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Produktbild: Die Feuerprobe
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Die Feuerprobe Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2009

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,2/11,6/1,8 cm

Gewicht

160 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002925628

Beschreibung

Rezension

»Schlicht und zugleich rätselhaft ist dieses Buch. Der Wunsch, ein Geheimnis zu ergründen, treibt den Leser voran. Es schaudert einen, aber es ist doch wohl so fremd nicht. Die Hand ins Feuer legen – bis zum 13. Jahrhundert soll diese Form des Gottesurteils auch hierzulande üblich gewesen sein. Man sucht nach rational fassbaren Erklärungen. Verbrennt sich nicht, wer reinen Herzens ist?« ("Neues Deutschland")
»Hier wird keine Exotik bestaunt, hier wird an eine alte Kultur respektvoll erinnert und Fremdes vermittelt. Das kann nur gute Literatur vollbringen.« ("Literaturkurier")
»Ins Lot gerät die Waage der Gerechtigkeit für die Nomaden der Wüste ausschließlich im Appell an eine Magie, die unzerstörbar den Zeiten trotzt. Alafenisch hat dieser Magie ein gerade in seiner Schnörkellosigkeit beredtes Zeugnis ausgestellt.« ("Badische Zeitung")
»Den Rahmen für seine fesselnde Erzählung steckt der Autor mit sparsamsten Mitteln aus. Die drei Radiosender – Ägypten, Jordanien und Israel -, aus deren divergierenden Nachrichtenbulletins Alafenischs Vater jeweils die ungefähren Tatsachen herauszufiltern versucht, markieren das von wachsenden Spannungen belastete politische Umfeld.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Salim Alafenisch lässt vor dem inneren Auge des Lesers eine idyllische Kindheit lebendig werden und schildert gleichzeitig, wie ein intaktes System, in dem uralte, zutiefst humane Werte die Gemeinschaft prägen, Stück für Stück vernichtet wird.« ("3Sat")
»Hinter dem schmalen Buch versteckt sich ein veritabler Krimi aus dem Negev, den Salim Alafenisch aber unaufgeregt in eine ganz andere Richtung erzählt. Das ist der Stoff, aus dem Thriller gemacht werden. Ein heimtückischer Mord, Spuren im Sand, Blutrache, Politik und Krieg. Es ist der Verdienst von Alafenisch, dass er keinen Wüstenkrimi daraus gemacht hat, sondern ein eindringliches Buch.« ("Schweizer Buchhandel")
»Das Buch besticht durch all die Qualitäten, die auch seine anderen Werke auszeichnen: Ein geradezu orientalisches Erzähltalent, das auch die zeitnahen Ereignisse in den konfliktträchtigen 60er Jahren auf der Sinai-Halbinsel wie eine Geschichte aus Tausendundeiner Nacht wirken lässt, ohne die kritische Darstellung der Konflikte im Nahen Osten in zu poetischem Lichte erscheinen zu lassen; eine genaue Beobachtungsgabe; gut gezeichnete Charaktere; eine gelungene Mischung aus Realität und fiktionaler Bearbeitung. Ein Buch, das die Leser in seinen Bann zieht. Für alle Bestände.« ("Borromäusverien - Buchprofile")
»Salim Alafenisch stellt ein Ritual vor, dass Teil der arabischen Gesetzgebung ist, nicht der religiösen ›Scharia‹, sondern Teil des Gewohnheitsrechts, das beispielsweise die Beduinen anwenden. Alafenisch hat der Fall und dieses Ritual so sehr geprägt und fasziniert, dass er darüber forschte und schon zwei Jahre nach der Rechtssprechung den Feuerproberichter wieder besuchte. Auch für den Leser ist diese Geschichte faszinierend. Sie zeigt wohl den meisten Lesern einen völlig unbekannten Aspekt arabischer Kultur und Lebensweise. Das geht soweit, dass man sich selbst als Angeklagter bei der Feuerprobe fühlt. Eine sehr persönliche, kleine und doch große Erzählung über eine Art der Rechtsfindung, die bis heute unter der Oberfläche der Moderne weiterlebt. Mit einfachen Worten verzaubert diese Erzählung über ein magisches Ritual.« ("Freies Radio Paderborn")
»Salim Alafenisch beschreibt den ersten Rechtsfall seit der Staatsgründung Israels, der mit Hilfe der Feuerprobe beigelegt wurde und der den Autor duch die unmittelbare Erfahrung der Geschehnisse wie kaum eine andere geprägt hat: auch seine Doktorarbeit in Ethnologie beruht auf diesem Thema. In seinem Roman lässt Alafenisch eine Welt auferstehen, die dem westlichen Leser zwar außerordentlich fremd erscheint, ihn aber durch ihren Reichtum an lebenspraktischer Weisheit und mit ihrem erstaunlich komplexen und hochkultivierten Sinn für Gerechtigkeit gleichzeitig anzieht. ›Die Feuerprobe‹ steht den besten Werken von Autoren wie Tschingis Aitmatow oder Juri Rytchëu in nichts nach.« ("Jüdische Zeitung")
»In der wunderschönen Erzählung von Salim Alafenisch ist keine Spur von Wehmut über die Veränderung zu lesen. Vielmehr gewährt er Einblick in eine Lebensweise in einem zerütteten Land – doch ohne politisierenden Beigeschmack.« ("Oberhessische Presse")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2009

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,2/11,6/1,8 cm

Gewicht

160 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002925628

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16|35463|Fernwald|DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstraße 20|8032|Zürich|CH
mail@unionsverlag.ch

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