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Rheinblick Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2019

Verlag

List Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,8 cm

Gewicht

474 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003479502

Beschreibung

Rezension

»Liebesroman, Krimi? "Rheinblick" hat von allem etwas, vor allem jede Menge Atmosphäre. (...) Das ist sehr gute Literatur.« Helmut Pusch Südwestpresse 20190325

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Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2019

Verlag

List Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,8 cm

Gewicht

474 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003479502

Herstelleradresse

List Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Url: www.ullstein-buchverlage.de

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erfreuliche Lektüre

Bewertung aus München am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1175880

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hilde Kessel ist die Wirtin des Rheinblicks. Ihr Lokal ist beliebt bei der gesamten Belegschaft des Deutschen Bundestags und deshalb auch ein Zentrum von Ratsch und Tratsch, ganz nah dran am politischen Parkett. Hilde versucht sich in Verschwiegenheit und Neutralität und auch wenn ihr das nicht immer gelingt, so ist sie doch bekannt für ihre Integrität. Die Gerüchteküche gärt, als der neu gewählte Willy Brand nach einer OP nicht sprechen kann und dadurch scheinbar an Macht und Einfluss verlieren könnte, obwohl die SPD ein fulminantes Wahlergebnis eingefahren hat. Eine junge Logopädin versucht ihm zu helfen. Geschickt flicht die Autorin in die politischen Ränke und die Infos über reale Persönlichkeiten der 70er Jahre eine fiktive Geschichte um eine WG mit einigen jungen Bewohnern und einen Mord. Mir hat vor allem der Schreibstil sehr gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass diese Zeit und ihre Politiker mich so fesseln würden. Sie schafft es, Leuten wie Brand tatsächlich näher zu kommen ohne dass es unglaubwürdig oder aufgesetzt klingt und Interesse für die Machtspiele der Politiker aber auch für die kleinen Leute und ihre Sorgen zu wecken. Eine hochinteressante Autorin, die mit Rheinblick bestätigt, dass ihr Vorgängerroman „Bühlerhöhe“ keine Eintagsfliege war. Erfreuliche Lektüre.

erfreuliche Lektüre

Bewertung aus München am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1175880
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hilde Kessel ist die Wirtin des Rheinblicks. Ihr Lokal ist beliebt bei der gesamten Belegschaft des Deutschen Bundestags und deshalb auch ein Zentrum von Ratsch und Tratsch, ganz nah dran am politischen Parkett. Hilde versucht sich in Verschwiegenheit und Neutralität und auch wenn ihr das nicht immer gelingt, so ist sie doch bekannt für ihre Integrität. Die Gerüchteküche gärt, als der neu gewählte Willy Brand nach einer OP nicht sprechen kann und dadurch scheinbar an Macht und Einfluss verlieren könnte, obwohl die SPD ein fulminantes Wahlergebnis eingefahren hat. Eine junge Logopädin versucht ihm zu helfen. Geschickt flicht die Autorin in die politischen Ränke und die Infos über reale Persönlichkeiten der 70er Jahre eine fiktive Geschichte um eine WG mit einigen jungen Bewohnern und einen Mord. Mir hat vor allem der Schreibstil sehr gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass diese Zeit und ihre Politiker mich so fesseln würden. Sie schafft es, Leuten wie Brand tatsächlich näher zu kommen ohne dass es unglaubwürdig oder aufgesetzt klingt und Interesse für die Machtspiele der Politiker aber auch für die kleinen Leute und ihre Sorgen zu wecken. Eine hochinteressante Autorin, die mit Rheinblick bestätigt, dass ihr Vorgängerroman „Bühlerhöhe“ keine Eintagsfliege war. Erfreuliche Lektüre.

