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Jetzt halt doch mal die Klappe, Mann! Warum wir auf Mansplaining keinen Bock mehr haben

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,4 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Schwarz

Sprache

Deutsch

EAN

2710002908812

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Rezension

»Feministisch, klug und entlarvend. Und dabei extrem unterhaltsam!« ("Bodo Wartke, Musikkabarettist")

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,4 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Schwarz

Sprache

Deutsch

EAN

2710002908812

Herstelleradresse

Goldmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Empfehlenswert, wichtig, humorvoll

Christiane aus Bergisch Gladbach am 01.05.2022

Bewertungsnummer: 1705290

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer kennt es nicht, der Mann, der einem als weiblich gelesene Person alles erklären möchte? Sei es der Job, sei es den Körper, die Emotion oder vielleicht auch meine Handlungen. Oft passiert dies ohne jegliche Kompetenz oder mit reichlich viel Arroganz dabei. Hier geht es nicht um den klassischen „alten weißen Mann“ oder den „wütenden weißen Mann“, wie man ihn in Amerika nennt, sondern ganz klassisch um das Phänomen, dass Männer häufig aufgrund ihrer Erziehung und dem, was in der Gesellschaft gelebt wird immer noch überzeugt sind, weiblich gelesenen Personen die Welt erklären zu müssen, auch wenn diese es vielleicht besser wissen und Qualifizierter sind. Vom Schreibstil ist es sehr wissenschaftlich, mit vielen Fußnoten und Anmerkungen. Auch auf das entsprechende Gendern wurde hier geachtet. Trotz des sehr wissenschaftlichen Schreibstils enthält alles eine gewisse Prise Humor aber auch Sarkasmus. Allerdings kann man das Buch nicht unbedingt in einem Rutsch lesen und man sollte definitiv nicht zu müde sein, egal ob geistig oder körperlich. In diesem Buch widmet sich die Poetry Slammerin, Autorin und Feministin dem Thema Mansplaining. Sie tut dies sehr fundiert mit Humor, anhand von vielen Beispielen, immer mit entsprechenden Quellen unterlegt und vor allem aber sehr differenziert. Aufgeteilt ist das Buch insgesamt in neun Kapitel, die jeweils einen eigenen Bereich behandeln. In diesen Bereichen deckt sie auf, was einem vielleicht bisher gar nicht so bewusst gewesen oder bisher nicht aufgefallen ist, weil es uns schlichtweg als normal erscheint, da wir es gesellschaftlich nicht anders kennen. Zum Thema Mansplaining kommen aber noch die Themen Care Arbeit, toxische Männlichkeit, Schuldzuweisung bei Opfern sexueller Gewalt, Geschlechterstereotypen und die Privilegien, die ein Mann in unserer patriarchal geprägten Gesellschaft hat. Diesen zusätzlichen Themen wird in den entsprechenden Bereichen ebenfalls genügend Platz und Ernsthaftigkeit beigemessen. Sie werden nicht extra aufgegriffen, sondern kommen aus der Thematik des jeweiligen Bereichs heraus ganz automatisch auf. Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass sie in keiner Weise nur von cis Frauen spricht uns somit einen intersektionalen Feminismus nutzen würde, um an dieses Thema heranzugehen, sondern von Beginn an betont, dass es sich um FINTA handelt, sprich um alle weiblich gelesenen Personen. Fazit Das Buch ist absolut gelungen, strukturiert und interessant. Es ist in jedem Fall sehr empfehlenswert, nicht, nur wenn man sich mit Feminismus auseinandersetzt. Ich kann dieses Buch wirklich nur sehr empfehlen.

Empfehlenswert, wichtig, humorvoll

Christiane aus Bergisch Gladbach am 01.05.2022
Bewertungsnummer: 1705290
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer kennt es nicht, der Mann, der einem als weiblich gelesene Person alles erklären möchte? Sei es der Job, sei es den Körper, die Emotion oder vielleicht auch meine Handlungen. Oft passiert dies ohne jegliche Kompetenz oder mit reichlich viel Arroganz dabei. Hier geht es nicht um den klassischen „alten weißen Mann“ oder den „wütenden weißen Mann“, wie man ihn in Amerika nennt, sondern ganz klassisch um das Phänomen, dass Männer häufig aufgrund ihrer Erziehung und dem, was in der Gesellschaft gelebt wird immer noch überzeugt sind, weiblich gelesenen Personen die Welt erklären zu müssen, auch wenn diese es vielleicht besser wissen und Qualifizierter sind. Vom Schreibstil ist es sehr wissenschaftlich, mit vielen Fußnoten und Anmerkungen. Auch auf das entsprechende Gendern wurde hier geachtet. Trotz des sehr wissenschaftlichen Schreibstils enthält alles eine gewisse Prise Humor aber auch Sarkasmus. Allerdings kann man das Buch nicht unbedingt in einem Rutsch lesen und man sollte definitiv nicht zu müde sein, egal ob geistig oder körperlich. In diesem Buch widmet sich die Poetry Slammerin, Autorin und Feministin dem Thema Mansplaining. Sie tut dies sehr fundiert mit Humor, anhand von vielen Beispielen, immer mit entsprechenden Quellen unterlegt und vor allem aber sehr differenziert. Aufgeteilt ist das Buch insgesamt in neun Kapitel, die jeweils einen eigenen Bereich behandeln. In diesen Bereichen deckt sie auf, was einem vielleicht bisher gar nicht so bewusst gewesen oder bisher nicht aufgefallen ist, weil es uns schlichtweg als normal erscheint, da wir es gesellschaftlich nicht anders kennen. Zum Thema Mansplaining kommen aber noch die Themen Care Arbeit, toxische Männlichkeit, Schuldzuweisung bei Opfern sexueller Gewalt, Geschlechterstereotypen und die Privilegien, die ein Mann in unserer patriarchal geprägten Gesellschaft hat. Diesen zusätzlichen Themen wird in den entsprechenden Bereichen ebenfalls genügend Platz und Ernsthaftigkeit beigemessen. Sie werden nicht extra aufgegriffen, sondern kommen aus der Thematik des jeweiligen Bereichs heraus ganz automatisch auf. Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass sie in keiner Weise nur von cis Frauen spricht uns somit einen intersektionalen Feminismus nutzen würde, um an dieses Thema heranzugehen, sondern von Beginn an betont, dass es sich um FINTA handelt, sprich um alle weiblich gelesenen Personen. Fazit Das Buch ist absolut gelungen, strukturiert und interessant. Es ist in jedem Fall sehr empfehlenswert, nicht, nur wenn man sich mit Feminismus auseinandersetzt. Ich kann dieses Buch wirklich nur sehr empfehlen.

