Das Königreich Victoria und das umgebende Grenzland werden von grausamen Angriffen seltsamer Wesen heimgesucht; die Natur spielt verrückt. Die eingeborenen Yacari müssen sich dabei sowohl vor ihrem eigenen Daheim als auch vor den Soldaten des Königreichs in Acht nehmen. Inmitten der aufflammenden Konflikte gerät die Kriegerin Leola zwischen die Fronten. Als junge Soldatin kämpfte sie einst in den Opalkriegen, heute sorgt sie in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung.
Als Leola von einer großen Schlacht heimkehrt, findet sie ihren Bruder, der als Gelehrter im königlichen Dienst steht mit vollständigem Gedächtnisverlust vor. Er scheint an einer Krankheit zu leiden, die immer weiter um sich greift und der Leola – trotz Verbot – auf den Grund gehen will. Sie lässt sich tief ins gefährliche Grenzland versetzen und lernt dort nicht nur sich selbst besser kennen, sondern findet ihre wahre Familie und ihre große Liebe.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
SuriAmara
5/5
04.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Opal und Abgrund
Es gibt Bücher, die bauen ihre Welt leise auf, Stein für Stein und es gibt solche, die einen von der ersten Seite an in einen Strudel werfen, aus dem man erst viel später wieder auftaucht. ,,Leola: Tochter des Opals" gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Was als militärische Grenzlandgeschichte mit mysteriösen Kreaturen beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem vielschichtigen Geflecht aus Politik, Identität, Schuld und einer Macht, die sich jeder einfachen Erklärung entzieht. Ich habe das Buch nicht einfach gelesen; ich bin eher hineingerutscht und irgendwann war ich mittendrin in einer Welt, die gleichzeitig faszinierend, brutal und beunruhigend klar wirkt.
Schon der Prolog hat mich nicht losgelassen. Dieser Mix aus militärischer Präzision und fast schon mythischer Bedrohung durch die Wendiskaren wirkt zunächst wie ein klassischer Kampf zwischen Mensch und Monster, aber genau das ist es nicht. Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass diese Kreaturen mehr sind als bloße Gegner. Sie wirken wie etwas, das aus einer gestörten Ordnung zurückschlägt. Und mitten in diesem Chaos steht Leola: eine Figur, die funktioniert, kämpft, überlebt, aber schon da merkt man, dass sie innerlich nicht ganz in diese Welt passt. Als dann direkt danach das Yacari-Dorf zerstört wird, war für mich klar: Dieses Buch interessiert sich nicht für einfache moralische Linien.
Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich mein Blick verschoben. Anfangs dachte ich noch, ich lese eine klassische Grenzland- und Militärgeschichte. Aber eigentlich geht es viel stärker um etwas Inneres. Leola ist keine Heldin im klassischen Sinn. Sie ist jemand, der ständig zwischen Gehorsam und Zweifel schwankt und genau das macht sie für mich so greifbar. Ihre Beziehung zu ihrem Bruder Irvin ist dabei wie ein stiller Motor im Hintergrund; etwas, das sie antreibt, aber auch langsam zerreißt. Besonders hart war für mich, wie sich genau diese Verbindung später verändert und kippt. Das hat der Geschichte eine emotionale Schwere gegeben, die ich so nicht erwartet hatte.
Was mich im Verlauf am meisten beeindruckt hat, ist diese stetige Verschiebung der Wahrheit. Je mehr Leola versteht, desto weniger stabil wird alles, woran sie vorher geglaubt hat. Der Opal ist dafür das beste Beispiel. Erst wirkt er wie ein politischer Rohstoff oder ein mystisches Element, aber irgendwann habe ich selbst angefangen, ihn eher wie eine Art lebendige Kraft zu sehen; etwas, das nicht nur die Welt beeinflusst, sondern auch Menschen innerlich verändert. Die Idee, dass er Erinnerung, Bewusstsein und vielleicht sogar Realität selbst verzerren kann, hat für mich eine fast philosophische Dimension bekommen. Der Titel „Tochter des Opals“ fühlt sich irgendwann weniger wie eine Bezeichnung an, sondern eher wie eine unbequeme Frage: Was bleibt von einem Menschen, wenn etwas anderes durch ihn spricht?
Besonders gelungen fand ich, wie konsequent das Buch moralische Sicherheiten abbaut. Die Opalgarde ist keine klare Ordnungsmacht, sondern Teil eines Systems, das sich selbst nicht mehr vollständig kontrolliert. Die Yacari sind nicht einfach „die Gegenseite“, sondern eine Kultur, die lange falsch verstanden oder bewusst verzerrt wurde. Und selbst Figuren wie Farrell oder Aurelia habe ich nie als eindeutig gut oder böse empfunden. Eher als Menschen, die in Strukturen gefangen sind, die sie selbst mittragen, aber nicht mehr überschauen können.
