Produktbild: Burma Sahib
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Burma Sahib Roman - Ein phänomenales Porträt des jungen George Orwell

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22/15,3/4,9 cm

Gewicht

757 g

Originaltitel

BURMA SAHIB (Work 1)

Übersetzt von

Cornelius Reiber

Sprache

Deutsch

EAN

2710003005091

Beschreibung

Rezension

»Ein spannender, atmosphärisch dichter Roman« ("Claudia Fuchs / SWR Kultur")
»Wer wissen möchte, aus welchen Antriebskräften sich das Schreiben George Orwells speiste, lese unbedingt dieses Buch.« ("Marko Martin / Welt am Sonntag")
»Paul Theroux ist mit seinem Roman ein höchst überzeugendes Porträt des jungen Orwell [...] gelungen« ("Abendzeitung")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22/15,3/4,9 cm

Gewicht

757 g

Originaltitel

BURMA SAHIB (Work 1)

Übersetzt von

Cornelius Reiber

Sprache

Deutsch

EAN

2710003005091

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Leider mehr Fiktion als die erwartete Realität

Sue aus Uelzen am 01.07.2025

Bewertungsnummer: 2528588

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es gibt einen kurzen Zeitraum im Leben eines jeden Menschen, in dem sein Charakter für immer festgeschrieben wird." (George Orwell) George Orwells bzw. Eric Arthur Blairs (so sein bürgerlicher Name) Charakter wurde in den Jahren 1922 - 1927 festgeschrieben, als er mit 19 Jahren zur britischen Kolonialpolizei nach Burma ging, um dort seinem Land und König zu dienen. Doch er hadert mit seiner Entscheidung, die er scheinbar seinem Vater zuliebe getroffen hat. Orwell entwickelt im Laufe seiner Jahre in Burma einen regelrechten Hass gegen die Kolonialherrschafft, den er allerdings für sich behält. Wie seine Landsleute über die Einheimischen reden und diese behandeln, so abwertend und unmenschlich, stößt den jungen Orwell ab. Er meidet seine Landsleute und verbringt seine Zeit lieber lesend und schreibend - allein. Dieser Roman zeigt die Wurzeln von George Orwells späterem Schreiben, seine Abneigung gegen das Britische Empire, die sehr tiefgreifend ist. Allerdings hätte ich mir noch einen tieferen Einblick in die Psyche dieses sehr introvertierten jungen George Orwells gewünscht - es blieb in meinen Augen leider zu oberflächlich. Paul Theroux liefert uns mit seinem neuen Roman "Burma Sahib" ein Buch, das mit "ein phänomenales Porträt des jungen George Orwell" beworben wurde, auf das ich daher auch sehr gespannt und neugierig war. Leider konnte es mich nicht gänzlich überzeugen, was vor allem an den ständigen Wiederholungen lag, die das Buch unglaublich in die Länge zogen. Zudem wurde mir irgendwann bewusst, dass es sich hierbei wohl doch eher um einen fiktiven Roman handelt, als die tatsächliche Lebensgeschichte Orwells. Natürlich sind auch viele historische Fakten im Roman verarbeitet, sei es Orwells schulische Laufbahn, als auch der familiäre Hintergrund seiner Familie mütterlicherseits und dass sein Vater vor seinem Ruhestand bei der Opiumbehörde in Indien gearbeitet hat. Ebenso wie seine Erkrankung und sein Ausscheiden aus dem Dienst. Insgesamt ist das Buch zwar interessant geschrieben, lässt mich aber sehr unzufrieden zurück, ob seiner Langatmigkeit und dem Fakt, dass es zu viel Fiktion ist, wo ich mir doch mehr Hintergrundwissen erhofft habe.

Leider mehr Fiktion als die erwartete Realität

Sue aus Uelzen am 01.07.2025
Bewertungsnummer: 2528588
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es gibt einen kurzen Zeitraum im Leben eines jeden Menschen, in dem sein Charakter für immer festgeschrieben wird." (George Orwell) George Orwells bzw. Eric Arthur Blairs (so sein bürgerlicher Name) Charakter wurde in den Jahren 1922 - 1927 festgeschrieben, als er mit 19 Jahren zur britischen Kolonialpolizei nach Burma ging, um dort seinem Land und König zu dienen. Doch er hadert mit seiner Entscheidung, die er scheinbar seinem Vater zuliebe getroffen hat. Orwell entwickelt im Laufe seiner Jahre in Burma einen regelrechten Hass gegen die Kolonialherrschafft, den er allerdings für sich behält. Wie seine Landsleute über die Einheimischen reden und diese behandeln, so abwertend und unmenschlich, stößt den jungen Orwell ab. Er meidet seine Landsleute und verbringt seine Zeit lieber lesend und schreibend - allein. Dieser Roman zeigt die Wurzeln von George Orwells späterem Schreiben, seine Abneigung gegen das Britische Empire, die sehr tiefgreifend ist. Allerdings hätte ich mir noch einen tieferen Einblick in die Psyche dieses sehr introvertierten jungen George Orwells gewünscht - es blieb in meinen Augen leider zu oberflächlich. Paul Theroux liefert uns mit seinem neuen Roman "Burma Sahib" ein Buch, das mit "ein phänomenales Porträt des jungen George Orwell" beworben wurde, auf das ich daher auch sehr gespannt und neugierig war. Leider konnte es mich nicht gänzlich überzeugen, was vor allem an den ständigen Wiederholungen lag, die das Buch unglaublich in die Länge zogen. Zudem wurde mir irgendwann bewusst, dass es sich hierbei wohl doch eher um einen fiktiven Roman handelt, als die tatsächliche Lebensgeschichte Orwells. Natürlich sind auch viele historische Fakten im Roman verarbeitet, sei es Orwells schulische Laufbahn, als auch der familiäre Hintergrund seiner Familie mütterlicherseits und dass sein Vater vor seinem Ruhestand bei der Opiumbehörde in Indien gearbeitet hat. Ebenso wie seine Erkrankung und sein Ausscheiden aus dem Dienst. Insgesamt ist das Buch zwar interessant geschrieben, lässt mich aber sehr unzufrieden zurück, ob seiner Langatmigkeit und dem Fakt, dass es zu viel Fiktion ist, wo ich mir doch mehr Hintergrundwissen erhofft habe.

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Burma Sahib

von Paul Theroux

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