Produktbild: Enosis - Die Blutfehde

Enosis - Die Blutfehde DE

10

21,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

388

Maße (L/B/H)

2,3/14,8/21 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-15454-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

388

Maße (L/B/H)

2,3/14,8/21 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-15454-8

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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  • sunshine-500

    aus 55597

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    düster, bildhaft, spannend

    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an total in ihren Bann gezogen. Sie spielt im Lemberg des späten 17. Jahrhunderts und ist echt düster. Der Roman ist historisch sehr genau geschrieben und hat eine richtig düstere Atmosphäre, die sinnlich, grausam und sehr traurig ist. Zwischen Weihrauch, Blut und Politik entfaltet sich eine Welt, in der Glauben und Zweifel gleich gefährlich sind. Die Stadt selbst wird zur Hauptfigur: Ihre Gassen sind erfüllt von Angst und Verlockung, ihre Kirchen ebenso von Intrigen durchzogen wie die Paläste der Mächtigen. Besonders beeindruckend ist die emotionale Tiefe der Figuren. Mirek und Lesya sind keine Opfer des Schicksals, sondern glaubwürdig gezeichnete Menschen. Ihre Entscheidungen schmerzen, weil man sie versteht. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam und zart, aber dann wird sie von Schuld, Gewalt und übernatürlicher Grausamkeit zerrissen. Die Trennung der beiden – räumlich wie moralisch – ist einer der Höhepunkte des Buches und macht die zentrale Blutfehde noch tragischer. Die rivalisierenden Vampirbünde sind dabei mehr als nur Monster: Sie spiegeln menschliche Abgründe, Machtgier und den Wunsch nach Unsterblichkeit um jeden Preis wider. Was diesen Roman so besonders macht, ist sein vielfältiges Thema. Die Fragen nach Glauben, Verdammnis und freiem Willen sind ein wichtiger Teil der Handlung. Sie kommen immer wieder vor, aber die Geschichte wirkt nie belehrend. Die Sprache ist oft sehr poetisch und schmerzlich schön. Sie bleibt einem lange im Gedächtnis, vor allem Sätze wie "Meine Seele befindet sich in der ewigen Nacht, aber mein Herz brennt lichterloh" bleiben einem in Erinnerung. Wer auf opulenten, literarischen Vampirhorror mit historischem Tiefgang steht, der sollte diesen Roman unbedingt lesen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düster und intensiv

    Im Lemberg 1690 treffen sich Mirek , ein Kaufmannsohn und Lesya, eine Bauermädchen, die beide werden sich verlieben und dann eine Verwandlung erleben , durch diese Verwandlung beide sind aus normalen Leben gerissen und stecken tief in einen Welt wo der Kampf um Glaube und Macht auf die erste Stelle steht, die werden beide ein Teil von rivalisierende Vampirbünde und müssen in der Kampf teilnehmen… Die düstere, dunkle und mit brutalen Szenen Vampirgeschichte hat mir sehr gut gefallen, der Handlung war temporeich und die Personen , durch den Verwandlung waren mir sehr sympathisch geworden, weil der Autor geht tief ins “innere” kann ich die Gedanken, Gefühle und die Emotionen spüren und mit die Protagonisten in enge Nähe treten. Der Schreibstil ist flüssig zum lesen und sehr genau, die Beschreibungen von die Schauplätzen sind bildhaft und haben eine besondere historische Atmosphäre , hier wirkt alles lebendig und realistisch und durch die Vielfalt von Themen ist das Buch sehr spannend und fesselnd .

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    07.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Enosis - Die Blutfehde

