Der zweite Band der großen Familien-Saga von Anke Petersen um ein kleines Hotel auf Amrum Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts - mit viel Nordsee-Zauber und Nostalgie.Amrum Anfang des 20. Jahrhunderts: Die Familie Stockmann hat sich auf der Nordsee-Insel gut eingelebt, und ihr Hotel Inselblick blüht und gedeiht - sehr zum Ärger des Pastors, dem der florierende Betrieb ein ewiger Dorn im Auge ist, da er darin eine Konkurrenz zu seinem eigenen Seehospiz sieht und außerdem im "Inselblick" Sodom und Gomorrha wittert. Doch Marta Stockmann, für die sich mit dem Hotel ein Lebenstraum erfüllt hat, kämpft voller Tatkraft dafür, und auch die Töchter haben auf Amrum inzwischen ein neues Zuhause gefunden.Dann erfährt die Familie, dass Jacob, der inzwischen Tochter Rieke geheiratet hat, ruiniert ist und nach Amerika auswandern will. Droht die Familie Stockmann zu zerbrechen?Band 1: Hotel Inselblick. Wolken über dem MeerBand 2: Hotel Inselblick. Wind der GezeitenBand 3: Hotel Inselblick. Stürmische See
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Harsefeld
5/5
28.05.2021
eBook (ePUB 3)
toll
Das ebook hat mir seeeeeehhhhrrrr gut gefallen .. spannend bis zur letzten Seite .. hatte mir alle 3 Folgen gekauft .. jede freie Minute reingeschmökert .. kann ich nuuuuuur empfehlen ..
Bewertung
aus Blomberg
5/5
26.02.2020
eBook (ePUB 3)
WUNDERBAR
Auch der 2. Teil ist genau so schön geschrieben, wie der 1.
Ich werde auch Band 3 kaufen und "verschlingen".
Rebecca K.
5/5
12.08.2019
Buch (Taschenbuch)
stürmischer Wind über dem Hotel Inselblick
Gut 10 Jahre betreibt die Familie Stockmann nun ihr Hotel Inselblick auf der Nordseeinsel Amrum.
Marta liebt die Arbeit nach wie vor und auch Wilhelm möchte immer noch das Hotel als erstes Haus im Platz etablieren, so dass der Streit mit Pastor Bertramsen immer noch nicht beigelegt ist.
Beide Töchter haben ihr Leben auf Amrum gefunden, doch als Riekes Mann Jacob in Geldnöten gerät und überlegt nach Amerika auszuwandern gerät die Welt der Familie Stockmann schwer ins Wanken.
Nachdem ich den ersten Teil der Hotel Inselblick Reihe von Anke Petersen gelesen hatte war mich mir mehr als Sicher, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen muss.
Nun war es also soweit und ich habe voller Vorfreude und auch mit viel Neugier mit der Lektüre begonnen. Der Einstieg in den Roman ist mir sehr leicht gefallen und so hatte ich den Roman auch innerhalb von zwei Tagen gelesen gehabt, was ich auf der einen Seite toll fand da mich der Roman vollständig in seinen Bann gezogen hat und auf der anderen Seite war ich traurig so schnell die Familie Stockmann wieder verlassen zu müssen.
Der Alltag im Hotel aber auch das Leben so wie es damals war empfand ich beim Lesen als sehr realitätsnah beschrieben und so konnte ich die Entscheidungen die im Laufe des Romans getroffen wurden immer sehr gut nachvollziehen.
Wie auch schon im ersten Teil ist die Handlung auf mehrere Handlungsstränge aufgebaut, so dass man manchmal etwas überlegen musste wie jetzt die Beziehung zu den Stockmanns ist aber nach einigen Seiten war ich wieder voll in der Geschichte drin und wusste auch wieder wer welche Person ist.
Während des Lesens habe ich feststellen dürfen wie stark ich die Figuren in mein Leserherz geschlossen hatte, denn bei dem was Rieke geschehen ist habe ich mehr als nur ein paar Tränen verdrückt und ganz einig bin ich bis jetzt noch nicht mit dem Weg den die Autorin für sie gewählt hat.
Der Spannungsbogen war immer sehr straff gespannt und auch wenn einiges Vorhersehbar war wurde es nie langweilig oder gar langatmig.
Anhand der sehr detaillierten Personenbeschreibungen konnte man sich alle Figuren des Romans während des Lesens sehr gut vorstellen und sich ein gutes Bild von ihnen machen.
Auch die Handlungsorte waren alle sehr gut beschrieben, so dass ich keinerlei Probleme hatte mir diese vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und die aufstrebende Insel fast schon bildlich vor mir sah.
Auch dieser zweite Teil der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen und ja irgendwie habe ich jetzt schon Heimweh nach den Stockmanns und Freue mich jetzt schon auf den dritten Teil um zu erfahren wie es in der Familie weitergehen wird.
Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne.
