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Die Hebamme Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

2

Originaltitel

Jordmor på jorda

Übersetzt von

Antje Subey-Cramer

Sprache

Deutsch

EAN

2710002855284

Beschreibung

Rezension

»Edvard Hoem schmiedet aus seiner Familiengeschichte feinstes literarisches Gold.« ("Verdens Gang")
»Hoem liefert mit Die Hebamme einen wunderbaren Roman, wie man ihn selten zu lesen bekommt. Anschaulich und berührend beschreibt er die Härten der Landbevölkerung Norwegens im 19. Jahrhundert und die übermenschliche Leistung seiner Ururgroßmutter Marta Kristine Andersdatter Nesje vor diesem Hintergrund. Eine historische Erzählung, die man so schnell nicht vergisst.« ("Schreiblust, Leselust")
»Mit kraftvoller Feder schildert Hoem Marta Kristines Nöte und ihre Fähigkeit, sie zu überwinden. Er macht große Literatur zu kraftvoller, erhellender Unterhaltung, ohne in Versuchung zu geraten, Klischees und Melodramatik zu bedienen. Und das ist keine kleine Leistung.« ("Dagbladet")
»Chronologisch, ausführlich und fundiert zeichnet Edvard Hoem auf beeindruckend glaubwürdige Weise die Welt des 19. Jahrhunderts in Norwegen. Mitreißend erzählt der Autor über die außergewöhnlich starke Frauenfigur, die bewegende Liebesgeschichte, die Anfänge der professionellen Geburtshilfe, das Porträt der Not leidenden bäuerlichen Gesellschaft und über die alles beherrschende Natur.« ("Mit Büchern um die Welt")
»Eine berauschend gut geschriebene Geschichte mit einem Detail- und Anekdotenreichtum, der einem den Atem raubt. Mit Die Hebamme hat Edvard Hoem eine warmherzige Geschichte in poetischer, schöner Prosa vorgelegt. Es gibt Szenen über Szenen, von denen man einfach mehr und mehr will.« ("Romsdals Budstikke")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

2

Originaltitel

Jordmor på jorda

Übersetzt von

Antje Subey-Cramer

Sprache

Deutsch

EAN

2710002855284

Herstelleradresse

Nördlinger Verlagsauslfg
Augsburger Str. 67a
86720 Nördlingen
DE

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Autobiografie über eine beeindruckende Frau

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 19.01.2024

Bewertungsnummer: 2112105

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Der Autor, Evard Hoem, erzählt den Überlebenskampf von Marta Kristine und ihrer Familie. Beschrieben wird ein Leben voller Entbehrungen und finanzieller Nöte, ein Alltag mit einem kranken Ehemann und elf Kindern. Mit wenigen finanziellen Mitteln gelang es Mara Kristine, medizinisch grossartiges zu leisten denn zu dieser Zeit starben viele Frauen und Kinder bei der Geburt. Meine Meinung: Mit seinem Zeitzeugenporträt hat der Autor meine Erwartungen an das Buch übertroffen. Die starke und mutige Frau, Marta Kristine, hält uns vor Augen wie dankbar wir sein können in der heutigen Zeit zu leben. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und ich bin dankbar die Geschichte in einen wertvollen Umschlag verpackt zu wissen denn das hat sie verdient.

Autobiografie über eine beeindruckende Frau

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 19.01.2024
Bewertungsnummer: 2112105
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Der Autor, Evard Hoem, erzählt den Überlebenskampf von Marta Kristine und ihrer Familie. Beschrieben wird ein Leben voller Entbehrungen und finanzieller Nöte, ein Alltag mit einem kranken Ehemann und elf Kindern. Mit wenigen finanziellen Mitteln gelang es Mara Kristine, medizinisch grossartiges zu leisten denn zu dieser Zeit starben viele Frauen und Kinder bei der Geburt. Meine Meinung: Mit seinem Zeitzeugenporträt hat der Autor meine Erwartungen an das Buch übertroffen. Die starke und mutige Frau, Marta Kristine, hält uns vor Augen wie dankbar wir sein können in der heutigen Zeit zu leben. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und ich bin dankbar die Geschichte in einen wertvollen Umschlag verpackt zu wissen denn das hat sie verdient.