Jetzt rede ich!

Bewertung am 25.11.2021

Bewertungsnummer: 1613064

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach Rebecca Solnit widmet sich nun Fee Brembeck dem Thema des Mansplainings und bereitet es auf vielfältig relevante Weise auf. Mansplaining ist für viele weiblich gelesene Personen mehr als ein nerviges, vernachlässigbares Alltagsproblem und trägt entscheidend zu einem toxischen Männlichkeitsbild bei. Brembeck fügt in den Kapiteln ihres Buches viele Mosaiksteine zu einem Bild zusammen, und jedes dieser Bildteile prangert das nach wie vor männlich dominierte System, in dem wir leben, an. So kommt sie z.B. nicht umhin, Sexismus aufzugreifen als eine Form der Diskrimminierung, mit der oftmals Frauen die Fähigkeit einer sachkundigen und differenzierten abgesprochen wird bis hin dazu, dass Frauen ihr akademisches Feld von männlichen Laien erklärt wird. Ebenfalls steht die Kritik im Raum Frauen noch immer nicht durch inklusive Sprache im Sprachgebrauch zu berücksichtigen. Sprache ist keine Banalität, sondern unser Ausdruck in die Welt. Es ist unverständlich, warum genderneutrale Sprache für manche Menschen noch immer eher ein Ärgernis als eine Notwendigkeit auf dem Weg zur Gleichstellung ist, obwohl Studien erwiesen haben, dass Sprache unsere Vorstellung und letztlich unsere Realität erzeugt. Fee Brembeck bringt Leser:innen in ihrem Buch bei für ihr Recht auf Sichtbarkeit und Meinung zu streiten. Sie betont, dass das Problem nicht darin liegt, dass Männer Raum einnehmen sondern dass sie mehr davon einnehmen, als sie brauchen und damit Frauen Platz wegnehmen. Ich würde gerne so viel mehr von den einleuchtenden Dingen wiedergeben, die ich aus diesem Buch habe, aber am Ende ist es besser, ihr – egal ob Mann, Frau, Trans, Inter, Oder - lest es selbst!

Jetzt rede ich!

Bewertung am 25.11.2021
Bewertungsnummer: 1613064
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach Rebecca Solnit widmet sich nun Fee Brembeck dem Thema des Mansplainings und bereitet es auf vielfältig relevante Weise auf. Mansplaining ist für viele weiblich gelesene Personen mehr als ein nerviges, vernachlässigbares Alltagsproblem und trägt entscheidend zu einem toxischen Männlichkeitsbild bei. Brembeck fügt in den Kapiteln ihres Buches viele Mosaiksteine zu einem Bild zusammen, und jedes dieser Bildteile prangert das nach wie vor männlich dominierte System, in dem wir leben, an. So kommt sie z.B. nicht umhin, Sexismus aufzugreifen als eine Form der Diskrimminierung, mit der oftmals Frauen die Fähigkeit einer sachkundigen und differenzierten abgesprochen wird bis hin dazu, dass Frauen ihr akademisches Feld von männlichen Laien erklärt wird. Ebenfalls steht die Kritik im Raum Frauen noch immer nicht durch inklusive Sprache im Sprachgebrauch zu berücksichtigen. Sprache ist keine Banalität, sondern unser Ausdruck in die Welt. Es ist unverständlich, warum genderneutrale Sprache für manche Menschen noch immer eher ein Ärgernis als eine Notwendigkeit auf dem Weg zur Gleichstellung ist, obwohl Studien erwiesen haben, dass Sprache unsere Vorstellung und letztlich unsere Realität erzeugt. Fee Brembeck bringt Leser:innen in ihrem Buch bei für ihr Recht auf Sichtbarkeit und Meinung zu streiten. Sie betont, dass das Problem nicht darin liegt, dass Männer Raum einnehmen sondern dass sie mehr davon einnehmen, als sie brauchen und damit Frauen Platz wegnehmen. Ich würde gerne so viel mehr von den einleuchtenden Dingen wiedergeben, die ich aus diesem Buch habe, aber am Ende ist es besser, ihr – egal ob Mann, Frau, Trans, Inter, Oder - lest es selbst!

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