Produktbild: Sicheres Haus

Sicheres Haus

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

51004

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Verlag

Residenz

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

587 KB

Übersetzt von

Mascha Dabic

Sprache

Deutsch

EAN

9783701747702

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

51004

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Verlag

Residenz

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

587 KB

Übersetzt von

Mascha Dabic

Sprache

Deutsch

EAN

9783701747702

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Unsichtbare Gewalt

Rina aus Mannheim am 18.03.2026

Bewertungsnummer: 3081356

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Normalerweise ist die Frau das Opfer, aber sie ist es nur, wenn sie tot ist.“ Endlich ist sie in einem sicheren Haus angekommen. Sie hätte nie gedacht, dass dieses sichere Haus sich unter Mörderinnen und Verbrechern befindet. Lada wurde zu mehreren Jahren Haft verurteilt, nachdem sie ihren Ehemann erstochen hat -den Mann, der eigentlich ihr sicherer Hafen sein sollte, sich aber im Laufe der Zeit als Wärter ihrer ganz persönlichen Hölle entpuppte. Durch Ladas Perspektive erleben wir, wie es so weit kommen konnte: aus anfänglicher Verliebtheit und dem Versprechen auf Glück entsteht langsam Isolation, Manipulation und Gewalt. Ihr Ehemann übernimmt Stück für Stück die Kontrolle über ihr Leben, Erniedrigungen werden zum Alltag, egal, was sie tut. Beim Lesen fühlt man sich oft selbst in ihrer Rolle, dieses ständige Unbehagen zieht sich durch das ganze Buch. Die Autorin schreibt eindringlich und schonungslos; stellenweise ist es kaum auszuhalten, wie Lada psychisch und körperlich misshandelt wird. Obwohl man von Anfang an weiß, wie die Geschichte endet, wartet man die ganze Zeit auf den Moment, in dem alles eskaliert -auf den Moment, in dem es endlich aufhört. Besonders schlimm ist, dass Lada mehrfach versucht, Hilfe zu bekommen, aber von ihrer Familie und den Behörden im Stich gelassen wird. Da Lada keine offensichtlichen Spuren trägt und ihr Mann sehr vorsichtig ist, wird sie nicht ernst genommen. Diese Form von Victim-Blaming hat mich so wütend gemacht. Von allen im Stich gelassen, fällt sie immer tiefer in seine Manipulation. Wenn alle sagen „da ist doch nichts“, muss es doch an ihr liegen. Dieses Buch ist schmerzhaft zu lesen, aber es hat mir auch bewusst gemacht, wie sehr Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, nicht nur zuhause, sondern oft auch in der Gesellschaft leiden. Wie wir auf Hilferufe reagieren, kann entscheidend sein -wir können jemanden aus der Hölle helfen oder ihn weiter hineintreiben. Ich würde am liebsten jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen, um mehr Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Gleichzeitig sollte man es nur lesen, wenn man bereit ist, die detaillierte und realistische Darstellung von häuslicher Gewalt auch zu ertragen. Die Geschichte basiert auf Interviews, die die Autorin mit Frauen in Strafanstalten geführt hat, und wirkt dadurch besonders real und eindringlich.

Unsichtbare Gewalt

Rina aus Mannheim am 18.03.2026
Bewertungsnummer: 3081356
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Normalerweise ist die Frau das Opfer, aber sie ist es nur, wenn sie tot ist.“ Endlich ist sie in einem sicheren Haus angekommen. Sie hätte nie gedacht, dass dieses sichere Haus sich unter Mörderinnen und Verbrechern befindet. Lada wurde zu mehreren Jahren Haft verurteilt, nachdem sie ihren Ehemann erstochen hat -den Mann, der eigentlich ihr sicherer Hafen sein sollte, sich aber im Laufe der Zeit als Wärter ihrer ganz persönlichen Hölle entpuppte. Durch Ladas Perspektive erleben wir, wie es so weit kommen konnte: aus anfänglicher Verliebtheit und dem Versprechen auf Glück entsteht langsam Isolation, Manipulation und Gewalt. Ihr Ehemann übernimmt Stück für Stück die Kontrolle über ihr Leben, Erniedrigungen werden zum Alltag, egal, was sie tut. Beim Lesen fühlt man sich oft selbst in ihrer Rolle, dieses ständige Unbehagen zieht sich durch das ganze Buch. Die Autorin schreibt eindringlich und schonungslos; stellenweise ist es kaum auszuhalten, wie Lada psychisch und körperlich misshandelt wird. Obwohl man von Anfang an weiß, wie die Geschichte endet, wartet man die ganze Zeit auf den Moment, in dem alles eskaliert -auf den Moment, in dem es endlich aufhört. Besonders schlimm ist, dass Lada mehrfach versucht, Hilfe zu bekommen, aber von ihrer Familie und den Behörden im Stich gelassen wird. Da Lada keine offensichtlichen Spuren trägt und ihr Mann sehr vorsichtig ist, wird sie nicht ernst genommen. Diese Form von Victim-Blaming hat mich so wütend gemacht. Von allen im Stich gelassen, fällt sie immer tiefer in seine Manipulation. Wenn alle sagen „da ist doch nichts“, muss es doch an ihr liegen. Dieses Buch ist schmerzhaft zu lesen, aber es hat mir auch bewusst gemacht, wie sehr Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, nicht nur zuhause, sondern oft auch in der Gesellschaft leiden. Wie wir auf Hilferufe reagieren, kann entscheidend sein -wir können jemanden aus der Hölle helfen oder ihn weiter hineintreiben. Ich würde am liebsten jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen, um mehr Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Gleichzeitig sollte man es nur lesen, wenn man bereit ist, die detaillierte und realistische Darstellung von häuslicher Gewalt auch zu ertragen. Die Geschichte basiert auf Interviews, die die Autorin mit Frauen in Strafanstalten geführt hat, und wirkt dadurch besonders real und eindringlich.

