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Die vielen Tode unseres Opas Jurek Roman. Ausgezeichnet mit Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2016

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2015

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,5 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002938864

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Schon wieder eine Leidensgeschichte über totalitäre Herrschaft lesen? Doch, unbedingt. Der neue Roman von Matthias Nawrat ist überaus lesenswert. Der Ton macht die Musik. Hier gelingt ein Schelmenroman auf hohem Niveau. ("Basler Zeitung")
Matthias Nawrat führt auf mindestens doppelbödige Weise vor Augen, mit welcher Macht Sprache unsere Vorstellung der Wirklichkeit formt. Mit Die vielen Tode unseres Opas Jurek, der von einer herrlichen Komik ist, bisweilen von einer sanft tänzelnden Ironie strahlt und der nur so Funken schlägt vor Fabulierlust, hat er nicht zuletzt eine Liebeserklärung an seine Heimat mit all ihren Absonderlichkeiten und dunklen Seiten geschrieben. ("NZZ am Sonntag")
So bewegend … wie die Geschichte Polens im vergangenen Jahrhundert. … die groteske Perspektive Jureks, durch die der Erzähler die welthistorischen Ereignisse spiegelt, [verleiht] diesem Schelmenroman seinen herzzerreißenden Charme. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Ein entwaffnend frischer Blick auf Glück, Grausamkeit, Ödnis und das Unerklärliche in der Welt. ("Stuttgarter Zeitung")
Der Griff nach dem Buch lohnt sich. Unbedingt. ("Freies Wort")
Herzzerreißend komisch und tieftraurig. ("ORF Radio FM4")
Die kindliche Sprache ist ein brillanter Trick von Matthias Nawrat. Sie beschönigt und gleitet mitunter fast ins Märchenhafte ab. Das macht die traurigen Fakten leichter verdaulich. Die vielen Tode unseres Opas Jurek ist gewissermaßen die polnische Version des italienischen Films La vita è bella. Zum Lesen ist das ein großes Vergnügen. ("Berner Zeitung")
Ein klassischer Schelmenroman, der sich Großes vornimmt: nicht mehr und nicht weniger die ganze Geschichte Polens, vor allem die des 20. Jahrhunderts, am Beispiel eines gewissen Opa Jurek zu erzählen. Ein bedenkliches Wagnis, doch nach der Lektüre stellt man verwundert fest, dass Nawrat nahezu Unmögliches gelungen ist. … Aber das große Thema dieses an die erzählerische Kühnheit von Knut Hamsun erinnernden Romans ist auch der Hunger. ("Frankfurter Rundschau")
Den Lesern, die Matthias Nawrat auf einen faszinierenden Streifzug durch das Polen des 20. Jahrhunderts mitnimmt, verschafft der besondere Humor ungewöhnliche Leseerlebnisse – bei denen einem das Lachen oft im Halse steckenbleibt. ("Nürnberger Zeitung")
In der traurigen und zärtlichen Kinderstimme hallen viele andere, nicht zuletzt die eines Imre Kertész, nach. ("St. Galler Tagblatt")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2015

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,5 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002938864

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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