders wichtig, weil es einen wohltuend reifen und angstfreien Zugang zu Sexualität eröffnet. Nicht Scham oder Anpassung stehen im Mittelpunkt, sondern Würde, Verbundenheit, Sicherheit und persönliche Reifung.
Mich überzeugt vor allem die Haltung hinter diesem Buch: ehrlich, empathisch, fachlich reflektiert und gleichzeitig leicht verständlich. „Frei und verbunden“ kann Frauen helfen, sich selbst neu zu begegnen — nicht leistungsorientiert, sondern mit mehr Annahme, Bewusstheit und innerer Freiheit.
Eine klare Empfehlung für Frauen, Paare sowie für Menschen in beratenden, pädagogischen oder seelsorgerlichen Kontexten.
Marit E. aus Lichtenau
Teilweise interessantes Buch über Frauen und ihr sexuelles Erleben
Birgit E am 02.05.2026
Bewertungsnummer: 3126696
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein Sachbuch über das sexuelle Erleben der Frauen im christlichen Kontext? Das klang für mich interessant und gespannt begann ich zu lesen.
Andrea Hansen teilt ihr Buch in zwei Hauptteile – einmal zählt sie vier große Hindernisse auf, mit denen Frauen bei ihren sexuellen Erlebnissen zu kämpfen haben. Im zweiten Teil geht sie darauf ein, wie Frau ihre sexuelle Lust und Erleben verbessern kann.
Im Großen und Ganzen sehr verständlich für Laien beschrieben und konnte ich ihren Gedanken relativ gut folgen. Es gab einige neue, interessante Erkenntnisse für mich. Ich fand die Reflektionsfragen bzw.-übungen interessant und manchen neuen Aspekt vermittelnd. Es gibt auch Übungen, die man mit dem Partner durchführen kann und die Männer werden hier nicht einseitig verurteilt mit ihren Bedürfnissen, sondern immer wieder betont, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Allerdings kann ich die große Hauptmeinung der Autorin, was Frauen hindert am guten Sex, nicht ganz so teilen. Das war für mich zu verallgemeinernd und konservative Glaubensüberzeugungen zu sehr verurteilend geschrieben. Ich bekam hier den Eindruck vermittelt, dass in Gemeinden und im Glauben eher für Frauen sexhinderliche Überzeugungen und Ansichten verbreitet werden würden, was ich so nicht vermittelt bekommen habe und meiner Meinung nach auch in den meisten Gemeinden nicht so gelehrt wird.
Zusätzlich stimme ich mit manchen hier vertretenen Meinungen über „christliche Regeln“ bzw. über Gottes Absichten und Werte nicht überein, was mich beim Lesen zusätzlich störte.
Ich hätte mir gewünscht, statt von negativen Überzeugungen ausgehend und diese zu ver- bzw. beurteilen, Gottes gute Absichten und Wünsche auch im sexuellen Bereich positiver zu bewerben. Von daher konnte mich dieses Buch nicht so ganz überzeugen, zumal mir Gottes Sicht der Dinge zu wenig betont war und zum Großteil für meinen Geschmack eine zu egozentrische Sicht auf das ganze vertreten wird.
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