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Meine Reise zu Beethoven

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Abbildungen

mit 18 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

271

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/2,5 cm

Gewicht

485 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003025150

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12.10.2020

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Seitenzahl

271

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/2,5 cm

Gewicht

485 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003025150

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Ein sehr lesenswertes, aufschlussreiches Werk!

Wedma am 17.11.2020

Bewertungsnummer: 1403729

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr lesenswertes, aufschlussreiches Werk, das Beethoven und sein Werk von einer spannenden Warte betrachten lässt, tiefe Einblicke in die Dirigentenarbeit gewährt uvm. Ein schönes Geschenk im Jubiläumsjahr Beethovens. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr gut. Der letzte Satz hat besonders gut getroffen: „…Dies ist das Buch eines Künstlers, der wie wenige andere in Beethovens Werkstatt geschaut hat und den Spuren seines Genies nachgegangen ist.“ Während und nach der Lektüre habe ich diesen Eindruck gewonnen: Eine Fülle von spannenden Gedanken, Interpretationen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Der Blickwinkel der Ausführungen ist auch etwas ganz Besonderes: Der gefeierte Dirigent, der sich seit Jahrzehnten mit Beethoven intensiv beschäftigt, erzählt aus seiner Sicht, wie er die Werke des Komponisten sieht, was Beethoven, seiner Meinung nach, dort hineingelegt hat, bzw. welche Inhalte er mit seinen Kompositionen übermitteln wollte, wie Beethoven die Musik der damaligen Zeit revolutioniert hat uvm. Spannend sind auch die Vergleiche, z.B. mit Mozart, Haydn, Bach. Die Symphonien 1-9, die Oper Fidelio, Violinkonzerte, Streichquartette und Klaviersonaten, Klavierkonzerte, Missa Solemnis wurden besprochen, stets unter bestimmten, spannenden, ungewöhnlichen Aspekten, die das Wirken und die Musik Beethovens, seine Bedeutung auch für heutige Zuhörer den Lesern näherbringen. Höchstinteressant ist auch das Kapitel „Helles im Dunkeln. Der deutsche Klang“, in dem sich der Autor mit diesem Thema auseinandersetzt und u.a. über die Dirigenten, die in der Vergangenheit Beethoven interpretiert haben, wie Wilhelm Furtwängler ( s/w Foto mit Berliner Philharmonikern, 1952), Otto Klemperer (Foto, 1957), Herbert von Karajan spricht. Das vorletzte Kapitel „Eine gnadenlose Aufgabe: Beethoven aufführen“ erzählt von einer Reihe von Dingen, die in diesem Zusammenhang zu beachten gilt: die Auswahl an passenden Räumlichkeiten, der Dialog mit dem Orchester, die Partituren, die zum Einsatz kommen uvm. Das Wälzen der (Fach-) Literatur wurde auch an früheren Stellen erwähnt, das kommt noch dazu. Hier wird einem plastisch vor Augen geführt, was es für ein enormer Auswand ist, Beethoven aufzuführen. Da sieht man, die Kapitelüberschrift stimmt voll und ganz. Besonders wertvoll fand ich diese persönliche Note, die klare Meinung Thielemanns zu vielen Aspekten: zu bestimmten Werken, ihren Interpretationen, Auffassungen Beethovens zu Gott und zur Welt. Missa Solemnis wird z.B. als Herzstück begriffen und dazu gesagt, dass „… die Missa in gewisser Weise sogar antireligiös“ wäre. Zum Schluss liest man: „Warum begleitet Beethoven uns das ganze Leben, als Musiker wie als Zuhörer? Wegen seiner Wahnsinnskontraste, zwischen denen alles Platz findet. Zarteste Unschuld und wildes Wühlen, frenetischer Jubel und tiefste Trauer. Deshalb wirkt Beethoven auch so human, er bleibt immer menschlich, erfühlt mit.“ S. 251. Stark. Das Buch ließ sich angenehm lesen. Für mein Empfinden erschien es stellenweise etwas zu lässig im Ausdruck. Aber gut. Das passt wiederum. Gibt dem Ganzen den persönlichen Charakter und nimmt die Angst, die ein Einsteiger evtl. mit sich herumträgt. Das kann also jeder lesen. Die hochwertige Buchgestaltung erfreut ebenso wie der Inhalt: Festeinband, Umschlagblatt, Lesebändchen, angenehme Schriftgröße, die s/w Abbildungen, die, wie so oft, mehr sagen als viele Worte. Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das den Horizont weitet und für die heutigen Leser/ Zuhörer Beethoven und seine Musik unter ungewöhnlichen, spannenden Aspekten beleuchtet. Besonders interessant für Musikschüler, Studenten, aber auch für alle Leser, die gern ein gutes, reichhaltiges Buch in den Händen halten. Sehr gern gelesen.

