Produktbild: Frauenprobleme
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Lina Muzur

1. Frauenprobleme

Frauenprobleme 33 neue Nachrichten

7
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jana Kozewa + weitere

Spieldauer

6 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Argon Sachhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732486663

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

6 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Argon Sachhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732486663

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • V

    aus München

    5/5

    05.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch

    Nachrichten, wie von den eigenen, besten Freundinnen. Geschichten, in denen man sich als Frau wiedererkennt, egal ob mit Kindern oder ohne, als Single oder in einer Partnerschaft. Ein ideales Buch, um es von Freundin zu Freundin weiterzugeben und über die darin notierten Nachrichten zu sprechen.

  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    33 Stimmen – und plötzlich fühlt man sich nicht mehr allein

    Frauenprobleme ist keine klassische Erzählung. Kein Roman mit Plot, kein Sachbuch mit Analyse. Es ist ein Chor. Ein kollektives Porträt. 33 Sprachnachrichten von Frauen in der Mitte des Lebens – roh, ehrlich, wütend, müde, hoffnungsvoll. Und ja: Es ist krass. Ich habe das Buch gehört – und es war eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Diese Stimmen. Diese Offenheit. Dieses halb anonyme, intime Erzählen über das, was man früher abfällig „Frauenprobleme“ nannte. Vereinbarkeit. Erschöpfung. Verlust. Älterwerden. Heimat. Mutterschaft. Wut. Schuld. Sehnsucht. Freundschaft. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Vielstimmigkeit. Unterschiedliche Biografien, unterschiedliche Hintergründe – und doch ziehen sich verbindende Linien durch alles: Das Gefühl, zerrissen zu sein. Das Funktionieren. Das „Es geht mir gut“, obwohl es nicht immer stimmt. Das Bedürfnis nach Freundinnen, mehr denn je. Man fühlt sich beim Hören immer wieder verstanden. Man nickt. Man schluckt. Man denkt: Ja. Genau so ist es. Und das über Generationen hinweg. Es ist, als säße man mit Freundinnen am Tisch. Keine Filter. Kein Schönreden. Aber auch kein Selbstmitleid. Der Ton ist direkt, ungeschönt, radikal ehrlich – und gerade dadurch tröstlich. Weil er zeigt: Du bist nicht allein mit deinen Gedanken. Nicht allein mit deiner Erschöpfung. Nicht allein mit deiner Wut oder deinem Zweifel. Es ist eine moderne Bestandsaufnahme – nicht theoretisch, sondern emotional. Kein Manifest, kein Ratgeber, sondern ein Raum. Ein Raum, in dem weibliche Realität nebeneinanderstehen darf. Fazit: Ein starkes, kluges, berührendes Projekt. Wie ein langes Gespräch mit Freundinnen. Wie ein Spiegel. Wie ein kollektives Ausatmen. Ein Buch – oder besser: ein Stimmenchor – der bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Sammlung, spannende Idee

    33 Sprachnachrichten von insgesamt 27 Frauen in Buchform und das unter dem Thema „Frauenprobleme“ – eine so spannende wie gelungene Idee, herausgegeben von Lina Muzur. Alle Frauen stehen laut ihrem Alter in der sogenannten Mitte des Lebens, sie sind zwischen Ende dreißig und Mitte fünfzig. Ihnen allen wird die so simpel wirkende Frage „Wie geht es dir?“ gestellt. Heraus kommen dabei so unterschiedliche wie fesselnde Antworten hinter denen vielseitige Erfahrungen und Lebensentwürfe stehen. So sprechen die Frauen über das Muttersein, Geld und Finanzen, (Peri-)Menopause, soziale Medien, Ängste und Zukunftssorgen vor dem Hintergrund multipler Krisen. Mich haben viele Nachrichten berührt, die Form der Sprachnachrichten geben ein Gefühl von Nähe und Verbundenheit zu den Frauen und ihren Erzählungen. Fazit: Ein tolles Buch und eine tolle Idee. „Frauenprobleme“ wirkt irgendwie unaufgeregt und dabei spannend, ehrlich und nahbar – unbedingte Leseempfehlung!

