Produktbild: Keine Angst vor dem leeren Blatt
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Keine Angst vor dem leeren Blatt Ohne Schreibblockaden durchs Studium. 12., völlig neu bearbeitete Auflage

Aus der Reihe campus concret
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2007

Verlag

Campus

Seitenzahl

266

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/2,2 cm

Gewicht

380 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002702021

Beschreibung

Rezension

Schreibblockadenbewältigungshilfe
"Hier werden Informationen vermittelt, die man sich als Studierender nicht entgehen lassen sollte!" (Frizz, 01.05.2008)

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2007

Verlag

Campus

Seitenzahl

266

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/2,2 cm

Gewicht

380 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002702021

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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  • Bewertung

    aus Wien

    4/5

    14.01.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Otto Kruse „Keine Angst vor dem leeren Blatt“

    Dieses Buch stützt sich auf Kruses langjährige Erfahrung als Studienberater an der Universität in Berlin. Nach dem Abhalten verschiedenster Schreibworkshops für StudentInnen beschloss Kruse diesen Text zu verfassen. Er vertritt den Ansatz, dass Schreiben nur durch Reflexion erfolgreich erlernt werden kann. Deswegen liegt der Zweck dieses Buches vor allem darin, den Studenten/Studentinnen den eigenen Schreibprozess von wissenschaftlichen Texten zu erleichtern, diesen zu reflektieren und ihnen neue Schreibstrategien zu vermitteln. Der Autor betrachtet das Schreiben – ähnlich der mündlichen Konversation – als ein eigenständiges Diskurssystem, welches durch das Erlernen von Strategien und Konventionen erschlossen werden kann. Dies sei jedoch nur unter Bewusstmachung und Reflexion der eigenen Schreibbiographie und des eigen Schreibtyps möglich. Als StudienanfängerIn kann man aus Kruses Text sehr viele wichtige Informationen erhalten. Dieses Buch umfasst zwei zentrale Themenbereiche. Der recht umfangreich gestaltete Theorieteil dieses Buches bietet erste Eindrücke in die Komplexität des Schreibens. In einfach gehaltener Sprache werden wissenschaftliche Theorien wiedergegeben und dem Leser verständlich gemacht. Dieser umfasst die Kapitel: „Grundlagen des Schreibens“, „Schreiben als Konstruktion von Wissen“, „Gestaltung von Sprache in Schreibprojekten“, „Adressaten“ von Texten, sowie detaillierte Beschreibungen zu Schreibanlässen und Textgenres. Hier nimmt der Autor Bezug auf verschiedenste Wissenschaftler und deren Theorien. Im Praxisteil wird der Schreibprozess anhand von Tipps, Fertigkeiten und die für das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten notwendigen Teilprozesse erläutert. Hier werden auch Strategien für Schreibblockaden und andere Schwierigkeiten des Schreibprozesses angeführt, welche das Buch mit praktischen Anleitungen zu überwinden sucht. Besonders die Erläuterungen zu Schreibblockaden und die beschriebenen Lösungswege können den StudentInnen hilfreich sein. Als Herzstück des Buches fungiert der praxisnahe Teil, der den „Schreibprozess Schritt für Schritt“ und die „Schreibanlässe und Textgenres im Studium“ thematisiert. Hier wird der komplexe Schreibprozess von umfangreicheren wissenschaftlichen Arbeiten in vier „Arbeitsphasen“ gegliedert (Planung, Materialsammlung und Datenerhebung, Überarbeitung des Textes, und Anpassung des Textes an seinen Verwendungszweck), welche diesen Prozess vereinfacht und klar darstellen. Trotzdem ihrer nicht immer linear auftretenden Gestalt bilden sie das Grundgerüst des Schreibens und werden in eigenen Unterkapiteln ausführlich beschrieben. Der Autor haltet, die von ihm selbst postulierten Regeln wissenschaftlichen Schreibens ein. So werden die Inhalte in leicht verständlicher Sprache und adressatengerecht vermittelt, wodurch der Text zu einer angenehmen Lektüre wird. Durch Rückverweise auf bereits Erwähntes wird die Gliederung des Buches sehr gut nachvollziehbar, könnte jedoch noch die zwei großen Hauptteile voneinander abgrenzen. Die Schreibanregungen und das Bewusstmachen des Schreibvorgangs sind nicht nur für Studienanfänger hilfreich. Vermissen mag man jedoch ein Kapitel über die großen Arbeiten (BA, MA, Dipl.) zu Ende des Studiums. Das ist etwas schade, da das Buch somit eine kleine Leerstelle aufweist. Kruse widmet den Lesern zwar ein eigenes Kapitel in seinem Text („Adressaten“), jedoch scheint er diese nicht in der Wahl seines etwas monoton gestalteten Textlayouts zu berücksichtigen. Trotzdem, vielleicht sogar deswegen kann dieses Buch als gelungenes Beispiel einer wissenschaftlichen Arbeit fungieren, und das sowohl auf inhaltlicher, als auch auf formaler Ebene. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch einen besonders detaillierten, zum Schreiben motivierenden Inhalt vermittelt und allen StudentInnen beim Verfassen von wissenschaftlichen eine große Hilfe ist.

