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Band 1

Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten

Aus der Reihe Die Elbinsel-Saga
110

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2198

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01704-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2198

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01704-9

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hamburg und Preußen zu Zeiten der Cholera

    Der geheime Apfelgarten von Rebekka Eder ist der erste Band einer Dilogie, die 1892 während der Choleraepidemie in Hamburg und Preußen spielt. Kea Loop lebt auf der Insel Finkenwerder. Sie hält sich am liebsten in dem alten, verwilderten Garten ihrer verstorbenen Mutter auf. Direkt hinter dem Garten verläuft die Grenze zwischen Preußen und Hamburg. Eines Tages begegnet sie in dem Garten dem Knecht Kristen, der für die Rentfelds arbeitet, mit denen die Loops verfeindet sind. Keas Vater ist Vollhöfner, einer der reichsten Männer Preußens. Natürlich ist er gegen die Verbindung seiner Tochter zu einem Knecht. Weitere wichtige Nebencharaktere sind Keas Cousine Rosa aus Hamburg und Kristens elfjähriger Vetter Willi. Der Antagonist ist Tamme Rentfeld, der böse Pläne schmiedet. Im Nachwort schreibt die Autorin, dass der Kinderklassiker „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett sie zu dem Roman inspiriert hatte. Auch ich habe eine besondere Beziehung zu diesem Buch, ich habe es als Kind verschlungen. Faszinierend fand ich die Beschreibungen der Symptome der Cholera, die sich zunächst durch Brechdurchfall bemerkbar gemacht hatte „Margaretes Porzellanhaut schien sich zu wellen wie die Elbe bei Regen, ihre Augen waren beinahe schwarz unterlaufen, ihr Blick stumpf. Frau Bekensen erbrach sich erneut, rutschte dabei wimmernd vom Stuhl. Herr Bekensen wand sich stöhnend vor Schmerzen auf dem Teppich, und seine Hose verfärbte sich dunkel.“ (S. 94) Im Roman sterben einige Menschen an der Cholera, andere überstehen die Erkrankung dank liebevoller Pflege, nicht durch medizinische Behandlung, da die wenigen Ärzte mit den Tausenden von Erkrankten überfordert waren. Beim Nachforschen habe ich erfahren, dass Hamburg viel stärker als Preußen durch die Epidemie betroffen war, die durch das verseuchte Trinkwasser übertragen wurde und wahrscheinlich durch den Hafen nach Hamburg gelangt ist. In Hamburg gab es viel mehr arme Menschen, die in unzumutbaren Verhältnissen hausten. Die Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen konnte mich nicht ganz überzeugen, fesselnder fand ich den Ausbruch der Choleraepidemie, den Grund, warum Rosa nach Finkenwerder gekommen ist und das Geheimnis um Keas verstorbene Mutter. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung „Geteilte Träume“, die im Frühjahr 2027 erscheint.

  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Finkenwerda 1892: zwischen Apfelblüten, Grenzen und einer verbotenen Liebe

    „Der geheime Apfelgarten“ von Rebekka Eder ist der Auftaktband der Elbinsel-Saga und im Rowohlt Verlag erschienen. Und was soll ich sagen: Ich bin absolut begeistert! Finkenwerda 1892: Seit dem Tod ihrer Mutter findet Kea Trost im alten Apfelgarten ihrer Familie. Ihr Traum ist, einen besonderen Apfel zu züchten. Doch ausgerechnet ihr vielversprechendster Sämling wächst hinter der Grenze – auf dem Land der verfeindeten Nachbarn. Als Kea dort dem Knecht Kristen begegnet, ahnt sie nicht, wie sehr diese Begegnung ihr Leben verändern wird. Der Beginn einer großen Liebesgeschichte, die durch familiäre Konflikte, gesellschaftliche Unterschiede und politische Grenzen auf eine harte Probe gestellt wird. Der Schreibstil von Rebekka Eder hat mir richtig gut gefallen. Er ist leicht, fließend und angenehm zu lesen und hat mich schnell in die Geschichte hineingezogen, ich konnte das Buch kaum weglegen. Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren. Im Mittelpunkt stehen dabei Kea und Kristen, aber auch Keas Cousine Rosa sowie einige Mitglieder der Rentfeld-Familie kommen zu Wort. Dadurch entstehen unterschiedliche Blickwinkel auf die Ereignisse. Besonders interessant fand ich das historische Setting. Die Elbinsel Finkenwerder war zu dieser Zeit tatsächlich politisch und geografisch geteilt: Der nördliche Teil gehörte zur Freien und Hansestadt Hamburg, während der südliche Teil preußisches Staatsgebiet war. Während im Hamburger Teil vor allem die Elbfischerei eine wichtige Rolle spielte, war der südliche Teil stärker von Landwirtschaft und Obstanbau geprägt. Im Roman verläuft die Grenze direkt an Keas geheimem Apfelgarten. Ein kleiner, klappriger Zaun trennt dabei nicht nur zwei Grundstücke, sondern auch die Welten von Kea und Kristen. Das Setting wird wunderbar und anschaulich beschrieben. Besonders hilfreich ist die Karte am Anfang des Buches, durch die man jederzeit gut nachvollziehen kann, wo sich die Figuren gerade befinden. Die Geschichte hat mehrere Handlungsstränge, die für Spannung und Abwechslung sorgen. Im Mittelpunkt steht natürlich die Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen. Gleichzeitig gibt es ein Geheimnis um Keas Mutter, dessen Hintergründe immer noch im Dunkeln liegen. Auch Kristen beschäftigt die Frage nach seiner Herkunft und der Identität seines leiblichen Vaters. Dazu kommt die Geschichte von Rosa, die für einige Zeit bei Keas Familie lebt. Ich habe alle Handlungsstränge gleichermaßen gespannt verfolgt und besonders mit Kea, Kristen und Rosa mitgefiebert. Als dann noch die Cholera in Hamburg ausbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Die Figuren sind ausdrucksstark und authentisch gezeichnet. Kea, Kristen und Rosa waren mir schnell sympathisch. Bei den Rentfelds gibt es dagegen eine deutlich unangenehmere Front – allen voran Vater und Sohn. Auch die zahlreichen Nebenfiguren bereichern die Geschichte, u. a. Kristens Onkel und der kleine Willi, dieser war echt mein Held. Fazit: Der geheime Apfelgarten ist für mich ein rundum gelungener Auftakt der Elbinsel-Saga. Eine spannende Handlung, sympathische und interessante Figuren, ein besonderes historisches Setting und mehrere Geheimnisse haben mich von Anfang bis Ende begeistert. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, ich bin mega gespannt, wie es weitergeht. Für mich ein absolutes Lesehighlight! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Leseratte70

