Produktbild: Seerauchen

Seerauchen

10

21,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/3,2 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-197-7

Beschreibung

Rezension

»Sabine Eschbach ist mit
Seerauchen
ein großer Wurf geglückt. Für ein literarisch so reifes Debüt braucht es einen langen Atem.«
Bettina Schulte / Badische Zeitung

»Ein wunderschön geschriebenes Debüt.«
Lutz Nagler / Nix ois Biacha

»Melancholisch, aber mit einem versöhnlichen, hoffnungsvollen Ende.«
BuchBesessen

»Kaum zu glauben: Es ist ihr erster Roman. Eine Sensation im doppelten Wortsinn.«
Sven Crefeld / Kreuzer

»Was für ein bewegendes Buch. […] Mit klarer Sprache lässt [Sabine Eschbach] uns an [Josefs] Gedanken- und Gefühlswelt teilnehmen.«
Instagram @ annas_bloggerwelt

»[
Seerauchen
] ist spannend, bewegend und unterhaltsam.«
Marion Decker / MarieOn

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/3,2 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-197-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame, harte Kindheitsgeschichte in der NS-Zeit

    „Idiot“ ist das erste Wort, das er spricht und da ist er bereits sieben Jahre alt. Josef vom Leible-Hof, der dort am Rande des Dorfes am Ufer des Bodensees allein mit seiner Mutter Martha lebt. Viele Jahre schon müssen sie die Schimpfwörter und unflätigen Bemerkungen über den Jungen hinnehmen, der heute vermutlich mit Autismus diagnostiziert würde. Aber damals, in den 30er Jahren, waren andere Zeiten. Und so wächst Josef in einer Welt auf, die ihn nicht versteht; einer Welt, „deren Spielregeln er nicht begriff.“ Seine Mutter versucht, ihn nach besten Kräften zu unterstützen, ist aber selbst allein auf dem großen Hof, der nur wenig abwirft. Umso wertvoller ist das Wohlwollen, das Josef von Menschen im Dorf wie dem Lehrer oder dem Krämer erfährt. Als die Nazis im Dorf Einzug halten, spürt dann nach und nach Josef instinktiv, dass es für ihn anders, enger, bedrohlicher wird. „Sie waren 43 Kinder gewesen. Jetzt waren sie 36 Kinder, sechs Juden und ein Idiot.“ Sabine Eschbach schreibt auf wunderbar einfühlsame, zärtlich-raue Art über einen Jungen, dem Zahlen, Farben und Tiere näher sind als Menschen. Ihre Sprache ist so warm, ehrlich und herzlich, dass man mit ihren Figuren einfach mitfühlen muss. Und so fängt sie auch das beginnende Misstrauen im Dorf, das Aufkommen der Nazis, den Druck auf Josef, seine „Andersartigkeit“ und die Verfolgung seiner „Beschützer“, gekonnt ein und setzt dies sprachlich fesselnd und gleichzig sehr beklemmend um. Das Tempo wird ein anderes, die Bilder wechseln im Stil ähnlich den Veränderungen in der Dorfgemeinschaft und in Josefs Welt. Dieser Roman ist hart, einfach weil das Leben hart zu Josef und Martha ist. Und doch gibt es auch so viele wunderschöne, kleine zarte Momente, in denen ich unweigerlich lächeln musste… Großartig und eine Geschichte, die lange nachhallt!

