Produktbild: Christusmord

Christusmord

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44,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Christian Fernandes

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21/15/2,5 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Bernd A. Laska

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3475-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Christian Fernandes

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21/15/2,5 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Bernd A. Laska

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3475-5

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Bewertung

    4/5

    19.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Reich hat heute noch viel zu sagen

    Wilhelm Reichs 1951 entstandener Text Christusmord ist eine Abrechnung mit den strukturellen Ursachen menschlicher Entfremdung. Im Zentrum steht Reichs Modell der dreifachen Schichtung der Persönlichkeit: Hinter der Fassade gesellschaftlicher Anpassung verbirgt sich ein neurotisch entstelltes Triebleben, hervorgebracht durch moralische Unterdrückung, nicht durch »Natur«. Erst in der tieferen Schicht zeigt sich die verdrängte, ursprüngliche Sozialität des Menschen. Anhand der symbolischen Bedeutung der Kreuzigung Christi entwirft Wilhelm Reich eine radikale Kritik an autoritären Strukturen: Kirche, Staat und Familie töten das Lebendige im Kind – immer wieder. Reichs Einsichten sind auch heute noch aktuell. Wer verstehen will, warum Aufklärung so oft scheitert, findet hier eine ebenso persönliche wie politische Antwort: Das Böse ist nicht angeboren – es ist gemacht. Dieses Buch war schon damals eine Suche nach einem eigentlichen, natürlichen Leben des Menschen und seinen Fesseln und Hindernissen schon im Kindesalter. Freiheit, emotionale Tiefe und Selbstfindung werden dem entgegengestellt, ganz im Sinne der sich damals schon entwickelnden antiautoritären Bewegung. Im Vorwort werden die Entstehungsgeschichte des Buches, Reichs Lebensumstände und ein paar Leitlinien kurz angesprochen. Die Rezeption des Buches hätte noch in Mittelpunkt gerückt werden, genauso wie Entwicklungen der Geistesgeschichte, um den historischen Hintergrund zu verstehen. Einige hilfreiche Titel gibt es im Literaturverzeichnis, das sich am Ende des Buches befindet. Das Buch ist kein historisches Relikt, Reich hat Leser*innen auch heute noch was zu sagen. Die Suche nach dem Wesentlichen im Leben, soziale und psychologisch-emotionale Unterdrückungsmechanismen, die Abkehr von autoritären Strukturen, soweit möglich Autonomie und eine neue Natürlichkeit sind aktuelle Faktoren, die dafür sprechen, einen Klassiker wiederzuentdecken.

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  • Vorwort des ÜbersetzersEinleitung Kapitel 1: Die FalleWo ist der Ausgang? – Die große Tragödie – Die große Gefahr – Der »Körper« und das »Fleisch« – Das Rätsel der Erbsünde – Der verbotene Baum – FreiheitskrämerKapitel 2: Das Himmelreich auf ErdenChristus als Heiler – Der Traum vom Paradies – Wie Christus lebte – Die zehn JungfrauenKapitel 3: Die genitale UmarmungWie LEBEN liebt – Verschmelzung zweier Lebewesen – Liebe »machen«Kapitel 4: Verführung zum FührerDer »Sohn Gottes« – Christus als Lehrer – Das Verbot, Gott zu erkennenKapitel 5: Die Mystifizierung ChristiDie Wirklichkeit Gottes – Die Hilflosigkeit der Menschen – Stalins Technik – Der Sauger – Die Gefahr, Gott zu erkennen – Die Allgemeinheit genitalen ElendsKapitel 6: Die große KluftDas Sitzen auf der Stelle – Die Beweglichkeit des lebendigen Lebens – Die Unbeweglichkeit des gepanzerten Lebens – Sie verstehen nicht – Der Weg zur sozialen Katastrophe – Der Moskauer Modju – Der große Hass – Christi VerhängnisKapitel 7: Der Marsch auf JerusalemDie Märtyrerideologie – »Vergib deinem Feinde!« – »Hosianna in der Höhe« – Der Ozean des menschlichen Lebens – Die kleine Welle – Gott erkennenKapitel 8: Judas IschariotKapitel 9: Paulus von TarsusDie Liebe Christi zu Frauen – Notwendige moralistische Beschränkungen – »Primäre« und »sekundäre« TriebeKapitel 10: Die Christusmörder werden geschütztNutzlose Bemühungen – Der Mörder ist entlarvtKapitel 11: MocenigoDer wahre Killer – Mocenigos Methode – Beschuldigung des OpfersKapitel 12: Golgatha entgegenChristus fehl am Platze – Die Tragödie der Wahrheit – Vernünftiger Unsinn – Opfer der Sehnsucht der Menschen – Der Konflikt ChristiKapitel 13: Die Jünger schlafenSei wachsam – Lass die Menschen sich selbst rettenKapitel 14: GethsemaneWahre Gerechtigkeit – Die Bedeutung ChristiKapitel 15: Die GeißelungDas Leben kann hassen – Einsame WahrheitKapitel 16: »Du sagst es« Beredtes Schweigen – Lasset uns betenKapitel 17: Das ruhige StrahlenAlle Freunde sind fort – Die Mystifikation des Strahlens des Lebens – Die universelle LebenskraftKapitel 18: Kreuzigung und AuferstehungFrauen sind dabei – Berühre es nie! – Die Quelle des Lebens – Sie erfinden das Wunder – Die wirkliche Bedeutung der AuferstehungÜber Gesetze zum Schutz des neugeborenen Lebens und der WahrheitAnhangDie Waffe der WahrheitDie Lehre aus dem Christusmord, angewandt auf die soziale Szene meiner Zeit in Amerika (1940–1952)Bibliografie