Produktbild: Postpartale Depression und andere Krisen vor und nach der Geburt

Postpartale Depression und andere Krisen vor und nach der Geburt Familien mit Emotioneller Erster Hilfe sicher begleiten

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36,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Herausgeber

Thomas Harms

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20,9/14,6/2,1 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3477-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Herausgeber

Thomas Harms

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20,9/14,6/2,1 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3477-9

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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Das Buch beschreibt auch ausführlich und gut den Ansatz der Emotionellen Erste Hilfe sowie der Körperpsychotherapie

Bewertung am 16.06.2026

Bewertungsnummer: 3169405

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Postpartale Depressionen, Postpartale Psychosen oder andere Krisen bei Müttern und Vätern vor und nach einer Geburt sind schwere Erkrankungen, die noch immer viel zu oft übersehen werden. Doch die Auswirkungen auf Eltern und Babys sind beträchtlich. Mit Emotioneller Erster Hilfe und bindungsorientierter Körperpsychotherapie können Familien von der Schwangerschaft bis zur Kleinkindphase beraterisch und therapeutisch begleitet werden. Dadurch werden die Folgen der Krisen gemildert und die Bindung zwischen Eltern und Kind wird gestärkt. Notburga Egerbacher-Anker liefert Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern, sodass diese frühzeitig diagnostiziert werden können, und beschreibt, welche Behandlungsmöglichkeiten ein körper- und bindungsorientierter Ansatz eröffnet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vorbeugung von Krisen rund um die Geburt. Nach einer kurzen Hinführung werden verschiedene Krankheitsbilder in der Schwangerschaft wie Depressionen, Angsterkrankungen, Verlusterfahrungen, Suchterkrankungen und andere psychiatrische Erkrankungen im Vorfeld. Dasselbe folgt nach der Geburt mit der postpartalen Dysphorie, Anpassungsstörung, akute Belastungsreaktion, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Postpartale Depression (PPD) und die Unterschiede zwischen beiden sowie die postpartale Psychose. Danach wird genauer auf die Postpartale Depression eingegangen: Es werden verschiedene Erscheinungsformen, Diagnostik, Auswirkungen und Spätfolgen skizziert. Anschließend werden die Grundlagen für die Emotionelle Erste Hilfe (EEH), Bindung und Regulation behandelt: Die Säulen der EEH, Zustände und Bindungsqualitäten, die Leitgedanken und das Autonome Nervensystem und die Polyvagal-Theorie sind dort Schwerpunkte. Bei der Polyvagal-Theorie wird insbesondere untersucht, wie verschiedene Zustände des Nervensystems die Fähigkeiten von Menschen beeinflussen, mit anderen Menschen zu kommunizieren, soziale Bindungen einzugehen, auf Stress zu reagieren und emotionale Zustände zu regulieren. Konkreter wird es dann mit der Behandlung der Postpartalen Depression. Zunächst werden erste Maßnahmen, passende Medikamente und Psychotherapie vorgestellt. Es folgen Methoden der EEH und der Bindungsorientierten Körperpsychotherapie mit der Möglichkeit von Gruppenangeboten. Danach Abschiede, Rückfallprohylaxe, ein Notfallplan und Vorbereitung auf eine mögliche neue Schwangeschaft angesprochen. Ebenso zusätzliche Behandlungs- und Begleitungsmöglichkeiten wie Lichtherapie oder Mutter-Kind-Kur. Postpartale Depression als Problem der Gesellschaft werden anschließend skizziert. Schwerpunkte sind gesellschaftliche Erwartungen und Perfektionismus, eine übersehene Diagnose, die langjährigen Folgen für Kinder, Eltern und Gesellschaft und Aufbau von Prävention und Hilfen. Ein Ausblick und ein Nachwort sowie einige Gedichte schließen sich an. Im Anhang gibt es Checklisten, die Edinburgh-Postnatal-Depressions-Skala PLUS, zwei Tests, weiterführende Links und Angebote, ein Glossar und ein Literaturverzeichnis. Es gibt in der Tat grundlegende Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern, die anschaulich erklärt werden. Das Buch beschreibt auch ausführlich und gut den Ansatz der Emotionellen Erste Hilfe sowie der Körperpsychotherapie, deren vielfältige Anwendungsbereiche und praktische Beispiele. Auch der Anhang ist sehr hilfreich. Der Schreibstil ist allerdings etwas schwerfällig und altmodisch.

