Produktbild: Tanzen im Kopf

Tanzen im Kopf Roman

3

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441576

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441576

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Mara ist schwerkrank, tanzt im Kopf und findet nochmals Lebensqualität - lesenswert

Bewertung am 29.03.2026

Bewertungsnummer: 3092670

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zdenka Becker: Tanzen im Kopf. Was für ein Buch - es wühlt auf, macht betroffen und irgendwie auch ein klein wenig glücklich. Kurz zusammengefasst: Elvira, noch keine 50, leidet unter einer chronisch fortschreitenden Nerven- und Muskelerkrankung (ALS). Sie ist ehemalige Tänzerin und kann sich zum Glück Unterstützung leisten- diese besteht aus einem liebevollen Vater, einer Freundin/Managerin und den alle zwei Wochen wechselnden Pflegepersonen aus der Slowakei. Für Mara, die neu als Pflegerin dazu kommt, sind die zweiwöchigen Schichten anfänglich hart - zu Hause wartet ja auch noch genügend Arbeit auf die über 60jährige Frau, die immer für alle da ist. So entwickelt sich zwischen Elvira und Mara eine Zuneigung, die vor allem darin besteht, die todkranken Frau mit noch möglichst viel Lebensqualität und Würde zu begleiten. Die trüben Gedanken werden "Schwarzer Vogel" genannt, dem es gilt, das Gefieder ab und zu bunt anzumalen: das können kleine Ausflüge sein, ein passender Lippenstift oder Schokolade. Mara muss sich innerhalb des Pflegeteams behaupten - diese Stelle berührt mich am meisten, weil ich sie so auch schon miterlebt habe: die Pflegenden Frauen sind sich uneinig, was "man" macht und was nicht ... In einem Minibus werden die Pflegerinnen alle zwei Wochen nach Hause gefahren und leben dort ihre ganz anderen, bescheidenen Leben. Sie putzen, kochen und pflegen auch dort ... Elvira darf mit prächtig angemaltem Gefieder noch ihren Geburtstag feiern und sich dann in die Lüfte erheben, Mara fährt nach Hause und trennt sich von ihrem alkoholkranken Mann - aber zum Glück hat das Schicksal noch eine sehr schöne Überraschung bereit. Zusammenfassend: ein schweres, anspruchsvolles Buch, einfühlsam geschrieben. Zdenka Becker bringt auch unangenehme Dinge wie Körperpflege zur Sprache, ohne Elvira ihre Würde zu nehmen. Ich empfehle das Buch sehr gerne, bin mir aber bewusst, dass dieses Buch zum richtigen Zeitpunkt zur richtigen Person gelangen muss (ich musste oft sehr leer schlucken) - dann kann es Hoffnung und Zuversicht verbreiten. Danke!

Mara ist schwerkrank, tanzt im Kopf und findet nochmals Lebensqualität - lesenswert

Bewertung am 29.03.2026
Bewertungsnummer: 3092670
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zdenka Becker: Tanzen im Kopf. Was für ein Buch - es wühlt auf, macht betroffen und irgendwie auch ein klein wenig glücklich. Kurz zusammengefasst: Elvira, noch keine 50, leidet unter einer chronisch fortschreitenden Nerven- und Muskelerkrankung (ALS). Sie ist ehemalige Tänzerin und kann sich zum Glück Unterstützung leisten- diese besteht aus einem liebevollen Vater, einer Freundin/Managerin und den alle zwei Wochen wechselnden Pflegepersonen aus der Slowakei. Für Mara, die neu als Pflegerin dazu kommt, sind die zweiwöchigen Schichten anfänglich hart - zu Hause wartet ja auch noch genügend Arbeit auf die über 60jährige Frau, die immer für alle da ist. So entwickelt sich zwischen Elvira und Mara eine Zuneigung, die vor allem darin besteht, die todkranken Frau mit noch möglichst viel Lebensqualität und Würde zu begleiten. Die trüben Gedanken werden "Schwarzer Vogel" genannt, dem es gilt, das Gefieder ab und zu bunt anzumalen: das können kleine Ausflüge sein, ein passender Lippenstift oder Schokolade. Mara muss sich innerhalb des Pflegeteams behaupten - diese Stelle berührt mich am meisten, weil ich sie so auch schon miterlebt habe: die Pflegenden Frauen sind sich uneinig, was "man" macht und was nicht ... In einem Minibus werden die Pflegerinnen alle zwei Wochen nach Hause gefahren und leben dort ihre ganz anderen, bescheidenen Leben. Sie putzen, kochen und pflegen auch dort ... Elvira darf mit prächtig angemaltem Gefieder noch ihren Geburtstag feiern und sich dann in die Lüfte erheben, Mara fährt nach Hause und trennt sich von ihrem alkoholkranken Mann - aber zum Glück hat das Schicksal noch eine sehr schöne Überraschung bereit. Zusammenfassend: ein schweres, anspruchsvolles Buch, einfühlsam geschrieben. Zdenka Becker bringt auch unangenehme Dinge wie Körperpflege zur Sprache, ohne Elvira ihre Würde zu nehmen. Ich empfehle das Buch sehr gerne, bin mir aber bewusst, dass dieses Buch zum richtigen Zeitpunkt zur richtigen Person gelangen muss (ich musste oft sehr leer schlucken) - dann kann es Hoffnung und Zuversicht verbreiten. Danke!

