Produktbild: Die Inselträumerin
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Die Inselträumerin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.08.2019

Verlag

GRIN

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

278 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003018657

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.08.2019

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GRIN

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

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1. Auflage

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Deutsch

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Ängste

leseratte1310 am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 868796

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Thomas Reuter war ein bekannter und erfolgreicher Fotograf, der in allen Krisengebieten unterwegs war. In Kaschmir wurde er mit einigen Kollegen entführt. Nachdem die Geiseln wieder auftauchten, Reuter aber verschollen blieb, wurde er für tot erklärt. Ungefähr ein Jahr später meldete er sich in der deutschen Botschaft in Neu-Delhi. In der Zeit war viel geschehen und er zog sich zurück. Da er nun auf Hiddensee gesehen worden war, erhält die Journalistin Karoline Wolf von ihrem Redakteur Manfred Schulze den Auftrag, ein Interview mit Reuter zu führen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte ist viel tiefgründiger, als man aufgrund der Kurzbeschreibung vermutet. Reuter will nichts als seine Ruhe. Seit der Entführung ist er von Selbstzweifeln zerfressen, fühlt sich verantwortlich für das, was ihm und seinen Kollegen passiert ist. Außerdem trauert er noch um seine Frau und kann sich nicht verzeihen, dass er nicht bei ihr war, als sie starb. Auf Hiddensee fühlt er sich wohl, weil man ihn akzeptiert, aber in Ruhe lässt. Beharrlich und einfühlsam versucht Karoline Zugang zu ihm zu finden. Aber auch die Nebencharaktere sind sympathisch und authentisch beschrieben. Besonders gefallen hat mir der kleine Pit, der auch lernen muss, seine Ängste zu überwinden. Hiddensee ist liebevoll und detailliert beschrieben. Man fühlt förmlich den Wind, der einem um die Nase weht und sieht das Meer vor Augen. Die Menschen sind ein wenig spröde und nehmen das nicht ganz einfache Leben auf der Insel mit Humor. Ein sehr schönes und gefühlvolles Buch.

Ängste

leseratte1310 am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 868796
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Thomas Reuter war ein bekannter und erfolgreicher Fotograf, der in allen Krisengebieten unterwegs war. In Kaschmir wurde er mit einigen Kollegen entführt. Nachdem die Geiseln wieder auftauchten, Reuter aber verschollen blieb, wurde er für tot erklärt. Ungefähr ein Jahr später meldete er sich in der deutschen Botschaft in Neu-Delhi. In der Zeit war viel geschehen und er zog sich zurück. Da er nun auf Hiddensee gesehen worden war, erhält die Journalistin Karoline Wolf von ihrem Redakteur Manfred Schulze den Auftrag, ein Interview mit Reuter zu führen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte ist viel tiefgründiger, als man aufgrund der Kurzbeschreibung vermutet. Reuter will nichts als seine Ruhe. Seit der Entführung ist er von Selbstzweifeln zerfressen, fühlt sich verantwortlich für das, was ihm und seinen Kollegen passiert ist. Außerdem trauert er noch um seine Frau und kann sich nicht verzeihen, dass er nicht bei ihr war, als sie starb. Auf Hiddensee fühlt er sich wohl, weil man ihn akzeptiert, aber in Ruhe lässt. Beharrlich und einfühlsam versucht Karoline Zugang zu ihm zu finden. Aber auch die Nebencharaktere sind sympathisch und authentisch beschrieben. Besonders gefallen hat mir der kleine Pit, der auch lernen muss, seine Ängste zu überwinden. Hiddensee ist liebevoll und detailliert beschrieben. Man fühlt förmlich den Wind, der einem um die Nase weht und sieht das Meer vor Augen. Die Menschen sind ein wenig spröde und nehmen das nicht ganz einfache Leben auf der Insel mit Humor. Ein sehr schönes und gefühlvolles Buch.

