• Produktbild: Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam
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Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam Bekenntnisse einer Guerillagärtnerin: Gebt Insekten ein Zuhause! -

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Abbildungen

Illus. im Text, farbige Illustrationen

Illustriert von

Inka Hagen

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/2,6 cm

Gewicht

306 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003056086

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Abbildungen

Illus. im Text, farbige Illustrationen

Illustriert von

Inka Hagen

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/2,6 cm

Gewicht

306 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003056086

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ein Beitrag für unsere Umwelt im Garten und auf dem Balkon

Bewertung aus Bonn am 08.06.2021

Bewertungsnummer: 1504695

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einem Baumarkt stand ich vor einer bienenfreundlichen Pflanze als mein Partner ironisch mir mitteilte diese sei mit Pestiziden verseucht. Da stellte ich mir die Frage: Wie gestalte ich mein Blumenbeet naturfreundlich? Bei der Suche nach hilfreicher Literatur kaufte ich nebenbei aus Neugier dieses Buch. Zum Glück habe ich es getan. Spannend erklärt es die trauriegen Zusammenhänge in unseren modernen Gärten. Zu gleich humorvoll stellt es die möglichen Lösungen in einer kurzen und interessanten Biografie von einer unermüdlichen Gerilliagärtnerin dar. Bereits nach den ersten 2 Seiten mochte ich das Buch nicht weglegen. Es ist sehr gut geeignet für alle, die wenig Zeit haben. Hier wird kurz und knapp das Basiswissen vermittelt, wie jeder einen Beitrag für die Umwelt leisten könnte, wenn er oder sie Pflanzen mit Bedacht auswählt.

Ein Beitrag für unsere Umwelt im Garten und auf dem Balkon

Bewertung aus Bonn am 08.06.2021
Bewertungsnummer: 1504695
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einem Baumarkt stand ich vor einer bienenfreundlichen Pflanze als mein Partner ironisch mir mitteilte diese sei mit Pestiziden verseucht. Da stellte ich mir die Frage: Wie gestalte ich mein Blumenbeet naturfreundlich? Bei der Suche nach hilfreicher Literatur kaufte ich nebenbei aus Neugier dieses Buch. Zum Glück habe ich es getan. Spannend erklärt es die trauriegen Zusammenhänge in unseren modernen Gärten. Zu gleich humorvoll stellt es die möglichen Lösungen in einer kurzen und interessanten Biografie von einer unermüdlichen Gerilliagärtnerin dar. Bereits nach den ersten 2 Seiten mochte ich das Buch nicht weglegen. Es ist sehr gut geeignet für alle, die wenig Zeit haben. Hier wird kurz und knapp das Basiswissen vermittelt, wie jeder einen Beitrag für die Umwelt leisten könnte, wenn er oder sie Pflanzen mit Bedacht auswählt.

Wie oft bin ich an den…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 18.08.2020

Bewertungsnummer: 2731398

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie oft bin ich an den Steingärten meiner Nachbarn vorbei gegangen und mein kleiner innerer Teufel hat mir zugerufen: "Wirf eine Saatbombe zwischen die Steine!" Ich empfinde es als sehr traurig und erschreckend zugleich, dass viele Menschen mittlerweile Steine und Platten schöner finden als Blumen und Sträucher. Einen Vorgarten oder Garten zu pflegen, wie ihn die Insekten lieben, ist nicht so zeitaufwändig wie es vielleicht befürchtet wird. Aber man stößt auf viel Gegenwind und Nachbarsdiskussionen. Leider. Das Buch von Christiane Habermalz hat mich direkt angesprochen. Fast schon hätte ich in meine Mund-Nasen-Schutz-Maske zwei Löcher geschnitten und sie mir als Robin-Hood-Augenmaske aufgesetzt. Ich habe mich köstlich über die Autorin amüsiert und mich von ihr auch gern informieren lassen. So war ich überrascht, dass Dahlien, Petunien und Forysthie keine wirklichen Insektenfreunde sind. "Der Deutschen liebste Blumen - Geranien, Fuchsien und Petunien - sind allesamt völlig wertlos für bestäubende Insekten. Ebenso Gartenhortensien, Stiefmütterchen, Primeln, Chrysanthemen, Flieder, Tulpen, Zuchtrosen - die Liste ließe sich endlos verlängern. [...] "Das heißt, aus der Sicht einer Biene sind das alles nur Fakeblumen?", fragte ich. "So kann man das ausdrücken. Für bestäubende Insekten ist es ein ständiger Betrug", antwortete er." (S.24, Dialog zwischen Christiane Habermalz und Andreas Fleischmann, Wildbienenexperte und Biologe) Mit jeder gelesenen Seite wurde mir bewusst, wie wenig ich zum Thema Bienen bzw. Insekten weiß. Dachte man doch, dass blühende Pflanzen immer ideal für Insekten sind. Die Autorin zeigt auf, welche Pflanzen gut und nahrhaft für Insekten sind und wie leicht man den Insekten kleine Inseln mit Nahrung schaffen kann (z.B. einfach mal die Küchenkräuter bis zur Blüte stehen lassen - draußen natürlich). Sie beschreibt, wie ihr kleiner Balkon zur Oase wird und wie ihr Bewusstsein für das Insektensterben durch ihre Recherche geschärft wurde. Denn wenn es keine Insekten mehr gibt, haben auch die Vögel kaum eine Chance zu überleben usw. Was mir sehr gut gefallen hat, Christiane Habermalz belehrt nicht, diktiert nicht und schreibt nicht mit erhobenen Zeigefinger. Im Gegenteil sie beschreibt ihre Vorgehensweise mit einer guten Portion Humor, schreibt über ihr Scheitern und warum und sie schreibt über ihre Erfolge. Das Glücksgefühl, wenn man für andere Lebewesen eine Lebenschance schafft. Nein, man rettet, weder mit dem Lesen des Buches noch mit dem Anlegen von kleinen Oasen, das Klima oder die Erde, aber man schafft Lebensräume und gibt der Natur etwas zurück, was sie verdient hat.

