Nur wer liebt, stirbt nie. Als der Meeresbiologe Clément nach einer Umweltkonferenz auf Tahiti ein Flugzeug besteigt, ahnt er nicht, dass er nach einem dramatischen Sturmflug auf einer Insel der Marquesas notlanden wird. Auch ahnt er nichts von dem Strudel unvorhergesehener Ereignisse, die ihn und sein bisheriges Leben daraufhin vollkommen durcheinanderwirbeln werden. Das Leuchten der Mondfische ist eine fesselnde und facettenreiche Geschichte über Liebe und Verrat, die sich vom Südpazifik über Japan bis nach Frankreich entwickelt und dabei die grundsätzliche Frage des Wofür im eigenen Leben berührt. Eine Geschichte, die von falschen Sehnsüchten und Hoffnungen erzählt - und von der Erkenntnis, dass die Zerbrechlichkeit des Lebens ein Geschenk sein kann.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
cat10367
aus Berlin
5/5
03.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein absolutes Highlight
Dieses Highlight unter den Büchern solltet ihr unbedingt lesen.
Ich mag den Schreibstil von Matthias Hübener und freue mich auf jedes neue Buch von ihm.
Diese Geschichte führt den Leser nach Frankreich, Polynesien und Japan. Es geht um eine eine Sage rund um das Thema ewiges Leben und sehr interessante Verwicklungen. Je weiter ich im Buch las, desto mehr haben sich die Leben der Protagonisten miteinander verwoben und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Mich hat dieses Buch insgesamt sehr bewegt und auch jetzt muss ich noch öfter darüber nachdenken. Insgesamt ist es wirklich wunderbar geschrieben und ich kann es euch sehr ans Herz legen.
Von mir gibt es von Herzen 5 Sterne.
Bewertung
5/5
12.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
So leuchtend und berührend, wie Mondfische im Dunkeln
Die Geschichte hat mich emotional sehr berührt und gleichzeitig bis zum Schluss gefesselt – spannend, bewegend und voller Gefühl. Mit wundervollen Worten erzählt der Autor eine Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht. Die Figuren wirken lebendig und die Szenerie ist so eindrucksvoll beschrieben, dass man völlig in die Handlung eintaucht. Eine Geschichte, die noch lange nachklingt. So leuchtend und berührend, wie Mondfische im Dunkeln.
Bettina Hertz Lesehertzen
aus Brandenburg
4/5
31.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Legende, Abenteuer und Familiengeheimnisse
Das Leuchten der Mondfische ist ein Roman von Matthias Hübener aus dem Äquatorkind Verlag. Der Roman verbindet Elemente aus Thriller, Abenteuerroman, Historie, Familiengeschichte und Mystery.
Der Meeresbiologe Clément reist nach einer Umweltkonferenz auf Tahiti mit dem Flugzeug weiter, gerät in ein heftiges Unwetter, das die Maschine auf einer Insel der Marquesas notlanden lässt. Was zunächst wie ein Unglück erscheint, verändert sein Leben grundlegend. Unvorhersehbare Ereignisse reißen ihn aus seinem gewohnten Alltag. Es geht vom Südpazifik über Japan bis nach Frankreich und am Ende ist es eine Reise zu sich selbst.
Der Schreibstil ist fließend und. bildhaft. Es gibt unterschiedliche Zeitebenen, Schauplätze und Handlungsstränge. Ich musste mich zunächst in die unterschiedlichsten Figuren und deren Bewandtnisse hineinversetzen, was mir etwas Mühe kostete, am Ende aber zu einer komplexen Geschichte hinausläuft.
Im Mittelpunkt steht eine alte polynesische Legende, die sich um Unsterblichkeit und die Geschichte alter Clans rankt. Die Mondfische und die mit ihnen verbundene Legende bilden dabei ein zentrales Thema des Romans. Mehrere Figuren verfolgen das Ziel, ein Mittel für ewiges Leben in ihren Besitz zu bringen. Dabei schrecken sie weder vor Gewalt noch vor Verbrechen zurück.
Mittendrin Clément, dessen Verhältnis zu seinem Bruder in verschiedenen Zeitebenen beleuchtet wird. Dieser ist wiederum in zweifelhafte Machenschaften verwickelt und versucht, seine Rivalen gegeneinander auszuspielen. In diesem Erzählstrang zählt Kaja zu einer interessanten Figur.
Die einzelnen Schauplätze sind bildgewaltig beschrieben, vor allem die Marquesas-Inseln, Nuku Hiva sind lebendig und detailreich dargestellt. Dort lernt Clément Mareva und ihre Familie kennen. Die Enthüllungen rund um deren Familiengeschichte sind sehr spannend und faszinierend.
Die Handlung wird durch zahlreiche Nebencharaktere bereichert. Dazu gehören u. a. ein junger Kommissar auf Nuku Hiva, der Geschichtenerzähler Motu sowie die Nachkommen ehemaliger Clans, deren Geschichten gekonnt eingeflochten sind. Ich möchte vom Inhalt nicht zu viel preisgeben, man muss es einfach gelesen haben. Das Buch schließt mit einem ausführlichen Glossar und einem Nachwort, das interessante Fakten rund um die Geschichte präsentiert.
Fazit: Das Leuchten der Mondfische verbindet Abenteuer, Familiengeheimnisse, Historie und mystische Motive zu einer vielschichtigen Geschichte. Der Roman führt zu außergewöhnlichen Schauplätze und verknüpft persönliche Schicksale mit alten Legenden und die Frage, was im Leben wichtig ist. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.
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