  • Klaus

    5/5

    19.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Anderssein

    Josef ist bereits sieben Jahre alt und hat noch kein einziges Wort gesprochen und nicht nur das unterscheidet ihn von den anderen Kindern im Dorf. Als Josef dann unerwartet seine Worte findet, sind es solche wie Idiot, Nichtsnutz, Trottel, Worte, die er schon sein ganzes Leben lang gehört hat, Worte, mit denen man ihn schon sein ganzes Leben lang betitelt hat, Worte, die beschreiben, was er für die anderen im Dorf ist, der kleine schwachsinnige Balg, mit dem seine Mutter dafür bestraft wurde, dass sie sich mit einem umherreisenden Fremden eingelassen hat und so Schande über sich und das ganze Dorf brachte. Schauplatz des Romans ist ein kleines deutsches Dorf am Bodensee in den 30iger Jahren. Hier, in Sichtweite zur Schweiz, wächst der kleine Josef auf, die Mutter, von der Dorfgemeinschaft geächtet, bringt sich und ihren Sohn mit dem Ertrag des kleinen Hofes durch, vermietet die Werkstatt ihres verstorbenen Vaters an einen schweizer Maler und verdient sich als Wäscherin. Die Zeiten sind hart, der Aufschwung, den man sich nach dem "Großen Krieg" erhofft hat blieb aus, es gibt Missernten durch Hochwasser und Kälteeinbrüche und in ihrer Not ist den tiefgläubigen, bigotten Dörflern Josef, mit seinem merkwürdigen Verhalten, mit seinen Stimmungsschwankungen, mit seinen unkontrollierten Zuckungen eine willkommene Projektionsfläche für ihre Ängste, ihren Spott und ihren Hass. Josef ist Freiwild, wird mit Billigung der Erwachsenen von den anderen Kindern gehänselt, misshandelt und dient ihnen als Sündenbock, als bei einer Hetzjagd auf ihn ein anderes Kind verunfallt, gibt man ihm auch daran die Schuld. Nur wenige Dorfbewohner unterstützen Josef und seine Mutter, allen voran Nachbarin Josepha und der Lehrer der Dorfschule. Josef ist anders und das in einer Zeit, in der "Anderssein" gefährlich ist, heute würde man wahrscheinlich Autismus bei ihm diagnostizieren. Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus in Deutschland wird den Leuten die Angst vorm "Anderssein" eingetrichtert, Angst vor einem anderen Glauben, Angst vor einer anderen ethnischen Herkunft, Angst vor allem, das die Reinheit der deutschen Rasse bedroht und aus dieser Angst heraus wird Hass geschürt, Neid und Missgunst. Autorin Sabine Eschbach verbindet in ihrem Roman gleich zwei hochemotionale Themen und liefert begleitend zu Josefs Geschichte auch ein beängstigend klares Bild des damaligen Geschehens. Was klein beginnt und von den meisten Dörflern noch abgetan wird, wächst sich schnell aus und mündet in Ereignissen, die wir aus der Geschichte nur all zu gut kennen. Es ist hochemotional und herzzerreißend all dies durch Josefs Augen zu sehen, der für all das ja keinerlei Erklärung hat und den das auch aus seinen Routinen und gesicherten Abläufen reißt. Für mich war die Lektüre des Buches sehr hart, ich habe bereits nach wenigen Seiten furchtbar geweint und konnte das Buch stellenweise gar nicht weiterlesen. Grund hierfür ist meine persönliche Nähe zum Thema Autismus, bin ich doch stolze Oma eines ganz wunderbar besonderen kleinen Jungen und es war mir, als hätte die Autorin mit Josef genau meinen kleinen besonderen Jungen beschrieben. Allein die Vorstellung, er wäre in eine solche Zeit hineingeboren worden, hätte all dies erlebe müssen, wäre von seiner Umwelt so behandelt worden, treibt mir erneut die Tränen in die Augen. Wie die Autorin seine Gefühlswelt beschreibt, seine Wahrnehmung der Umwelt und seine Reaktionen darauf, ist so einfühlsam und sensibel. Aber genauso bin ich emotional auch total bei Martha, Josefs Mutter. Auch ihre Gefühle, ihre inneren Konflikte, ihre Ängste, ihre Wut, ihre Scham und die bedingungslose Liebe zu ihrem Kind sind so treffend beschrieben, das ich mich der Figur unglaublich nah fühle, denn ich kenne all das. Allein die Szene, in der Martha sich wünscht, ihr Sohn würde sie nur einmal anlächeln, würde sich nur einmal von ihr in den Arm nehmen lassen, das hat mich gebrochen, denn es beschreibt einfach so eins zu eins die tägliche Realität von uns Angehörigen. Mit "Seerauchen" hat die Autorin auf unvergleichliche Weise ein Buch geschaffen, dass das Grauen des Nationalsozialismus beschreibt, ohne all zu plakativ darüber zu schreiben. Die dichte Atmosphäre entsteht einzig durch Josefs Erleben, sein Empfinden, das etwas falsch ist, als der Laden der Kahnˋs verwüstet wird, er die Brille und den Kittel des Doktors in dessen zerstörter Praxis findet und der Doktor ist nie ohne seine Brille, als seine Mutter ihn zwingt sich auf Josephaˋs Dachboden zu verstecken, wo er doch noch nie auf Josephaˋs Dachboden war. Das ist falsch und Josef versteht es nicht. Und auch ich als Leser verstehe es nicht, wie konnte all das passieren, wie konnten unsere Großeltern all dies ihren Nachbarn und Freunden antun, wie konnten es so weit kommen und wie ist es möglich, dass all diese Propaganda auch heute wieder so viele Zuhörer findet. Für mich ist "Seerauchen" mein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das auf eindringliche und berührende Weise aus unserer dunklen Vergangenheit erzählt. Ich hoffe, das es von ganz vielen Menschen entdeckt wird. Mich wird das Buch für den Rest meines Lebens begleiten, mit all seinen guten Gedanken und mit all seinen schlimmen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich es lesen durfte, wünschte mir aber fast, ich hätte es nicht getan.

