Produktbild: Der bittere Preis der Wahrheit

Der bittere Preis der Wahrheit Ein medizinischer Roman zwischen Karriere, Täuschung und Gewissen

1

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Verlag

Verlag Kern

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20/13,8/2,5 cm

Gewicht

389 g

Farbe

Kaffee / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95716-398-1

Beschreibung

Rezension

In Der bittere Preis der Wahrheit begegnen sich Labor und Literatur, Fakten und Fiktion. Ulrich Förstermann verbindet wissenschaftliche Präzision mit erzählerischer Empathie – und zeigt, dass Forschung kein rein rationales Unterfangen ist, sondern ein Geflecht aus Erkenntnis, menschlicher Verantwortung und Emotion. In seinen Figuren verdichtet sich, was medizinische Forschung oft verbirgt: die menschliche Erfahrung hinter den Daten, das Ringen um Sinn im System der Evidenz. Ein Roman, der die Sprache der Medizin in erzählerische Erfahrung verwandelt. Prof. Mita Banerjee, Obama Institute for Transnational American Studies, Johannes Gutenberg Universität Mainz
Faszinierend und beklemmend zugleich: Ulrich Förstermann zeigt in seinem Roman, wie dünn der Grat zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und moralischem Abgrund sein kann. Eine Geschichte, die tief in die Mechanismen moderner Forschung blickt – und uns daran erinnert, dass Fortschritt ohne Integrität keinen Bestand hat. Dr. Ralf Dahm, Director of Scientific Management, Institute of Molecular Biology gGmbH (IMB) und Gastprofessor für Wissenschaftskommunikation an der Universität von Padua, Italien
Auch in den Laboren der medizinischen Forschung arbeiten nur Menschen mit ihren Schwächen, Eitelkeiten und Fehlern. In Der bittere Preis der Wahrheit schildert Ulrich Förstermann in einer präzisen Sprache, worüber die Wissenschaft nur ungerne spricht: Wie in der Forschungspraxis Menschen um Erkenntnis und wissenschaftlichen Fortschritt ringen und dabei in einem hochkompetitiven Umfeld mitunter den moralischen Kompass verlieren. Ein roman expérimental im mehrfachen Sinne des Wortes, den alle lesen sollten, die sich für Lebensund Arbeitsschicksale von Menschen, für das Drama der Wissenschaft interessieren. Prof. Philip Ajouri, Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien, Johannes Gutenberg Universität Mainz.

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Verlag

Verlag Kern

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20/13,8/2,5 cm

Gewicht

389 g

Farbe

Kaffee / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95716-398-1

Herstelleradresse

Kern GmbH
Bahnhofstraße 22
98693 Ilmenau
DE

Email: kontakt@verlag-kern.de

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Dieser Roman ist ungewöhnlich…