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Liebesgeschichte und Sozialstudie

    Bereits das Cover versetzt die LeserInnen in die Zeit der Handlung, an das Ende des 19. Jahrhunderts. Es zeigt die Protagonistin Kea an ihrem Lieblingsort, dem geheimen Apfelgarten. Die Geschichte spielt hauptsächlich auf der Elbinsel Finkenwerder und teilweise auch in Hamburg. Ich finde, dass gerade die unterschiedlichen sozialen Stände und deren Lebensweisen sehr gut thematisiert und beschrieben werden. Da gibt es die großen Vollhöfner und die einfachen Häuslinge, aber auch die reichen Kaufmannsfamilien in Hamburg und deren Bedienstete. Und natürlich die Grenze zwischen Hamburg und Preußen, die quer durch Finkenwerder verläuft. Die beiden Hauptprotagonisten Kea und Kristen gehören unterschiedlichen sozialen Schichten an und freunden sich aber dennoch an. Dies muss zwangsläufig zu Komplikationen führen. Beide Personen werden sehr liebevoll in ihren Charakteren gezeichnet, sodass man sie leicht kennenlernt und einschätzen kann. Dass dann auch noch die Cholera ausbricht, verleiht der Handlung eine Dramatik auf Leben und Tod. Hier sei angemerkt, dass die Autorin Rebekka Eder hervorragend über die Zeit der Cholera in Hamburg recherchiert hat. Man gewinnt beim Lesen ein sehr anschauliches Bild dieser Zeit. Auch die Nebenpersonen Rosa und Willi wachsen einem mit ihren jeweiligen besonderen Eigenschaften ans Herz. Keine einzige Seite des Buches ist überflüssig, man muss einfach weiterlesen und es gibt einige Überraschungen, mit denen man nicht wirklich rechnet. Ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Band, den man eigentlich gleich nach Ende des Buches lesen möchte. Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Grenzen überwinden

    Der geheime Apfelgarten – Getrennte Welten ist eine berührende und spannende Geschichte, die mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Besonders gut gefallen hat mir die beschriebene Atmosphäre des geheimnisvollen Apfelgartens und dessen Verbindung zwischen den verschiedenen Welten. Die Geschichte verbindet Geheimnisse, Gefühle und spannende Momente miteinander. Die Figuren wirken sympathisch und ihre Erlebnisse machen es leicht, mit ihnen mitzufühlen. Gleichzeitig sorgt die Handlung immer wieder für Überraschungen, sodass man gerne weiterlesen möchte. Besonders schön fand ich die Botschaft: Auch wenn Menschen aus unterschiedlichen Welten kommen und zunächst scheinbar nichts gemeinsam haben, können Vertrauen, Freundschaft und Zusammenhalt Grenzen überwinden. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Für mich ist das Buch eine schöne Mischung aus Spannung, Gefühl und Fantasie. Ein lesenswertes Buch für alle, die geheimnisvolle Geschichten mit emotionalen Momenten und einer schönen Botschaft mögen. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich auf die Fortsetzung.

  • Gabriele Grimm-Kleinpeter

    aus Edermünde

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der geheime Apfelgarten

    Wunderschönen Geschichte . Man kann sich den Garten gut vorstellen. Sehr spannen geschrieben . Eine fesselnde Geschichte von einer Liebe die es nicht geben darf und doch gibt in einer Zeit die nicht einfach ist für Frauen .

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