Ein sehr lesenswertes, aufschlussreiches Werk!

Wedma am 17.11.2020
Bewertungsnummer: 1403729
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr lesenswertes, aufschlussreiches Werk, das Beethoven und sein Werk von einer spannenden Warte betrachten lässt, tiefe Einblicke in die Dirigentenarbeit gewährt uvm. Ein schönes Geschenk im Jubiläumsjahr Beethovens. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr gut. Der letzte Satz hat besonders gut getroffen: „…Dies ist das Buch eines Künstlers, der wie wenige andere in Beethovens Werkstatt geschaut hat und den Spuren seines Genies nachgegangen ist.“ Während und nach der Lektüre habe ich diesen Eindruck gewonnen: Eine Fülle von spannenden Gedanken, Interpretationen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Der Blickwinkel der Ausführungen ist auch etwas ganz Besonderes: Der gefeierte Dirigent, der sich seit Jahrzehnten mit Beethoven intensiv beschäftigt, erzählt aus seiner Sicht, wie er die Werke des Komponisten sieht, was Beethoven, seiner Meinung nach, dort hineingelegt hat, bzw. welche Inhalte er mit seinen Kompositionen übermitteln wollte, wie Beethoven die Musik der damaligen Zeit revolutioniert hat uvm. Spannend sind auch die Vergleiche, z.B. mit Mozart, Haydn, Bach. Die Symphonien 1-9, die Oper Fidelio, Violinkonzerte, Streichquartette und Klaviersonaten, Klavierkonzerte, Missa Solemnis wurden besprochen, stets unter bestimmten, spannenden, ungewöhnlichen Aspekten, die das Wirken und die Musik Beethovens, seine Bedeutung auch für heutige Zuhörer den Lesern näherbringen. Höchstinteressant ist auch das Kapitel „Helles im Dunkeln. Der deutsche Klang“, in dem sich der Autor mit diesem Thema auseinandersetzt und u.a. über die Dirigenten, die in der Vergangenheit Beethoven interpretiert haben, wie Wilhelm Furtwängler ( s/w Foto mit Berliner Philharmonikern, 1952), Otto Klemperer (Foto, 1957), Herbert von Karajan spricht. Das vorletzte Kapitel „Eine gnadenlose Aufgabe: Beethoven aufführen“ erzählt von einer Reihe von Dingen, die in diesem Zusammenhang zu beachten gilt: die Auswahl an passenden Räumlichkeiten, der Dialog mit dem Orchester, die Partituren, die zum Einsatz kommen uvm. Das Wälzen der (Fach-) Literatur wurde auch an früheren Stellen erwähnt, das kommt noch dazu. Hier wird einem plastisch vor Augen geführt, was es für ein enormer Auswand ist, Beethoven aufzuführen. Da sieht man, die Kapitelüberschrift stimmt voll und ganz. Besonders wertvoll fand ich diese persönliche Note, die klare Meinung Thielemanns zu vielen Aspekten: zu bestimmten Werken, ihren Interpretationen, Auffassungen Beethovens zu Gott und zur Welt. Missa Solemnis wird z.B. als Herzstück begriffen und dazu gesagt, dass „… die Missa in gewisser Weise sogar antireligiös“ wäre. Zum Schluss liest man: „Warum begleitet Beethoven uns das ganze Leben, als Musiker wie als Zuhörer? Wegen seiner Wahnsinnskontraste, zwischen denen alles Platz findet. Zarteste Unschuld und wildes Wühlen, frenetischer Jubel und tiefste Trauer. Deshalb wirkt Beethoven auch so human, er bleibt immer menschlich, erfühlt mit.“ S. 251. Stark. Das Buch ließ sich angenehm lesen. Für mein Empfinden erschien es stellenweise etwas zu lässig im Ausdruck. Aber gut. Das passt wiederum. Gibt dem Ganzen den persönlichen Charakter und nimmt die Angst, die ein Einsteiger evtl. mit sich herumträgt. Das kann also jeder lesen. Die hochwertige Buchgestaltung erfreut ebenso wie der Inhalt: Festeinband, Umschlagblatt, Lesebändchen, angenehme Schriftgröße, die s/w Abbildungen, die, wie so oft, mehr sagen als viele Worte. Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das den Horizont weitet und für die heutigen Leser/ Zuhörer Beethoven und seine Musik unter ungewöhnlichen, spannenden Aspekten beleuchtet. Besonders interessant für Musikschüler, Studenten, aber auch für alle Leser, die gern ein gutes, reichhaltiges Buch in den Händen halten. Sehr gern gelesen.