  • xxholidayxx

    4/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Erschöpfung, Wut & Hoffnung

    „Frauenprobleme“ von Lina Muzur ist am 27.01.2026 bei Hanser Berlin erschienen (224 Seiten). In 33 Sprachnachrichten erzählen Frauen zwischen 40 und 50 von ihrem Leben, ihren Ängsten, ihrer Wut, ihrer Müdigkeit und den Fragen, die sie nachts wachhalten. Herausgeberin Lina Muzur schafft daraus ein kollektives Porträt einer Generation, die zwischen Selbstverwirklichung, Care-Arbeit, gesellschaftlichem Druck und dem Wunsch nach Freiheit steht. Meine Meinung Schon die Idee hinter dem Buch fand ich unglaublich spannend: Frauen sprechen scheinbar ungefiltert, tastend, manchmal widersprüchlich über Dinge, die oft als „Frauenprobleme“ abgetan werden. Genau darin liegt die Stärke des Buches. Es entsteht eine Nähe, die sich weniger wie klassische Essays anfühlt, sondern eher wie lange Gespräche mit Freundinnen. Besonders mochte ich den dokumentarischen Charakter und die Offenheit vieler Stimmen. Um einen Eindruck vom Buch zu geben: „Vielleicht liest man dieses Buch in zehn, zwanzig Jahren und denkt sich: So also war das Leben für Frauen damals, im Jahr 2025.“ (S. 10) Dieser Gedanke zieht sich für mich durch das gesamte Buch. Es ist eine Momentaufnahme weiblicher Lebensrealitäten unserer Zeit — voller Mental Load, gesellschaftlicher Erwartungen, Überforderung, aber auch Solidarität. Viele Aussagen haben mich direkt abgeholt, vor allem die Themen Care-Arbeit und Erschöpfung. Besonders hängen geblieben ist mir: „Ich bin ganz gut im Kümmern um andere, aber ich bin sehr schlecht im Kümmern um mich selbst.“ (S. 57) Oder auch: „Immer wenn mich Einsamkeit überkommt, mache ich mir bewusst, dass es eine ganze Galaxie von Frauen wie mir gibt.“ (S. 132) Das sind genau die Dinge, die ich selbst im Alltag auch nur allzu gut kenne. Gleichzeitig muss ich sagen, dass mir 33 Stimmen stellenweise fast zu viel waren. Einige Perspektiven haben mich emotional gut erreicht, andere wirkten eher wie Wiederholungen. Etwas weniger Umfang oder stärkere Verdichtung hätten dem Buch für mich gutgetan. Trotzdem fand ich spannend, wie unterschiedlich Frauen ähnliche Themen erleben — (un-)abhängig von Herkunft, Mutterschaft, Beziehungen oder beruflicher Situation. Fazit „Frauenprobleme“ ist für mich ein literarischer Resonanzraum für all die Gedanken, die Frauen oft mit sich allein ausmachen und die allzu gern als sogenannte "Frauenprobleme" abgetan werden, obwohl es gesamtgesellschaftliche Themen sind. Zugegeben: Nicht jede Stimme wird gleichermaßen in Erinnerung bleiben und einige Gedanken haben sich wiederholt. Ein Buch besonders für alle, die feministische Literatur, gesellschaftliche Beobachtungen und dokumentarische Erzählformen mögen. Definitiv nichts für Leser:innen, die eine klassische Romanhandlung erwarten. Danke an netgalley.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    4/5

    11.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    33 Sprachnachrichten von Frauen aus dem journalistisch-künstlerischen Milieu