Die Vierfaltigkeit – leben, lieben, leiden, sterben.

Almut Scheller-Mahmoud am 24.05.2023

Bewertungsnummer: 1947902

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist der Inhalt dieses großartigen biographischen Romans, mit dem der norwegische Schriftsteller seiner Ururgroßmutter Marta Kristine ein Denkmal setzt. Anschaulich beschreibt er das Leben im 18./19. Jahrhundert an den norwegischen Fjorden, in abgelegenen Ortschaften, in kleinen Gemeinschaften von Bauern und „Häuslern“, eng mit der Natur, den Jahreszeiten und kirchlichen Festen verbunden. Es ist eine Hommage an eine starke, eigenwillige, unzeitgemäße Frau, die mit Leidenschaft ihrer inneren Berufung folgt, die die Mühsalen des Lebens kennt und meistert - die Freude, die Liebe, das Leid, den Tod. Es ist eine Reverenz an ein arbeitsreiches, kinderreiches und auch erfülltes Leben. Marta Kristine hatte eine glückliche Kindheit, ganz im Rhythmus der Natur. Sie war schon früh sehr wissbegierig und alles speichernd, auch das Ungesagte. Eine Erinnerung aus ihrer Kindheit: ein von der Zeit und den Winden verblichener Frauenschädel, mit wenigenHaarsträhnen, gut sichtbar aufgespießt: ihr Schädel sollte als Abschreckung dienen, weil sie ihr neugeborenes Kind getötet hatte. Pastor Stubben war ihr Mentor, er war es auch, der den Gedanken Hebamme zu werden in ihr verankerte. Norwegen erlebte eine harte Zeit und Hans, Marta Kristines Freund seit der Schulzeit, ging zum Heer. In ihr gärte Ruhelosigkeit, fort zu etwas Größerem als ihrem jetzigen Leben. Fortgehen kam nicht in Frage, aber Bleiben auch nicht. Sie erhielt den 1. Brief ihres Lebens, von Hans. Ob sie seiner Jugend Freude und seines Alters Trost werden wolle. Darauf hatte sie gewartet, doch sie war inzwischen schwanger von einem anderen. Hans verstummte, als er ihr sie sah und verschwand abermals zum Heer. Zwischen Norwegen und Schweden kam es zum Krieg, Hans wurde verletzt, aber viele seiner Kameraden fanden einen grausamen bajonettstichigen Tod. Wie alle Kriege: nutz- und sinnlos. Pastor Stubben half, ihren Traum zu verwirklichen. Er besorgte ihr ein Buch, das für sie ein Tor zu neuen Welten öffnete: zur Geburtswissenschaft und zum Reichtum der Sprache. Und es kam der 2. Brief ihres Lebens, abermals von Hans: die guten alten Zeiten seien vorbei, jetzt kämen die guten neuen Zeiten. Aber nur mit ihr als seiner Frau. Sie heirateten. Er ließ sie hochschwanger ziehen zu einer Ausbildung in der Kleinstadt. Sie sah Frauen in ihrer Vielfalt und erkannte, dass die Frauen überall und immer ganz besonderen Belastungen ausgesetzt waren. Durch ein Stipendium bekam sie die Möglichkeit in Christiania die offizielle Hebammenschule zu besuchen. Dort lernte sie alle Feinheiten ihres Berufs. Im Juni 1822 machte sie sich zu Fuß auf den Heimweg. Aus ihr war eine erwachsene Frau geworden. Hans und sie waren beide verändert. Er unterlag extremen Gemütsschwankungen: voller Tatendrang und fröhlich, dann tagelang wie erstarrt. Er wurde als Korporal entlassen, wollte Fischer werden, kaufte eine Geige, doch es gelang ihm nie, melodische Töne zu spielen. Keine Arbeit gelang ihm wirklich gut. Er ließ die Hofarbeit schleifen, grübelte, war niedergeschlagen, schwermütig, dann wieder überschäumend voller Pläne. Bei wurde Neurasthenie diagnostiziert, eine Erbkrankheit. Ihnen wurde geraten, keine Kinder mehr zu bekommen. Aber sie konnten nicht voneinander lassen: Marta Kristine wurde insgesamt 11 mal schwanger. Die Zeit verrann: ein Tag nach dem anderen, ein Monat nach dem anderen, ein Jahr nach dem anderen. Hans konnte ihr endlich von seinen Traumata erzählen, die aufgeschlitzten Körper der Nahkämpfe waren seine Schreckensbilder. Er verstarb plötzlich und Marta Kristine wusste nicht, wie ihr Leben weiter gehen sollte. Sie lebte nur von ihrem Hebammenlohn, aber sie war nicht bereit, sich dem gnadenlosen Schicksal zu beugen. 1877 starb sie, zuvor hatte sie eine Rechnung ihres Lebens aufgemacht, das aus Stärke und Demut bestand. Als ob ihr Leben ein kurzer Sommertag gewesen wäre. Marta Kristen überlebte Hans um 37 Jahre. Die Hebamme Edward Hoem Ein wunderbarer biographischer Roman, der uns Leserinnen und Lesern bewusst macht, wie gut wir im Hier und Jetzt leben ohne die harte Arbeit in und mit der Natur. Aber in anderen Gegenden dieser Welt sieht es nach wie vor ähnlich aus wie im 18./19. norwegischen Jahrhundert. Aber es gibt heute mehr starke, bewusste Frauen, die sich zur Wehr setzen, die ihre Rechte einfordern. Die Visionen haben für eine andere Welt, für eine bessere Welt, für eine gemeinsame Welt über Grenzen hinweg. Irgendwo las ich, Gebären sei der Anfang der Welt. Ja, jedes geborene Kind ist der Anfang einer neuen Welt. Und Marta Kristine hat ihren Teil dazu beigetragen. Auf dass Frauen UND Männer für die Zukunft Visionen für eine neue bessere gemeinsame Welt haben.