Unterhaltsame Zeitgeschichte: 1972 mit Politik, Liebe, Intrigen, Musik, Mord, …

Julia Matos am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1194942

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Es werden viele hochspannende Themen verarbeitet: Bonner Politintrigen (teils historisch belegt, teils fiktiv, wobei ich die Unterschiede ohne besondere Vorkenntnisse gut identifizieren konnte), Vorbilder und politisches Engagement junger Erwachsener, Emanzipation, Frauenbilder (z. B. dass Frauen in Hosen als Affront aufgefasst werden), Familienbilder (z. B. Gewalt in der Ehe, Scheidung, Alleinerziehende), Heimerziehung. Nicht in großer Ausführlichkeit, aber neugierig machend und sich gut in die Handlung einbettend. Die zahlreichen Namen und all diese Themen drohen anfangs den Roman zu überfrachten und beim Lesen zu überfordern. Doch mit weiterem konzentrierten Lesen, als ich die Erzählperspektiven klar zuordnen und die Verbindungen zwischen den Figuren herstellen konnte (z. B. Studenten-WG), fand ich diese Bandbreite richtig gut. Ein ergänzendes Personenverzeichnis würde ich als Hilfestellung befürworten. Da ich diese Zeit nicht bewusst miterlebt habe, konnte ich Details zu realen Institutionen und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte nicht komplett im Gedächtnis abspeichern, doch viel bleibt hängen, z. B. zum jungen Schäuble. Keine Dokumentation mit Wow-Effekt, aber ich nehme an, dennoch mit Mehrwert auch für Leser, die diese Zeit bewusst miterlebt haben oder sich weitergehend mit dieser reizvollen Epoche befassen möchten. Quellenangaben im Anhang machen glaubhaft, dass eine intensive Recherche stattgefunden hat. Als roter Faden dient neben Willy Brandts verlorener Stimme ein fiktiver Mädchenmord, der lange zum Miträtseln anregt und insbesondere zum Ende hin Thrillerfaktor entfaltet. Die Hauptfiguren, ihre Wurzeln und Beziehungen sind greifbar geworden, haben Verständnis und vielfältige Gefühle bei mir hervorgerufen. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen starke, selbständige Frauen. Zu meinen Lieblingen haben sich Kneipenwirtin Hilde und die junge Journalistin Lotti entwickelt. Umgebungsbeschreibungen sind überwiegend in prägnanten Sätzen verfasst. Für mich ergab sich ein stimmiges und umfassendes Bild vom Verkehr, von den Straßen, Kneipen und Clubs in Bonn. Dabei kommt Atmosphäre auf. Cool, dass obendrein Bezug zur damaligen (und in auffallend vielen Fällen noch bekannten) Musik hergestellt wird und der Anhang sogar eine Soundtrackliste enthält. Beim Cover bemängele ich, dass das Genre des historischen Romans bzw. die Zeit 1960er/70er nicht genug zum Ausdruck kommt. Die 433 Seiten bieten langen Lesestoff. Ende der 80er geboren, freue ich mich, mithilfe dieses Romans meinen Wissensschatz zu Politik, Gesellschaft und Zeitgeist im November 1972 auf sehr unterhaltsame Weise ausgebaut zu haben.

Unterhaltsame Zeitgeschichte: 1972 mit Politik, Liebe, Intrigen, Musik, Mord, …

Julia Matos am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1194942
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Es werden viele hochspannende Themen verarbeitet: Bonner Politintrigen (teils historisch belegt, teils fiktiv, wobei ich die Unterschiede ohne besondere Vorkenntnisse gut identifizieren konnte), Vorbilder und politisches Engagement junger Erwachsener, Emanzipation, Frauenbilder (z. B. dass Frauen in Hosen als Affront aufgefasst werden), Familienbilder (z. B. Gewalt in der Ehe, Scheidung, Alleinerziehende), Heimerziehung. Nicht in großer Ausführlichkeit, aber neugierig machend und sich gut in die Handlung einbettend. Die zahlreichen Namen und all diese Themen drohen anfangs den Roman zu überfrachten und beim Lesen zu überfordern. Doch mit weiterem konzentrierten Lesen, als ich die Erzählperspektiven klar zuordnen und die Verbindungen zwischen den Figuren herstellen konnte (z. B. Studenten-WG), fand ich diese Bandbreite richtig gut. Ein ergänzendes Personenverzeichnis würde ich als Hilfestellung befürworten. Da ich diese Zeit nicht bewusst miterlebt habe, konnte ich Details zu realen Institutionen und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte nicht komplett im Gedächtnis abspeichern, doch viel bleibt hängen, z. B. zum jungen Schäuble. Keine Dokumentation mit Wow-Effekt, aber ich nehme an, dennoch mit Mehrwert auch für Leser, die diese Zeit bewusst miterlebt haben oder sich weitergehend mit dieser reizvollen Epoche befassen möchten. Quellenangaben im Anhang machen glaubhaft, dass eine intensive Recherche stattgefunden hat. Als roter Faden dient neben Willy Brandts verlorener Stimme ein fiktiver Mädchenmord, der lange zum Miträtseln anregt und insbesondere zum Ende hin Thrillerfaktor entfaltet. Die Hauptfiguren, ihre Wurzeln und Beziehungen sind greifbar geworden, haben Verständnis und vielfältige Gefühle bei mir hervorgerufen. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen starke, selbständige Frauen. Zu meinen Lieblingen haben sich Kneipenwirtin Hilde und die junge Journalistin Lotti entwickelt. Umgebungsbeschreibungen sind überwiegend in prägnanten Sätzen verfasst. Für mich ergab sich ein stimmiges und umfassendes Bild vom Verkehr, von den Straßen, Kneipen und Clubs in Bonn. Dabei kommt Atmosphäre auf. Cool, dass obendrein Bezug zur damaligen (und in auffallend vielen Fällen noch bekannten) Musik hergestellt wird und der Anhang sogar eine Soundtrackliste enthält. Beim Cover bemängele ich, dass das Genre des historischen Romans bzw. die Zeit 1960er/70er nicht genug zum Ausdruck kommt. Die 433 Seiten bieten langen Lesestoff. Ende der 80er geboren, freue ich mich, mithilfe dieses Romans meinen Wissensschatz zu Politik, Gesellschaft und Zeitgeist im November 1972 auf sehr unterhaltsame Weise ausgebaut zu haben.

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Rheinblick

von Brigitte Glaser

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