Überlebensmodus

MarieOn am 16.04.2026

Bewertungsnummer: 3110781

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lada sitzt im Frauengefängnis. Außer ihr hat noch eine andere Insassin einen Menschen getötet. Trunkenheit am Steuer und dann starb eine junge Frau. Lada tötete ihren Mann in Notwehr. Sie war in Not und hat sich gewehrt, aber das hilft ihr nicht weiter. Neun Jahre wird sie hier verbringen. Warum ist sie nicht einfach weggelaufen? Warum hat sie nicht die Polizei gerufen? Warum hat sie nicht schon früher über die angebliche Misshandlung gesprochen? Und dabei begann alles wie ein Wunder. Ihr Dozent, der Professor, der nicht ihr Betreuer war, ihr aber dennoch eine Liste mit Literaturempfehlungen schickte. In der nächsten E-Mail ließ er sie wissen, dass er sie privat treffen wolle. Dieser Abend, an dem sie sich wie ein Mädchen fühlte und alles aus ihr heraussprudelte, jedes kleinste Geheimnis, weil er sie sah, sich für sie interessierte. In ihm sah sie den kultivierten Mann, der so viel über Wein und Essen wusste, der ihr seine Zeit schenkte, ihr, die niemand war. Sein origineller Humor, der sie lachen machte, der Charme, der sie einhüllte, sein Charisma, das sie fesselte. Er war galant, gebildet, markant, entschlossen und verliebt in sie. Schnell gab sie ihre erste Wohnung auf und zog zu ihm, das wäre so viel praktischer, sagte er. Bald darauf heirateten sie im kleinen Kreis. Nur sein Freund und dessen Frau als Trauzeugen. Ihre Familie durfte nichts davon wissen. Er wolle etwas Unkonventionelles mit ihr erschaffen, denn ihre Liebe sei besonders. Danach blockierte ihre Schwester ihre Handynummer. Fazit: Marina Vujcic, Autorin, Kolumnistin und Redakteurin, hat eine eindringliche fiktive Geschichte über häusliche Gewalt erzählt, die tödlich endet und in Kroatien für heftige Diskussionen sorgte. Das Besondere an ihrer Erzählung ist, dass ihre Protagonistin ihren Mann, den Vater ihrer kleinen Tochter tötet, nicht umgekehrt. Während sie vor sich und der Welt Rechtfertigungen sucht, lässt sie ihr Erleben, in nächtlichen Briefen an ihn, revue passieren. Das, was Lada passiert ist durchleben viele Frauen. Zuerst wurde sie mit Liebe überschüttet. Die unsichere Lada fühlte sich in seinem Blick auserwählt und formbar. Die anpassungsfähige Lada versuchte ihm gerecht zu werden, wenn er sie tagelang ignorierte und dann beschimpfte, schubste und schlug. Sie glaubte ihm, wenn er sagte, dass sein Verhalten daran liege, dass er sie wie verrückt liebe. Er erzählte von einer schrecklichen Kindheit und Lada glaubte ihn retten zu können, den Dämon in ihm zu besänftigen. Sie brach alle Kontakte ab, weil er nicht ertrug, wenn sie mit anderen sprach. Er manipuliert ihre Eltern, fragt den Vater um Rat und lobt das Essen der Mutter, das um so vieles besser schmeckte als Ladas. Er erniedrigte Lada in seltenen öffentlichen Auftritten. Und er trank sich in den Hass, der sich in nächtlichen Attacken über Lada ergoss. Erst durch den Abstand im Gefängnis durchschaut sie sein Handeln bis ins kleinste Detail. Mir blieb zwischenzeitlich die Luft weg, weil der emotionale Druck, den der Täter ausübt, der im juristischen Sinne das Opfer ist, so enorm ist. Wenn ich das beschreiben wollte, was die Protagonistin erlebt hat (Hölle, Martyrium) würde ich nur Worthülsen finden. Am ehesten trifft es vielleicht PTBS durch Liebe? Auch die Stimmfarbe der Autorin, die ruhig und frei von dramatischen Übertreibungen ist, macht die Geschichte so realistisch. Sowie die Erzählperspektive, sie spricht sich selbst und ihren Mann mit Du an. Ein wichtiges Buch für alle, die die Psychopathologie bei Narzissmus gepaart mit Sadismus verstehen wollen.