Die Vierfaltigkeit – leben, lieben, leiden, sterben.

Almut Scheller-Mahmoud am 24.05.2023
Bewertungsnummer: 1947902
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist der Inhalt dieses großartigen biographischen Romans, mit dem der norwegische Schriftsteller seiner Ururgroßmutter Marta Kristine ein Denkmal setzt. Anschaulich beschreibt er das Leben im 18./19. Jahrhundert an den norwegischen Fjorden, in abgelegenen Ortschaften, in kleinen Gemeinschaften von Bauern und „Häuslern“, eng mit der Natur, den Jahreszeiten und kirchlichen Festen verbunden. Es ist eine Hommage an eine starke, eigenwillige, unzeitgemäße Frau, die mit Leidenschaft ihrer inneren Berufung folgt, die die Mühsalen des Lebens kennt und meistert - die Freude, die Liebe, das Leid, den Tod. Es ist eine Reverenz an ein arbeitsreiches, kinderreiches und auch erfülltes Leben. Marta Kristine hatte eine glückliche Kindheit, ganz im Rhythmus der Natur. Sie war schon früh sehr wissbegierig und alles speichernd, auch das Ungesagte. Eine Erinnerung aus ihrer Kindheit: ein von der Zeit und den Winden verblichener Frauenschädel, mit wenigenHaarsträhnen, gut sichtbar aufgespießt: ihr Schädel sollte als Abschreckung dienen, weil sie ihr neugeborenes Kind getötet hatte. Pastor Stubben war ihr Mentor, er war es auch, der den Gedanken Hebamme zu werden in ihr verankerte. Norwegen erlebte eine harte Zeit und Hans, Marta Kristines Freund seit der Schulzeit, ging zum Heer. In ihr gärte Ruhelosigkeit, fort zu etwas Größerem als ihrem jetzigen Leben. Fortgehen kam nicht in Frage, aber Bleiben auch nicht. Sie erhielt den 1. Brief ihres Lebens, von Hans. Ob sie seiner Jugend Freude und seines Alters Trost werden wolle. Darauf hatte sie gewartet, doch sie war inzwischen schwanger von einem anderen. Hans verstummte, als er ihr sie sah und verschwand abermals zum Heer. Zwischen Norwegen und Schweden kam es zum Krieg, Hans wurde verletzt, aber viele seiner Kameraden fanden einen grausamen bajonettstichigen Tod. Wie alle Kriege: nutz- und sinnlos. Pastor Stubben half, ihren Traum zu verwirklichen. Er besorgte ihr ein Buch, das für sie ein Tor zu neuen Welten öffnete: zur Geburtswissenschaft und zum Reichtum der Sprache. Und es kam der 2. Brief ihres Lebens, abermals von Hans: die guten alten Zeiten seien vorbei, jetzt kämen die guten neuen Zeiten. Aber nur mit ihr als seiner Frau. Sie heirateten. Er ließ sie hochschwanger ziehen zu einer Ausbildung in der