  • Nele33

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    brillant

    Seerauchen der Autorin Sabine Eschbach spielt in einem kleinen Dorf am Bodensee in den 30-iger Jahren. Dort lebt Martha mit ihrem Sohn Josef. Josef ist anders als andere Kinder, heute würde er wahrscheinlich mit Autismus diagnostiziert werden. Seine ersten Worte spricht der Junge mit sieben Jahren, aber es sind nicht die Worte, die man als erstes von einem Kind erwartet. Idiot ist da noch das harmloseste. Er gibt die Worte wieder, mit denen ihn die Umgebung seit er lebt betitelt. Durch seine Einschränkungen leben er und seine Mutter sehr isoliert von den anderen Dorfbewohnern. In der Schule dann der erste Lichtblick, als ein Lehrer seine Fähigkeiten entdeckt und diese fördert. Doch auch dieses Glück bleibt für Josef nicht von langer Dauer, da dieser in Laufe der Geschichte und des Krieges ersetzt wird. Die Autorin versteht es in ihrem Debüt, die grausame Zeit des Nationalsozialismus mit dem Leben einfacher und wenig gebildeter Menschen zu verknüpfen, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Das Hauptaugenmerk liegt dabei immer bei Martha und Josef und lässt den Leser an den innersten Gedanken und Gefühlen der beiden Protagonisten teilhaben. Besonders berührt hat mich, dass Josef in Farben denkt, heute bekannt unter Synästhesie einem neurologischen Phänomen. Die Stärke der Mutter, die trotz ihrer immer größer werdender Überforderung zu ihrem Josef hält, beeindruckt mich tief. Ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, mit ausgefeilten Charakteren, brillant umgesetzt.

  • MarieOn

    5/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Aufarbeitung

    Idiot ist das erste Wort, das Josef spricht, da ist er sieben. Es folgt Depp, Trottel und Nichtsnutz und bezieht sich auf einen Tierkadaver, über den er sich so freut, dass er seine Kontrollmechanismen kurz fallen lässt. Als er zu Martha in die Küche kommt, hört er nichts als das Rühren der Kelle im Topf und ihren Atem. Es riecht nach Äpfeln und Zimt und er setzt sich an den gedeckten Tisch. Als er nun ganz für sich, das Sprechen probiert hatte, wollte er es noch einmal spüren und sagt Schwachkopf. Die Kelle fliegt durch die Küche, das Kompott trifft seine Hose, die nackten Füße. Er wischt sich über die Haut, Apfeleingekochtes an den Fingern, spreizt sie: „Das muss weg.“ Martha stürzte zu ihm, kommt ihm zu nah, sieht ihm tief in die Augen. Du sprichst, sagt sie, während ihr Gesicht verschwimmt. Josef will jetzt allein zur Schule gehen, Martha lässt ihn schweren Herzens gehen. Er zählt seine Schritte bis zu Josephas Haus. Dort verharrt er am Gartenzaun und sieht sich die reichhaltigen Blüten an. Weiter gehts du Idiot, schimpft er sich. Zählen, vorbei am Kramladen vom Kahn, Xavers Traktor. Da kommt schon der Schulhof in Sicht, aber der ist leer. Er ist zu spät, dreht ab, rennt zum Leible Hof, nach Hause. Martha ist wütend, Blau kommt aus ihrem Mund und Josef kriecht unter den Küchentisch. Während der Prozession kommt Josef dem Gestell vom heiligen Johannes zu nah, Martha will nach ihm greifen, aber da ist es schon passiert. Der Heilige kommt ins Rutschen, fliegt Richtung See und droht unterzugehen. Der Doktor erbarmt sich mit kräftigen Schwimmzügen und der Xaver mit kräftigen Schultern. Dann steht der Heilige wieder in der Sakristei. Während ein Platzregen die Gemeinde auseinandertreibt, flüstern sie Martha Verwünschungen zu. Fazit: Sabine Eschbach ist mit ihrem Debüt eine feine Aufarbeitung deutscher Geschichte gelungen. Sie schickt ihren sonderlichen Protagonisten, der heute wohl am ehesten dem autistischen Formenkreis zugeordnet würde, in eine Zeit, in der Anderssein als bedrohlich empfunden wurde. Josef hat große Probleme mit jeder Veränderung. Und dem Land stehen große Veränderungen bevor. Zuerst wird sein über alles geliebter Lehrer von einem einarmigen in Uniform ersetzt. Das Geschäft vom alten Kahn und seiner Rosl wird überfallen. Der Doktor praktiziert nicht mehr. Ein Junge und ein Mädchen aus seiner Klasse kommen nicht mehr zur Schule. Diese Geschichte ist so gut gemacht, weil sie nicht nur die Anfänge der Machtergreifung zeigt und den moralischen Zeigefinger hebt und sagt, ihr habt alle mitgemacht. Sondern sie zeigt Menschen, die gerade so überleben können und sich nach Lösungen sehnen. Die mangels Bildung per se ablehnten, was anders war als sie. Die Autorin zeigt im Weiteren, wie die Machtergreifung Hitlers sich in Josefs Dorf bemerkbar macht. Das gelingt ihr durch einen ruhigen Erzählstil, dem ich liebend gerne gefolgt bin. Die Geschichte ist spannend, bewegend und unterhaltsam.

