Produktbild: Schwimmen in der Tinte

Schwimmen in der Tinte

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Verlag

Wieser Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,7/12/2,6 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99029-715-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Verlag

Wieser Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,7/12/2,6 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99029-715-5

Herstelleradresse

Wieser Verlag GmbH
Achte-Mai-Straße 12
9020 Klagenfurt
AT

Email: office@wieser-verlag.com

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Wie man aus Bulgarien flüchtet. Oder eine ganz besondere Familiengeschichte

MarcoL aus Füssen am 16.05.2026

Bewertungsnummer: 3139753

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie mag es wohl sein, denn innigen Wunsch und Drang zu verspüren, seine Heimat verlassen zu wollen, um in der Fremde ein neues Leben aufzubauen. Die Autorin geht an diese Fragestellung mit eigenen Erlebnissen sowie die ihrer Familie heran und erzählt uns in vielen Episoden vom Aufbruch und vom Ankommen. In Etappen, mühsam wie kämpferisch, setzt die Mutter der Autorin alles daran, Bulgarien zu verlassen. Eine direkte Flucht scheint nicht möglich, also versucht sie es mit Diplomatie anzugehen. Über Jobs, die ihr die Ausreise in ein anderes kommunistisches Land ermöglichen. Vorzugsweise Berlin, denn man sagt sich in Bulgarien, dass man dort einfach so über die Grenze von Ost- nach Westberlin spazieren kann. Ein Trugschluss, wie sich herausstellt. Außerdem durfte sie niemals Familienmitglieder auf ihren Reisen mitnehmen, die wurden quasi als Pfand im Land behalten. Doch eines Tages gelingt ihr der große Schritt in den Westen. Bis alle Familienmitglieder nachkommen können, vergeht Zeit. Viel Zeit. Doch was ist besser im neuen, „gelobten“ Land. Die Ankunft erweist sich als schwierig, den Lebensunterhalt zu verdienen genauso. Die Bindungen zur Heimat erschweren alles, Ausgrenzungen und Demütigungen tragen das ihre dazu bei, dass man manchmal verstohlen auf das alte Leben zurück blickt. War wirklich alles so schlecht? Letztendlich wird diese Frage mit einem Ja beantwortet, denn die Freiheiten der westlichen Welt, die es nicht zu jedem Preis gibt, überwiegen. Verschiedene Einblicke in die Lebensgeschichte der Familie fügen sich im Roman aneinander. Szenen von Glück und Leid der einzelnen Personen setzen sich letztendlich zu einem großen, überschaubaren Ganzen zusammen. Auch wenn es beim Lesen ab und wann etwas Durchhaltevermögen kostet. Nichts desto trotz ist der Roman flüssig zu lesen und gibt tiefe Einblicke die Welt der Flucht vom stählernem Kommunismus in die knallharte Realität der freien Marktwirtschaft. Gerne geben ich eine Leseempfehlung für diese interessanten, familiären Einblicke.

Wie man aus Bulgarien flüchtet. Oder eine ganz besondere Familiengeschichte

MarcoL aus Füssen am 16.05.2026
Bewertungsnummer: 3139753
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie mag es wohl sein, denn innigen Wunsch und Drang zu verspüren, seine Heimat verlassen zu wollen, um in der Fremde ein neues Leben aufzubauen. Die Autorin geht an diese Fragestellung mit eigenen Erlebnissen sowie die ihrer Familie heran und erzählt uns in vielen Episoden vom Aufbruch und vom Ankommen. In Etappen, mühsam wie kämpferisch, setzt die Mutter der Autorin alles daran, Bulgarien zu verlassen. Eine direkte Flucht scheint nicht möglich, also versucht sie es mit Diplomatie anzugehen. Über Jobs, die ihr die Ausreise in ein anderes kommunistisches Land ermöglichen. Vorzugsweise Berlin, denn man sagt sich in Bulgarien, dass man dort einfach so über die Grenze von Ost- nach Westberlin spazieren kann. Ein Trugschluss, wie sich herausstellt. Außerdem durfte sie niemals Familienmitglieder auf ihren Reisen mitnehmen, die wurden quasi als Pfand im Land behalten. Doch eines Tages gelingt ihr der große Schritt in den Westen. Bis alle Familienmitglieder nachkommen können, vergeht Zeit. Viel Zeit. Doch was ist besser im neuen, „gelobten“ Land. Die Ankunft erweist sich als schwierig, den Lebensunterhalt zu verdienen genauso. Die Bindungen zur Heimat erschweren alles, Ausgrenzungen und Demütigungen tragen das ihre dazu bei, dass man manchmal verstohlen auf das alte Leben zurück blickt. War wirklich alles so schlecht? Letztendlich wird diese Frage mit einem Ja beantwortet, denn die Freiheiten der westlichen Welt, die es nicht zu jedem Preis gibt, überwiegen. Verschiedene Einblicke in die Lebensgeschichte der Familie fügen sich im Roman aneinander. Szenen von Glück und Leid der einzelnen Personen setzen sich letztendlich zu einem großen, überschaubaren Ganzen zusammen. Auch wenn es beim Lesen ab und wann etwas Durchhaltevermögen kostet. Nichts desto trotz ist der Roman flüssig zu lesen und gibt tiefe Einblicke die Welt der Flucht vom stählernem Kommunismus in die knallharte Realität der freien Marktwirtschaft. Gerne geben ich eine Leseempfehlung für diese interessanten, familiären Einblicke.

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Schwimmen in der Tinte

von Rumiana Ebert

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