Das Buch schildert mit einem Augenzwinkern die Erlebnisse des Autors und seiner Freunde in Zürich, der Innerschweiz und in fernen Ländern in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Rückblickend eine harte Zeit: Wir waren zu viel unterwegs, haben zu schlecht gegessen und zu viel, viel zu viel getrunken. Es erzählt von alltäglichen und nicht alltäglichen Dingen, vom ganz normalen Wahnsinn in einer Subkultur, die der Autor oder Freunde von ihm so oder so ähnlich erlebt haben. Ein Plädoyer für die Sauferei als Quelle der Inspiration und des Wahnsinns.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
02.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Aussergewöhnlich, Schräg
Der Text schildert mit schelmischem Blick die nächtlichen Eskapaden und die chaotische Reiberei einer Gruppe junger Akteure in Zürich, der Innerschweiz und fernerer Gefilde der 1980er und 1990er Jahre. Durchzogen von heiteren wie rauen Momenten, zeichnet er das Bild einer Subkultur, in der Alltägliches und Aussergewöhnliches, Wahnsinn und Herzlichkeit dicht beieinanderliegen. Der Autor verknüpft Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes mit einer spielerischen Skepsis gegenüber Normen und Konventionen. Die Erzählung driftet zwischen Humor, Selbstironie und einer gewissen Verwegenheit, die den Zeitgeist jener Jahre spürbar macht. Wiederkehrend taucht das Motiv der Mobilität auf: Die Protagonisten sind ständig unterwegs, stets auf der Suche nach dem nächsten Impuls. In dieser Verknüpfung aus Freundschaft, Ausgelassenheit und fluxen Lebensentwürfen entsteht ein kaleidoskopischer Überblick über eine Phase, in der Grenzen flacher wurden und Möglichkeiten schier endlos schienen. Der Stil balanciert zwischen Beobachtung und Provokation, lässt Raum für Lachen ebenso wie für Nachhall und Melancholie. Ein Porträt jener Zeit, das nicht auf die Perfektion einer Geschichte pocht, sondern auf die Intensität des Erlebnisses und die Unverwechselbarkeit des Gemeinschaftsgefühls.
Bewertung
5/5
31.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Allerbeste Unterhaltung
Wunderbar unterhaltend. Ein Leben auf der Ueberholspur mit unzähligen Vollbremsungen und Unfällen. Alles analog, ergo nicht digital gelebt und erlebt. Hat kleine Fehler, egal. Grosses Kino.
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