Das Gerechte Chaos Als private Kriege das einzige Mittel der Justiz waren
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- Deutsch ausgewählt
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
16.01.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
0,8/21/29,7 cm
Gewicht
349 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-17650-2
Der Historiker Lukas Mahler analysiert die absurden und brutalen Regeln dieses Systems. Ein Fehdebrief musste korrekt angekündigt werden, bestimmte Tage waren tabu, und es gab genaue Vorschriften, wie viel Zerstörung erlaubt war, um die Ehre wiederherzustellen, ohne als Verbrecher zu gelten. Das Buch schildert den Alltag einer Gesellschaft, in der das Niederbrennen eines Dorfes keine Straftat, sondern eine „Vollstreckung“ war.
„Das Gerechte Chaos“ zeigt, wie mühsam der Weg zum staatlichen Gewaltmonopol war. Es erklärt, warum der „Ewige Landfrieden“ von 1495 eine der größten zivilisatorischen Errungenschaften darstellt, indem er den Bürger zwang, den Richter statt das Schwert anzurufen. Es ist eine Studie über Ehre, Gewalt und die langsame Geburt des Rechtsstaates.
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