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Zero Sum Mindset Die Nullsummenfalle - warum alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken - Der größte Irrtum der Menschheit über Reichtum und Armut

1

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1166

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Verlag

Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B)

21,5/13,5 cm

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-66262-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1166

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Verlag

Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B)

21,5/13,5 cm

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-66262-8

Herstelleradresse

Deutscher Wirtschaftsbuch
Christoph-Rodt-Straße 11
86476 Neuburg an der Kammel
DE

Email: info@deutscherwirtschaftsbuchverlag.com

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Großartige Analyse

Bewertung aus Wien am 06.05.2026

Bewertungsnummer: 3130973

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die vom Autor analysierte „Nullsummenmentalität“ zeigt sich im Gedicht „Alfabet“ von Bertolt Brecht: Reicher Mann und armer Mann Standen da und sah´n sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich. Darin kommt die weit verbreitete, aber irrige Vorstellung zum Ausdruck, dass jedem wirtschaftlichen Gewinn der einen Seite ein ebensolcher Verlust der Gegenseite gegenüberstehen müsse. Dieses Denken prägt besonders jenes der Sozialisten. Die Nullsummenmentalität ist eng mit Neidaffekten verbunden. Eine in 13 Ländern durchgeführte Umfrage kommt zum Ergebnis, dass Neider häufiger zum Nullsummenglauben tendieren als Nichtneider. Nullsummenspiele existieren : Ein Tennismatch oder eine Präsidentschaftswahl sind Beispiele. Nur einer kann gewinnen, der andere verliert. Im Bereich wirtschaftlicher Interaktionen überwiegen aber bei weitem jene Situationen, in der alle Beteiligten gewinnen. Mehrere Untersuchungen zur Nullsummenmentalität kommen zum Ergebnis, dass diese sich nicht nur im Bereich der Ökonomie, sondern auch auf vielen anderen Ebenen manifestiert. So werden etwa reichen Zeitgenossen Egoismus und Gier attestiert; besonders schönen Menschen Dummheit und Oberflächlichkeit; und Superintelligenzlern werden negative Attribute wie Weltfremdheit und soziale Unbeholfenheit zugeschrieben. Für Nullsummengläubige ist es nicht zu ertragen, dass ein anderer attraktiv, klug und moralisch integer ist. Seine dadurch zum Ausdruck kommende Überlegenheit über die neidgetriebenen Betrachter, wird für diese zum Spiegel ihrer eigenen Defizite. In vielen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Menschen mit Nullsummenmentalität häufiger als andere ihren Mitmenschen feindliche Absichten unterstellen. Da eine arbeitsteilige, marktwirtwirtschaftliche Ordnung aber Vertrauen voraussetzt, stiftet diese Haltung Schäden. Dass das Nullsummendenken gefährliche Konsequenzen zeitigen kann, beweist eine Studie, die zeigt, dass Nullsummengläubige eher bereit sind, den Einsatz von Gewalt gegen politisch Andersdenkende zu akzeptieren. Menschen, die sich selbst als Systemverlierer sehen, neigen wesentlich stärker zum Nullsummendenken als ihre erfolgreichen Mitmenschen. Leute dieses Zuschnitts können meist wenig Erfolg im Leben vorweisen – und das gilt nicht nur für wirtschaftliche Belange. Laienhafte Vorstellungen vom Wirtschaftsleben münden oft im Nullsummendenken und konzentrieren sich auf die Verteilung, nicht auf die Produktion von Wohlstand. Antikapitalismus fußt auf der Vorstellung, dass Ungleichheit Ergebnis eines Nullsummenspiels sei – siehe Brecht. Wie unsinnig dieses Denken ist, beweist die Wirtschaftsgeschichte, die die Bedeutung des Kapitalismus für die Wohlstandszunahme belegt. Lebten 1820 80 Prozent der Menschen weltweit in extremer Armut reduzierte sich diese Quote bis 1990 auf 37,0 Prozent. Bis 2024 sank sie auf 8,5 Prozent. Extreme Armut herrscht heute fast nur noch in jenen afrikanischen Ländern, die sich nach der Kolonialzeit für den Sozialismus entschieden, während ehemals asiatische Kolonien, wie Singapur oder Hong Kong – dank Kapitalismus - heute zu den einkommensstärksten der Welt zählen. Wie irrig das Nullsummendenken in wirtschaftlicher Hinsicht ist, wird am Beispiel Chinas deutlich, wo die Zahl der extrem Armen auf heute unter ein Prozent gefallen ist. Nur in den USA leben mehr Milliardäre als in China. Wirtschaftswachstum erklärt es: Wirtschaft ist nicht