    Lina Muzur ist Journalistin, Autorin und Verlagsleiterin von Hanser Berlin. Für dieses Buch hat sie Frauen aus ihrem Umfeld gebeten, Sprachnachrichten in der Länge von etwa 15 Minuten aufzunehmen, in denen sie von ihren Leben und ihren Herausforderungen erzählen. Es handelt sich dabei um Frauen etwa zwischen Mitte 30 und Mitte 50, alle gut ausgebildet und in anspruchsvollen Berufen im journalistischen, literarischen und künstlerischen Umfeld. Somit ist es sicher kein repräsentativer Schnitt der Frauen dieser Generation in der deutschen Bevölkerung. Dafür handelt es sich um sehr reflektierte Frauen, die sich schon viele Gedanken über ihre Lebensumstände gemacht haben und sich verbal sehr gut ausdrücken können. Manche der Frauen haben Kinder, andere nicht. Alle eint aber die Zerrissenheit und ein Stück weit Überforderung von all den Ansprüchen, die an sie gestellt werden, in einer Zeit der wachsenden Unsicherheit und der multiplen Krisen. Es geht beispielsweise darum, was sich in uns ändert, wenn wir uns der Mitte des Lebens nähern oder diese überschreiten: "Meistens finde ich es gut, dass dieses Nicht-mehr-dreißig-Sein, Nicht-mehr-so-emotionsgetrieben-Sein, Nicht-mehr-so-leichtsinnig-Sein, Nicht-mehr-so-impulsiv-Handeln, wie ich das immer gemacht habe, dass das zurückgegangen ist. Und manchmal sehne ich mich doch danach, mal wieder so richtig intensiv fühlen zu können in irgendeiner Art, vielleicht auch mal wieder zu weinen. Vielleicht auch mal wieder verliebt zu sein. Andererseits kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, dass mir das passiert." (S. 55) Ein ganz großes Thema in vielen der Sprachnachrichten ist die schwierige bis fast unmögliche Vereinbarkeit von Familie und einem anspruchsvollen Beruf, die speziell dieser Frauengeneration vermittelte Illusion, man könne alles schaffen, wenn man sich nur genug anstrenge, und die Dauerbelastung und starke Erschöpfung, die damit einhergeht, wie viele Zitate zeigen, von denen ich hier drei exemplarisch ausgewählt habe: "Aber es ist natürlich auch der Preis der Erschöpfung. Wenn sich jeden Tag Care- und Erwerbsarbeit die Klinke in die Hand geben, wenn der Tag nur funktioniert, wenn wirklich alles klappt, wie es geplant ist, das widerspricht dem Leben von kleinen Kindern. Planung ist der absolute Tod mit kleinen Kindern. Und ich glaube, dass das eine Wirklichkeit ist, die viele leben, darüber spricht man mutmaßlich nicht so viel. Aber es ist kaum zu schaffen nervlich, diese Dauerbelastung ohne Pausen mit kleinen Kindern..." (S. 60) "Irgendjemand meinte, das Leben sei so ein bisschen wie ein Herd mit vier Flammen. Eine Flamme stände für die Familie, eine für die Karriere, eine für Freundschaft und eine für Gesundheit. Und dass man niemals alle vier Flammen am Laufen halten könne, sondern dass immer eine entweder ganz aus oder auf Sparflamme laufen würde." (S. 91) "All das kann mir heute zwar keiner mehr nehmen, aber das meiste davon habe ich nur gemacht, weil ich dem Ruf meiner Eltern oder den Vätern der BRD gefolgt bin, die mir gesagt haben, man muss Leistung erbringen. Was ja auch ein Paradox ist. Weil auf der anderen Seite sollst du Kinder haben und eine Familie und eine möglichst gute Ehefrau sein, die ganz viel Care-Arbeit leistet." (S. 141) Dabei ist auch Thema, dass nach wie vor oft an Frauen ganz andere Erwartungen gestellt werden als an Männer und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für sie damit noch einmal schwieriger ist, wie sich an diesem Zitat zeigt, bei dem eine Frau im beruflichen Kontext dafür angegriffen wird, schwanger zu sein, obwohl sie doch eine verantwortungsvolle Rolle habe: "Er schaute mich ganz erstaunt an und meinte: "Wie ist das passiert?" Was er damit vermutlich meinte, ist: Wie kannst du es wagen, als Direktorin einer Institution, für die man Verantwortung trägt, auch noch Mutter sein zu wollen?" (S. 91) Neben diesen Themen geht es auch ein bisschen um Migration, Integration und Heimat-Finden. Lina selbst hat Wurzeln in Bosnien-Herzegowina, die sie in diesem Buch nicht thematisiert, die aber implizit von manchen ihrer Gesprächspartnerinnen angesprochen werden. Außerdem hat sie ein international geprägtes Umfeld, in dem sich einige Frauen finden, die aus anderen Ländern nach Deutschland gezogen sind. Manche der Sprachnachrichten waren ursprünglich sogar auf Englisch und wurden für dieses Buch übersetzt. Da es sich bei der Auswahl der Befragten um Frauen handelt, die sich in sozialen Milieus bewegen, die meinem (und vermutlich dem vieler Leserinnen solcher Bücher) recht ähnlich sind, habe ich mich mit vielen der Aussagen sehr identifizieren können und mich verstanden und gesehen gefühlt. Dennoch ist mir klar, dass, wie eingangs erwähnt, es sich bei so einem Buch um kein komplettes oder repräsentatives weibliches Generationenporträt handeln kann: dafür stammen die interviewten Frauen zu sehr aus derselben sozialen Blase. Das ist eine kleine Einschränkung in der Bewertung eines sonst sehr lesenswerten und interessanten Buches, das ich insbesondere Frauen in einem ähnlichen Alter, die sich mit dem beschriebenen Sozialmilieu identifizieren können, zur Bestärkung und Erweiterung der eigenen Perspektive sehr empfehlen kann.

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Bewertungen (7)

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    Franziska Paris

    RavensBuch Osiander Ravensburg

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    5/5

    01.07.2026

    eBook (ePUB)

    Aus dem Leben gegriffen

    Diese gesammelten Sprachnachrichten von 33 Frauen, die mitten im Leben stehen, sind unterhaltsam, berührend, echt. Jede Frau kann sich in diesen Themen wiederfinden und erkennen. Auch ein schönes Geschenk für die beste Freundin, Schwester oder Mutter.

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