Aurelia ist für mich dabei eine der irritierendsten Figuren geblieben. Ich habe sie während der Lektüre ständig neu bewertet. Mal wirkte sie überzeugt und loyal, dann wieder kalt, dann fast persönlich motiviert. Dass ich nie wirklich sicher sein konnte, was sie antreibt, hat sie gerade deshalb so interessant gemacht. Sie steht für mich sinnbildlich für diese Unsicherheit der gesamten Weltordnung.
Mit der Zeit hat sich die Geschichte für mich immer weniger wie ein klassisches Abenteuer gelesen und immer mehr wie ein politisch-mystisches Geflecht, das sich selbst ständig hinterfragt. Experimente der Akademie, militärische Interessen und verschwiegene Wahrheiten, wirken miteinander verwoben, aber nie vollständig erklärbar. Und genau dieses Gefühl hat das Buch für mich so dicht gemacht. Vertrauen ist hier nichts Stabiles, sondern etwas, das jederzeit kippen kann.
Trotz all dieser politischen und mystischen Ebenen ist es aber erstaunlich, wie menschlich die Geschichte bleibt. Leolas Beziehung zu Manning war für mich einer der wenigen konstant warmen Punkte in einer sonst sehr kalten Welt. Diese Verbindung ist nicht überhöht oder romantisiert, sondern wirkt eher wie etwas, das sich vorsichtig gegen den Zerfall der Umgebung stemmt. Gerade deshalb haben mich spätere Verluste und Brüche emotional stärker getroffen, als ich es erwartet hätte.
Das Ende habe ich eher als eine Art Entladung empfunden als als klassischen Abschluss. Alles, was sich aufgebaut hat - Wahrheit, Macht und Identität - kollidiert miteinander und nichts bleibt wirklich stabil. Irvins Entwicklung hat mich dabei besonders beschäftigt, weil sie für mich eine der tragischsten Wendungen im Buch darstellt. Ich hatte lange das Gefühl, dass er vielleicht gerettet werden könnte, bis klar wurde, dass seine Sicht auf die Welt nicht einfach falsch, sondern konsequent anders ist. Das hat die zentrale Frage des Buches für mich noch einmal zugespitzt: Was passiert, wenn „Fortschritt“ wichtiger wird als Menschlichkeit?
Und trotzdem endet die Geschichte nicht komplett im Dunkeln. Der Epilog hat für mich etwas Ambivalentes: keine echte Auflösung, aber auch kein reines Ende. Leola bleibt zwischen den Welten; weder vollständig Teil des Systems noch außerhalb davon. Dass sie zur „Tochter des Opals“ wird, wirkt für mich weniger wie eine Krönung, sondern eher wie eine Bürde, die sie weiterträgt, ohne sie wirklich kontrollieren zu können.
Wenn ich das Buch jetzt im Nachhinein betrachte, bleibt für mich vor allem ein Eindruck: ,,Leola: Tochter des Opals" ist keine Geschichte, die mir einfache Antworten gibt. Sie zwingt mich eher dazu, meine eigenen Gewissheiten zu hinterfragen: Über Macht, über Wahrheit und darüber, wie schnell beides auseinanderfallen kann. Und genau das hat die Reise für mich so intensiv gemacht. Ich habe das Buch am Ende nicht „fertig gelesen“ gefühlt, sondern eher so, als hätte es etwas in mir verschoben, das noch eine Weile nachhallt.
Fabs
aus Gelterkinden
5/5
10.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Fesselnd und macht Neugierig
Leola ist eine kämpferische Heldin mit viel Mut und Hoffnung.
Mit viel Spannung und anfänglichen Erklärungen, geht es schon mit viel Neugier und abenteuerlichen Wegen duch die Steppen/Wüstenlandschaften des Grenzlandes.
Mit gefährlichen Ungeheuern, dem Yakarivolk, der Opalgarde, einer langsamen Liebe und getäuschten Manövern, ist Rafael Wagner, eine fesselnde militärische Geschichte gelungen.
Melanie T
4/5
02.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Starke Fantasyidee mit erzählerischen Schwächen
Ich habe diese Geschichte an zwei Tagen gelesen, weil mich die Grundidee so gepackt hat. Eine Opalkriegerin, rätselhafte Amnesiefälle, gefährliche Monster, ein Grenzland voller Konflikte und eine Verschwörung bis in die Hauptstadt hinein, das ist genau die Art Fantasy, die ich sehr mag. Sobald ich einmal in der Handlung angekommen war, wollte ich unbedingt wissen, was hinter den Opalen, den Wendiskaren und den Angriffen im Grenzland steckt und wie Leola sich in all dem behauptet.