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Meine Reise zu Beethoven

von Christian Thielemann

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  • Produktbild: Meine Reise zu Beethoven
  • Vorwort

    1. In die Todeszone und immer wieder zurück: Mit Beethoven leben

    2. Ein Septakkord, viel Theaterlärm und ein zweifelhafter Triumph: Die Symphonien 1 bis 3
    Alle Neune: Der Zyklus – Tempofragen, Satzbezeichnungen, Spielanweisungen – Der erste Abend – Symphonie Nr.1 C-Dur – Symphonie Nr.2 D-Dur – Symphonie Nr.3 Es-Dur (Eroica) – Die Ohren und der Wein

    3. Heiter bis heroisch: Beethovens Universum
    Menschliches, Allzumenschliches – Klassiker oder Romantiker? – Dirigieren heißt: Neue Wege finden – Schubert zum Beispiel – Das Genie – Singspiel und Utopie: Fidelio

    4. Ein Anfang in Moll und ein hymnischer Welt-Ohrwurm: Die Symphonien 4 und 5
    Der zweite Abend – Symphonie Nr.4 B-Dur – Wien – Das Violinkonzert – Beethovens politischer Nimbus – Symphonie Nr.5 c-Moll

    5. Helles im Dunkeln: Der deutsche Klang

    6. Ein episches Maiengrün und entfesselte Energien: Die Symphonien 6 und 7
    Der dritte Abend – Symphonie Nr. 6 F-Dur (Pastorale) – Nochmal: Taubheit – Streichquartette und Klaviersonaten – Die Klavierkonzerte – Symphonie Nr. 7 A-Dur

    7. Eine gnadenlose Aufgabe: Beethoven aufführen
    Räume – Der Dialog mit dem Orchester – Ausgaben – Die technische Seite – Der Funke des Augenblicks – Historisch informiert – Eine Frage des Geschmacks – Atmosphäre – Metronomzahlen – Konzertprogramme – So viele Aufnahmen

    8. Ein Kurzresümee des Lebens und Zukunftsmusik: Die Symphonien 8 und 9. Und die Missa solemnis
    Der vierte Abend – Symphonie Nr. 8 F-Dur – Symphonie Nr. 9 d-Moll – Missa solemnis D-Dur

    9. «Von Herzen – Möge es wieder – zu Herzen gehen»: Schluss

    Dank

    Anhang
    Bildnachweis
    Personenregister