  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    29.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Jahreshighlight

    Seerauchen erzählt die Geschichte von Josef, der mit seiner Mutter Martha in einem kleinen Dorf am Bodensee aufwächst, kurz vor und während der Zeit des Nationalsozialismus. Josef ist ein ganz besonderer Junge, denn er nimmt die Welt auf seine eigene Weise wahr: in Farben, Geräuschen und Zahlen. Vieles, was andere gar nicht bemerken, ist für ihn überdeutlich. Weil er anders ist, wird er von vielen unterschätzt, obwohl er ein großartiges Gedächtnis und eine besondere Form von Intelligenz besitzt. Martha versucht ohne jegliche Unterstützung, ihn zu verstehen und ihm das Leben so leicht wie möglich zu machen. Sie spürt intuitiv, was ihm guttut, auch wenn es für sie als alleinerziehende Mutter oft sehr schwer ist. Manche Nachbarn begegnen Josef mit Zuneigung und Verständnis, andere dagegen mit Spott und Ablehnung. Beim Lesen hat mich das oft sehr bewegt, weil man spürt, wie verletzend es für ihn sein muss. Mit sieben Jahren spricht Josef sein erstes Wort, und kurz darauf kommt er auf Drängen seiner Mutter in die Schule. Auch wenn sie weiß, wie schwer es für ihn sein wird, wünscht sie sich eine Zukunft für ihren Sohn. Sehr eindrucksvoll fand ich, dass die Geschichte überwiegend aus Josefs Sicht erzählt wird. Man erlebt direkt, wie er Wörter mit Farben verbindet und Geräusche körperlich spürt. Auch seine Abhängigkeit von Routinen und sein Stimming werden sehr gut beschrieben. Ein Beispiel dafür ist die Szene, in der seine Mutter sieht, wie er eine Katze streichelt, um wieder Halt zu finden. Daraufhin schenkt sie ihm ein Stück ihrer geerbten Pelzstola, das er fortan immer bei sich trägt. Mit den Jahren verändert sich auch das Dorf. Die Ideologie der NS-Zeit dringt immer stärker ein, Menschen verschwinden oder wenden sich gegeneinander. Man spürt, wie gefährlich die Lage für Josef wird. Erwachsene wie der Dorfarzt und sein Lehrer versuchen, ihn zu schützen, doch die Bedrohung rückt immer näher. Das offene Ende fand ich sehr gut gewählt, weil es einerseits die historische Realität mitschwingen lässt, andererseits aber auch einen kleinen Funken Hoffnung für Josef‘s Zukunft bewahrt. Ich habe mir beim Lesen Zeit gelassen, nicht weil das Buch schwer geschrieben wäre, sondern weil ich Josefs Perspektive nicht so schnell hinter mir lassen wollte. Seine Beziehung zu seiner Mutter und sein Blick auf die Welt sind mir sehr nahegegangen. Für mich ist Seerauchen ein Herzensbuch. Gerade weil es ein Debütroman ist, beeindruckt mich, wie poetisch und zugleich einfühlsam Sabine Eschbach erzählt. Ein bewegendes, zärtliches und zugleich erschütterndes Buch, das mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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    5/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Geschichte

    Mit ihrem Debüt gelingt der Autorin eine eindringliche und berührende Geschichte aus einer dunklen Zeit deutscher Vergangenheit. Mit ihrem ruhigen Erzählstil, atmosphärisch dicht und berührend, zeigt uns Sabine Eschbach was Propaganda anrichtet und wenn Anderssein plötzlich zur Bedrohung wird. Absolut lesenswert!

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