Bewertung
5/5
05.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Schicksal der Töchter
Ich habe mich sehr gefreut, dass die Autorin Anke Petersen und der Knaur Verlag die ersten beiden Bände der auf drei Bände ausgelegten Reihe „Hotel Inselblick“ so schnell hintereinander herausgebracht haben. Nur auf den abschließenden dritten Teil müssen wir bis zum 03. Februar 2020 warten. Da aber inhaltlich jeweils ca. 10 Jahre von Band zu Band vergehen, sind die einzelnen Bände in sich schon abgeschlossen. Trotzdem ist man natürlich neugierig, wie sich das Schicksal der Familie Stockmann weiterentwickelt.
Der erste Band „Wolken über dem Meer“ endete Weihnachten 1892. Rieke, die erwachsene und noch recht frisch verheiratete ältere Tochter von Marta und Wilhelm Stockmann, und ihr Mann Jacob eröffnen der gesamten Familie, dass Rieke schwanger ist. Dies war der versöhnliche Abschluss eines turbulenten und dramatischen ersten Bandes. Band zwei beginnt im Mai 1902. Leider haben nicht alle uns lieb gewordenen Personen des ersten Bandes überlebt. Besonders Kaline, das Original, was es wirklich gegeben hat, fehlt mir. Dafür gibt es inzwischen aber das Kind, was Weihnachten 1982 angekündigt wurde. Es ist ein Mädchen geworden und heißt Nele nach der geliebten Tante von Marta.
Der zweite Band geht relativ ruhig los. Wir erfahren in kleinen Rückblenden, was die vergangenen zehn Jahre passiert ist. Das Hotel Inselblick hat einige Erweiterungen bekommen und dementsprechend auch mehr Personal. Es ist immer gut ausgebucht. Und deshalb möchte Wilhelm noch eine Dependence bauen, aber Marta ist dies zu unsicher, da sie dafür Geld von der Bank aufnehmen müssten. Und außerdem hat Marta das Gefühl, dass Wilhelm auch deshalb erweitern möchte, da es sich zu einem Wettstreit zwischen ihm und Pastor Bertramsen entwickelt hat, wer das größere Gästehaus am Platz in Norddorf hat – die Familie Stockmann mit ihrem Hotel Inselblick oder Pastor Bertramsen mit seinem Seehospiz.
Ida, inzwischen 19 Jahre alt, verbringt immer noch die meiste Zeit mit ihrem besten Freund Thaisen, was nicht jedem gefällt. Beide sind Freigeister, die nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wollen. Jacob und Riekes Hotel in Wittdün läuft ebenfalls gut, obwohl es vielen Hotels in Wittdün nicht so gut geht. Den Badegästen fehlt der Strand. Doch dann passiert etwas, was die Existenz von Rieke und Jacob gefährdet. Und so kommt Jacobs Traum wieder auf, nach Amerika auszuwandern, wo er in das Geschäft seines Onkels einsteigen könnte.
Wie auch im ersten Band geht es ganz ruhig los. Doch dann passieren einige Dinge, mit denen ich wieder nicht gerechnet habe und die Geschichte wird wieder richtig dramatisch. Es gibt überraschende Liebesgeschichten, Hochzeiten, aber auch Todesfälle. Ganz kurz reisen wir nach Berlin. Wen es dorthin verschlägt, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Doch wie wird es sich für die einzelnen Familienmitglieder, ihren Freunden und Angestellten in diesem einen Jahr entwickeln. Wer ist am Ende 1903 noch mit dabei? Um wen mussten wir weinen?
Mir hat ja schon der erste Band gut gefallen, aber der zweite sogar noch besser. Eine packende Familiengeschichte, die auf einer wahren Geschichte beruht. Eine Insel, die heute immer noch ein ausgesprochen beliebtes Urlaubsziel ist. Und die sich auch heute noch deutlich von den beiden Nachbarinseln Föhr und Sylt unterscheidet. Jede der drei Inseln hat ihren ganz eigenen Charme. Und Amrum beschreibt Anke Petersen wirklich so, wie sie auch vielfach heute noch ist. Man merkt, dass sie sich bei einem Besuch Amrums in diese Insel verliebt hat. Ich bin sehr gespannt, wie es im dritten Band weitergeht und mag gar nicht daran denken, dass ich die Familie danach verlassen muss.
Nadine Dietz
aus Pforzheim
5/5
03.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Gelungene Fortsetzung mit tollen Charakteren
Ich freute mich sehr auf die Fortsetzung der Geschichte um Familie Stockmann auf Amrum. Ich fühlte mich gleich nach den ersten Seiten wieder wie ein Besucher der Insel. Es knüpft, aufgrund der flüssigen, bildhaften Sprache direkt an Band 1 an und Freud und Leid liegen wieder sehr nah beieinander. Anke Petersen versteht es gekonnt, Emotionen der authentischen Charaktere dem Leser nahezubringen. Mir gefielen auch die Landschaftsbeschreibungen der stürmischen Nordsee und die Lebensweise der Inselbewohner zur damaligen Zeit. Wie in Band 1 erfährt der Leser zu Beginn jedes Kapitels, die Gedanken und Gefühle von Mutter Marta. Dieser schöne Einstieg hat mich sehr bewegt. Das Cover ähnelt dem ersten Teil und die Rezepte im Anhang fand ich eine schöne Idee.
Fazit:
Eine sehr gelungene, gut recherchierte Fortsetzung der Saga , die mich vollständig überzeugt hat. Ich vergebe verdiente 4,5/5
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