Kleinstadt. Sie sah Frauen in ihrer Vielfalt und erkannte, dass die Frauen überall und immer ganz besonderen Belastungen ausgesetzt waren. Durch ein Stipendium bekam sie die Möglichkeit in Christiania die offizielle Hebammenschule zu besuchen. Dort lernte sie alle Feinheiten ihres Berufs. Im Juni 1822 machte sie sich zu Fuß auf den Heimweg. Aus ihr war eine erwachsene Frau geworden. Hans und sie waren beide verändert. Er unterlag extremen Gemütsschwankungen: voller Tatendrang und fröhlich, dann tagelang wie erstarrt. Er wurde als Korporal entlassen, wollte Fischer werden, kaufte eine Geige, doch es gelang ihm nie, melodische Töne zu spielen. Keine Arbeit gelang ihm wirklich gut. Er ließ die Hofarbeit schleifen, grübelte, war niedergeschlagen, schwermütig, dann wieder überschäumend voller Pläne. Bei wurde Neurasthenie diagnostiziert, eine Erbkrankheit. Ihnen wurde geraten, keine Kinder mehr zu bekommen. Aber sie konnten nicht voneinander lassen: Marta Kristine wurde insgesamt 11 mal schwanger. Die Zeit verrann: ein Tag nach dem anderen, ein Monat nach dem anderen, ein Jahr nach dem anderen. Hans konnte ihr endlich von seinen Traumata erzählen, die aufgeschlitzten Körper der Nahkämpfe waren seine Schreckensbilder. Er verstarb plötzlich und Marta Kristine wusste nicht, wie ihr Leben weiter gehen sollte. Sie lebte nur von ihrem Hebammenlohn, aber sie war nicht bereit, sich dem gnadenlosen Schicksal zu beugen. 1877 starb sie, zuvor hatte sie eine Rechnung ihres Lebens aufgemacht, das aus Stärke und Demut bestand. Als ob ihr Leben ein kurzer Sommertag gewesen wäre. Marta Kristen überlebte Hans um 37 Jahre. Die Hebamme Edward Hoem Ein wunderbarer biographischer Roman, der uns Leserinnen und Lesern bewusst macht, wie gut wir im Hier und Jetzt leben ohne die harte Arbeit in und mit der Natur. Aber in anderen Gegenden dieser Welt sieht es nach wie vor ähnlich aus wie im 18./19. norwegischen Jahrhundert. Aber es gibt heute mehr starke, bewusste Frauen, die sich zur Wehr setzen, die ihre Rechte einfordern. Die Visionen haben für eine andere Welt, für eine bessere Welt, für eine gemeinsame Welt über Grenzen hinweg. Irgendwo las ich, Gebären sei der Anfang der Welt. Ja, jedes geborene Kind ist der Anfang einer neuen Welt. Und Marta Kristine hat ihren Teil dazu beigetragen. Auf dass Frauen UND Männer für die Zukunft Visionen für eine neue bessere gemeinsame Welt haben.

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