In der Ferne pflegen

alem aus Moosdorf am 18.03.2026

Bewertungsnummer: 3081796

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 66-jährige ausgebildete Krankenschwester Mara aus der Slowakei arbeitet als 24-Stunden-Pflegerin bei der ehemaligen Tänzerin Elvira, die an ALS erkrankt ist. Die eigentlich bereits pensionierte Pflegefachkraft kann zum einen den Verdienst gut gebrauchen, zum anderen ist sie froh, wenn sie sich von ihrem alkoholkranken Ehemann eine Auszeit nehmen kann. Mit ihrem ausgeprägten Empathievermögen gewinnt Mara schnell das Vertrauen der knapp 50-jährigen, schwer kranken Frau und ihres an der häuslichen Pflege beteiligten Vaters. Die Autorin stellt zwei starke Frauen in den Fokus ihrer biografisch anmutenden Erzählung: Elvira, die sich nach anfänglicher, heftiger Auflehnung nun in ihre unheilbare Krankheit gefügt hat und dem verbleibenden Leben dennoch schöne Momente abtrotzt. An ihrer Seite steht unerschütterlich ihre Pflegerin Mara, die trotz ihrer eigenen bedrückenden Lebenssituation beginnt versucht der mittlerweile sprechunfähigen Klientin jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Becker beleuchtet in ihrem Roman die oft unsichtbare Realität der 24-Stunden-Pflege: Sie erkämpfen sich ihre Freiheit, in dem sie ihre Heimat verlassen, um sich oftmals aber aber in der Ferne ihren Klienten und deren Angehörigen unterzuordnen. Ein feinfühliges und respektvolles Buch mit großem Tiefgang. Einzig die Wortwahl bei den pflegerischen Tätigkeiten – wie z. B. „Füttern“ statt „Anreichen von Nahrung“ oder „Wickeln“ anstatt einer professionellen Inkontinenzversorgung – ist etwas unglücklich gewählt. Diese Begriffe stehen im Kontrast zur ansonsten sehr wertschätzenden Darstellung der beiden starken Frauen. Trotz dieses kleinen verbalen Ausrutscher (aus der Sicht professioneller Pflegepersonen) ist es ein absolut gelungener, lesenswerter und gesellschaftskritischer Roman, der 5 Sterne verdient.

In der Ferne pflegen

alem aus Moosdorf am 18.03.2026
Bewertungsnummer: 3081796
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 66-jährige ausgebildete Krankenschwester Mara aus der Slowakei arbeitet als 24-Stunden-Pflegerin bei der ehemaligen Tänzerin Elvira, die an ALS erkrankt ist. Die eigentlich bereits pensionierte Pflegefachkraft kann zum einen den Verdienst gut gebrauchen, zum anderen ist sie froh, wenn sie sich von ihrem alkoholkranken Ehemann eine Auszeit nehmen kann. Mit ihrem ausgeprägten Empathievermögen gewinnt Mara schnell das Vertrauen der knapp 50-jährigen, schwer kranken Frau und ihres an der häuslichen Pflege beteiligten Vaters. Die Autorin stellt zwei starke Frauen in den Fokus ihrer biografisch anmutenden Erzählung: Elvira, die sich nach anfänglicher, heftiger Auflehnung nun in ihre unheilbare Krankheit gefügt hat und dem verbleibenden Leben dennoch schöne Momente abtrotzt. An ihrer Seite steht unerschütterlich ihre Pflegerin Mara, die trotz ihrer eigenen bedrückenden Lebenssituation beginnt versucht der mittlerweile sprechunfähigen Klientin jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Becker beleuchtet in ihrem Roman die oft unsichtbare Realität der 24-Stunden-Pflege: Sie erkämpfen sich ihre Freiheit, in dem sie ihre Heimat verlassen, um sich oftmals aber aber in der Ferne ihren Klienten und deren Angehörigen unterzuordnen. Ein feinfühliges und respektvolles Buch mit großem Tiefgang. Einzig die Wortwahl bei den pflegerischen Tätigkeiten – wie z. B. „Füttern“ statt „Anreichen von Nahrung“ oder „Wickeln“ anstatt einer professionellen Inkontinenzversorgung – ist etwas unglücklich gewählt. Diese Begriffe stehen im Kontrast zur ansonsten sehr wertschätzenden Darstellung der beiden starken Frauen. Trotz dieses kleinen verbalen Ausrutscher (aus der Sicht professioneller Pflegepersonen) ist es ein absolut gelungener, lesenswerter und gesellschaftskritischer Roman, der 5 Sterne verdient.

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Tanzen im Kopf

von Zdenka Becker

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