Das Jahr 2731: Die Föderation bittet das technologisch weitaus fortschrittlichere Deep-Space-Konsortium um Hilfe, um seltsame Energieanomalien auf einer ihrer Kolonien zu untersuchen. Mit dem Forschungsschiff Aesculap macht sich der bekannte Wissenschaftler Dr. Brunner mit einer kleinen Crew, darunter der Forschungsassistent Mark Lambert und die Offiziersanwärterin Alice Pearson, auf den Weg. Für Mark und Alice wird es eine Reise voller Abenteuer, auf der sie weit weg ihrer Heimat auf sich allein gestellt sind, um den Gefahren einer unbekannten Station zu begegnen. Von ihren Entscheidungen hängen nicht nur ihre eigenen Leben, sondern am Ende auch die ihrer Freunde und vielleicht sogar die Zukunft des gesamten Konsortiums ab.
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Zwanzig Lichtjahre innerhalb eines Wimpernschlages
Ninja_Turtles (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.07.2025
Bewertungsnummer: 2549471
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Meinung:
Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch Vorstellungskraft vermittelt. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, aber zu viel wurde beschrieben, anstatt dem Lesenden den Raum zu geben, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Forschungsschiff “Aseculap”: Davon habe ich gar keine Vorstellung, weil es mir einfach entglitten ist. Man muss in dieser Geschichte auf so viel achten, damit man überhaupt mitkommt. Das Deep-Space-Konsortium wird von der Föderation um Hilfe gebeten, um Energieanomalien auf ihrer Kolonie zu untersuchen. An erster Stelle stehen hier Dr. Brunner, Mark, Alice und anschließend Sally, die KI. Die Reise ist alles andere als einfach, und sogar Zeitsprünge kommen hier vor. Es geschehen merkwürdige Dinge, Signale von unter dem Eis werden gesendet und Dr. Van Deyken hat da so ihre eigenen Theorien, wie sie zustande kommen. Mir hat es an Spannung und Enthusiasmus gefehlt, für mich war es eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Es ist zwar erst der erste Band einer neunteiligen Reihe und es wird alles erst eingeführt, aber dass die Charaktere sich für mich total unreal angefühlt haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Da trägt es auch nicht dazu bei, wenn man komische Protas (Balden, der Gouverneur) hinzunimmt, um den Leser zu verwirren. Es ist eine Sci-Fi-Dystopie, die im Jahr 2731 spielt, und doch konnte sie mich nicht erreichen. Die Föderation ist für mich ein einizig großes Rätsel, welches ich nicht entschlüsseln kann. Und Dr. Brunner hat auf jeden Fall Geheimnisse, die er nur mit der KI Sally geteilt hat. Zum Schluss erscheinen dann auch noch Wesen, die sogenannten Zentauren, die entweder friedlich oder auf Kreig aus sind. Mit Technik und dem Universum kennt sich das Autoren-Duo auf jeden Fall aus! Für ein Erstlingswerk finde ich das Buch in Ordnung, doch es müsste dringend aufpoliert werden, da sich auch viele Fehler im Buch befinden.
Fazit:
Leichte Sci-Fi, die mich fesseln konnte, aber ich bin nicht an die Charaktere ’rangekommen - tolles Debüt, das ausbaufähig ist.
solider Auftrakt mit Potential
Bewertung am 22.08.2025
Bewertungsnummer: 2573978
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Deep Space Band 1: Die verlorene Station" von Jonas Simmons ist ein Science-Fiction-Roman, der interessante Konzepte und Ideen enthält. Ich liebe ja SiFi und hier erkennt man ein paar Parallelen. Mit der Umsetzung hatte ich meine Schwierigkeiten, zu langsam entwickelte sich die Geschichte. Der Beginn des Buches war für mich eine echte Herausforderung. Die ersten 140 Seiten erschienen mir langatmig und oft zu detailliert, mit belanglosen Dialogen und Nebenschauplätzen.
Die Protagonisten, Mark und Alice, konnten mich nicht überzeugen. Mark wirkt naiv und hat keinen wirklichen Forscherdrang, sondern arbeitet eher ab, was ihm gesagt wird, anstatt eigene Initiative zu zeigen. Auch Alice erschien mir naiv; obwohl sie ein gewisses Maß an Abenteuerlust hat, passt diese nicht zu ihrer militärischen Ausbildung und lässt sie unecht wirken. Mit keinem der Charaktere konnte wirklich warm werden. Da fehlte mir beim Lesen dann das „Mitfiebern“. Mark wirkt in seiner Rolle als Forscher enttäuschend, während Alice erst durch die Hintergrundgeschichte ihrer Eltern, die von Prisma getötet wurden, an Tiefe gewinnt. Ein weiterer Charakter, Sally, eine KI agiert mir zu menschlich, was ihre emotionale Darstellung unglaubwürdig macht. Eine gefühlskühlere Darstellung wäre hier passender gewesen.
Der Schreibstil von Simmons ist grundsätzlich flüssig, jedoch gibt es einige grammatikalische Schwächen im Rezensionsexemplar, die pedantische Leser stören könnten. In besonders actionreichen Szenen wird es oft übertrieben detailliert, was die Szenen eher wie ein Drehbuch erscheinen lässt.
Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten wurde die Geschichte gegen Ende spannender. Die Flucht der Außerirdischen und die Enthüllung, dass Prisma eine Art militärischer Geheimdienst ist, bringen frischen Wind in die Handlung. Der Schluss bietet einen spannenden Cliffhanger, der die Frage aufwirft, ob Mark sich von Prisma manipulieren lässt, was für den nächsten Band vielversprechend sein könnte.
Insgesamt ist "Deep Space Band 1: Die verlorene Station" ein ruhiger, solider Science-Fiction-Roman, der jedoch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die langsame Erzählweise, die ungenügende Charakterentwicklung und die übertriebenen Details in bestimmten Szenen mindern das Lesevergnügen. Dennoch bietet der spannende Cliffhanger am Ende Raum für Hoffnung auf eine aufregendere Fortsetzung. Leser, die Geduld mitbringen und an einer fortlaufenden Geschichte interessiert sind, könnten dennoch Gefallen an den kommenden Bänden finden.
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