Produktbild: Königin Esther
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Königin Esther

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

98757

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Queen Esther

Übersetzt von

Peter Torberg + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710002668815

Beschreibung

Rezension

»Ein wirklich großer Geschichtenerzähler.«
»Jeder, der einmal versucht hat zu erklären, was in John Irvings Büchern ›passiert‹, ist wohl gescheitert. Das ist Teil ihrer Qualität.«

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

98757

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Queen Esther

Übersetzt von

  • Peter Torberg
  • Eva Regul

Sprache

Deutsch

EAN

2710002668815

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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Irving konnte mich, nach "Der Sessellift", zum zweiten Mal begeistern.

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 26.05.2026

Bewertungsnummer: 3149130

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung Bei Irvings Geschichten habe ich hinterher das Gefühl, in einem furchtbar spießigen Leben zu stecken. Eigentlich traurige Themen gewinnen durch seine Worte an Humor und Tiefe. Sei es bei Adoptionen, Abneigung gegenüber der Kirche oder Abtreibungen. Die Figuren überzeugen mit ihren außergewöhnlichen Handlungen, die ich so im realen Leben noch nie bei jemandem erlebt habe. Seine Figuren sind stets einzigartig, obwohl man eigentlich bei jeder das Gefühl hat, sie zu kennen. Ich habe von einer anderen Leserin erfahren, dass die eine oder andere Figur bereits in vorhergehenden Geschichten dabei war. Da "Königin Esther" mein zweiter gelesener Roman ist, konnte ich das nicht entdecken. Bei den zwei Filmen, die ich von John Irving gesehen habe, fiel mir auch nichts auf. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Sie fallen aus der Norm und das auf eine liebenswerte Art. In diesem Roman haben wir es mit den wunderbaren Winzlows zu tun, die sämtliche Kinder adoptieren. Das Thema Leihmutter und Judentum kommt auch zur Sprache. Irving hat wieder sehr viele Themen in diesen Roman gepackt; jedoch, nach meinem Empfinden, ohne die Leserschaft zu überfordern oder zu langweilen. Eine klare Empfehlung an alle, die liebenswerte Protagonisten, eine skurrile Handlung, politisches Geschehen und den normalen Alltag mal auf eine andere Art erleben wollen. Danke, John Irving. Es war mir ein Fest. Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag.

Irving konnte mich, nach "Der Sessellift", zum zweiten Mal begeistern.

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149130
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung Bei Irvings Geschichten habe ich hinterher das Gefühl, in einem furchtbar spießigen Leben zu stecken. Eigentlich traurige Themen gewinnen durch seine Worte an Humor und Tiefe. Sei es bei Adoptionen, Abneigung gegenüber der Kirche oder Abtreibungen. Die Figuren überzeugen mit ihren außergewöhnlichen Handlungen, die ich so im realen Leben noch nie bei jemandem erlebt habe. Seine Figuren sind stets einzigartig, obwohl man eigentlich bei jeder das Gefühl hat, sie zu kennen. Ich habe von einer anderen Leserin erfahren, dass die eine oder andere Figur bereits in vorhergehenden Geschichten dabei war. Da "Königin Esther" mein zweiter gelesener Roman ist, konnte ich das nicht entdecken. Bei den zwei Filmen, die ich von John Irving gesehen habe, fiel mir auch nichts auf. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Sie fallen aus der Norm und das auf eine liebenswerte Art. In diesem Roman haben wir es mit den wunderbaren Winzlows zu tun, die sämtliche Kinder adoptieren. Das Thema Leihmutter und Judentum kommt auch zur Sprache. Irving hat wieder sehr viele Themen in diesen Roman gepackt; jedoch, nach meinem Empfinden, ohne die Leserschaft zu überfordern oder zu langweilen. Eine klare Empfehlung an alle, die liebenswerte Protagonisten, eine skurrile Handlung, politisches Geschehen und den normalen Alltag mal auf eine andere Art erleben wollen. Danke, John Irving. Es war mir ein Fest. Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag.

