Deutliche Gebrauchsspuren z.B. Notizen. Könnte ein Mängelexemplar sein, aber voll funktionsfähig und lesbar. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
'Zählen Sie bitte einige Ihrer Stärken auf!' 'Trinkfest, sarkastisch, zeitweise findig.' 'Äh. und Ihre Schwächen?' 'Amrut.' 'Wie bitte?' 'Mein indischer Lieblingswhisky.' 'Oh! Das kommt jetzt etwas. überraschend. Weshalb haben Sie sich gerade für eine Stelle in unserer Firma entschieden?' 'Nun, nachdem ich meinen beruflichen Werdegang eingegeben hatte, spuckte die Suchmaschine der Internetstellenbörse als einziges Resultat den Namen Ihres Ladens aus.' 'Tatsächlich? Wie bedauerlich. Was haben Sie in den letzten fünf Jahren gemacht?' 'Ein Detektivbüro eröffnet und ein paar Fälle gelöst. Davor ein wenig studiert, gereist und im indischen Lebensmittelgeschäft meiner Mutter ausgeholfen.' 'In einer leitenden Position?' 'Sie kennen meine Mutter nicht.' Eigentlich beabsichtigt Vijay Kumar, sich eine Festanstellung zu suchen. Doch Noemi durchkreuzt die Pläne des Privatdetektivs. Das Mädchen will unbedingt wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind. Was als einfacher Rechercheauftrag beginnt, entwickelt sich zu einer gefährlichen Jagd von Madrid bis ins Berner Oberland – immer auf der Suche nach einem mysteriösen Doktor Grüninger …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Schweiz
5/5
21.04.2015
Buch (Taschenbuch)
Lieblingskrimi
Die Krimis von Sunil Mann gehören zu meinen absloluten Lieblingskrimis. Erfrischen anders und einfach absolut liebenswert ist Vijay Kumar, indischer Privatdetektiv aus Zürich.
Bewertung
aus Schweiz
5/5
02.10.2013
Buch (Taschenbuch)
Kult-Detektiv
Vijay Kumar, Zürcher Privatdetektiv mit indischen Wurzeln und einer Vorliebe für Amrut Whisky, ist definitv Kult. Muss man gelesen haben.
peedee
4/5
09.09.2021
eBook (ePUB)
Einmal Zürich – Madrid – Berner Oberland
Vijay Kumar, Band 4: Im Leben eines Mannes kommt einmal das Bedürfnis von Beständigkeit, Sicherheit. Offenbar ist dieser Moment nun bei Privatdetektiv Vijay Kumar gekommen, denn er beabsichtigt, sich eine Festanstellung zu suchen. Noemi Winter durchkreuzt seine Pläne: sie vermutet, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind. Vijay nimmt den simpel anmutenden Rechercheauftrag an, was ihn in brenzlige Situationen in Madrid und im Berner Oberland bringen wird…
Erster Eindruck: Alte Fotos in sepia auf dem schwarzen Cover, in der Mitte sticht ein Kinderfoto aufgrund der Orangetöne direkt ins Auge – gefällt mir.
Dies ist Band 4 einer Reihe, kann jedoch unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.
Vijay ist seit knapp einem Jahr mit Manju zusammen und meint daher, unbedingt ein gesichertes Einkommen aufweisen zu müssen. Nun gut, da wird sich wohl etwas für ihn finden. Amrut, der indische Whisky, sei seine grösste Schwäche. Das gibt er zumindest als Antwort auf die Frage einer Personalerin bei einem Vorstellungsgespräch. Es ist nicht überraschend, dass er den Job nicht erhielt, oder? Der „normale“ Job wird somit noch etwas auf ihn warten müssen, denn Vijay kümmert sich nun um Noemis Anliegen: er soll ihre leiblichen Eltern finden. Erste Ermittlungen führen ihn, in Begleitung seines Freundes José, nach Madrid, und zwar in ein Krankenhaus. Es ist nicht einfach, an die gewünschten Informationen zu kommen: gewisse Ärzte arbeiten nicht mehr da und einige Ordensschwestern können bzw. wollen sich nicht erinnern. Unerwartet gibt es jedoch Unterstützung von Mónica, einer früheren Freundin von José, die aus persönlichen Gründen auf der Suche nach einem Dr. Sánchez ist.
Währenddessen in Madrid nach den leiblichen Eltern gesucht wird, wartet Miranda in Zürich auf den Besuch ihrer Tochter Joana. Diese Tatsache war sehr überraschend für sie – ja, das ist möglich, denn Miranda war zu jener Zeit noch ein Mann, als sich Nachwuchs einstellte. Leider hat die frischgebackene Mutter „vergessen“, Joana ein wichtiges Detail zu verraten. Tja…
Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und war sehr spannend. Die Thematik geraubte und verkaufte Kinder hat mich sehr empört. Einmal mehr zeigt es sich, dass es in allen Berufskategorien schwarze Schafe gibt, auch in solchen, die sich u.a. der Nächstenliebe verpflichtet haben. Aufgrund Spannung hätte das Buch 5 Sterne verdient, aber es war für mich nicht glaubwürdig, dass Vijay diesen Fall in so kurzer Zeit lösen konnte, wo andere schon Jahre damit beschäftigt waren (auch wenn ich das „Super-Vijay“ gönnen mag) – daher gibt es von mir 4 Sterne. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
4/5
24.09.2013
Buch (Taschenbuch)
Ein fast klassisch erzählter Detektivroman
Mit viel Humor und erzählerischem Witz sind die Krimis des Schweizer Autors Sunil Mann geschrieben. Sein indisch-stämmiger Privatdetektiv Vijay Kumar ermittelt mit oft unkonventionellen Methoden und erreicht dennoch - oder gerade deswegen - mit viel pfiffiger Hartnäckigkeit sein Ziel. Dabei begegnet er fiesen Schlägern und hübschen Krankenschwestern und gerät in eine Story, die ebenso unglaublich wie unmenschlich und kriminell ist. "Familienpoker" ist ein fast klassisch erzählter Detektivroman, der die Polizei natürlich außen vor lässt und auch ohne Blaulicht jede Menge Tempo macht.
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