Produktbild: Der Reaktor
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Der Reaktor Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Herausgeber

Cornelia Wend

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

21,4/13/1,5 cm

Gewicht

254 g

Auflage

1. Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

La Centrale

Übersetzt von

Cornelia Wend

Sprache

Deutsch

EAN

2710003281044

Beschreibung

Rezension

'Beim Lesen von ›Der Reaktor‹, Elisabeth Filhols rasendem Debütroman von politischer Kraft, sozialer und wissenschaftlicher Präzision und literarischem Glanz, fragt man sich, woher dieses Buch stammt, das das Leben eines jungen Technikers in einem Kernkraftwerk erzählt. Es stammt aus unserer Zeit. Aus einem durch seine eigenen Zauberlehrlinge bedrohten Planeten…' Le Monde des Livres

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Herausgeber

Cornelia Wend

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

21,4/13/1,5 cm

Gewicht

254 g

Auflage

1. Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

La Centrale

Übersetzt von

Cornelia Wend

Sprache

Deutsch

EAN

2710003281044

Herstelleradresse

Edition Nautilus GmbH
Schützenstraße 49a|22761|Hamburg|DE
info@edition-nautilus.de

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Ein sehr brisantes Thema

Bewertung am 03.07.2011

Bewertungsnummer: 402749

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Debüt-Roman hat die französische Autorin Elisabeth Filhol ein sehr brisantes Thema aufgegriffen – Sicherheit in den Kernkraftwerken. Und als sie dieses Buch geschrieben hat, wussten wir alle noch nicht, was dieses Jahr in Japan passieren würde! Elisabeth Filhol erzählt die Geschichte von Yann. Yann arbeitet über eine Zeitarbeitsfirma wie viele andere auch in den französischen Kernkraftwerken. Diese Zeitarbeitskräfte werden immer dann eingesetzt, wenn die Reaktoren runtergefahren und gewartet werden. Was sich hier gar nicht so schlimm anhört, wird in dem Roman aber deutlich. Die Zeitarbeitskräfte erledigen die Jobs, die sonst keiner machen will. Sie sind das „Neutronenfutter“! Sie werden jedes Mal einer gewissen Strahlung ausgesetzt. Wird diese überschritten, so haben sie halt Pech gehabt und müssen für eine gewisse Zeit aussetzen. Natürlich ohne eine finanzielle Entschädigung. Und genau so ist es Yann ergangen. Wir als Leser erfahren über Yanns Erinnerungen, wie er und seine Kollegen überhaupt in diese Situation gekommen sind, wieso die Reaktoren trotz der Gefahr so eine Faszination ausüben und was für ein Leben die Menschen leben. Die Sprache der Autorin ist großartig. So ganz sachlich nüchtern, ohne große Emotionen beschreibt sie die Situation. Und gerade deshalb überläuft einen beim Lesen eine Gänsehaut. Wie viel Wert hat ein Mensch heute noch? Und auf was haben wir uns mir der Nutzung der Kernkraft eingebrockt? Ein absolut wichtiges und tolles Buch. Vielen Dank, dass der kleine Hamburger Verlag Nautilus es herausgebracht hat. Schade nur, dass der Verlag sich für diesen etwas schlichten Schutzumschlag entschieden hat. Ohne Schutzumschlag würd es gleich viel mehr ins Auge fallen, denn dann ist das Buch giftgelb wie die Warnung vor radioaktiver Verstrahlung.

Ein sehr brisantes Thema

Bewertung am 03.07.2011
Bewertungsnummer: 402749
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Debüt-Roman hat die französische Autorin Elisabeth Filhol ein sehr brisantes Thema aufgegriffen – Sicherheit in den Kernkraftwerken. Und als sie dieses Buch geschrieben hat, wussten wir alle noch nicht, was dieses Jahr in Japan passieren würde! Elisabeth Filhol erzählt die Geschichte von Yann. Yann arbeitet über eine Zeitarbeitsfirma wie viele andere auch in den französischen Kernkraftwerken. Diese Zeitarbeitskräfte werden immer dann eingesetzt, wenn die Reaktoren runtergefahren und gewartet werden. Was sich hier gar nicht so schlimm anhört, wird in dem Roman aber deutlich. Die Zeitarbeitskräfte erledigen die Jobs, die sonst keiner machen will. Sie sind das „Neutronenfutter“! Sie werden jedes Mal einer gewissen Strahlung ausgesetzt. Wird diese überschritten, so haben sie halt Pech gehabt und müssen für eine gewisse Zeit aussetzen. Natürlich ohne eine finanzielle Entschädigung. Und genau so ist es Yann ergangen. Wir als Leser erfahren über Yanns Erinnerungen, wie er und seine Kollegen überhaupt in diese Situation gekommen sind, wieso die Reaktoren trotz der Gefahr so eine Faszination ausüben und was für ein Leben die Menschen leben. Die Sprache der Autorin ist großartig. So ganz sachlich nüchtern, ohne große Emotionen beschreibt sie die Situation. Und gerade deshalb überläuft einen beim Lesen eine Gänsehaut. Wie viel Wert hat ein Mensch heute noch? Und auf was haben wir uns mir der Nutzung der Kernkraft eingebrockt? Ein absolut wichtiges und tolles Buch. Vielen Dank, dass der kleine Hamburger Verlag Nautilus es herausgebracht hat. Schade nur, dass der Verlag sich für diesen etwas schlichten Schutzumschlag entschieden hat. Ohne Schutzumschlag würd es gleich viel mehr ins Auge fallen, denn dann ist das Buch giftgelb wie die Warnung vor radioaktiver Verstrahlung.

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Der Reaktor

von Elisabeth Filhol

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