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Der hinreißende Debütroman von Ethan Hawke, 140.000-mal in Deutschland verkauft – jetzt wieder in KiWiAls der Debütroman von Ethan Hawke 1996 in den USA und 1997 in Deutschland erschien, überraschte er Kritiker und Publikum gleichermaßen. Ein Schauspieler mit echtem literarischen Talent und einer unvermuteten Sprachgewalt erzählt eine bewegende Liebesgeschichte, deren Zauber man sich auch heute – zehn Jahre später – nicht entziehen kann.Auf geradezu elektrisierende Weise erzählt Ethan Hawke in seinem ersten Roman von der magischen Zeit der ersten Liebe: Als der 20-jährige Schauspieler William Harding in einer New Yorker Bar Sarah kennen lernt, katapultiert ihn diese Begegnung in einen ganz neuen Kosmos: Hin- und hergerissen zwischen fiebriger Erwartung, Momenten von unvergleichlicher Zartheit und Tagen voller Unsicherheit erlebt er in nur drei Monaten sämtliche Höhen und Tiefen der ersten Liebe, den alles übertreffenden Irrsinn und den heftigsten Schmerz.Mit erstaunlicher Offenheit und in einem betörenden Ton beschreibt Ethan Hawkes Erzähler William seine Liebe zu der eigenwilligen Sarah, berichtet von magischen Momenten und von Versagensängsten, von der ersten gemeinsamen Nacht, den ersten Streitereien. Er erzählt von wilden Wutausbrüchen und kühnsten Hoffnungen, die ausgerechnet auf einem Trip nach Paris begraben werden.
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Auf und Ab
Tina Bauer aus Essingen am 06.09.2023
Bewertungsnummer: 2015836
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein trostloser Tag, eine schummrige Bar. Ausgerechnet hier trifft William auf Sarah.
Die Welt scheint stillzustehen. Der Zwanzigjährige glaubt eigentlich nicht an Liebe auf den ersten Blick – aber Sarah macht alles anders.
William, jung und unerfahren, erlebt gemeinsam mit Sarah die erste wahren Liebe. Doch nicht alles läuft gut. Sarah räumt in Williams Leben gewaltig auf. Es geht auf und ab in ihrer gemeinsamen Beziehung.
Ethan Hawke erzählt von der Liebe. Vom Auf und Ab. Wer glaubt, das Liebe ewig hält, lehnt sich hier im Anschluss besonnen zurück.
Die erste Große Liebe, der erste große Schmerz
Lesepartie aus Bielefeld am 13.03.2022
Bewertungsnummer: 1674299
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Meinung
Diesen Roman habe ich das erste Mal 1997, als er in Deutschland erschien, gelesen. Ich mag Ethan Hawke als Schauspieler, vor allem in der „Before“ Trilogie, aber auch in Filmen wie „Club der Toten Dichter“ oder „Reality Bits“. Den Roman „Hin und Weg“ habe ich wieder hervorgeholt, weil ich vor einigen Wochen Hawkes neues Werk „Hell strahlt die Dunkelheit“ gelesen habe. Die Hauptfigur ist William Harding, nur zwanzig Jahre älter. Und wieder steht er vor den Trümmern einer Liebesbeziehung.
Ich holte also den Roman aus den Tiefen meines Bücherschranks hervor und beschloss ihn ein weiteres Mal zu lesen. Mit dem Abstand von über zwanzig Jahren hat der Roman nicht an Kraft verloren. Dennoch habe ich, soweit ich mich erinnere, Sarah damals weniger neurotisch empfunden. Sie hat massive Selbstzweifel und ist verunsichert, weil William ihre Unzulänglichkeiten nicht sehen will. Er ist verliebt, fasziniert und sie versteht einfach nicht warum. Anstatt sich darauf einzulassen, stößt sie ihn immer wieder von sich weg und behandelt ihn auf eine ziemlich miese Weise. Sie beendet die Beziehung bevor er es kann, auch wenn er es gar nicht vor hat. Es scheint eine Art Selbstschutz zu sein, dabei verschenkt Sarah die Chance auf Glück.
Der Roman ist in einundzwanzig Kapitel unterteilt, was wahrscheinlich darauf abzielt, dass William am Ende des Buches seinen einundzwanzigsten Geburtstag feiert und somit in den USA als erwachsen gilt. Er selbst fühlt sich an dem Tag traurig, verlassen und mies. Er durchlebt alle möglichen Emotionen bis er langsam zu akzeptieren beginnt, dass Sarah zwar seine große Liebe, aber er nicht die ihre ist. Es ist tragisch dem jungen Mann dabei zuzusehen, wie er alles versucht, um dieser Beziehung eine Chance zugeben und kläglich scheitert.
Nach zwanzig Jahren ist mein Blick natürlich auch ein anderer. Und ich muss ehrlich zugeben, dass er abgeklärter ist. Oftmals habe ich gedacht, dass er nur seine Zeit mit Sarah und ihren Launen verschwendet. Aber mit zwanzig sieht man das anders. Man leidet auch mehr, man hofft mehr, man fühlt die Tragik anders, denn es ist das erste Mal, dass William sich so sehr verliebt, das erste Mal, dass er wahrhaftig liebt. Und das ist der Moment, in dem ich ihn wieder verstehen kann, weil ich mich erinnere. Ethan Hawke erzählt die Geschichte von William ehrlich, ohne je kitschig zu werden
Fazit
Auch nach all den Jahren habe ich den Roman mit großer Freude gelesen, denn Ethan Hawke ist ein ganz außergewöhnlicher, großartiger Erzähler.
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