Das Konflikt-Theater Wie ich lernte, Streit zu inszenieren statt zu erleiden – ein erzähltes Fachbuch über Form, Würde und kleine Schritte.
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- Deutsch ausgewählt
24,49 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
17.12.2025
Verlag
TreditionSeitenzahl
133
Maße (L/B/H)
21/14,8/1 cm
Gewicht
208 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-73034-3
Es ist ein Buch darüber, wie man aus Streit eine Bühne macht – und sich selbst vom ausgelieferten Statisten zum Regisseur seiner Konflikte entwickelt.
Etwas ausführlicher:
Erzähltes Fachbuch
Du folgst einem Ich-Erzähler (deinem Alter Ego), der in Familie, Partnerschaft, Seminaren und Teams immer wieder in typische Konfliktsituationen gerät. Jede Szene wird zuerst erzählt wie eine kleine Geschichte, dann auseinandergebaut – wie ein Regisseur eine Probe nachbespricht.
Konflikt als Theater – nicht als Gerichtssaal
Der zentrale Gedanke:
Streit ist keine Naturkatastrophe, sondern eine Inszenierung.
Es gibt Rollen, Texte, Requisiten, Bühnenlicht – und man kann ändern, wie man spielt:
vom Opfer zur Regie
vom „Du hast schon wieder…!“ zur sauber gesetzten Ich-Aussage
vom chaotischen Schlagabtausch zu klaren Formen (Rituale, Redezeiten, Pausen, Regeln)
Form, Würde und kleine Schritte
Form: Wie strukturiere ich ein schwieriges Gespräch, damit es nicht entgleist? (Einstieg, Markierung, Looping, Zusammenfassung, Exit.)
Würde: Wie spreche ich so, dass niemand sein Gesicht verliert – weder ich noch der andere?
Kleine Schritte: Kein Heldentum, keine „einmal reden, alles geklärt“-Illusion. Sondern Mikro-Schritte: ein Satz anders, eine Frage mehr, ein Ausstieg rechtzeitig.
Psychologischer Unterbau – verständlich erzählt
Hinter den Szenen stehen u. a.:
Grundbedürfnisse (Autonomie, Zugehörigkeit, Anerkennung)
Projektion, Übertragung, alte Skripte („Kindheitsbühnen“, die im Heute mitspielen)
Motivation: Wofür „lohnt“ sich der Streit insgeheim?
Das wird nicht trocken theoretisch erklärt, sondern immer an Geschichten aufgehängt.
Aufbau der Kapitel (Probenstruktur)
Jedes Kapitel könnte etwa so funktionieren:
Szene: Eine erzählte Konfliktsituation.
Regieraum: Analyse – welche Rollen, Muster, Trigger, innere Texte sind am Werk?
Probebuch: Konkrete Übungen, Fragen, kleine Experimente für den Alltag (z. B. „Schreibe den Dialog um, als hättest du 30 Sekunden mehr Würde zur Verfügung“).
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