mit einem immer gleich großen Kuchen zu vergleichen, der zu verteilen ist. Der Kapitalismus ermöglicht das Backen immer größerer Kuchen – zum Vorteil aller. Die Unterhaltungsindustrie fördert das Nullsummendenken und die Kritik am Profitstreben mit Produktionen wie "Wolf of Wall Street“, „James Bond – Ein Quantum Trost“ oder „Maske des Zorro“ in denen wirtschaftlich erfolgreiche Akteure durchgängig als gewissenlose, Ausbeuter und Gauner präsentiert werden. Reiche sind demnach jederzeit bereit, zu Erreichung ihrer Ziele über Leichen zu gehen. Die deutsche Krimiserie „Tatort“ schießt in dieser Hinsicht den Vogel ab. Motto: Der Mörder ist immer Unternehmer oder Manager. Handel ist kein Nullsummenspiel: Der Bäcker gewinnt beim Verkauf eines Brotlaibes ebenso wie dessen Käufer – eine klassische Win-win-Situation. Dasselbe Prinzip gilt auch für den grenzüberschreitenden Handel. Wer diesen behindert, legt die Axt an die Wurzel des Wohlstands. Vietnam liefert einen schlagenden Beweis für die Bedeutung der Öffnung für grenzüberschreitende Waren- und Kapitalströme: 1990 war Vietnam das ärmste Land der Welt. Heute leben dort nur noch drei Prozent unter der Armutsgrenze. Die von „Attac“ und anderen Nullsummengläubigen vertretene These, wonach die Globalisierung eine Ausbeutung der Entwicklungsländer bedeutet, ist, wie Vietnam zeigt, falsch. Eine großangelegte Studie in 108 Empfängerländern kommt zum Schluss, dass Entwicklungshilfe negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Demokratie in den Empfängerländern hat. Im vorletzten Kapitel entwickelt der Autor eine „Theorie des kompensatorischen Nullsummenglaubens.“ Er analysiert die unbewusste Annahme vieler Menschen, dass die Summer aller positiven und negativen Eigenschaften eines Menschen stets null ist. Dieses Phänomen wurde durch eine Untersuchung des Insa-Instituts vom Januar 2026 bestätigt: „Unter dem Strich gleichen sich Vorteile und Nachteile für die meisten Menschen aus.“ Viele internationale Untersuchungen bestätigen die These, die auch gruppenspezifische Stereotype betrifft – so etwa Juden, die zu „Victims of Success“ werden. Ihr geneideter wirtschaftlicher Erfolg, wird durch Zuschreibungen wie „Raffgier“ oder Materialismus kompensiert. Ähnlich Stereotype existieren für „Streber“, Blondinen oder Hochintelligenzler. Positive Merkmale dieser Personen werden stets mit negativen Eigenschaften konterkariert. Mit empirischer Evidenz hat dieser kompensatorische Nullsummenglaube nichts zu tun. Besonders Menschen mit geringem Selbstwertgefühl sind dafür anfällig, weil sie Erfolg, Attraktivität oder Klugheit anderer kaum ertragen können. „Nullsummendenken ist nicht immer falsch, sondern nur dann, wenn eine Situation, die objektiv kein Nullsummenspiel ist, als solche wahrgenommen wird.“ Eine korrekte Situationsbeurteilung ist daher wichtig. Nullsummendenken führt häufig zu einer konfrontativen Haltung. Wer diese Strategie in Fällen einsetzt, in denen Kooperation gefragt ist, wird sich damit selbst schaden. Nullsummenlogik führt zur Suche nach Sündenböcken. Denn wo es Opfer gibt, muss es auch Schuldige geben. Nutznießer sind diejenigen, die diese Strategie politisch oder publizistisch auszuschlachten verstehen. Im Geschäftsleben kann das Nullsummendenken gelegentlich zu kurzfristigen Erfolgen beitragen. Langfristig erweist sich indes eine Win-win-Strategie meist als aussichtsreicher. In Nullsummensituationen wirkt Entgegenkommen nicht deeskalierend, wird als Schwäche gewertet und lädt zu weiteren Aggressionen ein. Es gilt daher, zu erkennen, ob man es mit einer Nullsummensituation zu tun hat oder nicht. Erfolgreich sind jene Menschen, die rasch erkennen, womit sie es zu tun haben und die über das Verhaltensrepertoire verfügen, angemessen zu handeln. Die Menschheitsgeschichte zeigt, dass der Übergang von der Machtphase zur Marktphase, einen gewaltigen Wohlstandsschub einleitete. Von 1750 bis 2000 – also nach dem Übergang zur Marktlogik - wuchs das Welt-BIP pro Kopf um das 37fache. 97 Prozent des Wohlstands wurden in den jüngsten 250 Jahren erzeugt. Wie das Beispiel Venezuelas zeigt, gibt es allerdings auch die Gegenrichtung. Dort haben die der Nullsummenlogik anhängenden Sozialisten es in 25 Jahren geschafft, eines der ehemals reichsten Länder der Welt in ein Armenhaus zu verwandeln. Da das überall passieren kann, ist ein entschlossener Kampf gegen das Nullsummendenken nötig, das den Fortschritt behindert oder gar umkehren kann. Absolute Leseempfehlung!