Überlebensmodus

MarieOn am 16.04.2026
Bewertungsnummer: 3110781
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lada sitzt im Frauengefängnis. Außer ihr hat noch eine andere Insassin einen Menschen getötet. Trunkenheit am Steuer und dann starb eine junge Frau. Lada tötete ihren Mann in Notwehr. Sie war in Not und hat sich gewehrt, aber das hilft ihr nicht weiter. Neun Jahre wird sie hier verbringen. Warum ist sie nicht einfach weggelaufen? Warum hat sie nicht die Polizei gerufen? Warum hat sie nicht schon früher über die angebliche Misshandlung gesprochen? Und dabei begann alles wie ein Wunder. Ihr Dozent, der Professor, der nicht ihr Betreuer war, ihr aber dennoch eine Liste mit Literaturempfehlungen schickte. In der nächsten E-Mail ließ er sie wissen, dass er sie privat treffen wolle. Dieser Abend, an dem sie sich wie ein Mädchen fühlte und alles aus ihr heraussprudelte, jedes kleinste Geheimnis, weil er sie sah, sich für sie interessierte. In ihm sah sie den kultivierten Mann, der so viel über Wein und Essen wusste, der ihr seine Zeit schenkte, ihr, die niemand war. Sein origineller Humor, der sie lachen machte, der Charme, der sie einhüllte, sein Charisma, das sie fesselte. Er war galant, gebildet, markant, entschlossen und verliebt in sie. Schnell gab sie ihre erste Wohnung auf und zog zu ihm, das wäre so viel praktischer, sagte er. Bald darauf heirateten sie im kleinen Kreis. Nur sein Freund und dessen Frau als Trauzeugen. Ihre Familie durfte nichts davon wissen. Er wolle etwas Unkonventionelles mit ihr erschaffen, denn ihre Liebe sei besonders. Danach blockierte ihre Schwester ihre Handynummer. Fazit: Marina Vujcic, Autorin, Kolumnistin und Redakteurin, hat eine eindringliche fiktive Geschichte über häusliche Gewalt erzählt, die tödlich endet und in Kroatien für heftige Diskussionen sorgte. Das Besondere an ihrer Erzählung ist, dass ihre Protagonistin ihren Mann, den Vater ihrer kleinen Tochter tötet, nicht umgekehrt. Während sie vor sich und der Welt Rechtfertigungen sucht, lässt sie ihr Erleben, in nächtlichen Briefen an ihn, revue passieren. Das, was Lada passiert ist durchleben viele Frauen. Zuerst wurde sie mit Liebe überschüttet. Die unsichere Lada fühlte sich in seinem Blick auserwählt und formbar. Die anpassungsfähige Lada versuchte ihm gerecht zu werden, wenn er sie tagelang ignorierte und dann beschimpfte, schubste und schlug. Sie glaubte ihm, wenn er sagte, dass sein Verhalten daran liege, dass er sie wie verrückt liebe. Er erzählte von einer schrecklichen Kindheit und Lada glaubte ihn retten zu können, den Dämon in ihm zu besänftigen. Sie brach alle Kontakte ab, weil er nicht ertrug, wenn sie mit anderen sprach. Er manipuliert ihre Eltern, fragt den Vater um Rat und lobt das Essen der Mutter, das um so vieles besser schmeckte als Ladas. Er erniedrigte Lada in seltenen öffentlichen Auftritten. Und er trank sich in den Hass, der sich in nächtlichen Attacken über Lada ergoss. Erst durch den Abstand im Gefängnis durchschaut sie sein Handeln bis ins kleinste Detail. Mir blieb zwischenzeitlich die Luft weg, weil der emotionale Druck, den der Täter ausübt, der im juristischen Sinne das Opfer ist, so enorm ist. Wenn ich das beschreiben wollte, was die Protagonistin erlebt hat (Hölle, Martyrium) würde ich nur Worthülsen finden. Am ehesten trifft es vielleicht PTBS durch Liebe? Auch die Stimmfarbe der Autorin, die ruhig und frei von dramatischen Übertreibungen ist, macht die Geschichte so realistisch. Sowie die Erzählperspektive, sie spricht sich selbst und ihren Mann mit Du an. Ein wichtiges Buch für alle, die die Psychopathologie bei Narzissmus gepaart mit Sadismus verstehen wollen.

Kundinnen und Kunden meinen

Sicheres Haus

von Marina Vujcic

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Sicheres Haus