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Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.05.2014

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,5 cm

Gewicht

405 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003148477

Beschreibung

Rezension

"In Christoph Peters' schelmischen Roman wird die Lehre des Zen norddeutschen Verhältnissen angepasst." ("Hubert Winkels / DIE ZEIT")
"Christoph Peters kann nicht nur spannend erzählen, er verfügt auch über die Gabe der subtilen Reflexion bei der Schilderung des Zusammenpralls unterschiedlicher Kulturen." ("Der Tagessspiegel")
"Peters beschreibt Differenzen und Missverständnisse, Klischees und Übersetzungsprobleme, aber auch unerwartete Gemeinsamkeiten und Momente sprachlosen Verstehens." ("Berliner Zeitung")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.05.2014

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,5 cm

Gewicht

405 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003148477

Herstelleradresse

Luchterhand
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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An alle Japanfans - Unbedingt lesen!

Bewertung aus Nagasaki am 27.12.2014

Bewertungsnummer: 864625

Bewertet: eBook (ePUB)

Unvorsichtigerweise habe ich diesen Roman gelesen, während ich in meiner Wahlheimat Nagasaki auf eine Autoreparatur wartete, meine plötzlichen Heiterkeitsausbrüche dürften einige Irritationen hervorgerufen haben, aber jede(r), Japanfan wird in diesem genau und liebevoll beobachteten Roman diverse deutsche und japanische Macken wiedererkennen können. Wer dazu noch Interesse an Keramik hat, und/oder die Mysterien des japanischen Meister-Schüler-Verhältnisses ergründen möchte, wird dieses Buch so sehr lieben wie ich!!!

An alle Japanfans - Unbedingt lesen!

Bewertung aus Nagasaki am 27.12.2014
Bewertungsnummer: 864625
Bewertet: eBook (ePUB)

Unvorsichtigerweise habe ich diesen Roman gelesen, während ich in meiner Wahlheimat Nagasaki auf eine Autoreparatur wartete, meine plötzlichen Heiterkeitsausbrüche dürften einige Irritationen hervorgerufen haben, aber jede(r), Japanfan wird in diesem genau und liebevoll beobachteten Roman diverse deutsche und japanische Macken wiedererkennen können. Wer dazu noch Interesse an Keramik hat, und/oder die Mysterien des japanischen Meister-Schüler-Verhältnisses ergründen möchte, wird dieses Buch so sehr lieben wie ich!!!

Zen - mal ganz anders

Gela aus Hambühren am 18.09.2016

Bewertungsnummer: 971660

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach langen Jahren der Ausbildung in Japan kehrt 1988 Ernst Liesgang zurück nach Norddeutschland. Sein Ziel ist es, einen Original Anagama-Holzbrandofen zu bauen, um die japanische Keramikkunst auszuüben. Ofenbaumeister Yamashiro hilft ihm das Vorhaben nach traditionellem Regelwerk in Angriff zu nehmen. Doch deutsches Baurecht und japanische Tradition passen nicht immer zusammen und so wird der Bau zu einer besonderen Herausforderung der Kulturen. Bevor ich den Roman gelesen habe, hatte ich keinerlei Kenntnis über Anagama-Keramiken und die daraus resultierende Flugascheglasur. Diese alte traditionelle Kunst des Brennens bringt der Roman sehr gut zur Geltung. Dabei gelingt Christoph Peters der Spagat zwischen Wissensvermittlung und charmantem Humor, Zen-Poesie und Wirtshaus-Präsenz. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Ansichten ist sehr glaubwürdig beschrieben. "Sind wir aber unseren Handlungen gegenüber erst einmal ohne Respekt, werden wir bald überhaupt keine Achtung vor uns selber mehr haben. Denn lange bevor wir mit unserem Denken zu dieser oder jener Überzeugung gelangen oder Gedankentürme errichten, sind wir die Bewegungen unserer Hände und Füße." Die eigentliche Überraschung ist allerdings der Held des Romans: der japanische Ofen. Alles dreht sich um sein Entstehen, das Werden und am Ende seine Erweckung zum Leben. Besonders charmanten Humor besitzen die Szenen in denen der ehrenwerte Ofenbaumeister Yamashiro seinen Auftritt hat. Angereist mit einem eigenen Team, das für sein leibliches Wohl sorgt, wird er mit allem nötigen Respekt behandelt. Bis die nachbarliche Gaststättenbetreiberin feststellt, dass dem Mann eine ordentliche Mahlzeit fehlt. Sehr zum Verdruss der eigenen Köchin begeistert sich Herr Yamashiro für Mettbrötchen und Schnitzel. "Herr Yamashiro hatte schon zugegriffen, furchtlos hineingebissen und nach ersten Kaubewegungen begann er abwechselnd zu lachen und zu nicken, hob immer wieder den Daumen und sagte:'Oishi'!" Eingefahrene Vorstellungen beider Seiten werden ad absurdum geführt. Für mich ein Wochenend-Wohlfühlroman!

Zen - mal ganz anders

Gela aus Hambühren am 18.09.2016
Bewertungsnummer: 971660
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach langen Jahren der Ausbildung in Japan kehrt 1988 Ernst Liesgang zurück nach Norddeutschland. Sein Ziel ist es, einen Original Anagama-Holzbrandofen zu bauen, um die japanische Keramikkunst auszuüben. Ofenbaumeister Yamashiro hilft ihm das Vorhaben nach traditionellem Regelwerk in Angriff zu nehmen. Doch deutsches Baurecht und japanische Tradition passen nicht immer zusammen und so wird der Bau zu einer besonderen Herausforderung der Kulturen. Bevor ich den Roman gelesen habe, hatte ich keinerlei Kenntnis über Anagama-Keramiken und die daraus resultierende Flugascheglasur. Diese alte traditionelle Kunst des Brennens bringt der Roman sehr gut zur Geltung. Dabei gelingt Christoph Peters der Spagat zwischen Wissensvermittlung und charmantem Humor, Zen-Poesie und Wirtshaus-Präsenz. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Ansichten ist sehr glaubwürdig beschrieben. "Sind wir aber unseren Handlungen gegenüber erst einmal ohne Respekt, werden wir bald überhaupt keine Achtung vor uns selber mehr haben. Denn lange bevor wir mit unserem Denken zu dieser oder jener Überzeugung gelangen oder Gedankentürme errichten, sind wir die Bewegungen unserer Hände und Füße." Die eigentliche Überraschung ist allerdings der Held des Romans: der japanische Ofen. Alles dreht sich um sein Entstehen, das Werden und am Ende seine Erweckung zum Leben. Besonders charmanten Humor besitzen die Szenen in denen der ehrenwerte Ofenbaumeister Yamashiro seinen Auftritt hat. Angereist mit einem eigenen Team, das für sein leibliches Wohl sorgt, wird er mit allem nötigen Respekt behandelt. Bis die nachbarliche Gaststättenbetreiberin feststellt, dass dem Mann eine ordentliche Mahlzeit fehlt. Sehr zum Verdruss der eigenen Köchin begeistert sich Herr Yamashiro für Mettbrötchen und Schnitzel. "Herr Yamashiro hatte schon zugegriffen, furchtlos hineingebissen und nach ersten Kaubewegungen begann er abwechselnd zu lachen und zu nicken, hob immer wieder den Daumen und sagte:'Oishi'!" Eingefahrene Vorstellungen beider Seiten werden ad absurdum geführt. Für mich ein Wochenend-Wohlfühlroman!

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Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

von Christoph Peters

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