Das Buch beschreibt auch ausführlich und gut den Ansatz der Emotionellen Erste Hilfe sowie der Körperpsychotherapie

Bewertung am 16.06.2026
Bewertungsnummer: 3169405
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Postpartale Depressionen, Postpartale Psychosen oder andere Krisen bei Müttern und Vätern vor und nach einer Geburt sind schwere Erkrankungen, die noch immer viel zu oft übersehen werden. Doch die Auswirkungen auf Eltern und Babys sind beträchtlich. Mit Emotioneller Erster Hilfe und bindungsorientierter Körperpsychotherapie können Familien von der Schwangerschaft bis zur Kleinkindphase beraterisch und therapeutisch begleitet werden. Dadurch werden die Folgen der Krisen gemildert und die Bindung zwischen Eltern und Kind wird gestärkt. Notburga Egerbacher-Anker liefert Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern, sodass diese frühzeitig diagnostiziert werden können, und beschreibt, welche Behandlungsmöglichkeiten ein körper- und bindungsorientierter Ansatz eröffnet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vorbeugung von Krisen rund um die Geburt. Nach einer kurzen Hinführung werden verschiedene Krankheitsbilder in der Schwangerschaft wie Depressionen, Angsterkrankungen, Verlusterfahrungen, Suchterkrankungen und andere psychiatrische Erkrankungen im Vorfeld. Dasselbe folgt nach der Geburt mit der postpartalen Dysphorie, Anpassungsstörung, akute Belastungsreaktion, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Postpartale Depression (PPD) und die Unterschiede zwischen beiden sowie die postpartale Psychose. Danach wird genauer auf die Postpartale Depression eingegangen: Es werden verschiedene Erscheinungsformen, Diagnostik, Auswirkungen und Spätfolgen skizziert. Anschließend werden die Grundlagen für die Emotionelle Erste Hilfe (EEH), Bindung und Regulation behandelt: Die Säulen der EEH, Zustände und Bindungsqualitäten, die Leitgedanken und das Autonome Nervensystem und die Polyvagal-Theorie sind dort Schwerpunkte. Bei der Polyvagal-Theorie wird insbesondere untersucht, wie verschiedene Zustände des Nervensystems die Fähigkeiten von Menschen beeinflussen, mit anderen Menschen zu kommunizieren, soziale Bindungen einzugehen, auf Stress zu reagieren und emotionale Zustände zu regulieren. Konkreter wird es dann mit der Behandlung der Postpartalen Depression. Zunächst werden erste Maßnahmen, passende Medikamente und Psychotherapie vorgestellt. Es folgen Methoden der EEH und der Bindungsorientierten Körperpsychotherapie mit der Möglichkeit von Gruppenangeboten. Danach Abschiede, Rückfallprohylaxe, ein Notfallplan und Vorbereitung auf eine mögliche neue Schwangeschaft angesprochen. Ebenso zusätzliche Behandlungs- und Begleitungsmöglichkeiten wie Lichtherapie oder Mutter-Kind-Kur. Postpartale Depression als Problem der Gesellschaft werden anschließend skizziert. Schwerpunkte sind gesellschaftliche Erwartungen und Perfektionismus, eine übersehene Diagnose, die langjährigen Folgen für Kinder, Eltern und Gesellschaft und Aufbau von Prävention und Hilfen. Ein Ausblick und ein Nachwort sowie einige Gedichte schließen sich an. Im Anhang gibt es Checklisten, die Edinburgh-Postnatal-Depressions-Skala PLUS, zwei Tests, weiterführende Links und Angebote, ein Glossar und ein Literaturverzeichnis. Es gibt in der Tat grundlegende Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern, die anschaulich erklärt werden. Das Buch beschreibt auch ausführlich und gut den Ansatz der Emotionellen Erste Hilfe sowie der Körperpsychotherapie, deren vielfältige Anwendungsbereiche und praktische Beispiele. Auch der Anhang ist sehr hilfreich. Der Schreibstil ist allerdings etwas schwerfällig und altmodisch.

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Postpartale Depression und andere Krisen vor und nach der Geburt

von Notburga Egerbacher-Anker

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  • Geleitwort

    Einleitung

    1 Schwangerschaft und Geburt – Zeit der Hoffnung, Zeit der Krisen

    2 Anpassungsleistungen in der Schwangerschaft
    2.1 Depressionen in der Schwangerschaft
    2.2 Angsterkrankung in der Schwangerschaft
    2.3 Verlusterfahrungen in der Schwangerschaft
    2.4 Suchterkrankungen in der Schwangerschaft
    2.5 Andere psychiatrische Erkrankungen im Vorfeld einer Schwangerschaft

    3 Anpassungsleistungen nach der Geburt
    3.1 Postpartale Dysphorie: »Babyblues«
    3.2 Anpassungsstörung
    3.3 Akute Belastungsreaktion
    3.4 Der Unterschied zwischen Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Postpartaler Depression (PPD)
    3.5 PTBS nach der Geburt eines Frühgeborenen
    3.6 PTBS nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung/schwerer Erkrankung
    3.7 PTBS nach Fehlgeburten, Kinderwunsch-Behandlung oder Schwangerschaftsabbruch aus medizinischen Gründen
    3.8 Postpartale Psychose

    Teil I: Bilder einer Postpartalen Depression (PPD) – Viel genannt, zu wenig erkannt