Wie oft bin ich an den…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 18.08.2020
Bewertungsnummer: 2731398
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie oft bin ich an den Steingärten meiner Nachbarn vorbei gegangen und mein kleiner innerer Teufel hat mir zugerufen: "Wirf eine Saatbombe zwischen die Steine!" Ich empfinde es als sehr traurig und erschreckend zugleich, dass viele Menschen mittlerweile Steine und Platten schöner finden als Blumen und Sträucher. Einen Vorgarten oder Garten zu pflegen, wie ihn die Insekten lieben, ist nicht so zeitaufwändig wie es vielleicht befürchtet wird. Aber man stößt auf viel Gegenwind und Nachbarsdiskussionen. Leider. Das Buch von Christiane Habermalz hat mich direkt angesprochen. Fast schon hätte ich in meine Mund-Nasen-Schutz-Maske zwei Löcher geschnitten und sie mir als Robin-Hood-Augenmaske aufgesetzt. Ich habe mich köstlich über die Autorin amüsiert und mich von ihr auch gern informieren lassen. So war ich überrascht, dass Dahlien, Petunien und Forysthie keine wirklichen Insektenfreunde sind. "Der Deutschen liebste Blumen - Geranien, Fuchsien und Petunien - sind allesamt völlig wertlos für bestäubende Insekten. Ebenso Gartenhortensien, Stiefmütterchen, Primeln, Chrysanthemen, Flieder, Tulpen, Zuchtrosen - die Liste ließe sich endlos verlängern. [...] "Das heißt, aus der Sicht einer Biene sind das alles nur Fakeblumen?", fragte ich. "So kann man das ausdrücken. Für bestäubende Insekten ist es ein ständiger Betrug", antwortete er." (S.24, Dialog zwischen Christiane Habermalz und Andreas Fleischmann, Wildbienenexperte und Biologe) Mit jeder gelesenen Seite wurde mir bewusst, wie wenig ich zum Thema Bienen bzw. Insekten weiß. Dachte man doch, dass blühende Pflanzen immer ideal für Insekten sind. Die Autorin zeigt auf, welche Pflanzen gut und nahrhaft für Insekten sind und wie leicht man den Insekten kleine Inseln mit Nahrung schaffen kann (z.B. einfach mal die Küchenkräuter bis zur Blüte stehen lassen - draußen natürlich). Sie beschreibt, wie ihr kleiner Balkon zur Oase wird und wie ihr Bewusstsein für das Insektensterben durch ihre Recherche geschärft wurde. Denn wenn es keine Insekten mehr gibt, haben auch die Vögel kaum eine Chance zu überleben usw. Was mir sehr gut gefallen hat, Christiane Habermalz belehrt nicht, diktiert nicht und schreibt nicht mit erhobenen Zeigefinger. Im Gegenteil sie beschreibt ihre Vorgehensweise mit einer guten Portion Humor, schreibt über ihr Scheitern und warum und sie schreibt über ihre Erfolge. Das Glücksgefühl, wenn man für andere Lebewesen eine Lebenschance schafft. Nein, man rettet, weder mit dem Lesen des Buches noch mit dem Anlegen von kleinen Oasen, das Klima oder die Erde, aber man schafft Lebensräume und gibt der Natur etwas zurück, was sie verdient hat.

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Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam

von Christiane Habermalz

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