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  • Produktbild: Keine Angst vor dem leeren Blatt
  • Vorwort zur 12., völlig neu bearbeiteten Auflage . . 9

    1 Schreiben im Studium: Traditionen,
    Aufgaben, Probleme . . 13
    Idee des Buches . . . . . . . . . . . . . 13
    Warum schreibt man im Studium? . . . 16
    Die Aufgabe und ihre Tücken . . 21
    Schreibprobleme und erste Hilfen . . . . . . . . . . . . . . . . 26

    2 Grundlagen des Schreibens . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
    Schreibsituation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
    Modell des Schreibprozesses . . 38
    Schreibstrategien . . 41
    Schreibmotivation . . . . . . . 45
    Adressaten . . . . . . . . . . . . . . 47
    Thema . . . . . . . . . . . . . 51
    Schreibmedium . . . . . . . . . 52

    3 Schreiben als Konstruktion von Wissen . . 60
    Was ist wissenschaftliches Wissen? . . 60
    Schreiben und Diskursgemeinschaft . . . . . . . . 63
    Der Forschungskreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
    Einen Diskurs konstruieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
    Referieren in den Natur- und Ingenieurwissenschaften . . 75
    Arten des Zitierens . . 77
    Plagiieren, verfälschen, erfinden . . 82

    4 Gestaltung von Sprache in Schreibprojekten . . . . . . 86
    Über Wissenschaftssprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
    Was ist Formulieren? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
    Textverständlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
    Grundelemente wissenschaftlicher Darstellung . . . . . . . . 96
    Qualitäten guter Wissenschaftssprache . . . . . . . . . . . . . 103
    Autorenreferenz: ich, man, es oder wir? . . . . . . . . . . . . . 107

    5 Schreibprozess Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . 110
    Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
    Vorbereitung und Planung . . . . . . 116
    Datenerhebung und Materialsammlung . . . . . . . . . 136
    Überarbeitung des Textes . . 158
    Text abschließen und publizieren . . 171

    6 Schreibanlässe und Textgenres im Studium . . . . . . . 177
    Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
    Mitschrift . . . . . . . . . . . 179
    Protokoll . . . . . . . . . . . . 181
    Exzerpt . . . . . . . . 183
    Abstract . . 185
    Exposé . . . . . . 187
    Seminararbeit/Hausarbeit . . . . . . . . 187
    Referat/Präsentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
    Laborbericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
    Forschungsbericht und Forschungsartikel . . 194
    Literaturbericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
    Rezension und Buchbericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
    Positionspapier . . . . . . . . . . . . 203
    Kritischer Essay . . 204
    Thesenpapier . . . . . . . . . . . . . 208
    Portfolio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
    Lerntagebuch, Logbuch, Schreibjournal . . . . . . . . . 211
    Texte fürs Web . . 215
    Erzählung . . 217
    Technische Dokumentation . . . . . . 219

    7 Schreiben in fremden Kontexten, Sprachen
    und Genres . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
    Was sind »Schreibkulturen«? . . 223
    Unterschiede in den nationalen Schreibkulturen . . . . . . . 224
    Unterschiede in den disziplinären Kulturen . . . . . . . . . . 231
    Populärwissenschaftliches Schreiben . . . . . . . . . . . . . 234
    Berufliches Schreiben . . . . . . . . . . . 237

    8 Einige praktische Tipps zum Schluss . . . . . . . . . . . . 239
    Schreibproblemen auf die Spur kommen . . . . . . . . . . . . 239
    Schreibblockade und Schreibschmerz . . . . . . . . . . . . . . 241
    Anfangssituationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
    Wirksame Zeitplanung . . . . . . 246
    Arbeitsbeziehung zu Betreuern gestalten . . . . . . . . . . . . 250
    Feedback . . . . . . 251
    Wenn ein Schreibprojekt festgefahren ist . . . . . 255

    Literatur . . . . . . . . 260