Großartige Analyse

Bewertung aus Wien am 06.05.2026
Bewertungsnummer: 3130973
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die vom Autor analysierte „Nullsummenmentalität“ zeigt sich im Gedicht „Alfabet“ von Bertolt Brecht: Reicher Mann und armer Mann Standen da und sah´n sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich. Darin kommt die weit verbreitete, aber irrige Vorstellung zum Ausdruck, dass jedem wirtschaftlichen Gewinn der einen Seite ein ebensolcher Verlust der Gegenseite gegenüberstehen müsse. Dieses Denken prägt besonders jenes der Sozialisten. Die Nullsummenmentalität ist eng mit Neidaffekten verbunden. Eine in 13 Ländern durchgeführte Umfrage kommt zum Ergebnis, dass Neider häufiger zum Nullsummenglauben tendieren als Nichtneider. Nullsummenspiele existieren : Ein Tennismatch oder eine Präsidentschaftswahl sind Beispiele. Nur einer kann gewinnen, der andere verliert. Im Bereich wirtschaftlicher Interaktionen überwiegen aber bei weitem jene Situationen, in der alle Beteiligten gewinnen. Mehrere Untersuchungen zur Nullsummenmentalität kommen zum Ergebnis, dass diese sich nicht nur im Bereich der Ökonomie, sondern auch auf vielen anderen Ebenen manifestiert. So werden etwa reichen Zeitgenossen Egoismus und Gier attestiert; besonders schönen Menschen Dummheit und Oberflächlichkeit; und Superintelligenzlern werden negative Attribute wie Weltfremdheit und soziale Unbeholfenheit zugeschrieben. Für Nullsummengläubige ist es nicht zu ertragen, dass ein anderer attraktiv, klug und moralisch integer ist. Seine dadurch zum Ausdruck kommende Überlegenheit über die neidgetriebenen Betrachter, wird für diese zum Spiegel ihrer eigenen Defizite. In vielen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Menschen mit Nullsummenmentalität häufiger als andere ihren Mitmenschen feindliche Absichten unterstellen. Da eine arbeitsteilige, marktwirtwirtschaftliche Ordnung aber Vertrauen voraussetzt, stiftet diese Haltung Schäden. Dass das Nullsummendenken gefährliche Konsequenzen zeitigen kann, beweist eine Studie, die zeigt, dass Nullsummengläubige eher bereit sind, den Einsatz von Gewalt gegen politisch Andersdenkende zu akzeptieren. Menschen, die sich selbst als Systemverlierer sehen, neigen wesentlich stärker zum Nullsummendenken als ihre erfolgreichen Mitmenschen. Leute dieses Zuschnitts können meist wenig Erfolg im Leben vorweisen – und das gilt nicht nur für wirtschaftliche Belange. Laienhafte Vorstellungen vom Wirtschaftsleben münden oft im Nullsummendenken und konzentrieren sich auf die Verteilung, nicht auf die Produktion von Wohlstand. Antikapitalismus fußt auf der Vorstellung, dass Ungleichheit Ergebnis eines Nullsummenspiels sei – siehe Brecht. Wie unsinnig dieses Denken ist, beweist die Wirtschaftsgeschichte, die die Bedeutung des Kapitalismus für die Wohlstandszunahme belegt. Lebten 1820 80 Prozent der Menschen weltweit in extremer Armut reduzierte sich diese Quote bis 1990 auf 37,0 Prozent. Bis 2024 sank sie auf 8,5 Prozent. Extreme Armut herrscht heute fast nur noch in jenen afrikanischen Ländern, die sich nach der Kolonialzeit für den Sozialismus entschieden, während ehemals asiatische Kolonien, wie Singapur oder Hong Kong – dank Kapitalismus - heute zu den einkommensstärksten der Welt zählen. Wie irrig das Nullsummendenken in wirtschaftlicher Hinsicht ist, wird am Beispiel Chinas deutlich, wo die Zahl der extrem Armen auf heute unter ein Prozent gefallen ist. Nur in den USA leben mehr Milliardäre als in China. Wirtschaftswachstum erklärt es: Wirtschaft ist nicht mit einem immer gleich großen Kuchen zu vergleichen, der zu verteilen ist. Der Kapitalismus ermöglicht das Backen immer größerer Kuchen – zum Vorteil aller. Die Unterhaltungsindustrie fördert das Nullsummendenken und die Kritik am Profitstreben mit Produktionen wie "Wolf of Wall Street“, „James Bond – Ein Quantum Trost“ oder „Maske des Zorro“ in denen wirtschaftlich erfolgreiche Akteure durchgängig als gewissenlose, Ausbeuter und Gauner präsentiert werden. Reiche sind demnach jederzeit