Der Roman "Der Bernsteinfische…

seschat am 06.02.2015

Bewertungsnummer: 2702613

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman "Der Bernsteinfischer" hat mich positiv überrascht, weil er keine seichte Geschichte erzählt, sondern auf eindrückliche Weise das Schicksal eines traumatisierten Kriegsfotografen beschreibt. Der 35-jährige Fotograf Thomas Reuter war ein angesehener Fotograf von Weltruhm, bis er während einer Reportage mit anderen Journalisten in Kaschmir Opfer einer Geiselnahme wurde. Als es zur Befreiung der Geisel kam, wurde Thomas Reuter ohne medizinische Untersuchung vom Auswärtigen Amt für tot erklärt, obschon er nur ein schweres Schädelhirntrauma erlitten hatte. Es dauerte ein Jahr bis er wieder genesen war und nach Deutschland zurückkehren konnte. Als er dort vom Tod seiner Frau Simone erfuhr, gab er sich selbst die Schuld an ihrem Ableben und zog sich aus der Journalistenbranche zurück. Vier Jahre verbrachte er unerkannt und zurückgezogen auf der Insel Hiddensee. Dort versuchte er vergebens, die schmerzhafte Vergangenheit hinter sich zu lassen und vertraute sich nur wenigen Menschen an. Erst die junge, engagierte Dresdner Journalistin Karoline findet gemächlich Zugang zu seinem Innersten. Durch sie gewinnt er wieder neuen Lebensmut und stellt sich der verdrängten Vergangenheit. Auf diese Weise erfährt der scheue und eigenbrötlerische Landschaftsfotograf u. a. von seinem Sohn, dem klugen und anfangs sehr ängstlichen Pit. Die Autorin Christine Lehmann findet in ihrem Roman genau die richtigen Worte/den richtigen Ton. Einfühlsam nähert sie sich dabei den Hauptcharakteren an. Vor allem das zwiespältige Innenleben von Thomas Reuter wird auf authentische Weise besprochen, genauer: es geht um den Umgang mit Trauer, Schuld und Wut. Neben dem Fotografen wurde auch die beharrliche und ungemein empathische Journalistin Karoline sehr gut getroffen. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Die Sprache ist leicht verständlich und fördert damit den Lesefluss. Zudem empfinde die angeführten Natur- und Wetterbeschreibungen von Hiddensee als sehr gut gelungen. Fazit Alles in allem ein sprachlich und inhaltlich überzeugender Roman.

Der Roman "Der Bernsteinfische…

seschat am 06.02.2015
Bewertungsnummer: 2702613
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman "Der Bernsteinfischer" hat mich positiv überrascht, weil er keine seichte Geschichte erzählt, sondern auf eindrückliche Weise das Schicksal eines traumatisierten Kriegsfotografen beschreibt. Der 35-jährige Fotograf Thomas Reuter war ein angesehener Fotograf von Weltruhm, bis er während einer Reportage mit anderen Journalisten in Kaschmir Opfer einer Geiselnahme wurde. Als es zur Befreiung der Geisel kam, wurde Thomas Reuter ohne medizinische Untersuchung vom Auswärtigen Amt für tot erklärt, obschon er nur ein schweres Schädelhirntrauma erlitten hatte. Es dauerte ein Jahr bis er wieder genesen war und nach Deutschland zurückkehren konnte. Als er dort vom Tod seiner Frau Simone erfuhr, gab er sich selbst die Schuld an ihrem Ableben und zog sich aus der Journalistenbranche zurück. Vier Jahre verbrachte er unerkannt und zurückgezogen auf der Insel Hiddensee. Dort versuchte er vergebens, die schmerzhafte Vergangenheit hinter sich zu lassen und vertraute sich nur wenigen Menschen an. Erst die junge, engagierte Dresdner Journalistin Karoline findet gemächlich Zugang zu seinem Innersten. Durch sie gewinnt er wieder neuen Lebensmut und stellt sich der verdrängten Vergangenheit. Auf diese Weise erfährt der scheue und eigenbrötlerische Landschaftsfotograf u. a. von seinem Sohn, dem klugen und anfangs sehr ängstlichen Pit. Die Autorin Christine Lehmann findet in ihrem Roman genau die richtigen Worte/den richtigen Ton. Einfühlsam nähert sie sich dabei den Hauptcharakteren an. Vor allem das zwiespältige Innenleben von Thomas Reuter wird auf authentische Weise besprochen, genauer: es geht um den Umgang mit Trauer, Schuld und Wut. Neben dem Fotografen wurde auch die beharrliche und ungemein empathische Journalistin Karoline sehr gut getroffen. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Die Sprache ist leicht verständlich und fördert damit den Lesefluss. Zudem empfinde die angeführten Natur- und Wetterbeschreibungen von Hiddensee als sehr gut gelungen. Fazit Alles in allem ein sprachlich und inhaltlich überzeugender Roman.

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Die Inselträumerin

von Christine Lehmann

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