    4 Verschiedene Erscheinungsformen der Postpartalen Depression
    4.1 PPD gepaart mit Insuffizienzgefühlen
    4.2 PPD gepaart mit Gefühlen von Angst
    4.3 PPD gepaart mit Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen
    4.4 PPD und Schlafstörungen
    4.5 PPD und körperliche Probleme nach Geburtsverletzungen
    4.6 PPD und traumatisches Erleben mit seinen Folgen
    4.7 PPD und das vordergründige Thema Trauer
    4.8 PPD und andere psychiatrische Auffälligkeiten
    4.9 PPD und Schilddrüsenprobleme
    4.10 PPD und Mangelerscheinungen
    4.11 PPD und Mehrlingsgeburten
    4.12 PPD beim Mann/Vater
    4.13 Suizid (Selbsttötung) und Infantizid (Kindstötung)

    5 Diagnostik bei einer Postpartalen Depression
    5.1 Edinburgh-Postnatal-Depressions-Skala (EPDS)
    5.2 Whooley-Test bzw. Zwei-Fragen-Test
    5.3 Diagnoseerstellung nach dem DSM-5 bzw. ICD-11

    6 Auswirkungen und Spätfolgen einer Postpartalen Depression
    6.1 Auswirkungen einer PPD auf die Mutter
    6.2 Auswirkungen einer PPD der Mutter auf den Vater
    6.3 Auswirkungen einer PPD der Mutter auf das Kind
    6.4 Auswirkungen einer PPD auf das Paar
    6.5 Auswirkungen einer PPD auf das Familiengefüge
    6.6 Mögliche Auswirkungen einer PPD auf Begleitende

    Teil II: Grundlagen für die Emotionelle Erste Hilfe (EEH), Bindung und Regulation

    7 Emotionelle Erste Hilfe
    7.1 Definition und Ziel
    7.2 Entstehungsgeschichte
    7.3 Die drei Säulen der EEH
    7.4 Körperwahrnehmung als Grundlage von Beziehung
    7.5 Berührung und Entwicklung
    7.6 Bindung verstehen
    7.7 Zustände und Bindungsqualitäten in der EEH

    8 Leitgedanken der Emotionellen Ersten Hilfe
    8.1 Der Körper als Bezugssystem
    8.2 Verlangsamung
    8.3 Sicherheitserleben
    8.4 Selbstanbindung
    8.5 Orientierung am gegenwärtigen Moment
    8.6 Anerkennen dessen, was gerade ist

    9 Das Autonome Nervensystem und die Polyvagal-Theorie – Kurzkompass für die Praxis
    9.1 Das Autonome Nervensystem (ANS)
    9.2 Polyvagal-Theorie (PVT)

    Teil III: Behandlung der Postpartalen Depression (PPD)

    10 Erste Maßnahmen, Medikamente und Psychotherapie
    10.1 Erste Maßnahmen beim Verdacht einer PPD
    10.2 Ziele einer Behandlung
    10.3 Medikamentöse Therapie
    10.4 Schwierigkeiten bei der Behandlung einer PPD
    10.5 Settingfragen
    10.6 Fokus-Wechsel in der EEH
    10.7 Leuchtturm-Metapher

    11 Methoden der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) und der Bindungsorientierten Körperpsychotherapie (BKPT)
    11.1 Selbstwahrnehmung stärken
    11.2 Verbale Arbeit
    11.3 Visualisierung und Imagination
    11.4 Berührung einfließen lassen
    11.5 Prozessarbeit
    11.6 PPD und Perfektionismus – mehr Fluch als Segen
    11.7 Sehen und gesehen werden – Scham und Schuld
    11.8 Gruppenangebote in der EEH
    11.9 EEH und BKPT – Mehr Haltung als Methodik

    Teil IV: Beenden einer Begleitung/Psychotherapie

    12 Von Abschied bis Neubeginn
    12.1 Abschied und Freude, aber auch Trauer
    12.2 Rückfallprophylaxe
    12.3 Notfallplan
    12.4 Vorbereitung auf eine mögliche nächste Schwangerschaft

    13 Zusätzliche Behandlungs- oder Begleitungsmöglichkeiten
    13.1 Frühe Hilfen
    13.2 Mutter-Kind-Kur
    13.3 Andere Gruppenangebote
    13.4 Lichttherapie
    13.5 Leihomas und Leihopas

    Teil V: Postpartale Depression (PPD) – ein Problem der Gesellschaft nicht des Individuums

    14 Es geht uns alle an!
    14.1 Psychische Erkrankungen rund um die Geburt
    14.2 Gesellschaftliche Erwartungen und Perfektionismus
    14.3 Fehlende Diagnose – fehlende Unterstützung
    14.4 Langfristige Folgen für Kinder, Eltern und Gesellschaft
    14.5 Prävention und Hilfe – Was Familien, Fachleute und Gesellschaft tun können
    14.6 Ausblick

    Nachwort

    Gedichte von Elisabeth Weigl

    Anhang
    Checkliste bei Verdacht einer an PPD erkrankten Person
    Edinburgh-Postnatal-Depressions-Skala PLUS (EPDS)
    Der Whooley-Test oder Der Zwei-Fragen-Test
    Weiterführende Links und Angebote
    Glossar

    Literatur

    Danksagung