Bewertung am 07.06.2026

Bewertungsnummer: 3160898

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Romane über Wissenschaft, und es gibt Romane, die Wissenschaft als Lebensform begreifen. Der bittere Preis der Wahrheit gehört zur zweiten, deutlich selteneren Kategorie. Ulrich Förstermann erzählt keine klassische Thrillergeschichte und auch keinen universitären Schlüsselroman. Vielmehr entwirft er das Porträt einer Frau, die in einer Welt bestehen muss, deren Währung Erkenntnis ist und deren Versuchung Macht. Im Zentrum steht Aurélie Stein, eine junge Medizinerin, deren Weg von den Hoffnungen der akademischen Ausbildung bis in die moralischen Grauzonen moderner Forschungslandschaften führt. Der Roman folgt ihrer Entwicklung mit bemerkenswerter Geduld. Förstermann interessiert sich weniger für spektakuläre Wendungen als für die langsame Erosion von Gewissheiten. Gerade daraus bezieht die Handlung ihre eigentümliche Spannung: Nicht die Frage, wer schuldig ist, steht im Vordergrund, sondern wie Menschen dazu gelangen, sich selbst von fragwürdigen Entscheidungen zu überzeugen. Die große Stärke des Romans liegt in seiner Authentizität. Förstermann kennt die Welt, die er beschreibt, aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung. Diese Nähe zur Materie verführt ihn jedoch nicht zur Selbstdarstellung. Im Gegenteil: Die wissenschaftliche Forschung erscheint hier weder als heroischer Ort des Fortschritts noch als Hort der Korruption, sondern als komplexes Geflecht aus Ehrgeiz, Idealismus, Konkurrenz und menschlicher Verletzlichkeit. Gerade diese Ambivalenz verleiht dem Roman seine Glaubwürdigkeit. Auch sprachlich verfolgt der Autor einen eigenen Weg. Sein Stil ist klar, präzise und unprätentiös. Wo viele zeitgenössische Romane auf sprachliche Effekte setzen, vertraut Förstermann auf die Kraft der Beobachtung. Besonders die Schilderungen wissenschaftlicher Arbeit, von Forschungslaboren und akademischen Milieus besitzen eine seltene Anschaulichkeit. Die Fachlichkeit wirkt dabei nie dekorativ, sondern ist integraler Bestandteil der erzählten Welt. Gleichzeitig ist 'Der bittere Preis der Wahrheit' mehr als ein Roman über Forschung. Es ist ein Bildungs- und Entwicklungsroman, der die Frage stellt, welchen Preis Menschen bereit sind zu zahlen, um Erfolg, Anerkennung oder Wahrheit zu erlangen. Die Liebesgeschichte, die den Roman begleitet, erweitert dieses Thema um eine persönliche Dimension. Sie zeigt, dass die entscheidenden Konflikte nicht allein in Laboren und Fakultäten entstehen, sondern ebenso in den Beziehungen, die Menschen zueinander eingehen. So hinterlässt der Roman einen Eindruck, der über die letzte Seite hinausreicht. Er erinnert daran, dass wissenschaftliche Wahrheit kein abstraktes Konzept ist, sondern stets von Menschen gesucht, verteidigt und manchmal verraten wird. In einer Zeit, in der Vertrauen in Wissenschaft zugleich unverzichtbar und fragil geworden ist, besitzt Förstermanns Roman eine unerwartete Aktualität. Der bittere Preis der Wahrheit ist ein kluger, nachdenklicher und ungewöhnlicher Roman, der die seltene Verbindung von wissenschaftlicher Sachkenntnis und literarischem Erzählen wagt. Seine eigentliche Stärke liegt nicht in der Enthüllung eines Skandals, sondern in der Erforschung der moralischen Landschaft, aus der ein solcher Skandal entstehen kann. Genau darin liegt seine nachhaltige Wirkung. Chloé Arnault-Wagner, Berlin

Dieser Roman ist ungewöhnlich…

Bewertung am 07.06.2026
Bewertungsnummer: 3160898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Romane über Wissenschaft, und es gibt Romane, die Wissenschaft als Lebensform begreifen. Der bittere Preis der Wahrheit gehört zur zweiten, deutlich selteneren Kategorie. Ulrich Förstermann erzählt keine klassische Thrillergeschichte und auch keinen universitären Schlüsselroman. Vielmehr entwirft er das Porträt einer Frau, die in einer Welt bestehen muss, deren Währung Erkenntnis ist und deren Versuchung Macht. Im Zentrum steht Aurélie Stein, eine junge Medizinerin, deren Weg von den Hoffnungen der akademischen Ausbildung bis in die moralischen Grauzonen moderner Forschungslandschaften führt. Der Roman folgt ihrer Entwicklung mit bemerkenswerter Geduld. Förstermann interessiert sich weniger für spektakuläre Wendungen als für die langsame Erosion von Gewissheiten. Gerade daraus bezieht die Handlung ihre eigentümliche Spannung: Nicht die Frage, wer schuldig ist, steht im Vordergrund, sondern wie Menschen dazu gelangen, sich selbst von fragwürdigen Entscheidungen zu überzeugen. Die große Stärke des Romans liegt in seiner Authentizität. Förstermann kennt die Welt, die er beschreibt, aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung. Diese Nähe zur Materie verführt ihn jedoch nicht zur Selbstdarstellung. Im Gegenteil: Die wissenschaftliche Forschung erscheint hier weder als heroischer Ort des Fortschritts noch als Hort der Korruption, sondern als komplexes Geflecht aus Ehrgeiz, Idealismus, Konkurrenz und menschlicher Verletzlichkeit. Gerade diese Ambivalenz verleiht dem Roman seine Glaubwürdigkeit. Auch sprachlich verfolgt der Autor einen eigenen Weg. Sein Stil ist klar, präzise und unprätentiös. Wo viele zeitgenössische Romane auf sprachliche Effekte setzen, vertraut Förstermann auf die Kraft der Beobachtung. Besonders die Schilderungen wissenschaftlicher Arbeit, von Forschungslaboren und akademischen Milieus besitzen eine seltene Anschaulichkeit. Die Fachlichkeit wirkt dabei nie dekorativ, sondern ist integraler Bestandteil der erzählten Welt. Gleichzeitig ist 'Der bittere Preis der Wahrheit' mehr als ein Roman über Forschung. Es ist ein Bildungs- und Entwicklungsroman, der die Frage stellt, welchen Preis Menschen bereit sind zu zahlen, um Erfolg, Anerkennung oder Wahrheit zu erlangen. Die Liebesgeschichte, die den Roman begleitet, erweitert dieses Thema um eine persönliche Dimension. Sie zeigt, dass die entscheidenden Konflikte nicht allein in Laboren und Fakultäten entstehen, sondern ebenso in den Beziehungen, die Menschen zueinander eingehen. So hinterlässt der Roman einen Eindruck, der über die letzte Seite hinausreicht. Er erinnert daran, dass wissenschaftliche Wahrheit kein abstraktes Konzept ist, sondern stets von Menschen gesucht, verteidigt und manchmal verraten wird. In einer Zeit, in der Vertrauen in Wissenschaft zugleich unverzichtbar und fragil geworden ist, besitzt Förstermanns Roman eine unerwartete Aktualität. Der bittere Preis der Wahrheit ist ein kluger, nachdenklicher und ungewöhnlicher Roman, der die seltene Verbindung von wissenschaftlicher Sachkenntnis und literarischem Erzählen wagt. Seine eigentliche Stärke liegt nicht in der Enthüllung eines Skandals, sondern in der Erforschung der moralischen Landschaft, aus der ein solcher Skandal entstehen kann. Genau darin liegt seine nachhaltige Wirkung. Chloé Arnault-Wagner, Berlin