Der Meister der Erzählkunst

darkola77 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.03.2026

Bewertungsnummer: 3061598

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn John Irving erzählt, vergesse ich Zeit, Raum und dass morgens ganz früh mein Wecker klingelt. Und klingelt. Ich vergesse allerdings nie, warum das so ist. Denn Irving ist Erzähler. Und seine Romane sind große Erzählkunst. Jeder für sich und doch alle gemeinsam. Sein Ton ist lakonisch, immer mit feinem Witz und schwarzem Humor. Und seine Figuren wachsen sofort ans Herz. Gerade weil sie solche Typen sind, häufig etwas schrullig, immer besonders. Wie auch die Handlung, die skurrile Abzweigungen und Verläufe nimmt. Und all das, was auch Irving immer so besonders macht, habe ich Seite für Seite in „Königin Esther“ gefunden. Esther ist Waisin und ein ungewöhnlich kluges Kind als sie ins Waisenhaus in Maine gebracht wird. Ihre Mutter: gerade verstorben, von Antisemiten getötet. Und Esther ist ein gebildete junge Frau, geradlinig und mit Argumenten und Überzeugungen als sie von den Winslows als Kindermädchen für ihre jüngste Tochter Honor adoptiert wird. Ihr Wunsch, sich Jane Eyre als Zitat quer über den Oberkörper tätowieren zu lassen, schreckt die Winslows nicht ab. So beginnt die Geschichte rund um Jimmy Winslow, der zwei Mütter hat: Esther seine leibliche und Honor die Frau, die ihn aufzieht und innig liebt. Und während Jimmy in New Hampshire eine behütete Kindheit verbringt, bleibt Esther ein Geist, ein Mysterium in der Ferne. Zuerst in Wien, später in Israel. Mit unklarem Auftrag und Ziel, auf den Spuren ihres Jüdischseins. Und auch Jimmy verbringt als Student ein Auslandsjahr in Wien. In einer schier unglaublichen Wohngemeinschaft, als Ringer – was auch sonst! – und in seinen letzten Tagen in der Stadt als werdender Vater. Und gedanklich immer auf der Suche nach Esther, in Wien auf ihren Spuren. Und wir begleiten Jimmy in seinem Erwachsenwerden, das kuriose Wendungen und unerwartete Entwicklungen nimmt. In seinem Kampf gegen die tätowierte Tellerwäscherin. In Sorge um Siegfried, der Plastiksoldaten mit einer Knoblauchpresse verstümmelt. Und in seiner großen Liebe für Hard Rain, einem einsamen Schäferhund. Und wachen aus diesem Leben erst wieder auf, wenn der Wecker am Morgen ganz früh klingelt.

Der Meister der Erzählkunst

darkola77 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.03.2026
Bewertungsnummer: 3061598
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn John Irving erzählt, vergesse ich Zeit, Raum und dass morgens ganz früh mein Wecker klingelt. Und klingelt. Ich vergesse allerdings nie, warum das so ist. Denn Irving ist Erzähler. Und seine Romane sind große Erzählkunst. Jeder für sich und doch alle gemeinsam. Sein Ton ist lakonisch, immer mit feinem Witz und schwarzem Humor. Und seine Figuren wachsen sofort ans Herz. Gerade weil sie solche Typen sind, häufig etwas schrullig, immer besonders. Wie auch die Handlung, die skurrile Abzweigungen und Verläufe nimmt. Und all das, was auch Irving immer so besonders macht, habe ich Seite für Seite in „Königin Esther“ gefunden. Esther ist Waisin und ein ungewöhnlich kluges Kind als sie ins Waisenhaus in Maine gebracht wird. Ihre Mutter: gerade verstorben, von Antisemiten getötet. Und Esther ist ein gebildete junge Frau, geradlinig und mit Argumenten und Überzeugungen als sie von den Winslows als Kindermädchen für ihre jüngste Tochter Honor adoptiert wird. Ihr Wunsch, sich Jane Eyre als Zitat quer über den Oberkörper tätowieren zu lassen, schreckt die Winslows nicht ab. So beginnt die Geschichte rund um Jimmy Winslow, der zwei Mütter hat: Esther seine leibliche und Honor die Frau, die ihn aufzieht und innig liebt. Und während Jimmy in New Hampshire eine behütete Kindheit verbringt, bleibt Esther ein Geist, ein Mysterium in der Ferne. Zuerst in Wien, später in Israel. Mit unklarem Auftrag und Ziel, auf den Spuren ihres Jüdischseins. Und auch Jimmy verbringt als Student ein Auslandsjahr in Wien. In einer schier unglaublichen Wohngemeinschaft, als Ringer – was auch sonst! – und in seinen letzten Tagen in der Stadt als werdender Vater. Und gedanklich immer auf der Suche nach Esther, in Wien auf ihren Spuren. Und wir begleiten Jimmy in seinem Erwachsenwerden, das kuriose Wendungen und unerwartete Entwicklungen nimmt. In seinem Kampf gegen die tätowierte Tellerwäscherin. In Sorge um Siegfried, der Plastiksoldaten mit einer Knoblauchpresse verstümmelt. Und in seiner großen Liebe für Hard Rain, einem einsamen Schäferhund. Und wachen aus diesem Leben erst wieder auf, wenn der Wecker am Morgen ganz früh klingelt.

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