Der Makkabäeraufstand Inwiefern sind die religionspolitischen Maßnahmen des Antiochos IV. Epiphanes zu begründen und können als Ursache für den Aufstand gedeutet werden?
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Sprache:Deutsch
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
20.01.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389173466
Bevor auf die Ereignisse in der Regierungszeit des Antiochos IV. Epiphanes eingegangen wird, soll die Rolle der Religion und speziell die des Judentums im Hellenismus thematisiert werden. Darauf folgt ein Kapitel, das den Seleukidenkönig in den Fokus stellt, um mögliche Motive hinsichtlich der Religionspolitik aufdecken zu können. Primär werden hier die Geldnot durch den anstehenden Krieg mit den Ptolemäern, in dem Judäa als umkämpfte Zwischenregion eine zentrale Rolle spielte, und ein möglicher Antijudaismus analysiert. Die Untersuchung wird allerdings die Bedeutung des Hohepriesteramtes und die innerjüdischen Machtkonflikte zeigen, weshalb diesem Thema ein Kapitel zukommt. Hier mag der Bezug zu Antiochos IV. vorerst fehlen, doch um den Ausbruch des Makkabäeraufstandes zu verstehen, ist das Einbeziehen dieser Machtkonflikte zwingend notwendig. Schließlich kann der Seleukidenkönig in den innerjüdischen Konflikten als Erzieher interpretiert werden, der jedoch eigene Interessen verfolgt, die sich primär auf die Stabilität Judäas beziehen. Erneut wird das Dasein Judäas als Zwischenregion des Ptolemäerreiches und des Seleukidenreiches deutlich, da sich Antiochos IV. zur Zeit der Eskalation des Machtkonfliktes in Jerusalem im 6. Syrischen Krieg (170-168 v. Chr.) befindet. Dies führt die Arbeit zum letzten Kapitel, in dem der Makkabäeraufstand hinsichtlich des Anlasses, den das Religionsedikt darstellt, und dem Verlauf sowie einem vorübergehenden Frieden analysiert wird.
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