    Diese düstere Reise ins Lemberg des späten 17. Jahrhunderts hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Roman verbindet historische Genauigkeit mit opulentem Gothic-Horror und erschafft eine Atmosphäre, die zugleich sinnlich, grausam und zutiefst melancholisch ist. Zwischen Weihrauch, Blut und politischem Machtgerangel entfaltet sich eine Welt, in der Glauben ebenso gefährlich ist wie Zweifel. Die Stadt selbst wird zur Hauptfigur: ihre Gassen sind erfüllt von Angst und Verlockung, ihre Kirchen ebenso von Intrigen durchzogen wie die Paläste der Mächtigen. Besonders beeindruckend ist die emotionale Tiefe der Figuren. Mirek und Lesya sind keine bloßen Opfer des Schicksals, sondern glaubwürdig gezeichnete Menschen, deren Entscheidungen schmerzen, weil man sie versteht. Ihre Beziehung entwickelt sich leise und zart, bevor sie von Schuld, Gewalt und übernatürlicher Grausamkeit zerrissen wird. Die Trennung der beiden – räumlich wie moralisch – gehört zu den stärksten Momenten des Buches und verleiht der zentralen Blutfehde eine tragische Wucht. Die rivalisierenden Vampirbünde sind dabei mehr als Monster: Sie spiegeln menschliche Abgründe, Machtgier und den Wunsch nach Unsterblichkeit um jeden Preis. Was diesen Roman besonders macht, ist sein thematischer Reichtum. Fragen nach Glauben, Verdammnis und freiem Willen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung, ohne je belehrend zu wirken. Die poetische, oft schmerzlich schöne Sprache – kulminierend in Sätzen wie „Meine Seele befindet sich in der ewigen Nacht, aber mein Herz brennt lichterloh“ – bleibt lange im Gedächtnis. Wer opulenten, literarischen Vampirhorror mit historischem Tiefgang sucht, wird dieses Buch nicht nur lesen, sondern fühlen.

  • Bewertung

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düstere Atmosphäre und spannende Geschichte

    Düstere Atmosphäre und spannende Geschichte Das Buch hat richtig Spaß gemacht zu lesen obwohl, oder gerade weil es eine sehr düstere Atmosphäre hat. Das Setting ist extrem gut gelungen und man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt an einen anderen Ort, an dem Übernatürliches sein Wesen treibt. Die Protagonisten sind nachvollziehbar und dreidimensional, sodass ich mit ihnen mitfühlen konnte. Sie werden in Geschehnisse hineingezogen, die so viel größer sind. Es geht um unsterbliches Leben, Macht und Verführung. Und auch die Nebenfiguren und Antagonisten haben absolut überzeugt. Der Autor hat es geschafft eine Vampirgeschichte zu schreiben, in der sich die Vampire nach wirklich alten und mächtigen Wesen anfühlen und die kein reiner Abklatsch anderer Werke ist, obgleich es Einflüsse solcher vielleicht gegeben hat. Mir ist es beim Lesen solcher Bücher wichtig in eine neue Welt gezogen zu werden und das ist hier absolut der Fall. Die rivalisierenden Vampirgruppen, die Art wie sie gegeneinander agieren und intrigieren hat mir besonders gut gefallen. Ich kann das Buch definitiv empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr starker Roman

    Ein ungewöhnlich intensiver, atmosphärischer Roman, der historische Realität mit dunkler Fantasy verwebt, ohne Klischees. Das Buch hat mich auf eine Art erwischt, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Anfangs war ich neugierig wegen der Mischung aus historischem Setting und Vampirthematik. Aber schon nach wenigen Kapiteln war mir klar, dieses Buch ist viel mehr als ein Vampirroman. Es ist ein intensives Stück historische Dunkelheit, in dem Menschen, Macht und Moral ununterbrochen aufeinanderprallen. Besonders beeindruckt haben mich die Schauplätze. Lemberg im 17. Jahrhundert wirkt so lebendig und atmosphärisch, dass ich regelrecht das Gefühl hatte, durch Gassen, Kirchen und Hinterhöfe zu laufen. Das Fantastische fügt sich nicht als „Showeffekt“ ein, sondern wächst organisch aus dieser düsteren Welt heraus. Genau das macht den Horror glaubwürdig. Auch die Figuren sind mir nahegegangen. Mirek und Lesya sind alles andere als perfekte Held*innen und gerade deshalb konnte ich mitfühlen. Der Weg, wie sie auseinandergerissen werden, wie sie Entscheidungen treffen müssen, die weh tun, und wie schnell sich Opferrollen und Täterrollen verschieben, hat mich mehr berührt, als ich bei einem Gothic-Horror-Roman erwartet hätte. Was ich besonders mochte, ist das das Buch seine Leser ernst nimmt. Es erwartet, dass man die moralischen Grauzonen aushält und nicht auf einfache Antworten hofft. Das Ende ist stark, traurig, konsequent und offen genug, um neugierig zu machen. Aber nicht so offen, dass man frustriert zurückbleibt. Für mich ein sehr gelungener Balanceakt.

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