Leola mochte ich als Protagonistin gern. Ihr moralischer Kompass ist klar ausgerichtet, sie stellt sich gegen Unrecht an den Yacari und bleibt trotzdem ihrer Rolle in der Opalgarde treu. Auch ihre Motivation, wegen der Krankheit ihres Bruders nach Distrikt 11 zu gehen, war für mich nachvollziehbar. Manning hat mir als Figur ebenfalls gefallen, vor allem weil er sich extra versetzen lässt, um an ihrer Seite zu sein. Die kleine Lovestory zwischen den beiden ist grundsätzlich schön angelegt, bleibt für meinen Geschmack aber eher eine Randnotiz. Hier hätte ich mir mehr gemeinsame Szenen und etwas mehr Raum für Gefühle gewünscht.
Inhaltlich bietet das Buch sehr viel. Es gibt zahlreiche Kämpfe, Reisen durch verschiedene Distrikte, Monsterangriffe und politische Intrigen. Die Spannung ist dabei über weite Strecken hoch, ich wollte immer weiterlesen und gerade der große Plottwist am Ende hat mich wirklich überrascht. Das Finale empfand ich als stimmig und als gelungene Auflösung der Verschwörung.
Gleichzeitig habe ich beim Lesen deutlich gespürt, dass das erzählerische Handwerk für mich nicht mit der Stärke der Idee mithalten kann. Der Stil wirkt sehr gehetzt, Szenen und Ortswechsel rauschen in hohem Tempo vorbei. Kaum ist Leola an einem Ort angekommen, geht es schon wieder weiter in den nächsten Distrikt oder in den nächsten Kampf. Worldbuilding findet dabei nur in Andeutungen statt. Das Grenzland wird kurz als Steppe beschrieben, die Distrikte und die Hauptstadt bleiben eher blass.
Ähnlich ging es mir mit den Figuren. Neben Leola und Manning tauchen viele Gefährten, Regimenter und Namen auf, von denen die meisten aber wenig Profil bekommen. Selbst zu Leola hatte ich bis zum Schluss optisch kein Bild im Kopf. Ihre Gedanken und Gefühle werden oft nur angerissen, selbst einschneidende Enthüllungen zu ihrer Herkunft oder ihrer Verbindung zu den Opalen nimmt sie relativ schnell hin. Emotional starke Momente, etwa der Tod eines Gefährten während eines Einsatzes, sind zwar für einen Augenblick bewegend, werden im weiteren Verlauf aber nur kurz gestreift und kaum nachbereitet.
Trotz dieser Kritikpunkte bleibt für mich vor allem hängen, wie viel Potenzial in der Geschichte steckt. Die Themen Ausbeutung von Ressourcen, Umweltzerstörung, Kolonialismus, der Umgang mit den Yacari und das Finden einer eigenen Familie jenseits der Herkunft werden deutlich, hätten aber mehr Tiefe vertragen. Für Leserinnen, die atmosphärisches Worldbuilding und intensive Figurenentwicklung suchen, wird der Stil wahrscheinlich zu oberflächlich sein. Wer dagegen schnelle, actionreiche Fantasy mit militärischem Setting, Monstern und politischer Ebene mag und bereit ist, beim Worldbuilding etwas auszublenden, kann hier eine sehr spannende Lektüre finden. Für mich persönlich überwiegt der große Lesesog der Story, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Erzählweise mit der Stärke der Idee mithält.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
4/5
16.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Die Tochter des Opals
Leola ist Gardistin aus Überzeugung. Schon in den Opalkriegen hat sie gekämpft. Jetzt gehört sie der elitären Opalgarde an. Als ihr Bruder, ein Angehöriger der königlichen Akademie, plötzlich unter kompletten Gedächtnisverlust leidet, beginnt sie jedoch nachzuforschen. Dabei kommt sie Machenschaften auf die Spur, mit denen sie nie gerechnet hätte.
Die Welt, die Rafael Wagner in seinem mit diesem Band beginnenden Mehrteiler beschreibt, wirkt wie eine Mischung aus Steampunk und Fantasy. Das Königreich Victoria, das die Heimat der Protagonistin ist, wird von einem wüstenhaften Gebiet umgeben, dessen Bewohner – die tierischen wie auch die menschlichen – den Menschen des Reichs nicht viel Sympathie entgegenbringen. Allerdings ist es das Königreich, dass immer weiter ins Umland vordringt, um dort die begehrten Opale abzubauen. Die sind den Bewohnern der Wüste, den Yacari, jedoch heilig. Die Protagonistin unbekannten Alters – da sie jedoch schon in den einige Jahre zurückliegenden Opalkriegen gekämpft hat, kann sie nicht mehr ganz jung sein – gerät dabei zunehmend zwischen die Fronten, mitten in eine Verschwörung. Trotz des sehr militärisch geprägten Ambientes kann die Handlung gefallen. Etwas unlogisch wirken dabei allerdings die Dienstgrade. Während Gardist oder Leutnant eindeutig deutsch klingen, stehen dem englisch geprägte Ränge wie Sergeant und Corporal gegenüber. Hier hätte eine einheitlichere Benennung wohl stimmiger gewirkt. Die Handlung entwickelt sich spannend, zumal im Verlauf auch weniger militärisch geprägte Elemente in den Fokus kommen. Das Ende lässt Raum für die zu erwartende Fortsetzung.
