Produktbild: Das Schweigen des Kaiserhofs

Das Schweigen des Kaiserhofs Ein Weserbergland-Krimi

2

14,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33366

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

Edition Falkenberg

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

19/14/1,1 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Dunkellila / Cool Grey

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95494-381-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33366

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

Edition Falkenberg

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

19/14/1,1 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Dunkellila / Cool Grey

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95494-381-4

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  • MoMe

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Miträtseln und lebendiges Lokalkolorit im Weserbergland

    Der Einstieg in Das Schweigen des Kaiserhofs ist freundlich sowie warmherzig und ich liebe es, direkt Anna und ihre Oma Leni kennenzulernen. Anna hat allen Grund zur Freude, denn sie hat endlich den langersehnten Job als Projektleitung erhalten. Am alten Kaiserhof in Porta Westfalica soll das Bauvorhaben in Gang kommen, das bislang nie abgeschlossen werden konnte. Die feierliche Stimmung hält jedoch nur kurz an, denn kaum beginnen die Baggerarbeiten, taucht eine Leiche mit einer Eisenkugel auf. Schnell entsteht die Vermutung, dass es sich um ein Opfer aus der NS-Zeit handeln könnte. Schon hier baut sich die Spannung fesselnd auf. Das Buch ist chronologisch nach Datum gegliedert. Innerhalb eines Tages begleite ich dank des personalen Erzählers verschiedene Figuren. So entstehen angenehm kurze und temporeiche Abschnitte. Ich mag es, dass Tamy Büsching ohne ausschweifende Erzählungen direkt auf den Punkt kommt. Dadurch kann ich diesen leicht zu lesenden Krimi mit seinem reizvollen Lokalkolorit rund um das Weserbergland schnell lesen. Besonders die historische Geschichte rund um den Kaiserhof geht mir unter die Haut. Das Gebäude diente in der NS-Zeit als KZ-Außenlager, was eine düstere Hintergrundinformation für die Handlung liefert. Dieser historische Rückblick regt meine Spekulationen an und lässt mich rätseln, warum das Opfer dort vergraben liegt. Doch der Fokus wechselt schnell in die Gegenwart, wo viele kleine Geheimnisse lauern. Die Auflösung dieser führt mich immer wieder auf falsche Fährten. Mir gefällt, wie treffend die Atmosphäre auf die jeweilige Situation abgestimmt ist. Die Bandbreite reicht von heiter und familiär über beruflich ambitioniert bis hin zu sachlich, ernst und einer guten Prise unheimlicher Dramatik. Wenn die Stimmung umschlägt, wirkt das vollkommen stimmig. Es unterstreicht den Spannungsbogen und lässt die Geschichte keine Sekunde langweilig werden. Anna erlebe ich als sehr freundlich, aber auch emotional. Durch den Leichenfund ist ihre neue Position als Projektleiterin sofort gefährdet. Da sie gleichzeitig selbst ins Visier der Ermittlungen gerät, steht sie unter enormem beruflichen und emotionalen Druck. Ihre Freundin Lottie ist ihr dabei eine große Stütze, weil sie als neugierige Journalistin fallrelevante Erkenntnisse ausgräbt. Damit hilft sie Anna und spricht ihr Mut zu. Kommissar Brandt ist eine warmherzige Figur und ein toller Mentor für den Neuling Nolting. Er bringt durch seine Diensterfahrung Ruhe, Routine und Professionalität in die Ermittlung. Da Nolting als Anwärter unerfahren und durch die frühere Beziehung zu Anna zusätzlich emotional befangen ist, zeigt mir das, dass auch Ermittler nur Menschen sind. Trotzdem wird greifbar, wie wichtig Professionalität bei der Polizeiarbeit ist. Die Entwicklung von Nolting vom unsicheren Anwärter zu einem aktiven Ermittler finde ich interessant zu beobachten. Für mich entwickelt sich diese Figur am stärksten weiter. Auch die Nebenfiguren sind klar gezeichnet und wichtig für die Entwicklung des Krimis. Zudem tummeln sich darunter mehrere potenzielle Verdächtige, sodass ich beim Lesen gut mitraten kann. Ich komme bis ganz kurz vor der finalen Auflösung nicht hinter das Rätsel. Die verschiedenen Erzählstränge greifen schon früh ineinander und geben dem Krimi eine gut ausgeklügelte Tiefe. So wirken die Handlungen stets realistisch und authentisch. Neben dem eigentlichen Fall darf ich die Figuren auch privat begleiten. Das löst den Fokus von der reinen Ermittlung und bringt eine angenehme Wohlfühlstimmung hinein. Die Mischung aus gemütlichem Regionalkrimi, Polizeiarbeit und Lokaljournalismus gefällt mir ausgesprochen gut. Zum Schluss bleiben keine Fragen mehr unbeantwortet. Obwohl ich gern noch die Reaktion einer Figur miterlebt hätte, bin ich mit dem Ende des Kriminalromans zufrieden. Fazit: Das Schweigen des Kaiserhofs hat mir eine angenehme Lesezeit beschert, die mich gut unterhalten und bis zum Schluss miträtseln lassen hat.

  • Bewertung

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend bis zum Schluss

    Ein spannender Krimi, gut und kurzweilig zu lesen. Die einzelnen Akteure mit ihren individuellen Charakteren und Emotionen werden gut beschrieben. Es fällt dadurch leicht, sich in die jeweiligen Personen hinein zu versetzen. Die zwischenmenschlichen Aspekte bilden dabei einen spannenden Rahmen. Die Motive sind so vielfältig wie die Personen selbst. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss bestehen. Wirklich äußerst gelungen!

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