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Der bittere Preis der Wahrheit

von Ulrich Förstermann

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  • Inhalt
    Disclaimer..........................................................................4
    Stimmen zum Buch............................................................5
    Vorwort..............................................................................7
    Personen.............................................................................9
    Prolog – Die Kopie..........................................................12
    1 Keine Nachtschicht wie jede andere...........................14
    2 Macht und Ohnmacht..................................................18
    3 Zerplatzte Träume.......................................................21
    4 Zwei Striche, zwei Welten..........................................25
    5 Zwischen Liebe und Zweifeln....................................29
    6 Am Scheideweg..........................................................33
    7 Der Gang nach Canossa..............................................36
    8 Ein Funke Hoffnung...................................................39
    9 Zwischen zwei Welten................................................41
    10 Rückkehr in die Schaltzentrale...................................43
    11 Champagner im Labor................................................45
    12 Vom Ehrgeiz getrieben................................................49
    13 Auf der Kante des Kliffs.............................................56
    14 Max-Planck-Institut, Freiburg – fünf Jahre zuvor......62
    15 Macchia, Bougainvilleen und eine andere Welt ........66
    16 Gewissensbisse...........................................................86
    17 Zerreißprobe...............................................................89
    18 Ein verlockendes Angebot..........................................91
    19 Letzter Blick zurück...................................................99
    20 Im Maschinenraum der Mediz..................................108
    21 Trügerische Stabilität................................................120
    22 Die Forschung stockt................................................126
    23 Der Triumph mit Schatten........................................131
    24 Der Pyrrhussieg........................................................137
    25 Ein nagender Verdacht..............................................149
    26 Bruchlinien...............................................................173
    27 Nicht für fremde Augen............................................185
    28 Trügerischer Glanz....................................................191
    29 Auf der ethischen Bruchkante...................................199
    30 Der große Eklat.........................................................207
    31 Zerrissene Bande .....................................................213
    32 Die Schlinge zieht sich zu.........................................221
    33 Die Jagd nach der Wahrheit......................................226
    34 Der Preis der Redlichkeit..........................................246
    35 Brüche und Brücken.................................................255
    36 Im Bann der Erinnerungen........................................263
    37 Spiel mit der Wahrheit..............................................266
    38 Neuanfang in Weiß...................................................276
    39 Ein Stück Wiedergutmachung..................................287
    40 Am Fuß des Olivenbaums.........................................290
    41 Licht am Horizont.....................................................306
    42 Kleines Glossar.........................................................324