Der Autor belässt den Fokus durchgehend auf seiner Protagonistin, erzählt dabei allerdings im eher ungewohnten Präsens. Den einzigen größeren Kritikpunkt stellen die ständig benutzten Gender-Aufzählungen wie „Gardistinnen und Gardisten“, „Kameradinnen und Kameraden“ und ähnlich dar. Da durch die Protagonistin und auch zahlreiche andere namentlich erwähnte Frauen sowieso klar ist, dass es auch viele weibliche Gardisten und Kameraden gibt, ist dieser ständige sprachliche Hinweis überflüssig. … und beim Lesen ziemlich störend.
Fazit:
Dieses außergewöhnliche Steampunk-Fantasy-Abenteuer bietet seine ganz spezielle Handlungs-Welt.
Claudia R.
aus Berlin
4/5
13.06.2026
Buch (Taschenbuch)
tolle Grundidee
Klappentext / Inhalt:
Das Königreich Victoria und das umgebende Grenzland werden von grausamen Angriffen seltsamer Wesen heimgesucht; die Natur spielt verrückt. Die eingeborenen Yacari müssen sich dabei sowohl vor ihrem eigenen Daheim als auch vor den Soldaten des Königreichs in Acht nehmen. Inmitten der aufflammenden Konflikte gerät die Kriegerin Leola zwischen die Fronten. Als junge Soldatin kämpfte sie einst in den Opalkriegen, heute sorgt sie in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung.
Als Leola von einer großen Schlacht heimkehrt, findet sie ihren Bruder, der als Gelehrter im königlichen Dienst steht mit vollständigem Gedächtnisverlust vor. Er scheint an einer Krankheit zu leiden, die immer weiter um sich greift und der Leola – trotz Verbot – auf den Grund gehen will. Sie lässt sich tief ins gefährliche Grenzland versetzen und lernt dort nicht nur sich selbst besser kennen, sondern findet ihre wahre Familie und ihre große Liebe.
Cover:
Das Cover wirkt spannend und geheimnisvoll zugleich. Die Landschaft wirkt etwas karg und ausgedörrt und bringt so einen interessanten Aspekt hinein. der Edelstein im Vordergrund hingegen zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Optisch und farblich finde ich das Ganze toll umgesetzt.
Meinung:
Die Grundidee finde ich spannend und interessant und auch der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Leola gehört der Opalgarde an, doch als ihr Bruder unter vollständigem Gedächtnisverlust leidet, versucht Leola die Ursache herauszufinden. Wird sie das Rätsel lösen und was hat es mit den Opalen auf sich?
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Geschehnisse hinein. Besonderes Highlight war für mich Mustela. Dieses kleine Hermelin sorgt immer wieder für kleine Schmunzler und lockert das Ganze sehr schön auf. Man schließt dieses kleine Wesen schnell ins Herz und es sorgt für einige schöne Momente.
Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und erzeugen so einen Anstieg von Spannung und Tempo und auch ein guter Lesefluss ist so gegeben. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und optisch gut hervorgehoben. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.
Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und auch sehr spannend. Mehr und mehr spitzt sich das Ganze zu und die Konflikte, Intrigen werden undurchsichtiger, auch die politischen Interessen und Zusammenhänge waren für mich manchmal nicht ganz einsehbar. Da hatte ich ab und an etwas Schwierigkeiten. Die Grundidee fand ich jedoch richtig klasse und auch das Setting fand ich gut gewählt. Vom Worldbuilding hätte ich mir fast noch etwas mehr Details gewünscht, aber dies ist Ansichtssache. Die Beschreibungen sind gut und bildlich umgesetzt und man kann sich das Ganze recht gut vorstellen. Die Charaktere sind vielschichtig und man findet sich gut in diese hinein. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und auch das Ende konnte überraschen. Alles in allem wurde ich hier positiv überrascht, mitgerissen und gut unterhalten. Auch am Ende hallt die Geschichte noch nach.
Weitere Highlights waren die Karte am Beginn und das Glossar mit einigen wichtigen Fakten am Ende des Buches. Den Farbschnitt fand ich auch sehr schön und passend umgesetzt.
Fazit:
Die Grundidee und der Einstieg waren vielversprechend und das Ende durchaus überraschend, zwischendrin fehlten mir manchmal die Zusammenhänge.
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