Ein FKK-Camp, eine verschworene Gemeinschaft und ein rätselhafter MordAm Strand des Feriendorfs Euronat, Europas größtem Nudistencamp an der französischen Atlantikküste, wird mitten in der Hauptsaison ein junger Politiker tot aufgefunden - nackt, ermordet. Erst kurz zuvor hatte er angekündigt, das traditionsreiche Camp schließen zu wollen. Während die Gemeinschaft der Camper leidenschaftlich gegen das drohende Ende ihres Freiheitsraums protestiert, nimmt Kommissar Luc Verlain die Ermittlungen in ungewohnt freizügiger Umgebung auf - und stößt auf ein Geflecht aus politischem Kalkül, gesellschaftlichen Spannungen und einem persönlichen Geheimnis, das tödlich endete. Ein hitziger Fall, der mit einem einzigartigen, faszinierenden Setting überrascht - Luc Verlains wohl ungewöhnlichster Einsatz.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Sigriswil
5/5
10.05.2026
eBook (ePUB 3)
Strandgut
Wie immer ein spannender Roman mit Luc Verlains und seiner Partnerin / Chefin. Ich habe bis jetzt jeden Band gelesen und freue mich bereits auf den nächsten Band. Es macht Spass auf mehr.
Bewertung
5/5
28.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Strandgut - mehr als gut!
Einmal mehr hat Luc Verlain in einem sehr speziellen, ihm völlig fremden und suspekten Umfeld den Mörder geschnappt. Auch die kulinarischen Seiten durften nicht fehlen! Dieses Mal kam seine Tochter Aurélie nicht so präsent ins Spiel.
Anna
5/5
23.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Gelungen!
Endlich wieder ein neuer Aquitaine-Krimi von Alex Oetker.
Diesmal wird ein aufstrebender Politiker in Euronat, dem größten Nudistencamp Europas, ermordet. Kurz zuvor hatte er sich bei einer Veranstaltung noch für die Schließung des Camps eingesetzt, nun starb er eben da, nackt wohlgemerkt.
Die Ermittlungen erweisen sich diesmal als besonders speziell, weil der tote Politiker einiges zu verbergen hatte, was einen riesen Skandal ausgelöst hätte, wäre es an die Öffentlichkeit gekommen.
Ich verrate jetzt nicht, ob Luc nackt ermittelt, aber es hat Spaß gemacht ihn und sein Team nach Euronat zu begleiten. Die freiheitliche, ungezwungene Lebensweise der Menschen dort wurde gut eingefangen.
Was ich so mag an Alex Oetkers Krimis, ist der äußerst angenehme Schreibstil in Verbindung mit dem richtigen Maß an Spannung, liebenswerten Figuren und dem Flair der Atlantikküste. Das bedeutet Lesen mit allen Sinnen, man schmeckt das Essen, sieht die Sonne im Meer versinken und fühlt sich einfach nur wohl.
scouter
aus Unna
5/5
10.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Mord im Naturreservat
Das Reservat Euronat ist ganz etwas besonderes an der französischen Atlantikküste. Es ist ein großer Campingplatz, abgeschlossen von seiner Umwelt, nur für Nudisten. Der größte seines Zeichens in Europa und natürlich den Bewohnern von Grayan-et-l´Hopital ein Dorn im Auge. Deshalb hat auch die Bürgermeisterin des Ortes den Pachtvertrag gekündigt, denn sie hat etwas anderes mit diesem Gelände vor. Auf einer Bürgerversammlung tritt dann auch ihr Parteifreund und Staatssekretär im Verteidigungsministerium Guy Martinez auf, um sie zu unterstützen. Ein voller Erfolg war diese Versammlung, doch am nächsten Morgen findet man Martinez tot am Strand von Euronat auf. Das gibt Commissaire Luc Verlain und seinem Team ein großes Rätsel auf. Keiner wusste was der Staatssekretär dort am Strand zu suchen hatte. Also starte das Team die Ermittlungen und entdeckt etwas sehr Merkwürdiges.
Der Aquitane-Krimi „Strandgut“ von Alexander Oetker spielt hauptsächlich in einem Naturreservat für Nackttourismus an der Atlantikküste. Einführend ist das Cover gut geeignet, um den Ort zu beschreiben, einem Strandabschnitt dieses riesigen Campingplatzes. Euronat ist ein großer Wirtschaftsfaktor für diese Region, denn es zieht jedes Jahr mehrere tausend Besucher an und auch Häuser auf dem Platz werden von Einheimischen vermietet. Für Moralisten ist dies ein Schrecken und so ist es auch normal das die Bürgermeisterin, ein Konservative, diesem Schauspiel ein Ende machen möchte. Natürlich stecken da auch wirtschaftliche Interessen hinter. Dann kommt der tote Parteifreund hinzu und es werden polizeiliche Ermittlungen durchgeführt. Hier kommen dann die Hauptpersonen Commissaire Luc seine Chefin und Lebensgefährtin Anouk und seine Mitarbeiterin Rose Schellinger hinzu. Es ist schon ein besonderes Team, das dort ermittelt und so decken sie nach und nach Umstände auf, die diesen Todesfall in ein anderes Licht rücken. Diese Ermittlungen werden vom Autor sehr gut entwickelt und Schritt für Schritt zum Erfolg geführt. Es ist kein gerader Weg, der sich ihnen bietet, aber es werden auf dem Weg Erkenntnisse hinzugefügt, die die Spannung und diesem Krimi immer wieder anfachen. Diese Art und Weise finde ich spannend und es tut dem Spannungsbogen sehr gut, der mit einigen Überraschungen gespickt ist. Die Sprache, die der Autor verwendet ist sehr bildhaft und macht das Geschehen erlebbar. Das Ende ist nachvollziehbar, aber hier bleibt bei mir ein wenig Stirnrunzeln zurück.