bereit, zu Erreichung ihrer Ziele über Leichen zu gehen. Die deutsche Krimiserie „Tatort“ schießt in dieser Hinsicht den Vogel ab. Motto: Der Mörder ist immer Unternehmer oder Manager. Handel ist kein Nullsummenspiel: Der Bäcker gewinnt beim Verkauf eines Brotlaibes ebenso wie dessen Käufer – eine klassische Win-win-Situation. Dasselbe Prinzip gilt auch für den grenzüberschreitenden Handel. Wer diesen behindert, legt die Axt an die Wurzel des Wohlstands. Vietnam liefert einen schlagenden Beweis für die Bedeutung der Öffnung für grenzüberschreitende Waren- und Kapitalströme: 1990 war Vietnam das ärmste Land der Welt. Heute leben dort nur noch drei Prozent unter der Armutsgrenze. Die von „Attac“ und anderen Nullsummengläubigen vertretene These, wonach die Globalisierung eine Ausbeutung der Entwicklungsländer bedeutet, ist, wie Vietnam zeigt, falsch. Eine großangelegte Studie in 108 Empfängerländern kommt zum Schluss, dass Entwicklungshilfe negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Demokratie in den Empfängerländern hat. Im vorletzten Kapitel entwickelt der Autor eine „Theorie des kompensatorischen Nullsummenglaubens.“ Er analysiert die unbewusste Annahme vieler Menschen, dass die Summer aller positiven und negativen Eigenschaften eines Menschen stets null ist. Dieses Phänomen wurde durch eine Untersuchung des Insa-Instituts vom Januar 2026 bestätigt: „Unter dem Strich gleichen sich Vorteile und Nachteile für die meisten Menschen aus.“ Viele internationale Untersuchungen bestätigen die These, die auch gruppenspezifische Stereotype betrifft – so etwa Juden, die zu „Victims of Success“ werden. Ihr geneideter wirtschaftlicher Erfolg, wird durch Zuschreibungen wie „Raffgier“ oder Materialismus kompensiert. Ähnlich Stereotype existieren für „Streber“, Blondinen oder Hochintelligenzler. Positive Merkmale dieser Personen werden stets mit negativen Eigenschaften konterkariert. Mit empirischer Evidenz hat dieser kompensatorische Nullsummenglaube nichts zu tun. Besonders Menschen mit geringem Selbstwertgefühl sind dafür anfällig, weil sie Erfolg, Attraktivität oder Klugheit anderer kaum ertragen können. „Nullsummendenken ist nicht immer falsch, sondern nur dann, wenn eine Situation, die objektiv kein Nullsummenspiel ist, als solche wahrgenommen wird.“ Eine korrekte Situationsbeurteilung ist daher wichtig. Nullsummendenken führt häufig zu einer konfrontativen Haltung. Wer diese Strategie in Fällen einsetzt, in denen Kooperation gefragt ist, wird sich damit selbst schaden. Nullsummenlogik führt zur Suche nach Sündenböcken. Denn wo es Opfer gibt, muss es auch Schuldige geben. Nutznießer sind diejenigen, die diese Strategie politisch oder publizistisch auszuschlachten verstehen. Im Geschäftsleben kann das Nullsummendenken gelegentlich zu kurzfristigen Erfolgen beitragen. Langfristig erweist sich indes eine Win-win-Strategie meist als aussichtsreicher. In Nullsummensituationen wirkt Entgegenkommen nicht deeskalierend, wird als Schwäche gewertet und lädt zu weiteren Aggressionen ein. Es gilt daher, zu erkennen, ob man es mit einer Nullsummensituation zu tun hat oder nicht. Erfolgreich sind jene Menschen, die rasch erkennen, womit sie es zu tun haben und die über das Verhaltensrepertoire verfügen, angemessen zu handeln. Die Menschheitsgeschichte zeigt, dass der Übergang von der Machtphase zur Marktphase, einen gewaltigen Wohlstandsschub einleitete. Von 1750 bis 2000 – also nach dem Übergang zur Marktlogik - wuchs das Welt-BIP pro Kopf um das 37fache. 97 Prozent des Wohlstands wurden in den jüngsten 250 Jahren erzeugt. Wie das Beispiel Venezuelas zeigt, gibt es allerdings auch die Gegenrichtung. Dort haben die der Nullsummenlogik anhängenden Sozialisten es in 25 Jahren geschafft, eines der ehemals reichsten Länder der Welt in ein Armenhaus zu verwandeln. Da das überall passieren kann, ist ein entschlossener Kampf gegen das Nullsummendenken nötig, das den Fortschritt behindert oder gar umkehren kann. Absolute Leseempfehlung!

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