Ich mag diese Krimis, da sie immer in einer tollen Atmosphäre spielen und diese Sommer, Sand Frankreich Feeling durchsickert. Aber auch die Spannung bleibt nicht auf der Strecke. Ich mag auch Luc Verlain und sein Team, die immer für Überraschungen gut ist, Ich finde diesen Krimi empfehlenswert.
Bellis-Perennis
aus Wien
5/5
08.03.2026
eBook (ePUB 3)
Nackte Tatsachen
Schwer lastet sie sommerliche Hitze über Grayan an der Côte d'Argent am Atlantik. Die Bewohner von Euronat, dem größten FFK-Camp Europas freuen sich über ein textilfreies Leben, viele davon leben ganzjährig hier. Noch, denn der Idylle droht große Gefahr. Denn der erzkonservativen Bürgermeisterin sind die vielen Nackten, die sich vor rund 50 Jahren in einem abgeschirmten Bereich niedergelassen haben, ein Dorn im Auge. Kurzerhand kündigt sie den Pachtvertrag unter fadenscheinigen Gründen.
„Wir haben es hier mit einer Sekte zu tun – einer Sekte, die für Nacktheit und Eskapismus steht. Das Gegenteil von Moral, die pure Sünde.“ (S. 55)
Doch damit nicht genug, die Eigentümer der Häuser sollen entschädigungslos enteignet werden und der Grund an eine finanzkräftige Investorengruppe, die Luxushotels errichten will, verhökert werden. Bei der Pressekonfernz erhält sie Unterstützung vom ehrgeizigen Staatssekretär Guy Martinez, der politisch hoch hinaus will. Am nächsten Morgen liegt Guy splitterfasernackt und tot am Strand.
Luc Verlain und sein Team, dem nun auch Rose Schillinger, die wir im letzten Band „Wolfstal“ kennengelernt haben, angehört, beginnen mit den Ermittlungen.
Hat einer der Campingplatzbewohner zur Selbsthilfe gegriffen? Ist der Politiker, der Staatssekretär im Verteidigungsministerium war, ein Zufallsopfer oder wurde der moralische Hardliner gezielt an den Strand gelockt? Und welche Rolle spielt das muslimische Brüderpaar, von dem einer Wasser predigt und selbst den sprichwörtlichen Wein trinkt?
Fragen über Fragen, die beantwortet werden müssen. Doch bevor es dazu kommt, ist schon der Inlandsgeheimdienst zur Stelle und versucht die Ermittlungen an sich zu reißen.
Meine Meinung:
Alexander Oetker hat mit diesem Krimi einen sehr komplexen und spannenden geschrieben, bei dem wenig so ist, wie es zunächst den Anschein hat. Fix ist, dass sich in Frankreich (rechts)konservative Politik breitmacht, die ihr eigene trübe Suppe kocht. Die moralinsaure Bürgermeisterin will die Camper vertreiben, koste es was es wolle. Dass letztendlich sie selbst auf der Strecke bleiben wird, hat sie nicht einkalkuliert. Wie das passieren wird, das ist paradoxerweise das Vermächtnis von Guy Martinez, der den Campern einen juristischen Tipp gegeben hat. Guy Martinez selbst ist eine ziemlich ambivalente Figur.
Während Luc Verlain sich unter den Nackten ziemlich unwohl fühlt, ist Rose Schillinger recht entspannt. Ihre elsässische Familie hat vor Jahren selbst hier Urlaub gemacht. Sie kennt daher den Hausbrauch und ihre Zweisprachigkeit hilft bei den Ermittlungen, ist doch die Mehrheit der Urlauber aus Deutschland. Die Deutschen sind im Angesicht, der von der deutschen Wehrmacht errichteten Bunker des AtIantikwalls, nicht immer gerne gesehen, verhelfen aber den französischen Geschäftsleuten zu hohen Einnahmen.
Wie gut Luc mit seinem Team umgeht, zeigt sich, als Yacine einen folgenschweren Fehler begeht, der ihn vermutlich seine Karriere bei der Polizei kosten könnte. Ich denke, das wird im nächsten Band Thema sein.
Wie immer hat Autor Alexander Oetker politische und gesellschaftliche Themen, den Konflikt zwischen den verschiedenen Diensten Frankreichs sowie Lokalkolorit und einer Portion Humor zu einen fesselnden Krimi verquickt.
Fazit:
Auch der 10. Fall für Luc Verlain überzeugt, weshalb er von mir mit 5 Sternen bewertet wird.
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5/5
14.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Luc Verlains überraschendster Fall unter Nudisten
In Europas größtem Nudistencamp an der französischen Atlantikküste wird ein junger Politiker tot aufgefunden, nackt und ermordet. Erst kurz zuvor hatte er angekündigt, das traditionsreiche Camp schießen zu wollen. Commissaire Luc Verlain nimmt die Ermittlungen in ungewohnt freizügiger Umgebung auf. Er stößt auf ein Geflecht aus politischen Kalkül und gesellschaftlichen Spannungen.
Alexander Oetker beschreibt wie immer die Handlungsorte sehr anschaulich. Natürlich darf auch das kulinarische nicht fehlen. Strandgut ist wieder einmal ein richtig guter und spannender Krimi.
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